Wien
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Medien (21)
Abendland
Michael Köhlmeier · 2012
Carl Jacob Candoris - Mathematiker, Weltbürger, Dandy und Jazz-Fan - ist fünfundneunzig, als er seine Lebensbeichte ablegt. Aufschreiben soll sie der Schriftsteller Sebastian Lukasser, Sohn des Gitarristen Georg Lukasser, den Candoris in den Jazz-Kellern im Wien der Nachkriegsjahre kennengelernt hat. Candoris erzählt von seinem Großvater, der in Wien einen berühmten Kolonialwarenladen betrieb; von seinen seltsamen Verwandten, bei denen er in Göttingen während seines Studiums lebt und die Größen ...
Artikel in der Neuen Freien Presse zum Freispruch der Mareks
Felix Salten
Felix Salten kommentierte 1927 in der Wiener Qualitätszeitung Neue Freie Presse den Freispruch der Familie Marek in einem aufsehenerregenden Versicherungsbetrugsprozess. Salten begrüßte das Urteil als menschlich geboten und Ausdruck des Volksempfindens. Er argumentierte, der Freispruch sei eine Herzensangelegenheit und eine Forderung der Menschlichkeit gewesen. Der Artikel zeigt, wie die damalige Wiener Presse und Öffentlichkeit dem Angeklagten gegenüber sympathisch eingestellt waren.
Der Falter
Österreichische Wochenzeitung mit Fokus auf Qualitätsjournalismus und kulturelle Themen. Mit etwa 20 Redakteuren ist der Falter ein hochwertig recherchiertes, unabhängiges Nachrichtenmedium, das als österreichisches Äquivalent zur deutschen Wochenzeitung Die Zeit gilt. Trotz wirtschaftlicher Repressalien unter der türkis-blauen Regierung bleibt der Falter ein Leitmedium Wiens.
Der Trafikant
Robert Seethaler · 2012
Die Geschichte des jungen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seine Freundschaft mit Sigmund Freud im Wien der Dreißigerjahre.
Der schlaflose Cheng
Heinrich Steinfest · 2019
Cheng macht Urlaub. Besser gesagt, entfernt er sich räumlich, um fernab von Wien auf andere Gedanken zu kommen. In der Bar seines mallorquinischen Hotels spricht ihn ein Mann an - Peter Polnitz, die Synchronstimme des englischen Weltstars Andrew Wake. Cheng und Polnitz unterhalten sich über Gott und die Welt, gehen aber ohne die Absicht auseinander, sich je wieder zu sehen.
Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers
Stefan Zweig
Stefan Zweigs Autobiografie beschreibt sein Aufwachsen im Wien des 19. Jahrhunderts und zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Gesellschaftsnormen. Besonders einprägsam sind die Passagen über die Prüderie der Zeit, etwa dass Frauen das Wort "Hose" nicht aussprechen durften und stattdessen von "Beinkleidern" sprechen mussten. Das Werk zeigt auf humorvolle Weise, wie restriktiv die weibliche Lebensrealität war und gibt historischen Kontext für das später emanzipatorische Motiv der Frauenrechte.
Die Weltbühne
Karl Kraus
Der Artikel behandelt das Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers und Satirikers Karl Kraus. Kraus war eine einflussreiche Intellektuellenpersönlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts, bekannt für seine scharfsinnigen Kritiken an Medien, Politik und Gesellschaft. Der Beitrag beleuchtet seine Biografie und sein literarisches Erbe in der europäischen Kunstlandschaft.
Die lustige Witwe
Franz Lehár
Die Lustige Witwe ist eine 1905 uraufgeführte Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár mit Libretto von Viktor Léon und Leo Stein. Das Werk basiert auf Henri Meilhacs französischer Komödie von 1861 und erzählt von einer wohlhabenden Witwe, deren Heimatland versucht, sie mit einem geeigneten Mann zu verheiraten, um ihren Reichtum im Land zu halten. Die Operette erzielte seit ihrer Uraufführung in Wien außergewöhnlichen internationalen Erfolg und wird bis heute regelmäßig aufgeführt und aufgenommen. Zu den bekanntesten Musiknummern gehören das Vilja-Lied, der Walzer „Merry Widow" und die Arie „Da geh' ich zu Maxim's".
Echtzeitalter
Tonio Schachinger · 2023
«Ein Internatsroman, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, der den Vergleich mit Robert Musil oder Hermann Hesse nicht scheuen muss.» Denis Scheck, ARD Druckfrisch Auf den ersten Blick ist es die Kulisse für ein großes Abenteuer: das traditionsreiche Internat mitten in Wien, umgeben von einem Park mit Hügeln, Sportplätzen und einer historischen Grotte. Aber Till kann weder mit dem Lehrstoff noch mit dem snobistischen Umfeld viel anfangen.
