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Die Kultur der Renaissance in Italien
Jacob Burckhardt · 2012
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Wenn wir uns heute als Individuen begreifen, die an ihren eigenen Biographien basteln und ihr Leben möglichst frei bestimmen wollen, ist das keine historische Selbstverständlichkeit.
Die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus
Daniel Bell · 1991
Daniel Bells These zu den kulturellen Widersprüchen des Kapitalismus beschreibt eine grundlegende Spannung im westlichen System: Die Marktwirtschaft benötigt einen egoistischen, konsumhungrigen Bürger, während die Gesellschaft gleichzeitig einen bescheidenen, gemeinwohlorientierten Menschen braucht. Bell argumentiert, dass dieser Widerspruch nicht auflösbar ist und den modernen Menschen innerlich zerreißt. Die These bleibt hochaktuell für Debatten über die Legitimation liberaler Marktwirtschaften und ihre langfristige Stabilität.
Die Kunst der Fuge
Johann Sebastian Bach
Die Kunst der Fuge (BWV 1080) ist ein von Johann Sebastian Bach komponierter, unvollendeter Zyklus von vierzehn Fugen und vier Kanons. Die meisten Fugen werden in diesem Werk Contrapunctus genannt. Die Erstausgabe erschien 1751, ein Jahr nach Bachs Tod. Die Stücke demonstrieren Bachs Kompositionskunst als Variationen zu einem einzigen Hauptthema. Eine Ausnahme ist die einzige unvollendete Fuge.
Die Kunst der Zeichensetzung
Jakobus Alpoleius de Urbisalia
Eine historische Abhandlung des italienischen Gelehrten Jakobus Alpoleius de Urbisalia aus dem 14. Jahrhundert zur Geschichte der Zeichensetzung. Das Werk dokumentiert die Forderung nach einem neuen Satzzeichen für exklamatorische und admitative Sätze – und gilt als Geburtsurkunde des modernen Ausrufezeichens. Die Publikation zeigt, wie notwendig eine differenzierte Interpunktion für die präzise schriftliche Kommunikation ist.
Die Kunst des digitalen Lebens
Rolf Dobelli · 2019
Einfach abschalten: Bestsellerautor Rolf Dobelli zeigt einen Weg aus der Informationsflut zu mehr Achtsamkeit und Glück News sind Energiefresser und Hirnblockierer. Grund genug, sich aus dem Nachrichtenüberfluss auszuklinken. Die digitale Welt bindet unsere Aufmerksamkeit permanent mit Neuigkeiten und Informationen. 24 Stunden am Tag werden uns auf allen Kanälen News serviert, die unser Gehirn weder verdaut noch zu Wissen verarbeitet.
Die Kunst des Friedens
Daniel Gerlach
Daniel Gerlach hinterfragt in "Die Kunst des Friedens" das verbreitete westliche Image des Nahen Ostens als ewiger Krisenherd. Er argumentiert, dass Europa selbst eine lange Geschichte von Massenvernichtungskriegen und fanatischen Ideologien hat und setzt dies in Kontrast zu vereinfachten Narrativen über die Region. Das Buch bietet eine wichtige Perspektivkorrektur auf geopolitische Debatten und westliche Außenpolitik.
Die Kunst des klaren Denkens
Rolf Dobelli · 2020
Rolf Dobellis provokante These: Wer geistig vorankommen möchte, sollte keine Nachrichten lesen. Im Podcast wird diskutiert, warum kontinuierliches Nachrichtenkonsum das klare Denken blockiert und wie ein bewusster Verzicht auf News-Konsum zu besseren Entscheidungen führt. Eine kritische Betrachtung unserer Informationsgewohnheiten im digitalen Zeitalter.
Die Kunst des Lebens
Das Buch bietet einen Rahmen für Selbstreflexion und innere Entwicklung. Es behandelt die Frage, wie man zu sich selbst findet und ein positives, realistisches Verhältnis zur eigenen Person aufbaut – nicht forcierte Selbstliebe, sondern echte Selbstannahme und innere Zufriedenheit. Carpendale nutzt es als Orientierungshilfe, um sich selbst besser zu verstehen und ein stabiles Selbstwertgefühl zu entwickeln. Relevant für Menschen, die an ihrer persönlichen Entwicklung und Selbstakzeptanz arbeiten.
