Automatisierung
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Medien (23)
Artikel über Jobverlust durch Maschinen (1910er Jahre)
Bereits in den 1910er Jahren wurde in der New York Times über die Angst vor Jobverlust durch Maschinen berichtet. Die Debatte um technologische Arbeitslosigkeit ist damit kein neues Phänomen, sondern begleitet industrielle Umbrüche seit über einem Jahrhundert. Damals wie heute fürchteten Arbeiter, durch Automatisierung ersetzt zu werden. Diese historische Parallele zeigt, dass gesellschaftliche Ängste vor neuen Technologien – ob Maschinen oder KI – ein wiederkehrendes Muster sind.
Artikel über KI-Jobverluste
Der Artikel der Washington Post beleuchtet konkrete Fälle von Menschen, die durch den Einsatz von ChatGPT und KI-Tools ihren Job verloren haben. Anhand von zwei detaillierten Beispielen zeigt der Text, wie Unternehmen menschliche Arbeitskräfte durch generative KI ersetzen – von Content-Erstellung über Kundenservice bis hin zu kreativen Berufen. Der Artikel macht abstrakte Debatten über KI-Jobverluste greifbar und zeigt die persönlichen wirtschaftlichen Folgen für Betroffene.
Artikel über ausgestorbene Berufe
Immer wieder werden Berufe überflüssig, weil Computer und Maschinen die Arbeit übernehmen. Was man von Fackeljungen, Sündenböcken und Pipi-Sammlern lernen kann.
Automatisierungsrisikoindex-Studie
Eine Studie von Arbeitsforscher und Soziologen bewertet Berufe nach ihrem Automatisierungsrisiko und zeigt auf, wie anfällig verschiedene Tätigkeiten für Automatisierung durch KI und Robotik sind. Überraschend ist, dass selbst vermeintlich sichere Berufe wie Physiker bereits zu 43 Prozent automatisierbar sind, während stark gefährdet Berufe wie Schlachter (78%) oder Taxifahrer deutlich höhere Risiken tragen. Die Studie verdeutlicht, dass die Automatisierungswelle nicht nur manuelle Tätigkeiten betrifft, sondern auch hochqualifizierte Positionen unter Druck setzt. Sie liefert damit wichtige Erkenntnisse für die Debatte über die Zukunft der Arbeitswelt.
Berufe, die ausgestorben sind
Immer wieder werden Berufe überflüssig, weil Computer und Maschinen die Arbeit übernehmen. Was man von Fackeljungen, Sündenböcken und Pipi-Sammlern lernen kann.
Dean's Last Ride
Documentary Forever · 2025
Dokumentation über Dean, einen der letzten Taxifahrer in San Francisco, der seit den 1980er Jahren fährt und während der Fahrten Klarinette spielt. Die 22-minütige Doku zeigt, wie autonome Waymo-Taxis traditionelle Taxifahrer verdrängen und damit ein Stück menschliches Miteinander verloren geht. Eine ergreifende Geschichte über technologischen Wandel und die persönliche Geschichte eines ungewöhnlichen Menschen.
Die Antiquiertheit des Menschen
Günther Anders · 2018
Günther Anders analysiert in seinem Werk die Prometheische Scham: Der Mensch verliert im Zeitalter der Automatisierung seinen Schöpferstolz und fühlt sich gegenüber präzisen Maschinen minderwertig. Das Konzept verdeutlicht die existenzielle Krise des Menschen angesichts technologischer Überlegenheit und zeigt, warum er paradoxerweise danach strebt, selbst maschineller zu werden.
Fortschritt macht arbeitslos
Der Spiegel dokumentiert eine ikonische Titelgeschichte aus den späten 1970er Jahren, die sich mit der Angst vor technologischer Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter beschäftigte. Der Artikel zeigt, dass die Besorgnis über Automatisierung keine neue Phänomen ist. Das historische Beispiel wird herangezogen, um die andauernde Debatte über technologische Disruption und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu reflektieren.
Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten
Richard David Precht · 2022
Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und warum eigentlich? Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.
Generative KI und die Zukunft der Arbeit in Deutschland
McKinsey
McKinsey-Studie zur Automatisierung von Arbeit durch generative KI in Deutschland. Die Analyse prognostiziert, dass bis 2030 etwa 30 Prozent der heute geleisteten Arbeitsstunden durch KI-Technologien automatisiert werden könnten. Die Studie untersucht die wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser Technologieentwicklung und bietet Einblicke in notwendige Anpassungsprozesse für Unternehmen und Arbeitnehmer.
IAB-Studie zum Ersetzbarkeitspotenzial in Branchen
Katharina Dengler
Die IAB-Studie von Katharina Dengler untersucht das Automatisierungspotenzial verschiedener deutscher Branchen und analysiert, in welchen Bereichen Arbeitsplätze durch Technologie ersetzbar sind. Die Forschung liefert empirische Daten über die Anfälligkeit von Branchen für technologische Disruption und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse sind zentral für die gesellschaftliche Debatte über die wirtschaftlichen Folgen von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz.
