Jüdische Identität
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Artikel in den New York Times über jüdische Identität
Max Czollek
Max Czollek, deutscher Dichter und Autor von 'Desintegriert euch!', beschreibt in diesem Artikel seine Sicht auf jüdische Identität im heutigen Deutschland. Er positioniert sich als einer der wenigen Juden in Deutschland mit einer familiären Verbindung zur Vorkriegszeit. Der Artikel thematisiert, was es bedeutet, in einem Land jüdisch zu sein, das den Holocaust perpetriert hat. Schriftsteller Maxim Biller kritisiert Czolleks Selbstdarstellung als performatives 'Gedächtnistheater' ohne authentische historische Verwurzelung.
Artikel über Max Czollek in der Zeit
Maxim Biller
Die Debatte um die Identität des streitbaren Autors geht weiter: Ist er Jude, Vaterjude, gar kein Jude? Dies ist viel mehr als eine innerjüdische Auseinandersetzung.
Artikel über jüdische Identität im Ukraine-Konflikt
Lenny Lux
Lenny Lux beschreibt in der taz aus persönlicher Perspektive, wie jüdische Menschen in der Ukraine durch den Krieg plötzlich gezwungen wurden, Ukrainisch zu lernen – eine Sprache, zu der sie historisch und emotional kaum Bezug hatten. Der Text berührt die besondere Ortlosigkeit jüdischer Identität, pointiert durch das Bonmot 'Juden haben keine Wurzeln, Juden haben Beine'. Er zeigt, wie der Krieg nicht nur geografische, sondern auch sprachlich-kulturelle Zugehörigkeitsfragen neu aufwirft. Autorin Olga Grjasnowa bezeichnet ihn als 'wunderbaren Text', was auf literarische Qualität und persönliche Betroffenheit hindeutet.
Biografie
Maxim Biller
Maxim Biller hat den jüdischsten, amerikanischsten, komischsten Roman der deutschen Gegenwart geschrieben Dies ist die verrückte Geschichte von Soli und Noah, beste Freunde und fast Brüder seit ihrer Bar-Mizwa in der Hamburger Synagoge im Jahr 1976, verbunden durch ihre Herkunft, ihren Humor und ihre bizarren sexuellen Fantasien – und gemeinsam verstrickt in eine groteske Erpressungs- und Entführungsstory globalen Ausmaßes.
Buch über jüdische Identität
Arthur Herzberg · 1904
Untersucht die Merkmale, die das jüdische Volk von anderen Völkern unterscheiden: das Bewusstsein der Auserwähltheit, innere Zerrissenheit und fundamentale Andersartigkeit. Eine Analyse jüdischer Identität und Geschichte.
Der neue Antisemitismus
Jean Améry · 2024
Jean Améry reflektiert in dieser Essay-Sammlung über die Persistenz von Antisemitismus in der Nachkriegsgesellschaft. Seine Analyse verbindet persönliche Erfahrung mit philosophischen Fragen, die zeitlos aktuell bleiben.
Erzählung über J.D. Salinger
Maxim Biller · 2015
Am 22. Juli dieses Jahres veröffentlichte ein kleiner Verlag aus Memphis den Erzählungsband "Die jungen Leute" von J.D. Salinger, die erste Publikation des amerikanischen Kultautors seit fünfzig Jahren. Diese ersten Erzählungen eines der größten und unergründlichsten Schriftsteller unserer Zeit sind ein seltenes literarisches Ereignis. Am 22. Juli 2014 brachte ein kleiner Verlag aus Memphis »Die jungen Leute« heraus, die erste Veröffentlichung des amerikanischen Kultautors J.D.
Essay über Antisemitismus/jüdisches Leben in Deutschland
Deborah Feldman · 2025
Wie wird jüdische Identität innerhalb der deutschen jüdischen Gemeinschaft heute verhandelt und wer gilt als „authentisch“ jüdisch? Ausgehend von der Debatte um Patrilinearität untersucht die Arbeit einen innerjüdischen Diskurs zu Zugehörigkeit, Selbstverständnis und Grenzziehungsprozessen. Anhand einer wissenssoziologischen Diskursanalyse werden Deutungsmuster und Konfliktlinien herausgearbeitet sowie Grenzziehungen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und im Bezug zur nichtjüdischen deutschen ...
