Reportage
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Medien (111)
20 Minuten (Artikel über eingefrorenen Penis beim Langlauf)
Der schwedische Langläufer Calle Halfvarsson fordert nach erlittenen Erfrierungen beim Wettkampf in Ruka eine Herabsetzung der Kältetoleranzgrenze von minus 20 auf minus 15 Grad Celsius, um Erfrierungen und Kälteasthma zu verhindern.
37 Grad
· 1994
37° berichtet aus außergewöhnlicher Perspektive heraus über für unsere Gesellschaft typische Lebenssituationen: die Kamera begleitet eine Gruppe oder einzelne Menschen in meist besonders exponierter sozialer Situation. Häufig skizziert die Reportage einen Wendepunkt oder eine Entscheidungsphase in der betrachteten Biographie.
Anja Rützels Reportage bei Dr. Emy
Anja Rützel
Beauty-Behandlung bei Dr. Emi: Was Anja Rützel erlebte
Arafat gegen Bushido (STRG_F Dokumentation)
Paul Schwenn / STRG_F
STRG_F-Dokumentation des Journalisten Paul Schwenn, der den Prozess »Arafat gegen Bushido« über alle Verhandlungstage hinweg dokumentierte. Die einstündige Reportage gibt einen umfassenden Überblick über den spektakulären Rechtsfall zwischen dem Rapper Bushido und Arafat. Eine informative Zusammenfassung für alle, die den Prozess-Verlauf nachvollziehen möchten.
Artikel über Dubai in der Süddeutschen Zeitung
Ijoma Mangold
Ijoma Mangold besuchte Dubai und verfasste 2007 einen Artikel für die Süddeutsche Zeitung, in dem er seine starken Eindrücke von der Stadt schilderte. Der Artikel löste Kritik aus, vermutlich weil Mangold trotz der bekannten Schattenseiten Dubais – Menschenrechtslage, Arbeitsbedingungen für Migranten, artifizielle Stadtentwicklung – eine gewisse Faszination oder sogar Bewunderung für das Emirat zum Ausdruck brachte. Mangold thematisierte wohl den Widerspruch zwischen westlicher Kritik an Dubai und dem tatsächlichen Erleben der Stadt.
Artikel über Grundschule Gräfenauschule in Ludwigshafen
Die Nachricht machte 2023 bundesweit Schlagzeilen: An der Gräfenauschule in Ludwigshafen mussten rund 35 Kinder die erste Klasse wiederholen. Was ist aus diesen Kindern geworden?
Artikel über Mario Forster in der ZEIT (2016)
Daniel Müller
Mario Forster war als V-Mann (Verdeckter Ermittler bzw. Informant) für Behörden tätig und geriet selbst ins Visier der Justiz. Journalist Daniel Müller begleitete den Fall über Jahre hinweg in drei Reportagen (2014, 2016, 2018). Der zweite Text aus dem Mai 2016 erschien im Kontext des zweiten Strafprozesses gegen Forster. Die Langzeitrecherche beleuchtet das widersprüchliche Leben eines Mannes, der zwischen staatlicher Zusammenarbeit und eigener Strafverfolgung steht – ein Porträt über Loyalitäten, Justiz und die Grenzen des V-Mann-Wesens.
Artikel über Tep Kunal und die Tochter von Pol Pot
Erich Vollert
Erich Vollert reiste nach Kambodscha, um die Tochter von Pol Pot aufzuspüren – dem Anführer der Roten Khmer, der für den Völkermord an rund zwei Millionen Kambodschanern verantwortlich ist. Tep Kunal scheint dabei als Kontaktperson oder Vermittler eine Rolle gespielt zu haben. Pol Pots Tochter Sar Patchata wuchs nach dem Tod ihres Vaters 1998 in relativer Anonymität auf. Der Artikel schildert Vollerts Recherche und die Begegnung mit ihr – eine Frau, die im Schatten eines der grausamsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts aufwuchs.