Die Kunst des Liebens
Erich Fromm · 2014
Die „Kunst des Liebens“ ist das meistgelesene Werk Erich Fromms und weltweit mit ca. 25 Millionen Exemplaren das bestverkaufte Sachbuch aller Zeiten. Seine Botschaft: Dies ist keine Anleitung zur Kunst des Liebens. Vielmehr geht es um die aktive Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, um Liebe zum Nächsten, Demut, Mut, Glaube und Disziplin. Nur auf Basis dieser Entwicklung ist es möglich, wahrhaft zu lieben.
Die Kunst des Liegens. Ein Handbuch der horizontalen Lebensform
Bernd Brunner · 2012
Die unterschätzte Kunst des Liegens. Alle tun es, doch kaum jemand spricht darüber: Bernd Brunner lädt zu einem entspannten Streifzug durch die Welt des Liegens ein Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir liegend: wir schlafen und träumen, lieben, denken, dämmern, leiden und erholen uns. Dennoch hat das Liegen im Allgemeinen keinen guten Ruf und wird mit Stillstand, Passivität und Faulheit gleichgesetzt.
Die Kunst des Überlebens oder das Überleben der Kunst
Jutta Allmendinger
Jutta Allmendingers Orchesterstudie untersucht vergleichend die Strukturen und Managementmethoden von Orchestern in den USA, Großbritannien und Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Harvard-Sozialpsychologen Richard Hackman analysiert sie, wie Orchester als Organisationen funktionieren und unter welchen Bedingungen künstlerische Exzellenz entsteht. Die Studie bietet wichtige Erkenntnisse für das Management von künstlerischen Institutionen.
Die Kunst des Zuhörens
Bernhard Pörksen · 2025
Bernhard Pörksen untersucht in diesem Buch die schwindende Fähigkeit des aktiven Zuhörens in unserer überkommunkatierten Gesellschaft. In einer Zeit, in der soziale Medien das Senden und Darstellen fördern, plädiert der Autor für mehr Aufmerksamkeit und echte Gesprächsfähigkeit. Das Werk adressiert ein fundamentales Problem moderner Kommunikation und bietet Ansätze zur Verbesserung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Kunst, ein Mensch zu sein
Harald Juhnke · 2016
Autobiografie des deutschen Schauspielers und Entertainers Harald Juhnke, der sein Leben und vielfältige berufliche Erfahrungen reflektiert. Das Werk befasst sich mit grundlegenden Fragen der Menschwerdung und persönlichen Entwicklung. Der aussagekräftige Titel wird im Podcast als Anlass für philosophische Gedanken über Authentizität und das Älterwerden herangezogen und gilt als besonders treffende Formulierung für die Lebensreise eines Künstlers.
Die Kunst, kein Egoist zu sein
Richard David Precht · 2010
Warum wir uns so schwer tun, gut zu sein Ist der Mensch gut oder schlecht? Ist er in der Tiefe seines Herzens ein Egoist oder hilfsbereit? Und wie kommt es eigentlich, dass sich fast alle Menschen mehr oder weniger für die »Guten« halten und es trotzdem so viel Unheil in der Welt gibt? Das Buch stellt keine Forderung auf, wie der Mensch zu sein hat.
Die künstliche Mutter
Hermann Burger · 2014
Der Schweizer Schriftsteller Hermann Burger nutzte die Fernsehmodeatorin Dagmar Berghoff als Vorbild für eine Frauenfigur in einem seiner Romane. Dies zeigt Burgers Methode, reale Personen in sein literarisches Werk zu integrieren, und erklärt die tiefe Bewunderung, die Kulturschaffende wie Jochen Wegner für den Autor empfinden.
Die Legende vom vierten König
· 2012
Die Weihnachtslegende vom vierten König erzählt von einem zusätzlichen König aus Russland, der mit wertvollen Geschenken wie Linnen, Pelzen und Honig zum Jesuskind aufbricht. Diese Ergänzung zur klassischen Geschichte der drei Könige bietet eine fesselnde Alternative mit zeitlosem Charakter. Die Legende bleibt in Literatur und Podcast-Kultur relevant und wird von Edzard Schaper literarisch gestaltet.
Die Leiden des jungen Werther
Johann Wolfgang von Goethe
Die Leiden des jungen Werther ist einer der wichtigsten Romane der deutschsprachigen Literatur und gilt neben Faust als Goethes Hauptwerk. Das autobiografisch inspirierte Werk aus dem 18. Jahrhundert erzählt die Geschichte einer unglücklichen Liebe und hatte große kulturelle Wirkung. In der Podcast-Episode wurde der Roman als Antwort auf die Quiz-Frage genannt, welche anderen Werke Goethe außer Faust geschrieben hat.
Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine
Der Artikel behandelt die aktuelle Lage der Ukraine im Krieg und beleuchtet, wie Kiew trotz militärischer Konflikte an seiner Unabhängigkeit festhält. Gleichzeitig werden die pessimistischen Friedensaussichten thematisiert, die das Land prägen. Der Text reflektiert sowohl die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung als auch die Herausforderungen für eine zukünftige politische Lösung des Konflikts.
Die letzte Sau
Wizo
WIZO ist eine 1986 gegründete Punk-Band aus Sindelfingen. Bassist Jörn Genserowski, Gitarrist Axel Kurth und Sänger Jochen Bix gründeten die Gruppe unter dem Namen Wiso 1986. Bis Schlagzeuger Ratz einstieg, probte man mit einem Drumcomputer. Noch im selben Jahr änderten sie ihren bisherigen Namen von „Wiso“ in „WIZO“ und traten 1987 zum ersten Mal öffentlich auf. Auf den ersten Auftritt von WIZO folgten Auftritte in Sindelfingen und Umgebung.
Die Letzte Seite
Die Letzte Seite ist eine bekannte Rubrik des Stern-Magazins, in der prominente Persönlichkeiten porträtiert und kommentiert werden. Der Artikel behandelt mit humorvollem Ton die Frage, was aus bekannten politischen Figuren wie dem geflohenen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch geworden ist und verweist auf die Tradition dieser Magazin-Kolumne.
Die letzte Tocotronic-Platte
Tocotronic
Tocotronic ist eine deutsche Rockband, die 1993 gegründet wurde. Ähnlich wie Blumfeld stellte die Band nicht nur eine Innovation für deutschsprachige Musik dar, sondern inspirierte auch mehrere spätere Bands. Teile der Band Tocotronic sind aus Hamburg. Tocotronic war lange Zeit bei L'age D'or unter Vertrag. 2007 wechselte die Band zum Label Vertigo Berlin von UDD. Zusammen mit einer Gruppe von Bands und Künstlern, wie zum Beispiel Blumfeld,Die Sterne oder Rocko Schamoni bildeten sie die sogenannte "Hamburger Schule"
Die letzte Welt
Christoph Ransmayr · 1991
Christoph Ransmayrs »Die letzte Welt« ist ein Roman, der Ovids Verbannung ans Schwarze Meer literarisch verarbeitet. Das Werk setzt sich intensiv mit den »Metamorphosen« auseinander und folgt dem römischen Dichter während seines Exils unter Kaiser Tiberius. Ransmayr kombiniert antike Mythologie mit moderner Erzählweise und schafft so eine fesselnde Neuinterpretation von Ovids Schicksal und literarischem Vermächtnis.
Die letzte Wiese
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Artikel dokumentiert den Konflikt zwischen Wohnungsbau und Naturschutz am Beispiel einer Streuobstwiese in Baden-Württemberg, die bebaut werden soll. Er zeigt das deutsche Flächenfraß-Dilemma: Jede Sekunde werden sieben Quadratmeter Boden verbaut. Eine Geschichte über den alltäglichen Kampf zwischen Wohnungsmangel und Umweltschutz.
Die letzten Glühwürmchen
· 1988
Japan, 1945. Das Land steht kurz vor der Kapitulation. Täglich werfen amerikanische Flieger Bomben vom Himmel und setzen ganze Landstriche in Brand. Im Inferno eines solchen Angriffs verlieren der vierzehnjährige Seita und die vierjährige Setsuko ihre Mutter. Ohne den Vater, der bei der Marine ist und von dem sie seit Langem nichts mehr gehört haben, sind die Kinder plötzlich auf sich alleine gestellt.
Die letzten Helden
Michael Thumann, Alice Bota, Katharina Lobenstein
Man wird es mir hoffentlich nicht als groben Mißbrauch anrechnen, wenn ich diese berühmte Überschrift herbeiziehe, um auf die Tatsache hinzuweisen, daß es von Zeit zu Zeit notwendig sei, die Begriffe Held und Heldentum von planmäßiger Mißdeutung zu befreien und auf ihre wahre Substanz zurückzuführen.