Gedicht/Essay über die Juden als geologisches Volk
Jehuda Amichai · 2013
Juden und Worte bilden von jeher eine enge Verbindung. Amos Oz und seine Tochter Fania Oz-Salzberger, die als Historikerin lehrt, erkunden jüdische Wortwelten, Wörter, ihre alten wie neuen Bedeutungen, Auslegungen und Wandlungen, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Kontinuität im Judentum war immer ans mündlich geäußerte und geschriebene Wort geknüpft, an ein ausuferndes Geflecht von Interpretationen, Debatten, Streitigkeiten.
Good as Gold
Joseph Heller
Gold accepts a government post in Washington, considers leaving his wife, and all the while he is also searching for material to write his book on the Jewish experience in America, without realizing he is going through that experience.
Juden, Linke, Linke Juden
Jean Améry · 2024
Améry analysiert die Spannung zwischen jüdischer Identität und linken Ideologien. Der Essay hinterfragt, wie man beide Positionen gleichzeitig vertreten kann angesichts historischer Konflikte zwischen dem Universalismus der Linken und der Particularität jüdischer Erfahrung.
Jüdische Rache (Ausstellung)
Max Czollek
Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt, kuratiert von Max Czollek. Sie thematisiert jüdische Rache-Impulse nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt, dass es nach 1945 Juden gab, die sich rächen wollten. Das Werk regt kritische Reflexion über Mythenbildung, Erinnerungskultur und jüdische Identität an.
Odessa (Biografie eines Romans)
Maxim Biller · 2016
Maxim Biller hat den jüdischsten, amerikanischsten, komischsten Roman der deutschen Gegenwart geschrieben Dies ist die verrückte Geschichte von Soli und Noah, beste Freunde und fast Brüder seit ihrer Bar-Mizwa in der Hamburger Synagoge im Jahr 1976, verbunden durch ihre Herkunft, ihren Humor und ihre bizarren sexuellen Fantasien – und gemeinsam verstrickt in eine groteske Erpressungs- und Entführungsstory globalen Ausmaßes.
Portnoy's Complaint
Philip Roth · 2010
'The most outrageously funny book about sex written' Guardian Portnoy's Complaint n. [after Alexander Portnoy (1933-)]:A disorder in which strongly-felt ethical and altruistic impulses are perpetually warring with extreme sexual longings, often of a perverse nature. Portnoy's Complaint tells the tale of young Jewish lawyer Alexander Portnoy and his scandalous sexual confessions to his psychiatrist.
Porträt über Maxim Biller im Zeitmagazin
Stefan Williger
Porträt des Schriftstellers Maxim Biller im ZEITmagazin, für das Journalist Stefan Williger ihn begleitet hat. Der Artikel zeigt Billers unbequeme Persönlichkeit und seinen Humor als Ausdruck von Intelligenz, beleuchtet seinen Umgang mit Antisemitismus und jüdischen Traditionslinien. Gleichzeitig wird dokumentiert, wie Medienredaktionen – etwa beim Literarischen Quartett – versuchten, Billers provokante Art zu zügeln und zu moderieren.
Wir sind alle deutsche Juden
Dokumentation über Daniel Cohn-Bendit und seinen Bruder, die ihre persönliche Familiengeschichte während des Zweiten Weltkriegs erforschen. Der Film besucht die Stadt, in der Cohn-Bendits Bruder unter falschem Namen bei einer französischen Familie versteckt lebte. Der Titel 'Wir sind alle deutsche Juden' verweist auf einen zentralen Satz in Cohn-Bendits Leben und reflektiert Fragen von Identität und Zugehörigkeit.
Wolf Biermanns Text zur Israel-Solidarität im Golfkrieg
Wolf Biermann
Wolf Biermann, bekannt als DDR-Dissident und Musiker, schreibt 1991 für DIE ZEIT einen Kommentar zum Golfkrieg. Darin positioniert er sich erstmals öffentlich als Jude und befürwortet den Krieg gegen den Irak, was in linken Kreisen große Überraschung auslöst. Der Text markiert eine wichtige intellektuelle Intervention, in der Biermann sich von der friedensbewegten Haltung vieler Linker absetzt und für die Sicherheit Israels eintritt.