Artikel über die Opfer der Brüsseler Anschläge
Tanja Stelzer, Amrai Kohn
Am 22. März 2016 erschütterten Terroranschläge Brüssel. Die Autorinnen Tanja Stelzer und Amrai Kohn porträtieren die Opfer dieser Anschläge, darunter Ed Pinchowski, einen kosmopolitischen Hotelmanager, der Hotels in Nairobi, Jerusalem, Jamaika, Brüssel und Frankfurt geleitet hatte. Der Artikel interpretiert die Anschläge als gezielten Angriff auf das Internationale und Weltoffene – symbolisiert durch Figuren wie Pinchowski, die ein Leben ohne Grenzen führten. Die Reportage verbindet persönliche Schicksale mit einer analytischen These über die ideologische Dimension des Terrors.
Artikel über ein Gefängnis in Texas
Larry Wright
Larry Wright, langjähriger New-Yorker-Autor und Texaner, untersucht in diesem 25.000 Wörter langen Reportage-Stück das Leben hinter den Gittern eines texanischen Gefängnisses. Wright ist bekannt für seine tiefgründigen Langformen über seinen Heimatstaat Texas ('God Save Texas'). Das Stück erschien in der Jubiläumsausgabe des New Yorker und wurde von Chefredakteur David Remnick als herausragend bezeichnet. Es dürfte Fragen zu Haftbedingungen, Justiz und dem texanischen Strafvollzugssystem aufwerfen.
Artikelserie über den Fall Holger Franz
Karin Ceballos
Das Fernsehprogramm des NDR: immer aktuell, mit Informationen zu den Sendungen, Livestream und Mediathek.
Auch Deutsche unter den Opfern
Benjamin von Stuckrad-Barre
Deutschland ganz unten, Deutschland ganz oben – und mittendrin: Stuckrad-Barre, mit Stift, Papier und Kamera Im Jahr 2001 brachte er »Deutsches Theater« heraus, den »Fotoroman einer Gesellschaft, die nur in der Öffentlichkeit und im Rollenspiel noch zu sich selbst zu kommen vermag« (FAZ). Nun erscheint die Fortsetzung: Reportagen, Porträts, Erzählungen, Mono- und Dialoge – ein Sittengemälde unserer Zeit.Wahlkampf, Streik, Demonstrationen, Konsum, Fußball, Kino, Theater, Musik, Literatur, Mode, S...
Auschwitz-Reportage in Tempo
Maxim Biller
Draußen ein schöner Frauenhintern, drinnen Comics von Deix zum Ekeln, ein Knast auf Kuba zum Entrüsten, die Brüste von Kitten Natividad zum Erschrecken.
Befehl, Folter und Mord
Florian Hassel
Ukrainische Ermittler untersuchen seit Anfang April in Butscha hunderte Leichen von Zivilisten auf Spuren von Gewaltverbrechen. Die Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa bestätigt 410 gefundene tote Zivilisten, von denen bereits 140 untersucht wurden und bei vielen Anhaltspunkte für Mord durch russische Truppen zeigen. Der Artikel deutet an, dass es sich nicht um vereinzelte Übergriffe einzelner Soldaten handelt, sondern um systematische Gräueltaten, die dem Muster der russischen Kriegführung entsprechen. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für mögliche Kriegsverbrechensanklagen gegen die russische Armee.
Bericht über den Attentäter von Rudi Dutschke
Gerhard Mautz
Am 11. April 1968 schoss ein junger Nazi Rudi Dutschke nieder. Die folgenden "Osterunruhen" waren die größten Demos in der Geschichte der Bundesrepublik. Und der Höhepunkt der Studentenbewegung der Sechzigerjahre.
Bericht über die Nürnberger Prozesse in der Neuen Zeitung
Erich Kästner
Der Nürnberger Prozess zeigte eine zentrale Problematik: Keiner der 24 Angeklagten empfand Schuld. Während Hermann Göring sich als sakrosankter Staatsmann verstand, der Belehrung nicht bedurfte, rechtfertigten sich Militärs wie Dönitz und Jodl mit ihrer vermeintlich soldatischen Pflicht. Albert Speer gelang es, seine enorme Verantwortung für hunderttausende Tote zu minimieren. Der Prozessbeobachter Erich Kästner kritisierte diese Strategie scharf: Die Angeklagten behaupteten, von den neuen Spielregeln gegen Massenmord erst später erfahren zu haben und nicht mehr handlungsfähig gewesen zu sein.
