Politische Philosophie
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Medien (93)
A Theory of Justice (Eine Theorie der Gerechtigkeit)
John Rawls · 2005
John Rawls aims to express an essential part of the common core of the democratic tradition—justice as fairness—and to provide an alternative to utilitarianism, which had dominated the Anglo-Saxon tradition of political thought since the nineteenth century. Rawls substitutes the ideal of the social contract as a more satisfactory account of the basic rights and liberties of citizens as free and equal persons.
Artikel im Spiegel (1994)
Daniel Cohn-Bendit
Daniel Cohn-Bendit, 44, grüner alternativer Dezernent für »multikulturelle Angelegenheiten« im Frankfurter Magistrat und ehemaliger Anführer der französischen Studentenrevolte im Mai 1968, kann sich nach mehr als 20 Jahren Abwesenheit eine Rückkehr in…
Briefwechsel Hannah Arendt und Heinrich Blücher
Hannah Arendt · 1996
Veröffentlichter Briefwechsel aus der Nachkriegszeit, der tiefe Einsichten in das politische Denken und persönliche Reflexionen über Deutschland bietet. Die Korrespondenz dokumentiert das intellektuelle Milieu des 20. Jahrhunderts und zeigt die enge Zusammenarbeit zweier einflussreicher Denker.
Buch über den Putinismus
Michel Eltchaninoff · 2018
Does Vladimir Putin deserve his reputation as a modern Machiavelli? Is he really a great strategic thinker? And where does he get his ideas?
Bücher über Liberalismus
Hermann Flach · 1972
Plädiert für einen kapitalismuskritischen Liberalismus und verteidigt liberale Werte gegen kapitalistische Tendenzen. Verbindet dabei politische Philosophie mit journalistischer Perspektive.
Dark Liberalism
Sven Gerst
Aufsatz von Sven Gerst im Magazin liberal der Naumann-Stiftung über vier neue Ansätze des modernen Liberalismus. Dark Liberalism beschreibt eine radikale, anti-elitäre Ausprägung des Liberalismus, die Politiker wie Javier Milei verkörpern.
Das Grüne Buch
Muammar al-Gaddafi · 2011
Politische und philosophische Schrift über Theorien zur Volksherrschaft, zum Sozialismus und zur 'dritten Universaltheorie'. Das Werk wurde international kontrovers und kritisch aufgenommen und ist ein wichtiges Dokument totalitärer Ideologie des 20. Jahrhunderts.
Das Kommunistische Manifest
Karl Marx · 2025
Das Kommunistische Manifest, erstmals 1848 veröffentlicht, prägte nicht nur die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern wurde auch zu einem zentralen Bezugstext zahlreicher linker Theorien und Bewegungen weltweit. In prägnanter Sprache analysieren Marx und Engels die gesellschaftlichen Klassenverhältnisse und entwickeln das Ziel einer klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.
Das Unbehagen in der Demokratie
Michael Sandel · 2023
Michael J. Sandels bahnbrechende Kritik am globalen Kapitalismus – erstmals in deutscher Übersetzung Unsere Gegenwart hat ein Demokratie-Problem. Zum einen sind unsere Gesellschaften gespalten wie nie zuvor: Befeuert durch die sozialen Medien treiben uns rassistische Ausschreitungen, Populismus, soziale Ungleichheit und eine weltweite Pandemie in die Vereinzelung.
De la servitude volontaire (Von der freiwilligen Knechtschaft)
Étienne de La Boétie · 2025
« Soyez résolus de ne servir plus, et vous voilà libres ! » La formule, rendue célèbre par les acteurs de la Révolution française, est extraite du Discours de la servitude volontaire d'Étienne de La Boétie, sans doute écrit en 1553 et publié plus de vingt ans après. Dans cette dissertation politique, le jeune auteur, ami de Montaigne, fait preuve d'une fougue oratoire qui embarque les lecteurs et les invite à réfléchir au « paradoxe du tyran » : comment un seul homme saurait-il asservir un peupl...
Democracies End When They Are Too Democratic
Andrew Sullivan
Sullivan analysiert in diesem Artikel die Gefahr einer Tyrannis in der amerikanischen Demokratie und verbindet Platons antike Kritik an der Demokratie mit Donald Trumps politischem Aufstieg. Er zeigt, wie die historischen Bedingungen, unter denen Tyrannen in der Antike entstanden, auch in der modernen amerikanischen Gesellschaft vorhanden sind und die Stabilität der Demokratie gefährden.
