Artikel
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Artikel von Tagesspiegel über Bildung
Marina Weisband
Europas größte Bildungsmesse steht dieses Jahr im Zeichen der Demokratiebildung. Protest gibt es gegen einen AfD-Stand – auch bei der geplanten Ehrung der Messebotschafterin.
Artikel zu Salafismus
Heidi Reichinnek
Heidi Reichinnek verfasste während eines Praktikums bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo einen Artikel über Salafismus im Rahmen eines Forschungsprojekts der Stiftung. Der damalige Stiftungsleiter regte das Thema an und legte damit den Grundstein für Reichinneks spätere Spezialisierung auf politischen Islam. Der Artikel entstand vermutlich Anfang der 2010er Jahre und analysierte salafistische Bewegungen, möglicherweise im ägyptischen Kontext. Die Konrad-Adenauer-Stiftung war zu dieser Zeit aktiv in der Nahost-Forschung tätig.
Artikel zum Ende des Westens
Stefan Kornelius
Deutsche Leser kritisieren in dieser SZ-Leserbriefe-Sammlung Trumps Politik als autoritär und zerstörerisch für die westliche Allianz. Andreas Niedermeier fordert Europa auf, sich unabhängig zu machen, da Trump 80 Jahre amerikanischer Außenpolitik leugnet und die Ukraine sowie Europa verrät. Weitere Leser ziehen Parallelen zu Hitlers Aufstieg in der Weimarer Zeit und werfen Trump vor, als autoritärer Faschist ohne Grenzen zu agieren, der Krieg statt Frieden schafft. Ein Leser kritisiert, dass Trump wie ein Elefant im Porzellanladen in das fein austarierte Netzwerk internationaler Beziehungen platzt und die strategischen Grundlagen der Nachkriegsordnung zerstört.
Artikel zur AfD und Meinungsfreiheit
Andreas Rosenfelder
Der WELT-Artikel von Andreas Rosenfelder kritisiert die parlamentarische Ausgrenzung der AfD, die trotz ihrer Stellung als zweitstärkste Fraktion mit 152 Abgeordneten von Ämtern und Würden ferngehalten wird. Rosenfelder argumentiert, dass diese Strategie der übrigen Parteien den demokratischen Spielregeln widerspricht. Im Fokus steht auch die Frage, inwieweit die Einstufung der AfD als rechtsextrem die Meinungsfreiheit berührt. Rosenfelders Methode zeigt auf, dass auch Positionen der AfD in seriöser Sprache und sachlicher Form formulierbar sind, ohne dass der inhaltliche Kern verloren geht.
Artikel zur digitalisierten NSDAP-Kartei im Bundesarchiv
Die Zeit
Das Bundesarchiv hat die NSDAP-Kartei mit 9 Millionen Einträgen digitalisiert. Ein großer ZEIT-Artikel zeigt, wie man mit KI-Unterstützung nach eigenen Vorfahren in der Kartei suchen kann. Dies ist wichtig für die persönliche Aufarbeitung von Familiengeschichten und die Auseinandersetzung mit NS-Vergangenheit sowie mit transgenerationalem Ahnentrauma.
Artikel zur Döpfner-SMS-Debatte
Thea Dorn
Thea Dorn, Nele Pollatschek, Hedwig Richter und Giovanni di Lorenzo diskutieren in diesem Debattenbeitrag zentrale Fragen zur zeitgenössischen Debattenkultur, insbesondere wie weit politische Regulierung gehen soll und welche Grenzen beim Umgang mit privaten Äußerungen bestehen. Dorn setzt sich kritisch damit auseinander, ob es ethisch vertretbar ist, aus privaten Nachrichten zu zitieren und daraus politische Schlussfolgerungen zu ziehen, wie etwa bei der kontrovers diskutierten Döpfner-SMS. Der Text beleuchtet den Konflikt zwischen Transparenz als demokratischem Wert und dem Schutz der Privatsphäre, während gleichzeitig Corona-Maßnahmen und Klimapolitik als Beispiele für gegenwärtige gesellschaftliche Zerreißproben dienen. Das Stück ist relevant für alle, die verstehen möchten, nach welchen Regeln politische und öffentliche Debatten heute geführt werden sollten.
Artikel zur Erbschaftssteuer im Merkur
Marietta Auer
Ein Essay von Marietta Auer. Jetzt lesen in der Kulturzeitschrift MERKUR — Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken.
