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Antwort auf Bernd Ulrichs Klimaliteratur-Text
Adam Soboczynski
Bernd Ulrich fragte zuletzt in der ZEIT, warum die Gegenwartsliteratur die Klimakrise nicht im Blick habe. Diese Frage müsste jedoch präzisiert werden. Eine Entgegnung
Apotheken Umschau
Die Apotheken Umschau ist eine Zeitschrift von Wort und Bild mit Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden. Sie enthält regelmäßig Kreuzworträtsel, an denen Leser teilnehmen und Geldpreise gewinnen können. Durch die Teilnahme an solchen Gewinnspielen können auch kleinere Preisgelder für private Anschaffungen zusammenkommen.
Arbor entschuldigt sich für Posts aus der Vergangenheit
Der Artikel behandelt den Skandal um den ESC-Teilnehmer Abor, der sich für homophobe und Trump-freundliche Posts aus der Vergangenheit entschuldigt, die unter einem Pseudonym auf Reddit veröffentlicht wurden. Der FAZ-Bericht dokumentiert die öffentliche Reaktion auf die Offenlegung dieser kontroversen Äußerungen und die Entschuldigung des Künstlers.
Archäologischer Artikel über Bienenzucht im antiken Israel
Amihai Massar / Hebräische Universität Jerusalem
Archäologen haben bei Tel Rehov in Israel erstmals physische Beweise für großangelegte Honigproduktion in biblischen Zeiten freigelegt. Eine freigelegte Imkerei mit über 30 Bienenstöcken zeigt, dass Bienenzucht bereits in der Eisenzeit im großen Stil betrieben wurde. Dies unterstützt die historische Glaubwürdigkeit der biblischen Beschreibung Israels als "Land, in dem Milch und Honig fließen" und belegt, dass diese Darstellung auf realen antiken Produktionsverhältnissen basierte.
Art (Zeitschrift)
Die Kunstzeitschrift art beleuchtet die Bedeutung des Simson-Motivs in Rembrandts Werk und erklärt die Häufigkeit dieser Darstellungen aus dem kalvinistischen Weltbild der Niederlande. Der Artikel zeigt, wie die Reformation zur Ablehnung heidnisch-antiker Themen führte, während die biblische Simson-Geschichte ideal in die protestantische Bilderwelt passte. Damit wird deutlich, wie religiöse und kulturelle Überzeugungen die künstlerischen Entscheidungen der Frühen Neuzeit prägte. Die Analyse verbindet Kunstgeschichte mit Religionsgeschichte und bietet Einblick in die ideologischen Grundlagen niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Die aktuelle Ausgabe steht als ePaper im iKiosk zur Verfügung.
Art School Wets
Moscow School of Contemporary Art is a faculty of the Universal University.
Artemis-Betreiber spenden 350.000 Euro für Kinderstationen der Charité
Die Berliner Bordellbetreiber Kenan und Haki Simsek des Clubs Artemis gewannen einen Rechtsstreit gegen das Land Berlin und erhielten 200.000 Euro Schadensersatz nach ihrem Freispruch von allen Vorwürfen. Die Brüder legten anschließend freiwillig weitere 100.000 Euro hinzu und spendeten insgesamt 350.000 Euro an die Kinderklinik der Charité. Diese ungewöhnliche Geschichte zeigt, wie eine Gerichtsentscheidung zur Korrektur einer Behördenfehlentscheidung führte und gleichzeitig einer gemeinnützigen Institution zugutekam. Die Episode verdeutlicht sowohl die Relevanz von Rechtsschutz gegen willkürliche staatliche Maßnahmen als auch persönliches Engagement von Unternehmern über ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen hinaus.
Artikel bzw. Aussagen beim Weltwirtschaftsforum Davos
Niall Ferguson
Der Historiker Niall Ferguson kritisiert beim Weltwirtschaftsforum Davos die Weltuntergangsrhetorik der Klimabewegung und setzt sich mit vermeintlich falschen Antworten auf die Erderwärmung auseinander. Ferguson argumentiert, dass sich politische Eliten besonders bei zwei Themen maximal von der Bevölkerung entfernt haben: beim Klimaschutz und bei der humanitären Migrationspolitik. Der 58-jährige Autor ist bekannt dafür, etablierte Narrative infrage zu stellen und andere führende Köpfe intellektuell herauszufordern. Das Interview verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen der Weltelite und den Bürgern bei strategischen Zukunftsfragen.