Der Fürst
Niccolò Machiavelli · 2020
Das ultimative Lehrbuch der Macht von Niccolò Machiavelli. Weltliteratur.
Der Fürst (Il Principe)
Niccolò Machiavelli · 2017
Die vorliegende Ausgabe wurde in Sprache und Schreibweise modernisiert, mit Vorwort und Fu�noten versehen, sowie bebildert. Niccol� Machiavelli schrieb "Der F�rst" (Il Principe) um 1513. Die erste Ver�ffentlichung fand 1532 statt. Machiavelli schrieb dieses Buch, um die Gunst der Medici, die damaligen Regenten Florenz, zu erhalten, in dessen Kerker er eingesperrt war.
Der Liberalismus der Rechte
Judith N. Shklar · 2013
Essaysammlung zur politischen Philosophie, die Liberalismus aus individualistischer Perspektive untersucht. Das Werk verteidigt Liberalismus als ethisches System, das auf Vermeidung von Grausamkeit und Schutz individueller Freiheit basiert.
Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts
Alfred Rosenberg · 1942
"As population estimates for 2050 reach over 9 billion, issues of food security and nutrition have been dominating academic and policy debates. A total of 805 million people are undernourished worldwide and malnutrition affects nearly every country on the planet. Despite impressive productivity increases, there is growing evidence that conventional agricultural strategies fall short of eliminating global hunger, as well as having long-term ecological consequences.
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
Karl Marx · 2019
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, auch bekannt als Der achtzehnte Brumaire des Louis Napoleon, ist eine erstmals im Mai 1852 veröffentlichte Schrift von Karl Marx (1818–1883). Marx analysiert dort den Verlauf des Staatsstreichs vom 2. Dezember, den Louis Napoleon (1808–1873) in Frankreich durchführte.
Die Anmaßung von Wissen
Friedrich August von Hayek
Der Artikel diskutiert Friedrich von Hayeks Konzept der "Anmaßung von Wissen" im Kontext der Corona-Pandemie. Ausgehend von Hayeks Nobelpreisrede von 1974 wird untersucht, inwieweit Regierungen während der Pandemie mehr Wissen über ihre Entscheidungen beansprucht haben, als ihnen tatsächlich zur Verfügung stand. Die zentrale Frage ist, wie politische Entscheidungsträger mit epistemischen Grenzen umgegangen sind und welche Fehler aus dieser Überschätzung des Wissensstands resultierten.
Die Linke und der Zionismus
Jean Améry · 2002
Antizionismus ist ein Sammelbegriff für gegen (griechisch antí) den Zionismus gerichtete politische Ideologien. Seit der Gründung des Staates Israel 1948 richten diese sich als Antiisraelismus gegen den jüdischen Staat. Antizionismus wird sowohl säkular als auch religiös begründet und findet sich im gesamten politischen Spektrum. Nach Einschätzung einer Reihe von Wissenschaftlern bestehen häufig Zusammenhänge mit dem Antisemitismus, andere Wissenschaftler bestreiten diesen Zusammenhang.
Die geistig-moralische Wende
Thomas Biebricher · 2018
Nach 13 Jahren Großer Koalition wird klar, dass sich neben der Sozialdemokratie auch der Konservatismus und seine traditionelle politische Heimat, die CDU, in einer tiefen Identitätskrise befinden. Das zeigen nicht zuletzt das Aufkommen der AfD und ministeriale Revolutionsaufrufe gegen die vermeintliche liberale Kulturhegemonie.
Die selbstbewusste Nation
"Die selbstbewusste Nation" ist ein einflussreicher Sammelband aus den 1990er Jahren, der den deutschen Nationsbegriff neu zu definieren versuchte. Das Werk wurde von linken Intellektuellen kritisch bewertet, da es als Versuch interpretiert wurde, eine Neubewertung nationaler Identität vorzunehmen. Der Band dokumentiert einen wichtigen Moment der politisch-philosophischen Debatte nach dem Kalten Krieg und der deutschen Wiedervereinigung.
Dissertation über kollektive Identitäten
Carolin Emcke · 2000
Im sogenannten "Kampf um Anerkennung" berufen sich aggressive Nationalismen heutzutage ebenso auf eine "kollektive Identität" wie soziale Bewegungen. Der politischen Philosophie geht es dagegen meist um normative Fragen von Integration und Toleranz, ohne Analyse der zugrundeliegenden Konzepte von kollektiver Identität. Carolin Emcke untersucht unterschiedliche Modelle der Entstehung kollektiver Identitäten und entwickelt eine systematisierte Typologie.
