Ikonografie

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Medien (14)

Andy Warhol Siebdrucke (Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor, Electric Chair)

Andy Warhol Siebdrucke (Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor, Electric Chair)

Andy Warhol

Andy Warhol begann 1962 unmittelbar nach Marilyn Monroes Tod, die Schauspielerin in Siebdrucken darzustellen. Sein berühmtes Marilyn Diptych von 1962 mit 50 Aufnahmen aus dem Film Niagara zeigte bewusst asymmetrisch Farbe und Schwarzweiß, um das Spannungsverhältnis zwischen ihrem Leben und Tod abzubilden. Die Bildkomposition verwies dabei auf religiöse Kunsttraditionen und spiegelte die Vergötzung Monroes wider. 1967 schuf Warhol mehrere weitere Siebdruckserien der Schauspielerin als erste Werke, die durch seine Factory Additions in New York verlegt wurden. Warhol erklärte später, dass ihn die technische Einfachheit und Massenproduktivität der Siebdruckmethode faszinierte, die jedes Bild leicht unterschiedlich wiederholte.

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Art (Zeitschrift)

Art (Zeitschrift)

Die Kunstzeitschrift art beleuchtet die Bedeutung des Simson-Motivs in Rembrandts Werk und erklärt die Häufigkeit dieser Darstellungen aus dem kalvinistischen Weltbild der Niederlande. Der Artikel zeigt, wie die Reformation zur Ablehnung heidnisch-antiker Themen führte, während die biblische Simson-Geschichte ideal in die protestantische Bilderwelt passte. Damit wird deutlich, wie religiöse und kulturelle Überzeugungen die künstlerischen Entscheidungen der Frühen Neuzeit prägte. Die Analyse verbindet Kunstgeschichte mit Religionsgeschichte und bietet Einblick in die ideologischen Grundlagen niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Die aktuelle Ausgabe steht als ePaper im iKiosk zur Verfügung.

Zum Artikel bei Ikiosk.de
Artikel über den Isenheimer Altar und Schmerzgesellschaft

Artikel über den Isenheimer Altar und Schmerzgesellschaft

Jörg Scheller

Jörg Schellers Feuilleton-Text behandelt den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leiden am Kreuz. Der Text interpretiert diese klassische christliche Ikonografie als Gegenpol zur modernen gesellschaftlichen Tendenz der totalen Schmerzvermeidung und stellt die künstlerische Darstellung von Leid als kulturelle und philosophische Notwendigkeit dar. Der Isenheimer Altar, eines der bedeutendsten Werke der deutschen Kunstgeschichte, dient Scheller als Reflexionspunkt für die Frage, wie eine Gesellschaft mit Leiden und Schmerz umgeht und welche Bedeutung deren künstlerische Darstellung hat. Das Werk wird damit nicht nur kunsthistorisch betrachtet, sondern als zeitlose Mahnung gegen eine Kultur der Schmerzverleugnung verstanden.

Zum Artikel bei Perlentaucher.de
Das Abendmahl

Das Abendmahl

Leonardo da Vinci

Leonardos berühmtes Gemälde des Abendmahls zeigt die letzte Mahlzeit Jesu mit seinen 12 Aposteln – eine Konstellation von 13 Personen, die zum hartnäckigen Aberglaube führte, dass 13 Menschen an einem Tisch Unglück bringt. Dieser Glaube an die Unglückszahl 13 reicht bis in die Gegenwart und inspirierte skurrile Lösungen wie die hölzerne Katze im Londoner Savoy Hotel, die als vierzehnter Gast platziert wurde, um die ungünstige Zahl zu vermeiden.

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Das letzte Abendmahl

Das letzte Abendmahl

Leonardo da Vinci

Leonardo da Vincis "Das Letzte Abendmahl" ist eine der bedeutendsten Darstellungen dieses biblischen Ereignisses. Das Gemälde zeigt den Jünger Johannes traditionell als die Figur, die ihren Kopf an Jesus lehnt. Diese ikonografische Darstellung verbindet die historische Identifikation des Evangelisten mit der künstlerischen Meisterschaft der Renaissance und ermöglicht es, theologische Traditionen in Kunstgeschichte zu erkennen.

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Der Himmelreiter

Der Himmelreiter

Rüdiger Schaper

Der Tagesspiegel-Artikel von 2008 dokumentiert eine Reise auf den Spuren des Propheten Elia in das syrische Gebirge des Alt-Libanon. Der Autor Rüdiger Schaper besucht ein Kloster, das auf einem Vorsprung 80 Kilometer nördlich von Damaskus liegt, um eine ungewöhnliche künstlerische Darstellung des Propheten zu erforschen. In Fresken aus dem 11. bis 13. Jahrhundert wird Elia auf einem roten Pferd reitend gezeigt, eine kulturelle Variante der biblischen Streitwagen-Vision. Der Text illustriert die unterschiedliche religiöse und künstlerische Erinnerung an Elia in verschiedenen Kulturräumen.

