Baroque
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Medien (20)
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir, BWV 131
Johann Sebastian Bach
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131) ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach.
Bekenntnismusik
Johann Sebastian Bach
Geistliche Barockmusik mit transzendenter emotionaler Kraft. Diese Bekenntnismusik besticht durch ihre universelle Wirkung, die religiöse und weltliche Hörer gleichermaßen berührt – ein Meisterwerk spiritualer Intensität und kompositorischer Tiefe.
Brandenburgisches Konzert Nr. 2
Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bachs zweites Brandenburgisches Konzert, BWV 1047, gehört heute zu den bekanntesten barocken Konzerten. Es ist das zweite in einer Sammlung von sechs Konzerten, die Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments („Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten“) in Partitur an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Für die Widmungspartitur komponierte Bach die einzelnen Konzerte nicht etwa neu, sondern stellte die Sammlung aus vorhan...
Brandenburgisches Konzert Nr. 5
Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bachs fünftes Brandenburgisches Konzert, BWV 1050, ist ein Konzert für Solocembalo, Flöte, Violine und Streicher, das zu den frühesten Beispielen eines solistischen Tasteninstruments mit Orchester zählt. Es ist Teil einer Sammlung von sechs Konzerten, deren Partitur Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte.
Brich an, du schönes Morgenlicht
Johann Sebastian Bach
Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.
Der Frühling (aus Die vier Jahreszeiten)
Antonio Vivaldi
Antonio Vivaldis «Der Frühling» aus den Vier Jahreszeiten ist eines der berühmtesten Konzerte der klassischen Musik. Armin Maiwald wählte dieses Werk als Musik für eine Sachgeschichte in der Sendung mit der Maus, was zu einer Kontroverse mit Gerd Müntefering über die Verwendung von klassischer Musik im Kinderfernsehen führte. Die Debatte veranschaulicht unterschiedliche Positionen zur Vermittlung hochwertiger Musik in Kinderprogrammen.
Die vier Jahreszeiten
Antonio Vivaldi
Eines der einflussreichsten Barockkonzerte: Vier Violinkonzerte, die die Jahreszeiten musikalisch darstellen. Jede Suite verbindet schnelle und langsame Sätze mit charakteristischen Motiven – von federleichten Frühlingsgetümmel bis zu wilden Winterstürmen. Ein Werk, das die Grenzen zwischen Programmmusik und absoluter Musik verwischt und bis heute Millionen bewegt.
Die vier Jahreszeiten – Der Frühling
Antonio Vivaldi
Vivaldis "Frühling" aus den vier Jahreszeiten ist ein klassisches Meisterwerk, das Maiwald bewusst für einen Milch-Erklärfilm für Kinder auswählte. Gegen Gerd Münteferings Einwand, dass klassische Musik ungeeignet sei, argumentierte Maiwald überzeugend, dass Klassik ursprünglich Auftragsmusik war. Das Stück zeigt, wie zeitlose musikalische Qualität über Gattungsgrenzen hinweg wirksam bleibt.
Goldberg-Variationen
Johann Sebastian Bach
Bachs Goldberg-Variationen gehören zu den Meisterwerken der Klaviermusik. Glenn Goulds legendäre Aufnahmen von 1955 und 1981 sind ikonisch, wobei Kennern die frühe Version besonders gilt. Die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Interpretationen desselben Werks zu unterscheiden und eine Vorliebe auszudrücken, signalisiert im Sinne Bourdieus kulturelle Bildung und künstlerischen Geschmack – ein Marker für Zugehörigkeit zur gebildeten Elite.
Johannes-Passion
Johann Sebastian Bach
Bachs Johannes-Passion ist eines seiner monumentalsten Vokalwerke und erzählt die Leidensgeschichte Jesu nach dem Johannesevangelium. Das Werk wurde in der Podcast-Folge als bedeutende Alternative zur Matthäus-Passion erwähnt und spielte in früheren Diskussionen eine Rolle im Kontext von Jack Miles' Arbeiten. Zusammen mit der H-Moll-Messe gehört die Johannes-Passion zu Bachs größten kompositorischen Schöpfungen.