Die letzten Zeugen
Swetlana Alexijewitsch
Die letzten Zeugen ist eine Sammlung von Zeitzeugenberichten der sowjetischen Autorin Svetlana Alexijewitsch über Kinder während des Zweiten Weltkriegs. Das Buch dokumentiert ihre Erlebnisse aus eigenen Stimmen und prägt damit die sowjetische Erinnerungskultur an den Krieg. Es wird häufig als Sammlung von Heldengeschichten wahrgenommen, die das Erleben aus einer einseitigen, heroischen Perspektive zeigt.
Die Lichter des George Psalmanazar
Daniela Dröscher
Daniela Dröschers Debütroman über einen Mann des 18. Jahrhunderts, der sich als Japaner ausgibt. Das Werk wurde ursprünglich unter dem Titel „Die Lichter des George Psalmanazar" veröffentlicht und ist nun unter dem neuen Titel „Der falsche Japaner" wiederaufgelegt worden. Der Roman bildet eine autofiktionale Verflechtung in Dröschers späterem Werk „Junge Frau mit Katze" und zeigt die literarische Auseinandersetzung mit Täuschung und Identität.
Die Liebe in groben Zügen
Bodo Kirchhoff
Eheroman von Bodo Kirchhoff, in dem ein älter gewordenes Ehepaar nach turbulenten Zeiten wieder zueinander findet. Das Werk gilt als einer der schönsten Eheromane Kirchhoffs und wird häufig als Referenzpunkt für seine Auseinandersetzung mit Liebe und Partnerschaft herangezogen. Im Gegensatz zu seinen neueren Romanen, die Trennung und Entliebung thematisieren, zeigt dieser Roman eine Wiederannäherung und Versöhnung.
Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib
Erich Kästner · 2017
Wer Erich Kästner kennenlernen will, kann ihn hier in Reinform entdecken. Mehr noch: Wer auf der Suche nach pointierter, praktischer Lebenshilfe ist, für den ist dieses Buch ein Schatz, denn es versammelt Kästners schönste und klügste Lebensweisheiten, von denen viele längst zu geflügelten Worten geworden sind.
Die Liebe ist tot
Paula Hartmann
"Die Liebe ist tot" ist ein Song von Paula Hartmann aus ihrem Album "Kleine Feuer", das auf Spotify veröffentlicht wurde. Das Lied wurde von Jan Böhmermann in seiner Sendung vorgestellt, nachdem Paula Hartmann es live aufgeführt hat. Das Album ist Teil eines aufwendigen Release-Projekts mit durchsichtigem Vinyl und zeigt Hartmanns künstlerische Vielfalt, die besonders durch ihren Auftritt in der Gedächtniskirche unterstrichen wurde.
Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt
Bas Kast · 2010
Warum verlieben wir uns? Was macht uns attraktiv? Macht Liebe blind? Ziehen sich Gegensätze sich an? Schadet Eifersucht? Warum scheitern manche Beziehungen? Was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Die moderne Wissenschaft findet immer mehr Antworten auf diese Fragen. Auch wenn sich das Mysterium der Liebe nie ganz entschlüsseln lässt, kann man doch Muster erkennen, warum Beziehungen glücken oder scheitern.
Die Liebe war nicht geringe
Wilhelm Busch · 2007
Gottfried Wilhelm Leibniz (gelegentlich auch Leibnitz, * 21. Junijul. / 1. Juli 1646greg. in Leipzig, Kurfürstentum Sachsen; † 14. November 1716 in Hannover, Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Physiker, Ingenieur, promovierter Jurist, Historiker, Bibliothekar und politischer Berater der frühen Aufklärung. Leibniz war der universale Geist seiner Zeit und (zusammen mit Newton) der Erfinder der Infinitesimalrechnung.
Die Liebe zum Leben (Love of Life)
Jack London · 1984
Kurzgeschichte von Jack London über einen Goldsucher, der in der kanadischen Wildnis fast verhungert und ums Überleben kämpft. Die Erzählung zeigt die physischen und psychologischen Folgen extremer Not – wie Hunger nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche dauerhaft prägt. Londons Schilderung macht existenzielle Grenzsituationen und ihre Langzeitfolgen begreifbar.
