Emigration
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Medien (21)
Aufbau
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Auswanderer XXL
Auswanderer XXL ist eine TV-Serie, die das Leben von Menschen begleitet, die auswandern und neu anfangen. Das Format zeigt, dass geografische Ortswechsel persönliche Probleme nicht automatisch lösen – wer zu Hause Schwierigkeiten hat, nimmt diese psychologischen Lasten auch ins Ausland mit. Die Serie ist relevant, weil sie verdeutlicht, dass echte Veränderung innere Arbeit erfordert, nicht nur externe Umstände.
Autobiografie von Hans Saal
Hans Saal · 2009
Hans Sahls berühmte Erinnerungsbücher in einer Neu-Edition. Hier erzählt Sahl, einer der großen Schriftsteller der deutschen Emigration, von seiner behüteten Kindheit in Dresden und den 20er Jahren in Berlin, von seinem Aufstieg zu einem berühmten Filmkritiker, der mit Bert Brecht, Ivan Goll und Ernst Toller befreundet war, von der Flucht vor den Nazis 1933 und wie er die langen Jahre im Exil verbrachte.
Bruder Hitler
Thomas Mann · 2011
Seinen Artikel über den älteren Bruder Heinrich konnte Thomas Mann laut Tagebuch am 6. Februar 1946 abschließen, nachdem die Arbeit daran ihn einige Tage in Anspruch genommen hatte. Die richtigen Worte zu finden war nicht leicht, denn nicht nur war Heinrich, der ebenfalls in die USA emigriert war, zeitlebens kein großer Erfolg auf dem amerikanischen Literaturmarkt beschieden und die Aufmerksamkeit aus der ehemaligen Heimat war spärlich, verglichen mit derjenigen, die der jüngere Bruder erfuhr.
Das Feuer von Pico
Leonie Daumer, Alexander Rupflin
Ruth Hager ist eine deutsche Auswanderin, die auf der portugiesischen Azoren-Insel Pico ein neues Leben begonnen hat. Der Artikel erzählt, wie sie und ihr Lebensgefährte Tomislav Josic plötzlich unter Mordverdacht geraten. Die Reportage beleuchtet die Lebensumstände auf der abgelegenen Insel und die Umstände, die zu diesem Verdacht führten.
Die Manns – Ein Jahrhundertroman
Heinrich Breloer · 2001
Viel ist über die Familie Mann schon gesagt und geschrieben worden. Einen Film allerdings, der diese erstaunliche Familie einmal spielerisch aufleben lässt, den hat es bisher nicht gegeben. Durch die von Heinrich Breloer entwickelte Form des Doku-Dramas werden wir unmittelbar Zeugen von bewegenden Geschichten, die noch keiner kennt. Geschichten von Leidenschaft, Liebe und Hass, von Krieg und Emigration, von tragischen Verflechtungen persö nlicher und weltgeschichtlicher Ereignisse.
Fünf Deutschlands, die ich kannte (Erinnerungen)
Fritz Stern · 1999
Fritz Sterns Autobiografie erzählt von seinem Lebensweg zwischen Breslau und New York und ist ein faszinierendes persönliches Zeugnis der deutsch-jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Buch beschreibt charmant seine Erfahrungen in verschiedenen Deutschlands über mehrere Jahrzehnte und bietet tiefe Einblicke eines bedeutenden Historikers in die politischen und kulturellen Umbrüche seiner Zeit. Ein bewegender Rückblick auf ein Leben zwischen zwei Welten, der Geschichte unmittelbar und menschlich vermittelt.
Fünf Wörter für Sehnsucht
Sarah Levy · 2022
Eine Reise nach Tel Aviv verändert Sarah Levys Blick auf Israel – aus dem Urlaubsort ihrer Kindheit, Heimat ihrer jüdischen Familie und Konfliktschauplatz wird ein Sehnsuchtsort voller Wärme und inspirierender Begegnungen. Mit 33 entscheidet sie, ihr Leben in Hamburg hinter sich zu lassen, und zieht nach Tel Aviv. Inmitten der Corona-Pandemie durchlebt sie Mentalitätsklüfte, frustrierende Sprachlosigkeit und das liebevolle Chaos israelischer Familientreffen.
Goodbye Deutschland! Die Auswanderer
VOX · 2006
Goodbye Deutschland! Die Auswanderer ist eine VOX-Dokumentationsserie über Deutsche, die ihr Leben im Ausland neu gestalten. In der Episode mit Angelo Kelly wird eine herzzerreißende Auswanderergeschichte erzählt, die durch ihre Authentizität und emotionale Tiefe besticht. Schulz empfiehlt die Folge als besonders sympathisch und bewegend.
Heimat in der Ferne
"Heimat in der Ferne" war eine Rundfunkserie, die sich mit Themen von Deutschen im Ausland auseinandersetzte. Die Journalistin produzierte die Sendung etwa zehn Jahre lang nach ihrem Abschied von der Tagesschau und erwähnt sie als eines ihrer bedeutendsten Folgeprojekte im Dritten Programm.
Iowa
Stefanie Sargnagel · 2023
2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie an einem kleinen College mitten im Nirgendwo Kreatives Schreiben unterrichten. In der Kleinstadt mit 8000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Begleitet wird sie in der ersten Zeit von der Musiklegende Christiane Rösinger, gemeinsam machen sie sich auf, das Nichts zu erkunden.