Eine Ehe in Wien
David Vogel
David Vogels Roman spielt in den 1920er Jahren in Wien und erzählt von einem jüdischen Einwanderer aus Weißrussland, der sich unsterblich in eine Wiener Adlige verliebt. Der Roman erkundet Themen wie Entwurzelung, Leidenschaft und kulturelle Spannungen in der Zwischenkriegszeit. Das Werk gilt als literarische Inspirationsquelle und wirft ein subtiles Licht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse der Epoche.
Grabmal Adolf Loos
Adolf Loos
Das Ehrengrab von Adolf Loos auf dem Wiener Zentralfriedhof ist ein architektonisches Manifest seiner puristischen Designphilosophie. Der schmucklose Betonstruktur verzichtet vollständig auf Verzierungen und zeigt nur einen schlichten Quader mit Schriftzug – ohne Daten oder weitere Ornamente. Das Grabmal dokumentiert Loos' radikale Ablehnung überflüssigen Schmucks und gilt als bedeutender Ort für das Verständnis der modernen Architektur.
Holzfällen
Thomas Bernhard · 2012
Holzfällen ist die Geschichte einer »Erregung«, die Geschichte eines »künstlerischen Abendessens« in Wien, in der Gentzgasse. Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet die Gesellschaft, die auf den Schauspieler des Burgtheaters wartet, der versprochen hatte, gegen halb zwölf zu diesem Essen zu kommen.
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 (Waldstein-Sonate)
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven (~ 17. Dezember 1770 in Bonn; † 26. März 1827 in Wien) war ein deutscher Komponist der Wiener Klassik. Er gilt als der Komponist, der die Musik dieser Stilepoche zu ihrer höchsten Entwicklung geführt und der Romantik den Weg bereitet hat. Bonn (1770-1792) Ludwig van Beethovens väterliche Vorfahren stammten aus Mecheln im flämischen Brabant. Mit seinem Großvater (1712 - 1773), der ebenfalls Ludwig hieß, ging erstmals ein Musiker aus der Familie hervor.
Kochen im falschen Jahrhundert
Theresa Präauer
Ein Roman über die Spannungen zwischen bewusstem, modernem Kochen und den Erinnerungen an traditionale Küche. Eine 40-jährige Wienerin reflektiert, wie jede neue Ernährungsmode kulturelle Bestände verdrängt – zwischen Wehmut und Refinesse.
Looshaus
Adolf Loos
Ikonisches Wohnhaus von Adolf Loos (1910) am Michaelerplatz Wien. Revolutionäres Meisterwerk der modernen Architektur mit strenger, ornamentloser Ästhetik. Das Gebäude verkörpert einen radikalen Bruch mit dem Wiener Jugendstil und steht symbolisch für die Spannung zwischen architektonischer Brillanz und der ethisch problematischen Persönlichkeit des Schöpfers.
Malina
Ingeborg Bachmann · 1971
Now a New Directions book, the legendary novel that is “equal to the best of Virginia Woolf and Samuel Beckett” (New York Times Book Review) In Malina, originally published in German in 1971, Ingeborg Bachmann invites the reader into a world stretched to the very limits of language. An unnamed narrator, a writer in Vienna, is torn between two men: viewed, through the tilting prism of obsession, she travels further into her own madness, anxiety, and genius.
Nachts unter der steinernen Brücke
Leo Perutz · 1953
Nachts unter der steinernen Brücke ist ein Roman von Leo Perutz (1882–1957). Perutz begann ihn 1924 in Wien und stellte ihn 1951 in Tel Aviv fertig. Er erschien 1953.
Traumnovelle
Arthur Schnitzler · 2024
"Fridolin war wie trunken, nicht nur von ihr, ihrem duftenden Leib, ihrem rotglühenden Mund, nicht nur von der Atmosphäre dieses Raums, den wollüstigen Geheimnissen, die ihn hier umgaben, - er war berauscht und durstig zugleich von all den Erlebnissen dieser Nacht... ." (Zitat S. 34 in diesem Buch) Die "Traumnovelle", das Meisterwerk von Arthur Schnitzler, zählt bis heute zu seinen meistgelesenen Büchern. Hier frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgröße. Arthur Schnitzler. Traumnovelle.
Vaterunser
Angela Lehner · 2019
Ein Debütroman über eine Frau, die durch ein Missgeschick in die psychiatrische Abteilung eines alten Wiener Spitals gerät. Das Buch besticht durch seinen witzig und pointiert geschriebenen Erzählton, der den Klinikalltag und menschliche Wirrnisse mit scharfsinnigem Blick beobachtet.
Waldstein-Sonate
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven war einer der ersten Komponisten, der seine Werke mit Opuszahlen versehen hat.
Wiener Blut
Wiener Blut ist eine „komische Operette“ in drei Akten von Johann Strauss (Sohn), zusammengestellt und bearbeitet von Adolf Müller junior. Der Titel stammte von dem Konzertwalzer Wiener Blut op. 354 (1873). Die Uraufführung der Operette fand am 26. Oktober 1899 im Carltheater Wien statt. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein, die später auch das Libretto zur Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár verfassten.