Zionismus
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Medien (11)
Der Judenstaat
Theodor Herzl · 2017
No human being is wealthy or powerful enough to transplant a nation from one habitation to another. An idea alone can achieve that and this idea of a State may have the requisite power to do so. The Jews have dreamt this kingly dream all through the long nights of their history. "Next year in Jerusalem" is our old phrase. It is now a question of showing that the dream can be converted into a living reality.
Die Linke und der Zionismus
Jean Améry · 2002
Antizionismus ist ein Sammelbegriff für gegen (griechisch antí) den Zionismus gerichtete politische Ideologien. Seit der Gründung des Staates Israel 1948 richten diese sich als Antiisraelismus gegen den jüdischen Staat. Antizionismus wird sowohl säkular als auch religiös begründet und findet sich im gesamten politischen Spektrum. Nach Einschätzung einer Reihe von Wissenschaftlern bestehen häufig Zusammenhänge mit dem Antisemitismus, andere Wissenschaftler bestreiten diesen Zusammenhang.
Es war einmal ein Palästina (oder vergleichbares Werk von Tom Segev)
Tom Segev · 2024
Das Werk analysiert die britische Mandatszeit in Palästina und zeigt, wie die Zionistische Kommission sich von einer quasi-diplomatischen Institution zur ersten zionistischen Regierung entwickelte. Eine historische Untersuchung der Anfänge des jüdischen Staates und der politischen Strukturen seiner Vorläufer.
Hatikva
Die haTikwa (hebräisch הַתִּקְוָה ha-Tiqwah bzw. unpunktiert und Plene התקווה, ‚die Hoffnung‘; auch Hatikva oder Hatikvah geschrieben) ist die Nationalhymne des Staates Israel. Der Text entstammt, in gekürzter Form, dem 1878 verfassten Gedicht Tikwatenu („Unsere Hoffnung“) von Naphtali Herz Imber (1856–1909).
Juden, Linke, Linke Juden
Jean Améry · 2024
Améry analysiert die Spannung zwischen jüdischer Identität und linken Ideologien. Der Essay hinterfragt, wie man beide Positionen gleichzeitig vertreten kann angesichts historischer Konflikte zwischen dem Universalismus der Linken und der Particularität jüdischer Erfahrung.
Leserbrief in der New York Times 1948 (gegen israelische Staatsgründung)
Hannah Arendt u.a.
Der Leserbrief dokumentiert Bedenken jüdischer Intellektuelle wie Hannah Arendt gegen die israelische Staatsgründung von 1948/1949. Die Unterzeichner warnten vor potenziellen Gefahren und Problemen, die sich aus dem Gründungsprojekt für die jüdische Bevölkerung ergeben könnten. Der Brief zeigt, dass kritische Positionen zur Staatsgründung nicht erst in jüngerer Zeit entstanden sind, sondern bereits von etablierten Denkern aus dieser Zeit vertreten wurden.
Memoiren (Arthur Ruppins Schriften)
Arthur Ruppin · 2010
Arthur Ruppin (hebräisch אַרְתוּר שִׁמְעוֹן רוּפִּין Artūr Schimʿōn Rūppīn; geb. 1. März 1876 in Rawitsch, Deutsches Reich; gest. 1. Januar 1943 in Jerusalem) war jüdischer Soziologe, Zionist und einer der Wegbereiter der Gründung der Stadt Tel Aviv (Achusat Bajit). Ruppin exponierte sich als ein Verfechter der Rassentheorie. Häufig wird er der Vater der zionistischen Siedlungsbewegung genannt.
Memoiren von Chaim Weizmann
Chaim Weizmann · 1953
Autobiographisches Werk über die Gründung Israels und die Rolle des ersten Staatspräsidenten. Im Zentrum steht ein dokumentiertes Gespräch mit David Ben-Gurion über die politische Zukunft des jungen Staates und die zionistische Vision Israels.
Reportage über Arthur Ruppin und Pinchas Wallerstein / Das Ruppin-Prinzip
Bastian Berbner
Die Reportage von Bastian Berbner erzählt die Geschichte der israelischen Staatsgründung anhand zweier gegensätzlicher Figuren: Arthur Ruppin, Verfechter des kooperativen Zionismus, und Pinchas Wallerstein, Vertreter aggressiver Siedlungspolitik. Die Darstellung zeigt, wie historische Strukturen bis heute nachwirken und sich in biblischen Texten spiegeln.
Ruppins Tagebuch
Arthur Ruppin · 2025
Die Forderung nach »Verständigung mit den Arabern« war eines der herausragendsten Kennzeichen des zentraleuropäischen Zionismus – das Buch entfaltet ein Panorama von Menschen, Motiven, Konzeptionen und Hoffnungen. »Verständigung« – so lautete ein verbreitetes Losungswort im zentraleuropäischen Zionismus. Dies war nicht kongruent mit dem Plädoyer für ein binationales Gemeinwesen, das viel Aufmerksamkeit erfahren hat.
Wie Rupin ein Land erbaute
Bastian Berbner
Das ZEIT-Dossier erzählt die Geschichte Arthur Rupins, eines deutschen Juden aus Magdeburg, der als einer der praktischen Gründer des Staates Israel gilt. Der Artikel, erschienen anlässlich des 70. Geburtstags Israels, beschreibt Rupins Vision und seinen unermüdlichen Einsatz beim Aufbau des jüdischen Staates. Wie die biblische Figur Moses war Rupin getrieben von einer visionären Idee und setzte sich beharrlich gegen zahlreiche Widerstände durch.