Die liebende Freundin
Die Freundin (English The Girlfriend The Ideal Friendship Journal) was a popular Weimarera German lesbian magazine published from 1924 to 1933. The magazine was published from Berlin, the capital of Germany, by the Bund fr Menschenrecht (translated variously as League for Human Rights or Federat
Die Lieblinge der Justiz
Jurij Andruchowytsch · 2020
Die Lieblinge der Justiz, das sind Verbrechen und Verbrecher, echte und vermeintliche: Bohdan Staschynskyj zum Beispiel, ein KGB-Agent und Auftragskiller, der den ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera in seinem Münchner Exil ermordet, dann aber wegen der Liebe zu einer ostdeutschen Friseurin mit ihr in den Westen flieht und sich stellt. Oder Mario, der Kolonialwarenhändler aus Kolomea im östlichen Hinterland der k. und k.
Die Lilie auf dem Felde und der Vogel unter dem Himmel
Søren Kierkegaard · 1885
Søren Kierkegaards Predigtensammlung behandelt biblische Weisheiten über das Vertrauen und die spirituelle Freiheit, interpretiert anhand der Bibelstelle über die Lilien auf dem Feld und die Vögel des Himmels. Das Werk verbindet die philosophische Reflexion mit mystischer Erfahrung und wirkt als spiritueller Wendepunkt in der literarischen Verarbeitung innerer Transformationen.
Die Linke und der Zionismus
Jean Améry · 2002
Antizionismus ist ein Sammelbegriff für gegen (griechisch antí) den Zionismus gerichtete politische Ideologien. Seit der Gründung des Staates Israel 1948 richten diese sich als Antiisraelismus gegen den jüdischen Staat. Antizionismus wird sowohl säkular als auch religiös begründet und findet sich im gesamten politischen Spektrum. Nach Einschätzung einer Reihe von Wissenschaftlern bestehen häufig Zusammenhänge mit dem Antisemitismus, andere Wissenschaftler bestreiten diesen Zusammenhang.
Die Liste wird immer länger. Wieder mal ein mysteriöser Todesfall in Russlands Elite
Der Artikel dokumentiert die gehäufte Serie mysteriöser Todesfälle in Russlands Elite seit dem Ukraine-Krieg 2022. Zahlreiche hochrangige russische Funktionäre und Oligarchen sind durch Treppen- oder Fensterstürze sowie andere ungeklärte Umstände gestorben, was Verdacht auf unnatürliche Ursachen aufwirft. Das Stern-Reportage zeigt ein beunruhigendes Muster verdächtiger Todesfälle, die als Zeichen von Machtkämpfen und Säuberungen innerhalb der russischen Führungselite gedeutet werden.
Die Literatur und die kleinen Nationen
Milan Kundera · 2021
Aussitôt paru dans Le Débat, en novembre 1983, cet article, traduit dans toutes les langues européennes, a sonné comme un plaidoyer et une accusation. Plaidoyer pour la défense de l’Europe centrale (Hongrie, Pologne, Tchécoslovaquie), qui par sa tradition culturelle appartient tout entière et depuis toujours à l’Occident, mais que celui-ci ne voit plus qu’à travers son régime politique, ce qui n’en fait qu’une partie du bloc de l’Est.
Die Literaturagenten
Bücher-Podcast mit Buchempfehlungen und Literatur-Diskussionen. Die Literaturagenten stellen lesenswerte Werke vor und inspirieren das Publikum zu neuen Leseentdeckungen. Ein Guide für Buchfans.
Die Logik der Bilder
Wim Wenders
Essayband von Wim Wenders, der sich mit der visuellen Ästhetik und Bildsprache auseinandersetzt. Der Regisseur reflektiert darin über die Logik und Kraft von Bildern, ihre Wirkung und Bedeutung in Kultur und Kunst. Das Werk vermittelt Einblicke in Wenders' filmisches Denken und ist relevant für das Verständnis seiner künstlerischen Philosophie.
Die Lore-Ley
Heinrich Heine · 1999
Heinrich Heines berühmtes Gedicht überliefert die Sage der Loreley, einer verführerischen Frauengestalt am Rhein, die Schiffer in die tödlichen Stromschnellen lockt. Die Sage erklärt ein reales Naturphänomen – gefährliche Felsen und Strömungen – durch eine übernatürliche Geschichte, ein ätiologisches Motiv wie in vielen Kulturen und biblischen Erzählungen. Heines Vertonung prägte das Bild dieser deutschen Sage nachhaltig in der Kulturgeschichte.