Artikel der New York Times (Fledermaus-Entfernung von Wuhan)
Horseshoe-Fledermäuse (Rhinolophus affinis), die das dem SARS-CoV-2 nächstverwandte Virus RaTG13 tragen, leben in Höhlen der Provinz Yunnan – rund 1.500 km (ca. 1.000 Meilen) von Wuhan entfernt. Dieser geografische Abstand ist ein zentrales Argument in der Debatte über den Ursprung des Coronavirus: Wenn das Reservoir-Tier so weit entfernt lebt, ist eine natürliche Übertragung auf einen Zwischenwirt und dann auf den Menschen in Wuhan erklärungsbedürftig. Der Artikel beleuchtet beide Hypothesen – Zoonose und Laborunfall – und wertet den räumlichen Abstand als Indiz, das die einfache Spillover-These schwächt.
Artikel der New York Times zur Lab-Leak-These
The world must not continue to bear the intolerable risks of research with the potential to cause pandemics.
Artikel im aktuellen Kriminalmagazin
Uta Eisenhardt
Uta Eisenhardt: Kriminetz News zu Uta Eisenhardt; Bücher und mehr von Uta Eisenhardt.
Artikel im New York Magazine über Loro Piana
The luxury Italian fashion brand is no longer quite as understated as it once was.
Artikel im New Yorker nach dem 11. September
Susan Sontag
Susan Sontag is Contributor on The New Yorker. Read Susan Sontag's bio and get latest news stories and articles. Connect with users and join the conversation at The New Yorker.
Artikel im New Yorker über Wikileaks
Is WikiLeaks a threat to privacy or a force for good?
Artikel im Spiegel (1994)
Daniel Cohn-Bendit
Daniel Cohn-Bendit, 44, grüner alternativer Dezernent für »multikulturelle Angelegenheiten« im Frankfurter Magistrat und ehemaliger Anführer der französischen Studentenrevolte im Mai 1968, kann sich nach mehr als 20 Jahren Abwesenheit eine Rückkehr in…
Artikel im Wall Street Journal über deutsche Arbeitskultur
Der WSJ-Artikel kritisiert Deutschlands sinkende Arbeitsbereitschaft und stellt die Deutschen im internationalen Vergleich als besonders arbeitsunwillig dar. Im Fokus stehen kurze Arbeitszeiten, hohe Krankenstände und eine verbreitete Einstellung, weniger arbeiten zu wollen. Der Artikel zieht Statistiken heran, um Deutschland als Wachstumsbremse innerhalb Europas darzustellen. Markus Lanz zitiert ihn als Beispiel für vereinfachende Auslandsberichterstattung über den deutschen Arbeitsmarkt und nutzt ihn, um differenziertere Daten entgegenzusetzen.
Artikel in den New York Times über jüdische Identität
Max Czollek
Max Czollek, deutscher Dichter und Autor von 'Desintegriert euch!', beschreibt in diesem Artikel seine Sicht auf jüdische Identität im heutigen Deutschland. Er positioniert sich als einer der wenigen Juden in Deutschland mit einer familiären Verbindung zur Vorkriegszeit. Der Artikel thematisiert, was es bedeutet, in einem Land jüdisch zu sein, das den Holocaust perpetriert hat. Schriftsteller Maxim Biller kritisiert Czolleks Selbstdarstellung als performatives 'Gedächtnistheater' ohne authentische historische Verwurzelung.
Artikel in der Bild über Gigi-D'Agostino-Vorfall
Bild
Die italienische populäre Musik umfasst populärmusikalische Strömungen in Italien seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die strenge Trennung zwischen gehobener klassischer Musik und der dialektalen Volksmusik verhinderte in Italien lange die Entstehung einer nationalen populären Musik. Die neapolitanische Volksmusik konnte als erste die regionalen Grenzen überschreiten, die Entwicklung der ersten Aufnahmetechniken und die Verbreitung der caffè-concerti beeinflussten die Zirkulation von Musik um d...
