Artikel aus Lanz & Precht
415 Artikel aus 242 Episoden · Seite 8 von 9
Spiegel-Interview mit Svenja Flaßpöhler
Svenja Flaßpöhler kritisiert in diesem Spiegel-Interview die Enge der Diskursgrenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie argumentiert, dass eine offene Gesellschaft konstruktive Gegnerschaft braucht, um zu verhindern, dass politische Differenzen zu Feindschaft führen. Der Artikel beleuchtet ihre persönlichen Erfahrungen in der öffentlichen Debattenkultur und ihre Kritik an der zunehmenden Polarisierung.
Spiegel-Interview mit Thomas Gottschalk
Alexander Kühne
In diesem SPIEGEL-Interview spricht Alexander Kühne mit Thomas Gottschalk über sein Buch "Ungefiltert" und das Älterwerden in der Unterhaltungsindustrie. Der Entertainer bricht dabei mit dem Klischee des verbitterten alten Mannes und gibt offen zu, vieles von der modernen Welt nicht mehr zu verstehen. Das Gespräch berührt zentrale Fragen zu Generationenkluft und dem Kontaktverlust zwischen Jung und Alt in der Gesellschaft.
Spiegel-Interview über Willensfreiheit mit Gerhard Roth
Existiert freier Wille? Ist der Mensch Herr seiner selbst? Philosophen und Hirnforscher diskutieren diese Frage intensiv und reden dabei teils aneinander vorbei, meinen die Forscher Michael Pauen und Gerhard Roth. Beide plädieren für eine naturalistische Theorie der Willensfreiheit.
Spiegel-Kolumne zur Reindustrialisierung und humanoiden Robotern
Sascha Lobo
Elon Musk erwartet für die Zukunft Roboter in jedem Haushalt. Er mag übertreiben, dennoch bedeutet die Aussicht, dass wir bald anders über Arbeit und Gesellschaft nachdenken müssen – und über den Industriestandort.
Spiegel-Online-Artikel über Lanz & Precht
Precht und Lanz kritisieren einen Spiegel-Artikel, der ihren Auftritt auf dem Handwerkskongress aus dem Kontext gerissen haben soll. Der Artikel unterstellte ihnen, über junge Leute zu lästern, obwohl Precht bemängelt, dass nicht das gesamte Gespräch berücksichtigt wurde und damit journalistische Standards verletzt wurden.
Spiegel-Online-Kolumne über ChatGPT
Sascha Lobo
Sascha Lobos Kolumne dokumentiert anhand konkreter Beispiele, dass ChatGPT trotz überzeugender Darstellung faktisch falsche Antworten gibt – etwa zu verfassungsrechtlichen Fragen oder biologischen Fakten. Der Spiegel-Artikel nutzt dies, um die verbreitete Panikmache über die Gefahren von KI für junge Menschen kritisch zu hinterfragen und zu relativieren.
Spiegel-Titel über das Jahr 1923
Die Zwiebelfisch-Kolumne des Spiegels erklärt die korrekte grammatikalische Verwendung der Genitivformen "dieses Jahres" und "diesen Jahres", zwei häufig verwechselte Ausdrücke. Durch sprachliche Regeln und historische Beispiele zeigt der Artikel, wann welche Form angemessen ist und wie sich der Sprachgebrauch im Zeitkontext entwickelt hat.
Spiegel-Titelgeschichte 'Angela 2.0'
Mit ihrer Vorliebe für lange Röcke und Strickjacken habe sie optisch einst eher an die Grünen erinnert, erzählt Angela Merkel. Dann kam der Wandel zum Hosenanzug: »ein Politikum«, wie es die Ex-Kanzlerin nennt.
Spiegel-Titelgeschichte zur Wasserknappheit
Wasser ist ein wertvolles Gut. Eine Studie warnt: Zunehmende Knappheit könnte Deutschland bis 2050 bis zu 625 Milliarden Euro und Wettbewerbsfähigkeit kosten. Wasser müsse deshalb als strategische Ressource behandelt werden.
Spiegel-Titelgeschichte zur Wasserknappheit (2003)
Spiegel-Titelgeschichte von 2003, die vor globaler Wasserknappheit und zukünftigen Wasserkonflikten warnte. Der Artikel prognostizierte ernsthafte Versorgungsengpässe und wird im Podcast als Beispiel für alarmistische Prognosen erwähnt, die sich nicht immer bewahrheitet haben.