Down to Earth
Bruno Latour · 2018
The present ecological mutation has organized the whole political landscape for the last thirty years. This could explain the deadly cocktail of exploding inequalities, massive deregulation, and conversion of the dream of globalization into a nightmare for most people. What holds these three phenomena together is the conviction, shared by some powerful people, that the ecological threat is real and that the only way for them to survive is to abandon any pretense at sharing a common future with t...
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
Hannah Arendt · 2023
Das Buch, das Hannah Arendt weltberühmt machte Unter dem Eindruck des Holocaust, der nationalsozialistischen Vernichtung des europäischen Judentums, hat Hannah Arendt mit »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« – zuerst 1951 in New York erschienen, in deutscher Übersetzung 1955 – zugleich eine Geschichte und eine Theorie des Totalitarismus geschrieben.
Enquiry Concerning Political Justice
William Godwin · 2013
'To a rational being there can be but one rule of conduct, justice, and one mode of ascertaining that rule, the exercise of his understanding.' Godwin's Political Justice is the founding text of philosophical anarchism. Written in the immediate aftermath of the French Revolution, it exemplifies the political optimism felt by many writers and intellectuals.
Essay zum Falklandkrieg
Karl Heinz Bohrer · 2015
Es gibt kulturelle, ästhetische und politische Handlungsformen, die einer Ökonomie der Zurückhaltung folgen. Handlung erscheint hier nicht nur als freiwilliges, affirmatives Tun, sondern auch als Zusammenspiel von Sich-Zurückhalten (Zaudern, Zögern, Diskretion) und Zurückgehalten-Werden (Nicht-Können, Nicht-Dürfen).
Essay über Demokratie und freien Markt
Peter Thiel · 2025
Die Alternative für Deutschland ist nicht eine Partei, sondern eine andere Kultur des Regierens. Darum geht es in diesem Buch. Es zeigt, was kurzfristig zu ändern ist und was langen Atem braucht. Es ist letztlich ein Sanierungsvorschlag für die schlechte politische Stimmung. Wir alle wissen, die Ampel ist gescheitert, aber nun ist auch diese Regierung ist im freien Fall.
Essay über Liberalismus in der aktuellen Ausgabe der Zeit
· 1832
Der Essay behandelt die Frage, wie Liberalismus unter heutigen Bedingungen gedacht und praktiziert werden kann. Jochen Wegner bespricht darin die Diskrepanz zwischen klassischem Bürgerliberalismus und der aktuellen politischen Realität. Besonders relevant ist die Auseinandersetzung mit der Entfremdung liberaler Parteien wie der FDP von ihren sozialliberalen Wurzeln. Der Artikel bietet eine aktuelle Perspektive auf liberale Politikansätze in Deutschland.
Essay über Nationalstaat und Globalisierung
Anne Hennig · 2003
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Globalisierung und Weltgesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Hausarbeit ist es, die Trias Mensch, Nationalstaat, Weltgesellschaft, in ihrer Beziehung untereinander und ihre Problematik bezogen auf die Forderung nach universalen Menschenrechten darzustellen und auf Basis der Unterscheidung des klassischen vom p...
Essay über die Zusammensetzung der neuen Rechten
Richard David Precht
Richard David Precht analysiert in seinem Spiegel-Essay die Zusammensetzung der neuen Rechten und identifiziert darin einen widersprüchlichen Mix aus libertären und autoritären Elementen. Er zeigt auf, dass die politische Rechte heute aus historisch unvereinbaren Zutaten wie Anti-Etatismus und Law-and-Order-Mentalität besteht. Dies dient ihm als Beleg dafür, dass moderne politische Ideologien zunehmend willkürlich und beliebig zusammengestellt werden.
Freiheitsgrade
Christoph Möllers · 2020
Freiheitsgrade kennt man aus der Mechanik. Der Begriff bezeichnet dort die Zahl der Richtungen, in die ein Körper sich an einem Gelenk bewegen kann. Bei seinem Versuch, den Liberalismus auf die Höhe der Zeit zu bringen, geht Christoph Möllers weder von der politischen Großwetterlage aus noch vom Gegensatz zwischen Individuum und Gemeinschaft. Vielmehr versucht er, Formen einer Ordnung herauszupräparieren, die Bewegungsfreiheit und soziale Varianz ermöglicht.