Zum Artikel bei Tagesspiegel
Fresken von Deir Mar Musa el Habashi

Fresken von Deir Mar Musa el Habashi

Der Artikel behandelt die Fresken des Klosters Deir Mar Musa nördlich von Damaskus, die aus dem 11. bis 13. Jahrhundert stammen und sich in gutem Zustand erhalten haben. Eine besonders ungewöhnliche Darstellung zeigt den Propheten Elia auf einem roten Pferd, wie er zum Himmel aufsteigt – eine seltene ikonographische Variante der biblischen Himmelfahrt. Die zwischen zwei Bögen in griechischen Buchstaben eingravierte Inschrift identifiziert die Figur eindeutig als Elia und dokumentiert die kulturelle und künstlerische Bedeutung dieser mittelalterlichen Kirchenausstattung.

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F Artikel

Friedenstaube lebte wirklich – Ruhe in Frieden

Der ntv-Artikel von 2006 erzählt die Geschichte der weltbekannten Friedenstaube, die tatsächlich existierte. Die weiße Taube auf blauem Grund gehörte dem finnischen Zauberer Pekka Jansson Kerkainen und wurde 1974 für ein Plakat des finnischen Friedenskomitees fotografiert. Eine charakteristische abgebrochene Schwanzfeder machte die Taube zum ikonischen Symbol für Frieden.

Zum Artikel bei Lazarro.de
Judith und Holofernes

Judith und Holofernes

· 2021

Das illustrierte Manuskript zur gleichnamigen Vortragsreihe (erweiterte Neuauflage) Das Thema von Judith und Holofernes in der bildenden Kunst vom Mittelalter bis zum Barock. Abhängig von der Nachfrage könnte ein weiteres Kapitel mit einem Ausblick bis zur Moderne geplant werden. Die wechselhafte Darstellung der Hauptfiguren dieser biblischen Geschichte und die überraschende, damit verbundene Symbolik werden anhand von herausragenden Kunstwerken aus ganz Europa beleuchtet.

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L Studie

Last Supper Portion Sizes Study

Brian Wansink, Craig Wansink

Kunsthistorische Analyse von 52 Abendmahl-Gemälden aus 1000 Jahren: Portionsgrößen stiegen um 69%, Tellergrößen um 66%. Die Studie untersucht kulturelle Verschiebungen in der Esskultur durch ikonographische Daten und wurde im International Journal of Obesity veröffentlicht.

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B Kunst

Le Baiser de l'Hôtel de Ville

Robert Doisneau

Ikonische schwarz-weiße Fotografie aus Paris, die ein küssendes Paar vor dem Hôtel de Ville zeigt. Eines der berühmtesten Fotos des 20. Jahrhunderts, das Romantik und urbane Nachkriegsmomente symbolisiert. Doisneaus bewusst inszeniertes Werk demonstriert die narrative Kraft von Bildern und ihre Rolle beim Formen kultureller Bedeutung in kollektiven Erinnerungen.

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Napalm-Foto (The Terror of War)

Napalm-Foto (The Terror of War)

Nick Út

Ikonisches Kriegsfoto vom Juni 1972, das den Vietnamkrieg in seiner Grausamkeit zeigt: Kim Phúc flieht nackt vor Napalm-Angriffen. Nick Úts Aufnahme wurde zur visuellen Metapher für Zivilisten-Leid und zur Anti-Kriegs-Ikone. Das Bild prägte nicht nur die Medienberichterstattung, sondern bestimmte auch Kim Phúcs gesamtes weiteres Leben.

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The Four Freedoms (Freedom of Speech)

The Four Freedoms (Freedom of Speech)

Norman Rockwell

Norman Rockwells „Freedom of Speech" (1943) zeigt einen Arbeiter, der bei einer amerikanischen Gemeindeversammlung aufsteht, um zu sprechen. Das Gemälde verkörpert die Idealvorstellung von Redefreiheit und demokratischer Partizipation. Mit warmherziger Malweise hebt Rockwell die Würde und Bedeutung des Einzelnen in der Öffentlichkeit hervor. Das Werk wurde später zum ikonischen Meme zur Kommentierung von politischen Debatten online.

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Willy Brandt mit Mandoline (Fotografie)

Willy Brandt mit Mandoline (Fotografie)

Ikonisches Porträt-Foto von Willy Brandt mit Mandoline. Das berühmte Bild hängt in Christoph Ameends Büro und zeigt den Politker in künstlerischem Kontext als Gesprächsanlass.

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