Die Lorelei
Heinrich Heine · 2012
Heines Lorelei ist ein exemplarisches Werk der deutschen Romantik, das die charakteristische Mischung aus Melancholie und philosophischer Tiefgründigkeit verkörpert. Der berühmte Anfangsvers "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin" fasst die Essenz der romantischen Weltanschauung zusammen: den Drang, allem eine tiefere Bedeutung zuzuordnen. Allerdings war Heine mehr als nur ein Romantiker – er durchbrach die Romantik auch mit Ironie und schuf damit ein Werk, das die Kontinentalphilosophie des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Die Lösung
Bertolt Brecht · 2021
Bertolt Brechts Gedicht „Die Lösung" von 1953 wird hier für seinen ironischen Satz „Dann wählt euch doch ein anderes Volk" diskutiert, den Brecht nach dem Aufstand vom 17. Juni schrieb. Das Gedicht bleibt aktuell für Debatten über Demokratie und Volkssouveränität: Es illustriert pointiert die Unmöglichkeit, ein Volk einfach auszutauschen – ein kritischer Kommentar zum Zustand der Demokratie in Ost- und Westeuropa.
Die Lüge als Diskursstrategie
Marc Schieritz
Marc Schieritz und Marc Brost analysieren die aktuelle Konjunkturpolitik Deutschlands und die Rückkehr ideologischer Debatten aus der Vorkrisenzeit. Der Artikel thematisiert, wie Lügen und Desinformation als bewusste Diskursstrategie in der politischen Debatte eingesetzt werden – ein Phänomen, das zunächst in der amerikanischen Demokratie beobachtet wurde und nun auch in Deutschland Einzug hält. Die Autoren hinterfragen, ob Deutschland aus früheren Fehlern lernen kann oder die Mechanismen politischer Desinformation auch hierzulande zu Lasten der Demokratie wirken werden.
Die Lümmel von der ersten Bank
· 1968
Mit seinen veralteten Ansichten ist Studienrat Knörz der 10a schon lange ein Dorn im Auge. So plant Pepe einen geschickten Streich, und prompt wird Knörz wegen “Halluzinationen” vorübergehend ins Sanatorium geschickt. Als Vertretung kommt der junge Dr. Kersten, für den die Obertertia sogar durchs Feuer gehen würde.
Die lustige Witwe
Franz Lehár
Die Lustige Witwe ist eine 1905 uraufgeführte Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár mit Libretto von Viktor Léon und Leo Stein. Das Werk basiert auf Henri Meilhacs französischer Komödie von 1861 und erzählt von einer wohlhabenden Witwe, deren Heimatland versucht, sie mit einem geeigneten Mann zu verheiraten, um ihren Reichtum im Land zu halten. Die Operette erzielte seit ihrer Uraufführung in Wien außergewöhnlichen internationalen Erfolg und wird bis heute regelmäßig aufgeführt und aufgenommen. Zu den bekanntesten Musiknummern gehören das Vilja-Lied, der Walzer „Merry Widow" und die Arie „Da geh' ich zu Maxim's".
Die lustigsten Comedians
Die EarlyGame-Liste präsentiert die 10 lustigsten Comedians Deutschlands. Der Artikel ist relevant, weil Matze Hielscher in der Episode über das Phänomen spricht, dass deutsche Comedians wie Ingo Appelt ihren Status über Jahrzehnte behalten und regelmäßig in Fernsehshows wie Sat.1 auftreten – eine Beobachtung, die die Liste konkret illustriert.
Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft
Joseph Weizenbaum · 1976
Weizenbaum will uns vor der Hybris der Naturwissenschaften warnen. Er fordert dazu auf, Wissenschaft und Technik rational einzusetzen, statt sie zu mystifizieren - und er tut dies mit viel Temperament. Insbesondere geht der erfolgreiche Computerwissenschaftler mit denjenigen seiner Kollegen ins Gericht, die uns (und wahrscheinlich sich selber) weismachen wollen, der Mensch sei im Prinzip nichts anderes als ein informationsverarbeitendes System, könne also vollständig mit einem hinreichend leistu...
Die Macht der Geographie
Tim Marshall · 2015
Weltpolitik ist auch Geopolitik. Alle Regierungen, alle Staatschefs unterliegen den Zwängen der Geographie. Berge und Ebenen, Flüsse, Meere, Wüsten setzen ihrem Entscheidungsspielraum Grenzen. Um Geschichte und Politik zu verstehen, muss man selbstverständlich die Menschen, die Ideen, die Einstellungen kennen. Aber wenn man die Geographie nicht mit einbezieht, bekommt man kein vollständiges Bild.