Berichte zu Long Covid in der New York Times (2020)
Chronic illness has a way of picking apart your mind and breaking your heart.
Berichterstattung über die Nürnberger Prozesse
Erika Mann
19.12.1945 | Erika Mann, Tochter von Thomas Mann, lebte erst im Exil in der Schweiz und emigrierte dann in die USA. Im Krieg berichtet sie für britische und amerikanische Medien. Im Interview mit einem deutschen Kollegen schildert sie ihre Eindrücke von den Angeklagten im Gefängnis und aus dem Gerichtssaal. | Nürnberger Prozesse
Berichterstattung über die Nürnberger Prozesse
John Dos Passos
John Dos Passos berichtete als Korrespondent des Life-Magazins von den Nürnberger Prozessen gegen Nazi-Kriegsverbrecher. Seine journalistischen Reportagen dokumentierten die Anklagen, Verhandlungen und historische Bedeutung dieser Gerichtsverfahren für die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Berichterstattung über die Nürnberger Prozesse
John Steinbeck
John Steinbeck berichtete als Journalist von den Nürnberger Prozessen (1945-1946), in denen führende Nazi-Kriegsverbrecher vor Gericht standen. Seine Reportage dokumentiert diese historischen Gerichtsverhandlungen und die Verhandlungen gegen die Hauptverantwortlichen des Dritten Reichs aus der Perspektive eines Augenzeugen.
Bogdan Wilda ist ein Schutzengel
Ein Müllwerker namens Bogdan Wilda rettet in Mülheim an der Ruhr einen vierjährigen Jungen namens Eden, der aus dem zweiten Stock eines Hauses stürzt. Mit schnellen Reflexen fängt Wilda das Kind auf und verhindert damit eine Tragödie. Der Beitrag der FAZ würdigt diesen alltäglichen Helden, der in einem kritischen Moment zum Lebensretter wird.
Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)
Alice Schwarzer / Robert Gernhardt
Im März 1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von pardon in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der Stern in seiner Reisereportage ("In jeder Nacht passiert in jeder Hütte das gleiche") die Wahrheit geschrieben hatte.
Code Kaputt
Anna Wiener · 2020
Anna Wieners gefeierte Reportage über das Silicon Valley zu Zeiten des digitalen Goldrausches ist viel mehr als eine literarisch brillante Coming-of-Age-Geschichte: Ihr persönliches Protokoll entlarvt den Sexismus, die Machtbesessenheit und die Dekadenz jener Start-up-Elite, die unseren digitalen Alltag bestimmt.
Das Erdbeben von San Francisco
Jack London · 2020
"Wir nannten es Seuche. Sehr viele dieser Seuchen entstanden durch etwas, was wir Bakterien nannten. Behaltet dieses Wort – Bakterien. Eine Bakterie ist ein ganz winziges Ding. Sie ist wie die Milben, die ihr im Frühling auf den Hunden findet, wenn sie durch die Wälder laufen. Nur daß die Bakterien viel kleiner sind.
Das Feuer von Pico
Leonie Daumer, Alexander Rupflin
Ruth Hager ist eine deutsche Auswanderin, die auf der portugiesischen Azoren-Insel Pico ein neues Leben begonnen hat. Der Artikel erzählt, wie sie und ihr Lebensgefährte Tomislav Josic plötzlich unter Mordverdacht geraten. Die Reportage beleuchtet die Lebensumstände auf der abgelegenen Insel und die Umstände, die zu diesem Verdacht führten.