Friedenspreis-Rede in der Paulskirche
Anne Applebaum
Richard David Precht kritisiert Anne Applebaums Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels scharf. Applebauer argumentiert darin, dass der Westen das Recht habe, überall militärisch einzugreifen, um liberale Demokratien zu schützen. Precht warnt vor dieser Positon als gefährliche Rückkehr zur Dominotheorie der 1960er Jahre und sieht darin eine Rechtfertigung für unkontrollierte militärische Interventionen.
Ganz normale Laster
Judith N. Shklar · 2014
Judith Shklars philosophisches Werk untersucht Laster statt Tugenden und stellt damit die aristotelische Tradition der Tugendethik bewusst in Frage. Als zentrales Laster identifiziert sie Grausamkeit und analysiert, warum ihre Vermeidung grundlegend für eine ethische Gesellschaft ist. Der innovative Ansatz bietet eine frische Perspektive auf klassische philosophische Fragen.
Gefängnishefte
Antonio Gramsci · 1992
Antonio Gramscis Gefängnishefte enthalten das berühmte Zitat über Umbruchzeiten: „Die alte Welt ist untergegangen, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster." Der italienische Marxist schrieb diese Reflexionen während seiner Haft in den 1930ern auf und analysierte damit, wie gesellschaftliche Krisen die menschliche Natur verändern. Das Zitat bleibt relevant, weil es erklärt, warum Menschen in Zeiten großer Veränderung zu extremeren Verhaltensweisen neigen – ein zentrales Thema für das Verständnis von Kultur, Politik und Literatur.
Handorakel und Kunst der Weltklugheit
Baltasar Gracián · 1647
Baltasar Gracíans klassisches Werk aus dem 17. Jahrhundert vermittelt praktische Weisheit für kluges Handeln in der Welt. Der spanische Jesuitenmönch entwickelt eine realistische Ethik des besonnenen Verhaltens, die sich besonders auf politische Entscheidungen und die Kunst des Abwartens in schwierigen Situationen konzentriert. Sein Denken steht in der Tradition des Machiavellismus, bietet aber eine moralisch fundierte Alternative für strategisches Denken.
Hieron
Xenophon · 1883
Xenophons antiker Dialog „Hieron" untersucht, warum ein Tyrann keine echten Freunde haben kann. Die Analyse wird auf moderne Autokraten wie Putin übertragen, um ihre zunehmende Selbstisolation und informative Selbstverdummung zu erklären. Leo Strauss hat dazu ebenfalls bedeutende philosophische Überlegungen angestellt.
How Fascism Works
Jason Stanley · 2018
NEW YORK TIMES BESTSELLER • “No single book is as relevant to the present moment.”—Claudia Rankine, author of Citizen “With unsettling insight and disturbing clarity, How Fascism Works is an essential guidebook to our current national dilemma of democracy vs. authoritarianism.”—Jelani Cobb, New Yorker staff writer A Yale philosopher identifies the ten pillars of fascist politics, and charts their horrifying rise and deep history.
Hyperpolitik
Anton Jäger · 2023
Die Ära der Postpolitik ist vorbei Dass die Politik wieder da ist, dass Debatten um Corona oder »Wokeness« längst über Twitter hinausgeschwappt sind, wird bestätigen, wer im Privaten heftige Streite erlebt. Nach einer Ära der Postpolitik, in der technokratisch verwaltet wurde, während die Bürger dies höchstens vom Sofa aus kommentierten, stehen wir vor einem allgegenwärtigen Zittern und Beben. Anton Jäger hat dafür den Begriff »Hyperpolitik« geprägt.
Identity: The Demand for Dignity and the Politics of Resentment
Francis Fukuyama · 2018
The New York Times bestselling author of The Origins of Political Order offers a provocative examination of modern identity politics: its origins, its effects, and what it means for domestic and international affairs of state In 2014, Francis Fukuyama wrote that American institutions were in decay, as the state was progressively captured by powerful interest groups.
Identität
Francis Fukuyama · 2018
Currently in Bill Gates's bookbag and FT Books of 2018 Increasingly, the demands of identity direct the world's politics. Nation, religion, sect, race, ethnicity, gender: these categories have overtaken broader, inclusive ideas of who we are. We have built walls rather than bridges. The result: increasing in anti-immigrant sentiment, rioting on college campuses, and the return of open white supremacy to our politics.
Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet
Francis Fukuyama · 2020
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Die Friedenspreisträgerin Aleida Assmann ruft dazu auf, die Nation neu zu denken und sie gegen ihre Verächter zu verteidigen.