Artikel zur Finanzierung von Fridays for Future
Wir haben ein Recht auf Zukunft. Die Regierung muss es schützen. 2024 war ein Klima-Katastrophenjahr. Die Klimakrise ist hier und jetzt. Wir spüren sie überdeutlich und wissen, dass sie in Zukunft nur noch schlimmer wird. Wie schlimm, das zu entscheiden, steht noch in unserer Macht. Wir haben keine Zeit, auf die Apokalypse zu warten, bis
Artikel zur Prostitutionsdebatte in der ZEIT
Aus Armut oder Abenteuerlust: Manche Frauen entscheiden sich bewusst für die Prostitution, sagt Forscherin Sabine Grenz im Interview. Die Debatte müsse sachlicher werden.
Artikel zur Romantisierung von Krieg
Diana Kindert
Diana Kindert beschreibt in dem Beitrag eine kulturelle Ästhetisierung und Romantisierung von Krieg, Gefecht und Kampf in sozialen Medien. Sie beobachtet Influencer, die mit Sturmhauben und Karnevalswaffen posieren und Krieg als etwas Aufregendes oder Heroisches inszenieren. Kindert zieht daraus den Schluss, dass die Gesellschaft kulturell längst kriegsbeteiligt sei, noch bevor ein offizieller Kriegszustand eintritt. Der Artikel ist relevant als Zeitdiagnose zur medialen Kriegsnormalisierung im gegenwärtigen geopolitischen Kontext.
Artikel zur solidarischen Antwort auf die Corona-Krise in Europa
Heiko Maas, Olaf Scholz
Heiko Maas und Olaf Scholz haben Anfang April 2020 einen gemeinsamen Gastbeitrag in mehreren europäischen Zeitungen unter dem Titel Eine solidarische Antwort auf die Corona-Krise in Europa veröffentlicht. Der Finanzminister und Außenminister signalisieren darin Deutschlands Bereitschaft, andere EU-Partner während der Pandemie zu unterstützen. Bemerkenswert ist jedoch, dass beide das Thema Corona-Bonds bewusst unerwähnt lassen, obwohl dies zu dieser Zeit eine zentrale und umstrittene Debatte über gemeinsame europäische Finanzierungsmechanismen war. Der Beitrag dokumentiert Deutschlands Balanceakt zwischen dem Signal von Solidarität und der Vermeidung konkreter Festlegungen zu europäischen Finanzinstrumenten.
Artikel zur Wahl von Merz zum Parteivorsitzenden
Der Artikel in der FAZ behandelt die Wahl von Friedrich Merz zum CDU-Parteivorsitzenden. Der Verfasser argumentiert darin, dass die CDU konservative Wähler nicht zurückgewinnen kann und sich damit abfinden sollte, diese an die AfD zu verlieren. Der Text beschreibt somit eine zentrale Herausforderung für die Partei im Umgang mit ihrem konservativen Wählerpotenzial.
Artikel/Essay über Vertrauen und Kontrollillusion
Essay über Vertrauen als gesellschaftlichen Kitt und seine zunehmende Erosion. Der Text argumentiert mit Bezug auf ein Harvard-Experiment zur Kontrollillusion, dass Misstrauen ein zersetzendes Gift ist, während Vertrauen für funktionierende Demokratien unverzichtbar bleibt. Ein Plädoyer für die Wiederherstellung gesellschaftlichen Vertrauens in Institutionen und Mitmenschen.
Artikel/Kolumne von Robin Alexander
Robin Alexander
Robin Alexander erklärt mit einer mathematischen Rechnung, warum die Bundesrepublik in einem permanenten Wahlkampfmodus steckt: Mit 16 Bundesländern und einer 48-monatigen Legislaturperiode finden statistisch alle drei Monate Landtagswahlen statt. Dieser konstante Wahlzyklus verhindert strukturelle Reformen und längerfristiges politisches Handeln auf Bundesebene.
Artikel/Text über die Zufriedenheit der Deutschen in den 50er Jahren
Frauke Hohenfeld
Ein deutsch-britisches Forschungsteam hat die Zufriedenheit von Menschen über fast 200 Jahre hinweg untersucht, indem sie 8 Millionen Bücher aus Google Books analysierten und die darin verwendeten Emotionswörter auswerteten. Die resultierende Zufriedenheitskurve von 1820 bis 2009 für USA, Großbritannien, Italien und Deutschland zeigt deutlich wichtige historische Ereignisse wie Kriege, Börsencrash und Revolutionen als Einbrüche in der Zufriedenheit. Eine auffällige Anomalie ist Deutschlands steil ansteigende Zufriedenheitskurve während des Zweiten Weltkriegs, die Forscher führen dies auf Propaganda-Verzerrungen in der publizierten Literatur zurück. Die neueren Daten seit den 1950er Jahren gelten als zuverlässiger, da sie weniger durch Selektionsbias beeinflusst sind, und deuten darauf hin, dass die Zufriedenheit in Deutschland seitdem auf stabilen Niveau geblieben ist.