Das Kind im Kühlschrank (Dossier über den Fall Kevin)
Sabine Rückert
Sabine Rückerts Dossier analysiert den tragischen Fall des kleinen Kevin, dessen Leiche in Bremen gefunden wurde. Der Artikel untersucht Versäumnisse des Jugendamts und eines beteiligten Arztes, deren ideologische Einstellungen zu einer fatalen Fehleinschätzung führten. Durch Interviews und Prozessbeobachtung zeigt Rückert, wie gutgemeinte aber fehlgeleitete Handlungen zum Tod eines Kindes beitrugen.
Das Schweigen der Insel – Wenn Borkum Klaasohm feiert
Gunnar Krupp / Simon Heume
Undercover-Reportage der NDR-Sendung Panorama über die Borkumer Tradition Klaasohm, einen folkloristischen Brauch, bei dem kostümierte Männer Frauen mit Kuhhörnern züchtigen. Die Reporter Gunnar Krupp und Simon Heume dokumentieren dieses kontroverse Ritual auf der ostfriesischen Insel Borkum. Die Reportage beleuchtet einen kulturellen Brauch, der moderne ethische Fragen aufwirft und intensive gesellschaftliche Debatten über traditionelle Praktiken anregt.
Das Sterben der Mütter
Wolfgang Bauer
Kriegsreporter Wolfgang Bauer beschreibt in dieser 2010 in der Zeitschrift Nido erschienenen Reportage die katastrophale Müttersterblichkeit in Sierra Leone, wo eine von acht Frauen die Geburt nicht überlebt. Der Text verdeutlicht die brutale Realität hinter der biblischen Phrase „denn es war eine schwere Geburt" beim Tod der Rahel und macht die globale Dimension dieser Tragödie greifbar. Eine eindringliche Reportage über ein übersehenes humanitäres Problem in Westafrika.
Das eingeschossige Amerika
Ilja Ilf und Jewgeni Petrow · 2014
Ilfa Ilf und Jewgeni Petrow durchquerten drei Monate lang Amerika: von Oktober 1935 bis Januar 1936, von Ost nach West und wieder zurück. Ihr mausgraues Ford-Automobil brachte sie 16000km durch mehrere hundert Städte. Sie „erlebten die Indianer, sprachen mit jungen Arbeitslosen, alten Kapitalisten, radikalen Intellektuellen und revolutionären Arbeitern, mit Dichtern, Schriftstellern und Ingenieuren“, sie besuchten kulturelle, soziale, industrielle Institutionen – und fotografierten mit ihrer Lei...
Davos-Reportage im New Yorker
Nick Paumgarten
Nick Paumgarten has been a staff writer at The New Yorker since 2005. Prior to that, he was an editor of the Talk of the Town. He has reported on a wide range of subjects, including politics, finance, art, music, food, technology, mountaineering, sports-talk radio, elevators, boxer-bartenders, commuters, and canoes.
Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war
Günter Wallraff · 2012
Undercover-Reportage über die Arbeitsbedingungen und redaktionelle Kultur der Bild-Zeitung. Zeigt interne Praktiken und Machtverhältnisse einer der wichtigsten und umstrittensten Zeitungen Deutschlands.
Der Tischler von Halle
Eine Reportage im ZEITmagazin stellt den Tischler Thomas Thiele vor, der die massive Eingangstür der Synagoge Halle erbaut hat. Diese Tür bewährte sich beim Anschlag am 9. Oktober 2019, als ein Attentäter die Synagoge stürmen wollte – die stabile Konstruktion hielt stand und schützte die Menschen im Inneren. Der Artikel würdigt die handwerkliche Leistung und den unterschätzten Wert eines soliden Handwerks.
Des Teufels tiefe Spuren
Sabine Rückert
Der Artikel ist eine Reportage zum 300. Jahrestag des Hexenwahns in Salem, Massachusetts. Die Autorin Sabine Rückert recherchierte vor Ort und beschreibt, wie die historischen Verfolgungen noch immer in der Region nachwirken und das Selbstverständnis der Menschen prägen.
