Essayistik
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Medien (15)
Artikel in den New York Times über jüdische Identität
Max Czollek
Max Czollek, deutscher Dichter und Autor von 'Desintegriert euch!', beschreibt in diesem Artikel seine Sicht auf jüdische Identität im heutigen Deutschland. Er positioniert sich als einer der wenigen Juden in Deutschland mit einer familiären Verbindung zur Vorkriegszeit. Der Artikel thematisiert, was es bedeutet, in einem Land jüdisch zu sein, das den Holocaust perpetriert hat. Schriftsteller Maxim Biller kritisiert Czolleks Selbstdarstellung als performatives 'Gedächtnistheater' ohne authentische historische Verwurzelung.
Artikel über Carolin Emcke in der NZZ
Carolin Emcke ist in der linken Szene ein Star. Die Intellektuelle schreibt gegen Gewalt und Hass an, manche sehen in ihr eine Retterin der Demokratie. Wenn da bloss nicht diese Betroffenheit wäre, mit der sie ihre eigene Empathiefähigkeit vorzeigt.
Bei Thomas Mann
Susan Sontag · 2026
Eine Sammlung von Texten aus Susan Sontags letzten Jahren, die ihren Rang als engagierte Essayistin nachdrücklich bestätigt. Sontag, die so viele bedeutende europäische Autoren für Amerika entdeckt hat, beschäftigt sich hier mit Dostojewski, Pasternak und Rilke, aber sie engagiert sich auch für weniger bekannte Schriftsteller wie Anna Banti, Victor Serge oder Halldór Laxness. Ihrem Text zum 11.
Der Charme kleiner Länder
· 1822
Der diskrete Charme der Bourgeoisie (Originaltitel: Le charme discret de la bourgeoisie) ist ein surrealistisches Filmdrama von Luis Buñuel aus dem Jahr 1972.
Die Anderen
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Die Elixiere der Wissenschaft
Hans Magnus Enzensberger · 2002
Hans Magnus Enzensberger verbindet in diesem Werk Prosa und Poesie, um sich wissenschaftlichen Themen auf originelle Weise zu nähern. Das Buch enthält Gedichte und Betrachtungen, die Wissenschaftler und ihre Ideen mit kritischem und humorvollem Blick betrachten. Enzensberger hinterfragt dabei das Verhältnis zwischen wissenschaftlichem Denken und menschlicher Existenz. Ein Beispiel ist das Gedicht "Wissenschaftliche Theologie", das das ambivalente Verhältnis zwischen Gott und Menschheit auf poetische Weise erörtert.
Die Jüngste Gemeinsame Sorge
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Essay über das Lesen
Robert Louis Stevenson · 1906
Robert Louis Stevenson war ein schottischer Schriftsteller, dessen gesamtes Leben durch chronische Lungenerkrankungen geprägt war. Nachdem er seine ursprüngliche Karriere als Ingenieur aufgeben musste, wurde er Reiseschriftsteller und sammelte Material für brillante Essays durch Reisen mit Kanu und Esel durch Europa. Diese Essaysammlung, herausgegeben von William Lyon Phelps, enthält neun ausgewählte Essays, die Stevensons Persönlichkeit, Philosophie und Weltanschauung offenbaren. Die Essays gehören zu seinen stilistischen Meisterwerken und dokumentieren den Geist eines der großen englischen Klassiker des 19. Jahrhunderts.
Gewalttext im Merkur
Reinhard Goetz
In der Zeitschrift Merkur (Ausgabe 900, 2024) veröffentlicht Reinhard Goetz einen provokanten Text, in dem er mit aggressiven und bewusst non-argumentativen Mitteln reagiert. Der Text exemplifiziert Goetz' Neigung zu emotionaler statt sachlicher Rhetorik und steht als Kontrast zu rationalen Diskursformen.
On Being
Krista Tippett
Reflexiver amerikanischer Podcast der Journalistin Krista Tippett mit tiefgründigen Gesprächen über Philosophie, Sinn und menschliche Erfahrung. Die Episoden bieten meditativen Raum für Begegnungen mit Denkern und Künstlern. Ein Podcast für nachdenkliches, wiederholtes Hören.
Orthodoxy (Verteidigung der Orthodoxie)
G. K. Chesterton · 2016
Gilbert K. Chesterton lebte von 1874 bis 1936. Er war ein Meister der Feder, die er mit heiterem Anliegen führte. Immerzu ermahnt er den Leser: Nimm dein Leben ernst! Verweigere ihm nicht die Zustimmung! Sein Anliegen kommt in diesem frühen Buch von 1908 mit dem martialischen Titel 'Orthodoxie' brillant und humoristisch zum Vorschein. Entweder man mag Chesterton, oder man mag ihn nicht, ein Wechsel der Meinung ist zu Lebzeiten nicht möglich, weil Chesterton ein Lebensgefühl ist.
Polemik-Verteidigung (ZEIT-Essay 2018)
Maxim Biller
Sammlung von Leserbriefen zur ZEIT-Ausgabe 27/2025 zu verschiedenen Themen wie einem Artikel über "Morbus Israel", Wohlstandsfragen und wirtschaftliche Reformdebatten. Der Podcast-Kontext verweist auf einen ZEIT-Text von 2018, in dem der Autor die Polemik als wichtige literarische Form gegen oberflächliche Internetdebatten verteidigte und ihren argumentativ verdichteten Stil mit prägnanten Charakterisierungen erläuterte.
Sinn und Form
Renommierte deutschsprachige Literaturzeitschrift für zeitgenössische Lyrik, Prosa und literaturwissenschaftliche Beiträge. Veröffentlicht bedeutende literarische Werke, Klassiker-Ausgaben und wissenschaftliche Essays. Bekannt für ihre anspruchsvolle Textauswahl und kritische literaturwissenschaftliche Reflexion.
Spiegelblicke. Perspektiven schwarzer Bewegung in Deutschland
Hadija Haruna-Oelker u.a. · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Warum zur Hölle schweigt die Literatur zum Klimawandel?
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich fordert in der ZEIT leidenschaftlich, dass sich der Klimawandel stärker in der Literatur niederschlagen muss. Der Artikel beklagt die Lücke echter Klimaliteratur und wurde zum Ausgangspunkt einer feuilletonistischen Debatte über die Abwesenheit des Themas im literarischen Schaffen.