Artikel in der FAZ (Angela Merkels Abrechnung mit Kohl)
Angela Merkel
Angela Merkel veröffentlichte im Dezember 1999 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Gastbeitrag, in dem sie die CDU aufforderte, sich von Helmut Kohl zu emanzipieren und einen eigenständigen Neuanfang zu wagen. Der Artikel erschien auf dem Höhepunkt der CDU-Spendenaffäre, in der Kohl schwarze Kassen eingeräumt hatte. Merkel brach damit öffentlich mit ihrem langjährigen Mentor und Förderer. Der Beitrag gilt als entscheidender Schritt in Merkels Aufstieg zur Parteivorsitzenden und als einer der mutigsten politischen Schritte ihrer Karriere.
Artikel in der FAZ über die Vernunft der Boomer-Generation
FAZ-Artikel, in dem die Boomer-Generation für ihre rationalen Wahlentscheidungen bei der letzten Bundestagswahl gelobt wird. Der Text würdigt deren Wählerbeitrag und verbindet dies mit generationellen Prägungen durch das amerikanische Sicherheitsversprechen.
Artikel in der FAZ zur CDU-Spendenaffäre
Angela Merkel
Angela Merkel distanzierte sich am 22. Dezember 1999 in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung öffentlich von Helmut Kohl und forderte die CDU auf, sich vom Spendenskandal zu befreien. Sie argumentierte, die Partei müsse politisch eigenständig werden und dürfe ihre Zukunft nicht an das Schicksal ihres langjährigen Ziehvaters knüpfen. Der Beitrag gilt als mutiger Tabubruch und als entscheidender Karriereschritt Merkels, der sie als eigenständige politische Persönlichkeit etablierte. Die CDU-Spendenaffäre hatte Kohl in eine schwere Krise gestürzt, nachdem er schwarze Kassen eingestanden hatte.
Artikel in der Jüdischen Allgemeinen über Jona am Versöhnungstag
Das Buch Jona wird traditionell am Nachmittag des Versöhnungstags (Jom Kippur) in der Synagoge vorgelesen. Der Artikel erklärt die theologische Bedeutung dieser Lesung: Jona als Symbol für Reue, Umkehr (Teschuwa) und Gottes Bereitschaft zur Vergebung – auch gegenüber Nichtjuden wie den Einwohnern Ninives. Die Geschichte verdeutlicht, dass aufrichtige Umkehr ausreicht, um Gottes Urteil abzuwenden, was zum Kernthema von Jom Kippur passt.
Artikel in der Neuen Freien Presse zum Freispruch der Mareks
Felix Salten
Felix Salten kommentierte 1927 in der Wiener Qualitätszeitung Neue Freie Presse den Freispruch der Familie Marek in einem aufsehenerregenden Versicherungsbetrugsprozess. Salten begrüßte das Urteil als menschlich geboten und Ausdruck des Volksempfindens. Er argumentierte, der Freispruch sei eine Herzensangelegenheit und eine Forderung der Menschlichkeit gewesen. Der Artikel zeigt, wie die damalige Wiener Presse und Öffentlichkeit dem Angeklagten gegenüber sympathisch eingestellt waren.
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung über deutsche Intellektuelle
Eine neue Generation öffentlicher Intellektueller hat übernommen. Etwa in der Person von Carolin Emcke oder Jan Böhmermann. Warum aber werden die immer gleich zu Aktivisten?
Artikel in der NZZ (Interview mit Eva Illouz)
Eva Illouz
Interview mit der Soziologin Eva Illouz in der NZZ über die Kontrolle von Angst als politisches Machtinstrument. Illouz untersucht, wie Angst strategisch zur Machtausübung und politischen Kontrolle eingesetzt wird.
Artikel in der NZZ über Gewalterfahrung
Kim de l'Horizon
Gerade hat Kim de l’Horizon den Deutschen Buchpreis für den Debütroman «Blutbuch» erhalten, dessen autobiografische Figur sich weder als Mann noch als Frau fühlt. Hier schreibt Kim de l’Horizon über einen Faustschlag in Berlin und über Bundesrat Ueli Maurer, der, wie er sagte, lieber kein «Es» als Nachfolger haben möchte.
Artikel in der NZZ zum Ukraine-Krieg
Der NZZ-Artikel beleuchtet die mangelnde Informiertheit innerhalb der russischen Armee zum Zeitpunkt des Einmarsches in die Ukraine. Nur ein enger Kreis um Kremlchef Putin — darunter Verteidigungsminister Shoigu und Generalstabschef Gerasimov — war vollständig in die Invasionspläne eingeweiht. Die breite Masse der russischen Soldaten hatte dagegen keine echte Vorstellung davon, worauf sie sich einließen und welche strategischen Ziele das Unternehmen verfolgte. Dies zeigt die strikte Informationskontrolle im Moskauer Machtzirkel und deutet auf erhebliche organisatorische Defizite bei der Kriegsvorbereitung hin.
Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Ted Hughes' Fax
Robert Habeck, Andrea Paluch
Greta, Dreier und Haschisch! Bevor Robert Habeck Vizekanzler wurde, schrieb er mit seiner Frau Jugendbücher. Was lässt sich denn da ablesen?
Artikel in der Washington Post (Gewalt gegen Frauen in Konflikten)
Heiko Maas / Angelina Jolie
Gastbeitrag von Heiko Maas und Angelina Jolie in der Washington Post über sexualisierte Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten. Der Artikel setzt sich für den Schutz von Frauen in Kriegsgebieten ein und verbindet politische und humanitäre Perspektiven.
Artikel in der Welt über Hadija Haruna-Oelker
Porträt von Hadija Haruna-Oelker als Wortführerin im Diskurs über Identitätspolitik und Freiheit. Der Artikel beleuchtet ihre öffentliche Rolle und ihren Einfluss auf aktuelle gesellschaftliche Debatten, wobei er sich kritisch mit ihrer Position auseinandersetzt. Wissen57 untersucht ihre Bedeutung als aufstrebende Stimme in polarisierten Debatten der Gegenwart.
Artikel in der Zeit
Jan Böhmermann
Jan Böhmermanns Meinungsartikel in der ZEIT regt zur Diskussion über gesellschaftliche Veränderungen an. Der Artikel löste rund 2000 Kommentare aus und wurde kontrovers debattiert. Im Podcast wird der bewusst provokante Text kritisch reflektiert, der durch seine direkte und zugespitzte Argumentation besticht.
Artikel in der Zeit über eine Bahnstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf
Für die Verkehrswende braucht Deutschland mehr Schienenkapazität — doch der Ausbau einer Bahnstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf stößt auf massiven Bürgerwiderstand. Anwohner wehren sich gegen Lärm, Flächenverbrauch oder veränderte Stadtbilder. Der Artikel beleuchtet das strukturelle Dilemma: Einerseits ist mehr Infrastruktur politisch gewollt, andererseits scheitern Projekte jahrelang an Klagen und Planungsverfahren. Roman Pletter nutzt dieses Beispiel, um zu zeigen, wie schwer Planungsbeschleunigung in der Praxis umzusetzen ist, selbst wenn gesellschaftlicher Konsens über das Ziel besteht.
Artikel in der Zeit über Kinder als Tyrannen
Ein Artikel in der ZEIT greift die wiederkehrende Debatte über zu nachsichtige Erziehung auf und warnt vor Kindern, die durch übermäßige Sanftheit und fehlende Grenzen zu kleinen Tyrannen werden. Die Autorin Nora Imlau zitiert ihn als Beispiel dafür, dass autoritäre Erziehungsängste – die Furcht vor dem Verwöhnen und der Verweichlichung – im medialen Diskurs weiterhin präsent sind. Der Text steht in einer langen Tradition von Warnungen vor zu wenig Strenge in der Kindererziehung.
Artikel oder Analyse von Joachim Käppner
Joachim Käppner
Die Novemberrevolution als BetrugsgeschichteJoachim Käppners Darstellung des „Aufstands für die Freiheit“ im Jahr 1918
Artikel über 34.500 Studenten ohne Wohnheimplatz
Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl, prangert den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Hochschulstädten als dringende soziale Frage an. Zum September 2024 warteten rund 34.500 Studienanfänger auf einen Wohnheimplatz, deutlich mehr als im Vorjahr. Die steigenden Mieten führen nach Anbuhl zu einer neuen Form der sozialen Auslese und erschweren insbesondere Studierenden aus einkommensschwachen Familien den Zugang zur Hochschulbildung erheblich.
Artikel über Adidas und Kanye West
Nach dem Bruch mit Kanye West (Ye) im Oktober 2022 blieb Adidas auf Lagerbeständen im Wert von rund 1,3 Milliarden Dollar an Yeezy-Schuhen sitzen. Die Partnerschaft hatte Adidas jährlich schätzungsweise 1,5 Milliarden Dollar Umsatz eingebracht – ihr Ende brachte den Konzern an den Rand eines Jahresverlusts. Der Fall zeigt exemplarisch, wie abhängig Sportartikelkonzerne von einzelnen Kreativpartnern geworden sind und welche existenziellen Risiken entstehen, wenn solche Partnerschaften zerbrechen. Adidas musste schrittweise Restbestände der Yeezy-Kollektion verkaufen und Erlöse für wohltätige Zwecke spenden.