Deutschboden
Moritz von Uslar
Sammlung von Reportagen von Moritz von Uslar über Deutschland und deutsche Gesellschaft. Das Buch zeigt Uslar als engagierten Reportagen-Autor, der sich journalistisch mit aktuellen und kulturellen Themen auseinandersetzt. Im Podcast-Kontext relevant, weil Jan Stuckrad-Barres und Uslar's Reportagen-Werke verwechselt, was ihre ähnliche Bedeutung in der deutschen Reportage-Landschaft unterstreicht.
Deutscher Herbst
Stig Dagerman
Stig Dagermans „Deutscher Herbst" ist eine Sammlung von Reportagen des schwedischen Autors aus dem Jahr 1946, in denen er das zerstörte Nachkriegsdeutschland bereist und dokumentiert. Diese authentischen Augenzeugberichte bieten einen einzigartigen skandinavischen Blick auf die Kriegszerstörung und den unmittelbaren Wiederaufbau. Das Werk verbindet historische Dokumentation mit literarischer Qualität und zeigt die Alltagswirklichkeit in den Trümmern des Dritten Reichs.
Die Hochzeit der Bücher
Sabine Rückert
Reportage über die Wiedervereinigung der beiden Berliner Bibliotheken nach dem Mauerfall. Die wertvollen Buchbestände waren durch Krieg und Teilung voneinander getrennt und finden nun wieder zusammen. Der Artikel zeigt, wie die Bibliothekare sich in ihren eigenen, wiedervereinigten Häusern neu orientieren müssen.
Die Mörderin
Sabine Rückert
Der Artikel erzählt von Valerie L., die ihren gewalttätigen Mann durch einen Auftragskiller töten ließ und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Sabine Rückert berichtete ausführlich über diesen Fall und gewann damit den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit dem Preisgeld finanzierte die Verurteilte einen Anwalt für ein Gnadengesuch.
Die Patrioten
Kerstin Kohlenberg
Investigativer Podcast von Kerstin Kohlenberg über den Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021. Kohlenberg spricht mit Beteiligten des Capitol-Sturms und dokumentiert deren Perspektiven auf diesen polarisierenden Moment der amerikanischen Politik. Ein intensives Porträt durch Originalstimmen.
Die Rückkehr der Kriege
Franz-Stefan Gady
Das Buch analysiert aktuelle bewaffnete Konflikte und geopolitische Verschiebungen. Franz-Stefan Gady, Militäranalyst und Feldbeobachter an der Front in der Ukraine, verbindet dabei Fronterfahrung mit analytischer Tiefe. Seine Arbeiten zeichnen sich durch direktes Wissen aus Konfliktgebieten aus, das über reine Schreibtisch-Analysen hinausgeht und großes Vertrauen bei Experten wie Markus Lanz genießt.
Dokumentation über Servus, Grüezi, Hallo
Die Fernsehdokumentation begleitet die Macher des Podcasts 'Servus, Grüezi, Hallo' auf ihren Reisen durch ihre Länder. In persönlichen Gesprächen erklären sie sich gegenseitig ihre kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede. Eine besondere Szene zeigt eine Schweizer Bürgerschaftsabstimmung, in der Bürger auf hohem Diskursniveau rationale Entscheidungen treffen. Die Doku ist ein gelungenes Beispiel für nachdenklichen, konstruktiven Journalismus.
Dokumentation über radikale Christen
Thilo Mischke
Thilo Mischkes Dokumentation untersucht die Bewegungen radikaler christlicher Strömungen und deren Auswirkungen. Die journalistische Arbeit bietet einen Einblick in extremistische Interpretationen des Glaubens und deren gesellschaftliche Bedeutung. Mischke setzt sich dabei kritisch mit der Frage auseinander, wie religiöse Überzeugungen zur Rechtfertigung von extremen Positionen herangezogen werden.
Dossier über den Fall Peter J.
Sabine Rückert
Das Dossier von Sabine Rückert befasst sich mit einem Kriminalfall und dessen verheerenden Auswirkungen auf die betroffene Familie. Der Artikel dokumentiert detailliert, wie ein Attentat die Familienverhältnisse endgültig zerrüttet hat und zu einer unüberbrückbaren Spaltung zwischen den Angehörigen führte. Ein Familienmitglied wurde wegen seiner Entscheidung, sich für die falsche Seite zu stellen, von der restlichen Familie vollständig verstoßen.