Interview mit Carl Benedikt Frey
Der Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey vergleicht die aktuelle KI-Disruption mit der Übergangsphase der industriellen Revolution, die etwa sieben Jahrzehnte dauerte. Während Frey vor 13 Jahren vor der Automatisierbarkeit von 47 Prozent aller Berufe warnte, äußert er heute Optimismus. Zentral für seine Analyse ist die Warnung, dass eine moderne Demokratie nicht sieben Dekaden lang stagnierende oder fallende Löhne aushalten kann – ohne ernsthafte politische Folgen zu riskieren.
Interview mit Tim Höttges in der Zeit
Telekom-Chef Tim Höttges warnt in einem Interview mit der ZEIT vor den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt. Angesichts des erwarteten Jobabbaus durch Automatisierung plädiert er für ein bedingungsloses Grundeinkommen als Lösungsansatz. Die Finanzierung soll durch Gewinne großer Internetkonzerne erfolgen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der technologischen Transformation abzufedern.
Inventing the Future
Dennis Gabor
Der Physik-Nobelpreisträger Dennis Gabor stellte bereits in den 1950er Jahren die provokante Frage, was mit Menschen geschieht, die intellektuell nicht mit einer zunehmend automatisierten Welt mithalten können. Sein Werk erörtert das bis heute ungelöste Problem der Qualifikationslücke und beleuchtet die sozialen Folgen technologischen Fortschritts auf Menschen ohne entsprechende Anpassungsfähigkeit.
Kolumne über humanoide Roboter und Trumps Industriepolitik
Sascha Lobo
Sascha Lobo argumentiert in seiner Spiegel-Kolumne, dass Trumps aggressive Zollpolitik nicht primär darauf abzielt, amerikanische Arbeitsplätze zu sichern, sondern industrielle Produktionskapazität in die USA zurückzuholen. Lobo sieht humanoide Roboter als Schlüssel zu dieser Neuausrichtung – nicht Menschen, sondern Automatisierung könnten der eigentliche Zielpoint sein.
Neues Buch über Arbeit und Gesellschaft
Richard David Precht · 2022
Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und warum eigentlich? Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.
Oxford-Studie zu Arbeitsplatzverlusten durch Automatisierung
Die Oxford-Studie analysiert, welche Arbeitsplätze durch Automatisierung und technologische Entwicklungen wie Computer und Internet gefährdet sind. Zentrale These der Forschung ist, dass ein großer Anteil der Beschäftigung durch Automatisierung verloren gehen könnte. Die Studie wird als wichtiger Referenzpunkt in Diskussionen über die Zukunft der Arbeit und aktuelle Technologiedebatten herangezogen.
Oxford-Studie über die Zukunft der Arbeit
Carl Benedikt Frey / Michael A. Osborne
Richtungsweisende Studie von 2013 über die Automatisierbarkeit von Berufen. Frey und Osborne untersuchten, welche Jobs durch Automatisierung und KI gefährdet sind. Zentrale Erkenntnis: viele Verwaltungs- und Routineberufe haben wenig Zukunftsperspektiven. Die Studie gilt als Meilenstein in der Debatte über Jobverlust durch Digitalisierung.
Sascha Lobo Kolumne/Artikel über Springer und KI
Sascha Lobo
Der Deutsche Ethikrat romantisiert in seiner Stellungnahme zur künstlichen Intelligenz den Menschen. Auf zwei konkrete Gefahren der Technik geht er aber kaum ein. Eine davon demonstriert unser Kolumnist.
Studie zum Ersetzbarkeitspotenzial in deutschen Branchen
Katharina Dengler (IAB)
Die IAB-Studie von Katharina Dengler untersucht das Automatisierungspotenzial in deutschen Branchen und Regionen. Zentrale Erkenntnisse: Finanzdienstleistungen (48 % Ersetzbarkeit) und wohlhabende Bundesländer wie Baden-Württemberg und das Saarland sind überraschend stark von Jobverlusten durch Automatisierung bedroht.
The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?
Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne
Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.
The Second Machine Age
Erik Brynjolfsson, Andrew McAfee · 2014
The big stories -- The skills of the new machines : technology races ahead -- Moore's law and the second half of the chessboard -- The digitization of just about everything -- Innovation : declining or recombining? -- Artificial and human intelligence in the second machine age -- Computing bounty -- Beyond GDP -- The spread -- The biggest winners : stars and superstars -- Implications of the bounty and the spread -- Learning to race with machines : recommendations for individuals -- Policy recom...
laut.de-Interview mit Bernd Begemann
laut.de
Bernd Begemann präsentiert sein Album „Milieu" als Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz und deren Folgen. Nach eigenen Versuchen mit ChatGPT konstatiert er, dass alle Antworten falsch waren und die KI bereits „gewonnen" hat. Sein Song „Hallo Bett" thematisiert die drohende Job-Apokalypse durch Automatisierung (acht Millionen Arbeitsplätze in Großbritannien innerhalb von fünf Jahren) und die „Rechte der Nutzlosen" – er appelliert an gegenseitige Menschlichkeit und Nachbarschaft statt zu optimistischen technologischen Heilsversprechen, deren Wirklichkeit deutlich dystopischer ausfällt.