Artikelserie in der FAZ
Dan Diner
Artikelserie des Historikers Dan Diner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Nahostkonflikt und möglichen Lösungsansätzen. Diner untersucht geschichtliche und aktuelle politische Perspektiven, um aufzuzeigen, wie man aus dem Konflikt herauskommt, und bezieht sich dabei auf Weizmanns Memoiren.
Artikelserie über den Fall Holger Franz
Karin Ceballos
Das Fernsehprogramm des NDR: immer aktuell, mit Informationen zu den Sendungen, Livestream und Mediathek.
Artikelserie über Israel in der FAZ
Diener
Artikelserie von Diener in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum israelisch-palästinensischen Konflikt. Mit Bezügen zu Camus und Hannah Arendt sowie zum Konzept der Natalität erörtert Diener Lösungsmöglichkeiten des Nahostkonflikts.
Atlantic-Artikel über Social Media
Ian Bogost
Der Medienwissenschaftler Ian Bogost argumentiert in diesem Atlantic-Artikel, dass die Ära der sozialen Medien zu Ende geht. Er analysiert die strukturellen Veränderungen und den Bedeutungsverlust dieser Plattformen im digitalen Ökosystem. Der Text reflektiert über die Zukunft der Online-Kommunikation jenseits der klassischen sozialen Netzwerke.
Auf schwankendem Boden
Der FAZ-Artikel von 1999 analysiert die Situation in Polen nach dem Fall des Kommunismus und beleuchtet die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der neuen Regierung. Der Text dokumentiert das Paradoxon, dass die gewonnene Freiheit nicht automatisch zu Zufriedenheit geführt hat, sondern neue Herausforderungen und Konflikte entstanden sind. Der Artikel dient als historisches Zeugnis für die schwierigen Übergangsjahre Osteuropas in den 1990er Jahren.
Auferstanden aus Lawinen
Sabine Rückert
1886 überlebte Franz-Josef Mathies mehr als einen Tag unter Schneemassen. Sein Schicksal trug dazu bei, dass der österreichische Skiort Lech heute reich und berühmt ist.
Auflistung zum Artensterben
Der Internet-Experte Markus Beckedahl warnt, dass wir zu abhängig von den USA sind.
Aufmacher in der FAS zur foucaultschen Überwachungskritik
Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der analysiert, wie das linksliberale Milieu seine kritische Haltung gegenüber staatlichen Überwachungsmaßnahmen während der Corona-Pandemie aufgegeben hat. Der Text behandelt das Paradoxon, dass Kreise, die sich traditionell auf Michel Foucaults Kritik an Kontrollmechanismen berufen, die pandemiebedingten Überwachungsinstrumente plötzlich befürworteten. Ein Aufmacher, der die ideologischen Bruchlinien in dieser Phase beleuchtet.
Aufruf zu Friedensverhandlungen in der Zeit
Eine Gruppe von SPD-Politikern ruft zu einer Offensive für ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges auf. Sie fordern einen Waffenstillstand und sehen China als Vermittler.
Aufsatz über Kohelet in der Jüdischen Allgemeinen
Gabriel Cohen
Kohelet: Zum Fest der Freude gehört das Nachdenken über den Sinn des Daseins
Aufsatz über The Bell Curve
Ned Block
Der Artikel ist eine philosophische Kritik von Ned Block am kontroversen Buch "The Bell Curve" von Charles Murray. Block hinterfragt darin grundlegend das in dem Werk verwendete Konzept der Vererbbarkeit von Intelligenz und argumentiert gegen die biologistischen Thesen des Buches. Der Essay wird als wichtiger intellektueller Gegenpol zu Murrays Thesen betont.
Augenzeugenbericht aus der Nähe von Butscha
Enno Lenze
Augenzeugenbericht des Kriegsreporters Enno Lenze über die Situation in Butscha nach dem russischen Rückzug. Der Text dokumentiert Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, die von russischen Soldaten begangen wurden. Lenze war einer der ersten Journalisten, die die Stadt befuhren, und berichtet von Leichen auf den Straßen, darunter auch Kinder.
