COVID-19
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Medien (12)
Artikel der New York Times zur Lab-Leak-These
The world must not continue to bear the intolerable risks of research with the potential to cause pandemics.
COSMO-Studie
Cornelia Betsch
Die COSMO-Studie des Erfurter Instituts unter Leitung von Cornelia Betsch ist eine umfangreiche Langzeituntersuchung zum Verhalten und den Einstellungen der Bevölkerung während der COVID-19-Pandemie. Die Studie belegt, dass über alle Phasen der Pandemie hinweg eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung solidarisch handelte und blieb. Sie liefert wichtige empirische Daten für das Verständnis des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Krisensituationen.
Fernsehtalkshow zum 5. Jahrestag der Pandemie
Eine Fernsehtalkshow zum fünften Jahrestag der Pandemie mit Virologen und Wissenschaftlern, in der die alten Grabenkämpfe von 2021 erneut aufgelegt werden. Statt echter Aufarbeitung und Reflexion reproduziert die Sendung die polarisierten Debatten der frühen Pandemiejahre. Sie steht beispielhaft für eine fehlende konstruktive Verarbeitung der Krise.
Gangelt-Studie
Henrik Streeck
Die Gangelt-Studie war eine epidemiologische Untersuchung des Virologen Henrik Streeck, die zu Beginn der COVID-19-Pandemie die Corona-Dunkelziffer in der Gemeinde Gangelt analysierte. Die Studie erregte weltweites Interesse und prägte die frühe wissenschaftliche Debatte zur Pandemie, war aber auch Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen. Sie gilt bis heute als bedeutender Beitrag zur Pandemieforschung.
Heute-Journal-Interview mit Christian Drosten
Klaus Kleber
Klaus Kleber interviewt Virologe Christian Drosten zur Omikron-Variante im ZDF-Heute-Journal. Drosten erläutert die Unsicherheiten rund um die neue Virusvariante und betont, dass verlässliche Aussagen zur tatsächlichen Gefährlichkeit erst nach zwei bis drei Monaten möglich sind. Das Interview wurde von Markus Lanz als besonders empfehlenswert hervorgehoben.
RKI-Files
Robert Koch-Institut
Freigeklagte interne Protokolle des Robert Koch-Instituts zur COVID-19-Pandemie. Die Dokumente belegen, dass der RKI-Krisenstab differenziert über Todeszahlen, Übersterblichkeit und Sterblichkeitsraten diskutierte – differenzierter als die öffentliche Kommunikation vermuten ließ. Konkrete Beispiele: Diskussion über Durchschnittsalter der Verstorbenen und Risikogruppen im März 2021.
RKI-Studie zur Wirksamkeit der Pandemie-Maßnahmen
Robert Koch-Institut
Die RKI-Studie untersucht die Wirksamkeit von Pandemie-Maßnahmen nach dem Schweizer-Käse-Modell. Die zentrale Erkenntnis: Einzelne Maßnahmen waren nicht ausreichend, aber im Zusammenspiel mehrerer Schutzschichten zeigten sie hohe Wirksamkeit. Mehrere sich ergänzende Maßnahmen griffen ineinander und erzielten gemeinsam eine robuste Schutzwirkung.
Recherche über die Labortheorie
Die ZEIT untersucht die sogenannte Labortheorie zum Ursprung von COVID-19. Recherchen deuten darauf hin, dass der BND möglicherweise Hinweise hatte, wonach das Virus aus einem Labor stammen könnte. Der Artikel behandelt die öffentliche Debatte und wie Vertreter dieser Theorie anfangs als Verschwörungstheoretiker dargestellt wurden, obwohl sie auf ernstzunehmende Erkenntnisse hinwiesen.
Statement in The Lancet (offener Brief zur Verurteilung von Lab-Leak-Theorien)
Offener Brief von Wissenschaftlern aus The Lancet (2020), der die Lab-Leak-These als Verschwörungstheorie verurteilt und den natürlichen Ursprung von COVID-19 betont. Der Brief wird kritisiert, da er eher moralisch-politische als wissenschaftliche Argumente nutzt und damit alternative Hypothesen von vornherein delegitimiert.
Stellungnahme zur Pandemie
Deutscher Ethikrat
Die 2022 veröffentlichte Stellungnahme des Deutschen Ethikrats untersucht die ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen der COVID-19-Pandemie. Sie adressiert das zentrale Bedürfnis der Bevölkerung, die Pandemie-Erfahrung gemeinsam aufzuarbeiten und die Folgen für die Gesellschaft zu reflektieren.
Studie zu Maskentypen
Kalifornische Studie von Mai 2020, die die Wirksamkeit verschiedener Maskentypen verglich. Die Forschung zeigte, dass selbstgenähte Stoffmasken deutlich weniger wirksam und teilweise kontraproduktiv waren gegenüber FFP2-Masken und lieferte frühe wissenschaftliche Evidenz für die Überlegenheit medizinischer Schutzausrüstung.
Studie zu Maskentypen (Universität Kalifornien)
Forschungsarbeit der UC Kalifornien (Mai 2020) zur Wirksamkeit verschiedener Maskentypen. Die Studie zeigte, dass selbstgenähte Stoffmasken wenig wirksam bis kontraproduktiv sind. Eine frühe evidenzbasierte Analyse, die aufzeigte, dass belastbare wissenschaftliche Daten zur Maskeneffektivität bereits sehr früh in der Pandemie vorlagen.