Johannespassion
Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bachs Johannespassion ist eines der bedeutendsten Chorwerke der westlichen Klassik. Das Werk basiert auf dem Johannesevangelium und enthält nachweislich anti-jüdische Passagen, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Für viele Menschen ist die Johannespassion ihre erste Begegnung mit diesen problematischen Textstellen, da das Werk regelmäßig aufgeführt wird.
Komm, o Tod, du Schlafes Bruder
Johann Sebastian Bach
Schlafes Bruder ist ein Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider aus dem Jahr 1992. Das Buch wurde ein internationaler Erfolg und bisher in 36 Sprachen übersetzt. Es handelt sich um einen klassischen Bildungsroman, dessen Held in dem von Inzucht und Doppelmoral geprägten ländlichen Milieu eines österreichischen Bergdorfs des 19. Jahrhunderts dem Leser einen grotesken Spiegel vorhält.
Lobe den Herren
Joachim Neander
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren ist ein geistliches Lied mit einem Text von Joachim Neander aus dem Jahr 1680. Im Evangelischen Gesangbuch ist es unter der Nr. 317 bzw. in der ökumenischen Textfassung unter Nr. 316 abgedruckt, unter der Nr. 392 auch in dem katholischen Gotteslob (GLalt 258) und unter der Nr. 49 im Mennonitischen Gesangbuch (MG).
Matthäuspassion
Johann Sebastian Bach · 1727
Monumentale Barockpassion, die das Leiden Christi durch Choralsätze, Arien und Rezitative darstellt. Das Zerreißen des Tempelvorhangs symbolisiert theologisch die Öffnung des Heiligtums für alle Menschen. Ein Meisterwerk von musikalischer und theologischer Tiefe.
Musik zu Café Müller
Henry Purcell
Englische Barockmusik, die als emotionale Begleitmusik für Pina Bauschs revolutionäres Tanzwerk Café Müller fungiert. Die zartsinnigen Kompositionen unterstreichen die Tiefe und Verletzlichkeit der Tanzfiguren und prägen das Werk als untrennbares künstlerisches Ganzes. Eine Schlüsselrolle in einer der einflussreichsten Verbindungen von Tanz und klassischer Musik des 20. Jahrhunderts.
Nur jedem das Seine
Johann Sebastian Bach
Barocke Kantate mit kontrapunktischem Gefüge und geistlichem Anspruch. Der Titel bezieht sich auf den klassischen Gerechtigkeitsbegriff 'jedem das Seine' – eine philosophische Idee, die später zur zynischen Inschrift über dem KZ Buchenwald pervertiert wurde. Ein Werk, das zeigt, wie humane Ideale in dunkle Kontexte missbraucht werden können.
Partita Nr. 1
Johann Sebastian Bach
Eine barocke Klavierkomposition aus Bachs Partita-Sammlung (BWV 825). Das Werk zeigt charakteristische polyphonische Strukturen und ornamentale Passagen der Barockmusik. Mit 2 Millionen Streams auf Spotify gehört die Partita zu den populärsten klassischen Klavierwerken der Moderne und demonstriert die zeitlose Kraft dieser eleganten Suite.
Passionen
Johann Sebastian Bach
Die Johannes-Passion (Passio secundum Johannem, BWV 245) ist neben der Matthäus-Passion (BWV 244) die einzige vollständig erhaltene authentische Passion von Johann Sebastian Bach. Sie ergänzt den Evangelienbericht nach Johannes von der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu Christi durch Choräle und frei hinzugedichtete Texte und gestaltet ihn musikalisch in einer Besetzung für vierstimmigen Chor, Gesangssolisten und Orchester.
Vivaldi (Musik zum Tanzen)
Antonio Vivaldi
Barocke Orchesterkompositionen mit rhythmischen, energetischen Melodien und schnellen Violinen-Passagen. Die charakteristische Eleganz und Virtuosität machen sie ideal für Choreografien und haben seit Jahrhunderten Tänzer inspiriert.
h-Moll-Messe
Johann Sebastian Bach
Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, BWV 232, gilt als eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen der Musikgeschichte. Es handelt sich um Bachs letztes großes Vokalwerk und seine einzige Komposition, der das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes zugrunde liegt. Dem Typus nach handelt es sich um eine Missa solemnis, die aus 18 Chorsätzen und neun Arien besteht. Bach komponierte 1733 zunächst eine Missa aus Kyrie und Gloria.