If You're an Egalitarian, How Come You're So Rich?
G.A. Cohen · 2009
Focusing on Marxism and Rawlsian liberalism, G. A. Cohen argues that egalitarian justice is not only a matter of rules that define the structure of society, but also a matter of personal attitude and choice. Personal attitude and choice are, moreover, the stuff of which social structure itself is made.
Il Principe
Niccolò Machiavelli · 1857
Machiavellis klassisches Werk zur Machttheorie erörtert, unter welchen Bedingungen ein Herrscher sein Wort brechen darf, um Macht zu bewahren. Der Podcast diskutiert damit, ob Friedrich Merz' Kehrtwende bei der Schuldenbremse machiavellistisch gerechtfertigt sein könnte. Precht argumentiert jedoch, dass der Glaubwürdigkeitsverlust für die Demokratie größer wäre als der politische Gewinn.
Il Principe / Der Fürst
Niccolò Machiavelli · 2017
Die vorliegende Ausgabe wurde in Sprache und Schreibweise modernisiert, mit Vorwort und Fu�noten versehen, sowie bebildert. Niccol� Machiavelli schrieb "Der F�rst" (Il Principe) um 1513. Die erste Ver�ffentlichung fand 1532 statt. Machiavelli schrieb dieses Buch, um die Gunst der Medici, die damaligen Regenten Florenz, zu erhalten, in dessen Kerker er eingesperrt war.
Institutionenlehre (Der Mensch / Urmensch und Spätkultur)
Arnold Gehlen · 1961
Arnold Gehlens Institutionenlehre untersucht die Rolle von Institutionen als stabilisierende Kraft in menschlichen Gesellschaften. Gehlen argumentiert, dass Institutionen Menschen psychologische Entlastung bieten und sozialen Zusammenhalt sichern. Das Werk ist relevant, weil es zeigt, warum der Abbau staatlicher Institutionen – wie in den USA zu beobachten – die Grundlagen liberaler Demokratien gefährdet.
Interview mit Michael Sandel
Michael Sandel
Der Harvard-Philosoph Michael Sandel analysiert in diesem Interview die Gründe für den Aufstieg des Populismus. Er argumentiert, dass der Hochmut und die Abgehobenheit der politischen und wirtschaftlichen Eliten zu einer Vertrauenskrise in der liberalen Demokratie geführt haben. Das Gespräch beleuchtet, wie diese Elite-Distanz die demokratischen Institutionen gefährdet und populistische Bewegungen befördert.
Interview über autoritären Kapitalismus
Joseph Vogl
Der Philosoph und Medienwissenschaftler Joseph Vogl erläutert in diesem Interview seine These vom aufkommenden autoritären Kapitalismus. Er analysiert strukturelle Verschiebungen wie die Privatisierung der Internetinfrastruktur und die Macht von Plattformen. Vogls zentrale Botschaft: Obwohl der Kapitalismus kein monolithisches System ist, das man einfach überwinden kann, gibt es konkrete Angriffspunkte für Intervention und Veränderung.
Justice as Fairness
John Rawls · 2001
This book originated as lectures for a course on political philosophy that Rawls taught regularly at Harvard University in the 1980s. In time the lectures became a restatement of his theory of justice as fairness, revised in light of his more recent papers and his treatise Political Liberalism (1993).
Kollektive Identitäten
Carolin Emcke · 2000
Im sogenannten "Kampf um Anerkennung" berufen sich aggressive Nationalismen heutzutage ebenso auf eine "kollektive Identität" wie soziale Bewegungen. Der politischen Philosophie geht es dagegen meist um normative Fragen von Integration und Toleranz, ohne Analyse der zugrundeliegenden Konzepte von kollektiver Identität. Carolin Emcke untersucht unterschiedliche Modelle der Entstehung kollektiver Identitäten und entwickelt eine systematisierte Typologie.
Kritik des Gothaer Programms
Karl Marx · 2018
Die Kritik des Gothaer Programms ist eine 1875 verfasste und 1891 postum veröffentlichte Kritik von Karl Marx (1818–1883) am Entwurf des Gothaer Programms, das bei der späteren Vereinigung der marxistisch orientierten „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“ (SDAP) mit dem „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ (ADAV) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) beschlossen worden war.
Les Six Livres de la République
Jean Bodin
Second edition of Bodin's work, which defines sovereignty for the first time, and is the first systematic examination of the concept.