Artikel über Adidas-Probleme durch Kanye-West-Trennung
Die Trennung von Adidas und Kanye West (Ye) im Oktober 2022 hatte massive wirtschaftliche Folgen für den Sportartikelhersteller. Die Yeezy-Linie war eine der profitabelsten Kooperationen in der Unternehmensgeschichte und trug zuletzt rund 1,5 Milliarden Euro zum Jahresumsatz bei. Nach Wests antisemitischen Äußerungen beendete Adidas die Partnerschaft und stand vor dem Problem, Millionen unverkaufter Yeezy-Schuhe loszuwerden. Der Artikel beleuchtet die finanzielle Abhängigkeit von einer einzigen Celebrity-Kollaboration und die Strategie, die Restbestände schrittweise zu verkaufen.
Artikel über Afghanistan in Die Welt
Juli Zeh
Die Schriftstellerin und Völkerrechtlerin Juli Zeh argumentiert in einem Interview der SRF-Sendung Sternstunde Philosophie dafür, Weltpolitik primär aus realpolitischen Interessen statt moralischen Maßstäben zu bewerten. Sie betrachtet den Konflikt zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskij als absehbares Aufeinandertreffen gegensätzlicher Positionen, das weder überraschend noch diplomatisches Desaster ist. Zeh warnt davor, Trump allein wegen einzelner Tweets als schlimmsten Präsidenten zu bezeichnen, da seine Vorgänger durch illegale Kriege wie in Vietnam Millionen Menschen getötet hätten. Ihre Position basiert auf ihrer Erfahrung als Völkerrechtlerin, die bereits kurz nach dem 11. September gegen den Afghanistan-Einmarsch argumentierte.
Artikel über Aldi in China
Aldi Süd expandiert in China erstmals über Shanghai hinaus und markiert damit die zweite Phase seiner dortigen Marktpräsenz nach sechs Jahren. Der deutsche Discounter positioniert sich in China als Premiummarke und nicht als klassischer Discounter wie in Europa. Experten bescheinigen dem Schritt Überflüssigkeit, warnen aber vor erheblichen Risiken bei der Expansion in neue Märkte. Die geografische Ausweitung ist ein strategischer Wendepunkt, da Aldi damit sein bislang Shanghai-fokussiertes Geschäftsmodell erstmals verbreitert und sich damit neuen Herausforderungen in der chinesischen Einzelhandelslandschaft stellt.
Artikel über Alfred Herrhausen
Carolin Emcke
Carolin Emcke, renommierte Journalistin, beschäftigt sich in einem neuen Buch mit der Ermordung ihres Patenonkels Alfred Herrhausen durch RAF-Terroristen während des Deutschen Herbsts. Sie war damals 22 Jahre alt. Der ZEIT-Artikel präsentiert ein Interview, in dem Emcke ihre Perspektive als Angehörige eines Opfers schildert und die Forderung erhebt, dass die Täter endlich sprechen und Aufklärung über die politisch motivierten Morde geben sollten. Das Thema berührt das bis heute ungeklärte Leid von Hinterbliebenen, die Jahrzehnte nach den Attentaten des Deutschen Herbsts keine abschließende Aufklärung und Gerechtigkeit erhalten haben.
Artikel über Allmendinger als Bundespräsidentschaftskandidatin
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung spekulierte 2016 über Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, als mögliche Kandidatin für das Bundespräsidentenamt. Laut dem Artikel hält sich Allmendinger mit öffentlichen Äußerungen zu dem Thema bewusst zurück, um sich keine Chancen zu verbauen. Der Artikel beschreibt dieses Schweigen als strategisches Kalkül, was Allmendinger selbst als falsche Darstellung empfindet. Die Bundespräsidentenwahl fand 2017 statt, als schließlich Frank-Walter Steinmeier gewählt wurde.