Jerusalem, Ecke Berlin
Tom Segev · 2022
Ein außergewöhnliches Leben zwischen Israel und Deutschland Seine Eltern lernten sich am Bauhaus in Dessau kennen und flohen 1935 nach Palästina, in der verzweifelten Hoffnung, einst in die Heimat zurückzukehren. Tom Segev, 1945 in Jerusalem geboren, verlor den Vater im ersten arabisch-israelischen Krieg. Er und seine Mutter blieben daraufhin in Israel, doch sein deutsches Erbe sollte Segev nicht mehr loslassen.
Lichtspiele
Daniel Kehlmann · 2023
Einer der Größten des Kinos, vielleicht der größte Regisseur seiner Epoche: Zur Machtergreifung dreht G. W. Pabst in Frankreich; vor den Gräueln des neuen Deutschlands flieht er nach Hollywood. Aber unter der blendenden Sonne Kaliforniens sieht der weltberühmte Regisseur mit einem Mal aus wie ein Zwerg. Nicht einmal Greta Garbo, die er unsterblich gemacht hat, kann ihm helfen. Und so findet Pabst sich, fast wie ohne eigenes Zutun, in seiner Heimat Österreich wieder, die nun Ostmark heißt.
Memoiren
Hans Sahl · 2009
Hans Sahls berühmte Erinnerungsbücher in einer Neu-Edition. Hier erzählt Sahl, einer der großen Schriftsteller der deutschen Emigration, von seiner behüteten Kindheit in Dresden und den 20er Jahren in Berlin, von seinem Aufstieg zu einem berühmten Filmkritiker, der mit Bert Brecht, Ivan Goll und Ernst Toller befreundet war, von der Flucht vor den Nazis 1933 und wie er die langen Jahre im Exil verbrachte.
Plädoyer von Litten
Erich Cohn-Bendit
Erich Cohn-Bendit war ein Berliner Rechtsanwalt jüdischer Herkunft aus wohlhabender Kaufmannsfamilie, der sich politisch dem Trotzkismus und der KPD anschloss. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erhielt er Berufsverbot und emigrierte nach Frankreich, wo er im engen Freundeskreis von Hannah Arendt lebte und während der Besatzung als Tagelöhner arbeiten musste. Nach 1952 kehrte er nach Deutschland zurück und eröffnete eine Anwaltskanzlei in Frankfurt, wo er mit Vertretern der Frankfurter Schule wie Horkheimer und Adorno verkehrte. Sein Sohn Daniel Cohn-Bendit wurde später ein bekannter Pädagoge.
Postkartenbuch über den New Yorker
· 2021
Der Band offenbart Carl Eduard Knoblauchs Wahrnehmungen der USA zu Zeiten des Amerikanischen Bürgerkriegs und der Reconstruction-Ära. Knoblauch (Berlin 1837-New York 1886) emigrierte 1863 nach New York, um in das dortige Handelshaus seines Onkels einzusteigen. Anfangs voller Sehnsucht nach der Familie in Deutschland kommentierte der Börsenmakler und Sohn des berühmten Berliner Architekten Eduard Knoblauch in 61 deutsch- und englischsprachigen Briefen und Briefjournalen an Geschwister und Freunde...
The Story of Mate
Andong (my name is Andong) · 2021
Dokumentation über die 100-jährige Geschichte von Club-Mate: von der Verbindung zur deutschen Auswanderung nach Brasilien über zwei Phasen des Fast-Verschwindens bis zur Geheimniskrämerei der traditionsreichen Marke, die sich grundsätzlich Interviews verweigert.
Unbekannte Dokumentation über deutsche Emigranten
Dokumentation mit Interviews zweier Harvard-Professoren aus den 1940er Jahren mit deutschen Emigranten, die nach 1933 in die USA flohen. Die Zeitzeugen berichten von ihren Erlebnissen in Nazi-Deutschland und ihrer Flucht. Ihre Berichte werden von Schauspielerinnen wie Eva Mattes vorgelesen.
Vom Herzasthma des Exils
Ursula Krechel · 2025
Ursula Krechels Essay verbindet Flüchtlingsschicksale verschiedener Epochen – jüdische Emigranten 1933, irische Hungerflüchtlinge, vietnamesische Boat People – und hinterfragt problematische Kategorien wie „Wirtschaftsflüchtling". Der Text zeichnet sich durch sprachliche Sensibilität und empathischen Ton aus.
Wenn ich einmal reich und tot bin
Maxim Biller
»Ein deutscher Philip Roth.« Michael Wise in der _Jerusalem Post_ »Ich mag keine Gedichte, sie sind mir fremd, und ich verstehe auch nichts von bisexuellen russischen Poetessen à la Marina Zwetajewa. Ich lebe jetzt anderswo, doch meine Eltern wohnen nach wie vor in dem alten Bürgerhaus am Hamburger Rotherbaum, wo wir 1974 auf unserem Weg von Moskau über Wien, Israel und New York schließlich untergekommen waren, zufrieden über jene lebensnotwendige Portion materieller Sicherheit, die Deutschland ...
Wir sind alle deutsche Juden
Dokumentation über Daniel Cohn-Bendit und seinen Bruder, die ihre persönliche Familiengeschichte während des Zweiten Weltkriegs erforschen. Der Film besucht die Stadt, in der Cohn-Bendits Bruder unter falschem Namen bei einer französischen Familie versteckt lebte. Der Titel 'Wir sind alle deutsche Juden' verweist auf einen zentralen Satz in Cohn-Bendits Leben und reflektiert Fragen von Identität und Zugehörigkeit.