Dossier-Reportage über den Fall Shilan
Daniel Müller
Das Dossier der ZEIT erzählt die Geschichte von Shilan, die Opfer eines Ehrenmordes wurde. Daniel Müller rekonstruiert den Fall chronologisch, beginnend mit einem entscheidenden Moment am 13. März 2016, und untersucht die tragischen Umstände sowie die Hintergründe dieses Verbrechens.
Dossier-Reportage über die Isdal-Frau
Tanja Stelzer
Eine junge Frau wird halb verbrannt aufgefunden. Aus ihren Kleidern sind alle Markenembleme entfernt. Die Tote gibt den Ermittlern über Jahrzehnte Rätsel auf.
Dossier-Reportage über einen Polizisten, der einen Flüchtling erschoss
Sebastian Kempkens
Die Reportage dokumentiert die tödliche Schießerei eines Polizisten auf den 21-jährigen afghanischen Geflüchteten Matiullah Jabarkhel im April 2018 in Fulda. Reporter Sebastian Kempkels rekonstruiert die Umstände und Hintergründe des Vorfalls, bei dem der Polizist elf Schüsse auf den jungen Mann abgab. Die Reportage beleuchtet sowohl die polizeiliche Perspektive als auch die Fragen, die um Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit des Einsatzes entstanden.
Drei Minuten Hass
Ursula März
Die Reportage analysiert zwei reale Fälle aus den Jahren 2001 und 2014, in denen alltägliche Situationen zwischen Männern in Hass und Aggression umschlugen. Der Artikel wirft kritische Fragen zu Hass-Meldestellen auf und hinterfragt, ob diese eher ein Klima der Denunziation fördern oder einen legitimen Schutz bieten. Im Kern geht es um die Spannung zwischen Selbstschutz und Überregulierung von menschlichem Konflikt.
Du sollst leben
· 1977
In den Sommerferien bemühen sich 20 Kinder und Jugendliche einer kleinen tschechischen Stadt um den Umgestaltung einer verfallenen Burgruine in ein Mehrzweckgebäude. Vor allem der Turm (Bergfried) soll für ihre Arbeitsgemeinschaft und im Erdgeschoss als Museum genutzt werden. Ihre Pläne fallen nur beim Präsidenten der Genossenschaft für die Burg Brtník und dem Schuldirektor Vávra, der ein Jahr vor seiner Pensionierung steht, auf fruchtbaren Boden.
Ein Leben am Hang
Anne Kunze
Der Artikel berichtet vom Tod eines Kommunalpolitikers, der sich 2022 das Leben nahm. Die Reportage deckt auf, wie er unter dem Deckmantel sozialen Engagements ein System aus Fördermittelmissbrauch und mutmaßlichem sexuellem Missbrauch aufrechterhalten konnte.
Ein Leben explodiert
Kerstin Kohlenberg
Arbeitet seit 2008 für den SPIEGEL. Zunächst Redakteurin im Hauptstadtbüro, berichtet sie seit 2012 für das Ressort Wissenschaft. Sie studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in München und Washington, D.C. Arbeitsaufenthalte in New York und Peking. Ihre journalistische Ausbildung absolvierte sie an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München.
Ein Tag frei
Guido Maria Kretschmer · 2023
Ein Tag mit Guido – nahbar, empathisch und so persönlich wie nie Guido Maria Kretschmer beschreibt einen besonderen Tag in seinem Leben: einen Spätsommertag in Berlin, an dem er beschließt, die Menschen auf sich zukommen zu lassen – ohne Maske, ohne Sonnenbrille, mit offenem Blick. Sein Weg durch die Großstadt schenkt ihm die ungewöhnlichsten Begegnungen. Menschen lassen ihn an ihren Geschichten teilhaben, weil sie ihm vertrauen, da sie glauben, ihn zu kennen.