Auggie Wren's Christmas Story
Paul Auster
Die New York Times bat Schriftsteller Paul Auster 1990, eine Weihnachtsgeschichte über New York zu schreiben. Diese Geschichte, inspiriert von seinem Zigarrenverkäufer, wurde zur Grundlage für die Zusammenarbeit mit Filmregisseur Wayne Wang. Aus der Erzählung entstand schließlich der Film Smoke, der Auster zum Filmemachen führte.
Augsteins Kolumne gegen Alice Schwarzer
Rudolf Augstein
In dieser Kolumne nimmt Rudolf Augstein Stellung zu Alice Schwarzers Kritik am Stern und beschuldigt sie, Demokratie und Meinungsfreiheit gefährden zu wollen. Der Text zeigt eine scharfsinnige Auseinandersetzung zwischen zwei Intellektuellen über Pressefreiheit und gesellschaftliche Verantwortung, die trotz aller Konfrontation von gegenseitigem Respekt geprägt war.
auschwitz-prozess.de
Fritz-Bauer-Institut
Das Fritz-Bauer-Institut dokumentiert auf seiner Website auschwitz-prozess.de die Tonbandmitschnitte und Protokolle des Auschwitz-Prozesses von 1963 bis 1965. Die Seite stellt umfangreiche Original-Gerichtsmitschnitte und Zeugenaussagen öffentlich zur Verfügung und ermöglicht damit einen direkten Zugang zu diesem wichtigen Zeitzeugendokument. Die Sammlung dient der historischen Aufklärung und dem Lernen aus dieser zentralen Dokumentation der Justiz gegen NS-Verbrecher.
Auschwitz-Reportage in Tempo
Maxim Biller
Draußen ein schöner Frauenhintern, drinnen Comics von Deix zum Ekeln, ein Knast auf Kuba zum Entrüsten, die Brüste von Kitten Natividad zum Erschrecken.
Aussage zum Pyrrhus-Sieg Israels
Moshe Zimmermann
Die Arbeitspartei hat sich selbst entsorgt, Schinui gewinnt eine Schlacht im Kulturkampf, Scharon sitzt in der Zwickmühle, und das Volk ist ratlos: der israelische Historiker Mosche Zuckermann im Interview mit SPIEGEL ONLINE über Hintergründe und Folgen der Parlamentswahl in Israel.
Autotestbericht in der ZEIT
Über den Autobahnraser Rolf F., der wegen fahrlässiger Tötung zu anderthalb Jahren Haft verurteilt wurde, schrieb vorvergangene Woche unsere Gerichtsreporterin Sabine Rückert. Ihr Bericht fand ein heftiges Echo. Wir dokumentieren das Für und Wider in gekürzter Form
Avocado-Geschichte
Maisbrote mit Bohnen- und Avocadofüllung kennen keine Tageszeit. In Venezuela und Kolumbien serviert man Arepas zum Frühstück, zu Mittag – und zum Abendessen!
Ayad Akhtars Rede (Abdruck in der FAZ)
Ayad Akhtar
Abdruck der PEN-Rede von Ayad Akhtar im Wortlaut in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit begleitendem Text von Ijo Mamangold. Der Artikel dokumentiert die Originalrede und ordnet ihre Bedeutung ein.
Babyglück im Eimer, es wird ein Low Performer
Titanic
Baby-Glück im Eimer: Es wird ein Low Performer! (01/2025)
Balkanstraße
Zeitungsartikel über die sogenannte "Balkanstraße" in einem Zürcher Vorort, wo Autorin Kim de l'Horizon als Studentin lebte. Die Artikel thematisieren diese Straße und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Im Roman reflektiert die Figur Kim über ihre Erfahrungen dort, Klassenunterschiede und eigene Vorurteile, die mit der sozialen Realität dieser Wohngegend verknüpft sind.
Barbara
Barbara Schöneberger
Barbara war ein Lifestyle-Magazin der deutschen Moderatorin und Unternehmerin Barbara Schöneberger. Das Publikum erschien in der Mitte der 2010er Jahre und war Teil eines breiten Trends, bei dem prominente Persönlichkeiten ihre eigenen Magazine gründeten. Das Magazin befasste sich mit Themen rund um Mode, Beauty und Lifestyle und nutzte die Reichweite und das Branding der bekannten Moderatorin, um ein spezialisiertes Leserschaftssegment anzusprechen.