Artikel über amerikanische Highschool-Marschkapellen-Wettbewerbe
Marching.com ist eine zentrale Plattform für amerikanische Marching Band Wettbewerbe und Paraden. Die Website präsentiert aktuelle Featured Events wie die WGI Color Guard World Championships (April 2026 in Dayton), die National Cherry Blossom Festival Parade (Washington D.C., April 2026) und weitere nationale Feste wie die Independence Day Parade (4. Juli 2026). Nutzer finden über regionale Verbände wie Bands of America, USBands und lokale Organisationen in Ost-, Midwest-, Süd- und Westregion Termine und Ergebnisse für Hunderte von lokalen Wettkämpfen. Ein umfangreiches Archiv mit Ergebnissen seit 1996 ermöglicht die historische Recherche früherer Veranstaltungen.
Artikel über Anlegerpsychologie
Ijoma Mangold
Ijoma Mangold, Literaturkritiker der ZEIT, reflektiert über seine Erfahrungen als Privatanleger und was das Investieren über die eigene Persönlichkeit verrät. Er beleuchtet psychologische Mechanismen wie Verlustaversion, Gier und Kontrollillusion, die Anleger in typische Fallen tappen lassen. Der Text verbindet persönliche Anekdoten mit Erkenntnissen der Verhaltensökonomie und zeigt, wie das Depot als Spiegel des eigenen Charakters funktioniert.
Artikel über Annalena Baerbock und ihre Generation
Uli Schulte
Uli Schulte analysiert Annalena Baerbock als Repräsentantin einer Generation, deren Eltern schon die bloße Existenz ihrer Kinder als Sensation feierten. Diese übermäßige elterliche Bestätigung führt laut Schulte dazu, dass Betroffene ihre eigene Mittelmäßigkeit irgendwann für Genialität halten. Der Artikel entstand im Kontext des Plagiats- und Biografiestreits um Baerbock während des Bundestagswahlkampfs 2021. Schulte nutzt Baerbock als Fallbeispiel für eine gesellschaftliche Prägung durch übertriebenes Lob und fehlende kritische Rückmeldung.
Artikel über Antideutsche im Zeitmagazin
Mohamed Amjahid
Sie hassen Deutschland, stehen fest an der Seite Israels und lehnen jede Kritik an den USA ab. "Antideutsche" nennt sich diese Gruppe. Was sind das für Leute?
Artikel über Antisemitismus und jüdische Ängste
Nele Polacek
Nele Polacek argumentiert, dass die eigentliche Bedrohung für Juden in Deutschland nicht die statistische Wahrscheinlichkeit eines Anschlags ist, sondern das Kippen gesellschaftlicher Mehrheitsverhältnisse. Wenn antisemitische Einstellungen zur gesellschaftlichen Norm werden, verlieren Juden den Schutz durch eine ablehnende Mehrheit. Diese strukturelle Verschiebung ist für viele Juden bedrohlicher als konkrete Gewaltakte, weil sie die gesellschaftliche Grundlage für Sicherheit untergräbt.
Artikel über assistierten Suizid eines Paares
Ein Paar entscheidet sich gemeinsam für den assistierten Suizid, während beide zunehmend körperlich schwächer werden. Der Artikel beschreibt detailliert den Prozess und die emotionale Reise der beiden. Ein zentraler Nebensatz enthüllt, dass das Paar keine Beziehung mehr zu seinen Angehörigen hatte – ein Detail, das die ethische Dimension des Themas vertieft. Der Bericht dient als Grundlage für Diskussionen über Lebensbilanz, Sterbebegleitung und die gesellschaftliche Bedeutung von Beziehungen am Lebensende.
Artikel über atomare Bedrohung
Georg Mascolo
Im Kontext der Putinschen Atomdrohungen analysiert Journalist Georg Mascolo, wie Medien mit der wiederkehrenden Furcht vor einem Nuklearkrieg umgehen. Der Artikel untersucht den schmalen Grat zwischen berechtigter Informationsvermittlung und Panikmache, die Quote und Auflage treibt. Mascolo weist darauf hin, dass die atomare Bedrohung zwar erneut mit Macht zurückgekehrt ist, aber die Geschichte zeigt, dass ein tatsächlicher Atomkrieg trotz wiederholter Zuspitzungen bislang immer verhindert wurde. Der Artikel hinterfragt damit die Verantwortung von Medien bei der Berichterstattung über existenzielle Risiken.
Artikel über ausgestorbene Berufe
Immer wieder werden Berufe überflüssig, weil Computer und Maschinen die Arbeit übernehmen. Was man von Fackeljungen, Sündenböcken und Pipi-Sammlern lernen kann.