Baseballschlägerjahre
Christian Bangel
Die Nachwendejahre waren besonders in Ostdeutschland von rechter Gewalt geprägt. Unsere Serie "Baseballschlägerjahre" erzählt von einer Zeit, die bis heute nachwirkt.
BBC-Bericht über den Antikythera-Mechanismus
BBC
Melvyn Bragg and guests discuss the mysterious ancient Greek astronomical computer.
Bedingt abwehrbereit
Rudolf Augstein
Die Stationen seiner Karriere Rudolf Augstein wurde am 5. November 1923 in Hannover geboren. Nach dem Abitur 1941 arbeitete er unter anderem als Volontär beim Hannoverschen Anzeiger., Im Anschluss an das Volontariat wurde Augstein zum Arbeitsdienst eingezogen…
Befehl, Folter und Mord
Florian Hassel
Ukrainische Ermittler untersuchen seit Anfang April in Butscha hunderte Leichen von Zivilisten auf Spuren von Gewaltverbrechen. Die Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa bestätigt 410 gefundene tote Zivilisten, von denen bereits 140 untersucht wurden und bei vielen Anhaltspunkte für Mord durch russische Truppen zeigen. Der Artikel deutet an, dass es sich nicht um vereinzelte Übergriffe einzelner Soldaten handelt, sondern um systematische Gräueltaten, die dem Muster der russischen Kriegführung entsprechen. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für mögliche Kriegsverbrechensanklagen gegen die russische Armee.
Bei der Geburt getrennt
Wer hätte gedacht, dass Beatrix von Storch und der Papst etwas gemeinsam haben? Beide haben jeweils einen prominenten Doppelgänger. Damit sind sie nicht die einzigen …
Beitrag gegen den Afghanistan-Einmarsch in Die Welt
Juli Zeh
Die Schriftstellerin Juli Zeh hat im Interview für die SRF-Sendung "Sternstunde Philosophie" über die Moralisierung in der Weltpolitik gesprochen. Sie plädierte am vergangenen Mittwoch im Gespräch mit Barbara Bleisch dafür, sich anstelle von...
Beitrag über Christoph Heins Leben und 'Das Leben der Anderen'
Christoph Hein
Christoph Hein, DDR-Dramatiker, berichtet, wie Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck 2002 sein Leben für den Film "Das Leben der Anderen" recherchierte und ihn später im Vorspann dankte. Hein forderte danach erfolglos die Streichung seines Namens, da der Film sein Leben grundlegend verfälschte und die 1980er-Jahre in der DDR nicht realistisch abbildete: Während der Regisseur von geheimen Abhören und dramatischen Fluchtszenen berichtete, betont Hein, dass der Überwachungsstaat zu dieser Zeit bereits brüchelte und solche Szenarien nicht der Realität entsprachen. Der Regisseur rechtfertigte sich damit, dass ein Melodrama den Gesetzen des Kinos folgen müsse, nicht der historischen Wahrheit, und behauptete später, sich von Wolf Biermanns Biografie inspirieren lassen zu haben – eine Aussage, die Hein für absurd hält. Hein akzeptiert letztlich die Existenz einer „melodramatischen Wahrheit" neben der echten, kritisiert aber die künstlerische Willkür.
Beitrag über das Ende der sozialen Medien
The Atlantic untersucht das Ende der Ära sozialer Medien und dessen gesellschaftliche Konsequenzen. Der Artikel analysiert, wie die ehemals dominanten Plattformen an Einfluss verlieren und welche neuen Formen digitaler Kommunikation sie ablösen. Eine kritische Betrachtung des Wandels in der Online-Kommunikationslandschaft und deren Auswirkungen auf Nutzerverhalten und öffentliche Debatten.
Beitrag über das Thomas Mann Haus
Jutta Allmendinger
Die Soziologin Jutta Allmendinger lebt und forscht vier Monate im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles. Für uns hat sie ihren Aufenthalt dokumentiert.
Beitrag über den Tankman
NDR
Vor 25 Jahren protestieren mehrere Tausend Studenten und Bürger auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking gegen Unterdrückung und Korruption. Die chinesische Regierung schlägt die Proteste in der Nacht zum 4. Juni 1989 blutig nieder. Ein Foto vom nächsten Tag - gemacht vom amerikanischen Fotojournalisten Jeff Widener, der heute in Hamburg lebt - geht damals um die Welt. Es wird zu einem Symbol für den Freiheitswunsch in China: Ein einzelner Mann stellt sich vier heranrollenden Panzern entgegen. "Tank Man" nennt Widener den unbekannten Mann liebevoll.