Spiegel-Titelgeschichte über Kafka
100 Jahre nach Franz Kafkas Tod beleuchtet dieser Spiegel-Artikel die Paradoxien des Schriftstellers: ein Leben voller Widersprüche – dreimal verlobt, nie verheiratet, mit nur etwa 350 Seiten vollendeter Werke, die ihn dennoch unsterblich machten. Der Text zeigt, wie Kafka von einer literarischen Figur zur modernen Kulturikone wurde und heute sogar auf TikTok Relevanz besitzt. Der Artikel behandelt die Frage, warum ausgerechnet dieser Dichter Generationen von Lesern anzieht und als Symbol für Einsamkeit und Entfremdung funktioniert.
Spiegel-Titelgeschichte über die historische Figur Jesus
Der SPIEGEL-Artikel untersucht die historische Figur Jesu aus archäologischer und historischer Perspektive. Er hinterfragt Jesu Beruf, den wirtschaftlichen Kontext seines Wirkens in Galiläa und unterscheidet ihn von zeitgenössischen Predigern. Der Artikel wird durch archäologische Funde an der Grabeskirche in Jerusalem eingeleitet, wo Forscher Überreste aus dem 4. Jahrhundert entdeckten, die mit Kaiser Konstantins historischer Sicherung der Grabesstätte korrespondieren.
Spiegelleitartikel zu Gaza
Julia Amalia Heier
Der Spiegel-Artikel kritisiert die zunehmende humanitäre Krise im Gazastreifen und argumentiert, dass Israels Militäraktion die Grenzen legitimer Selbstverteidigung überschritten hat. Der Autor fordert Europa und die USA auf, stärker Druck auf Israel auszuüben, um die Einhaltung des Völkerrechts zu gewährleisten. Gleichzeitig wird die deutsche Politik vorgeworfen, diese Entwicklungen zu ignorieren und zu passiv zu reagieren.
Staatsfeind Nummer zwei (Spiegel-Titel über Elon Musk)
Der Spiegel-Artikel untersucht Elon Musks politischen Einfluss und seine Rolle in der aktuellen politischen Debatte. Mit seiner Kontrolle über mächtige Technologieunternehmen, das Satellitennetzwerk Starlink und die Plattform X nimmt Musk laut Spiegel gemeinsam mit Donald Trump Einfluss auf die Grundlagen der liberalen Demokratie. Die provokative Titelstory über Musk als „Staatsfeind Nummer Zwei" führt letztlich zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für den Unternehmer, statt ihn zu schaden.
Stern-Artikel zum Abnutzungskrieg in der Ukraine
Richard David Precht
Richard David Precht reflektiert über seine frühen Einschätzungen zum Ukraine-Krieg. Wenige Wochen nach Kriegsbeginn hatte der Philosoph und Autor in einem Stern-Artikel prognostiziert, dass es zu einem langen Abnutzungskrieg kommen und Rückeroberungen kaum möglich sein würden. Im Gespräch erläutert er diese Analyse anhand der Überlegenheit moderner Verteidigungstechnologie.
Stern-Interview mit Carsten Linnemann
Carsten Linnemann verzichtet überraschenderweise auf einen Ministerposten im neuen Kabinett und bleibt stattdessen CDU-Generalsekretär. Der Unionspolitiker hatte zuvor in einem Stern-Interview Sozialreformen für eine März-Regierung angekündigt, was später als Beispiel für nicht eingelöste Reformversprechen der Union angeführt wurde.
Stern-Titelgeschichte über die Letzte Generation
Walter Willenweber
Der Artikel dokumentiert die polizeiliche Razzia gegen Aktivisten der Letzten Generation, die die Staatsanwaltschaft München unter dem Verdacht der kriminellen Vereinigung durchgeführt hat. Der Stern hat eine Titelgeschichte mit investigativer Recherche veröffentlicht, die den Zusammenhang von Klimaaktivismus, Straßenblockaden und dem kontrovers diskutierten Berliner Unfall aufarbeitet.
Streitgespräch Georg Maier / Felo Badenberg in der Süddeutschen Zeitung
In einem Streitgespräch der Süddeutschen Zeitung argumentiert Thüringens Innenminister Georg Maier für ein AfD-Verbot und warnt, dass die Demokratie ohne drastische Maßnahmen von der rechtsextremen Partei zerstört werden könnte. Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg widerspricht dieser Position und lehnt ein Verbot ab. Der Disput behandelt zentrale Fragen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie die verfassungsrechtlichen und praktischen Wege, die demokratische Ordnung zu verteidigen. Die Debatte reflektiert einen grundlegenden Konflikt über die effektivsten Strategien gegen den Aufstieg der AfD unter Björn Höcke.
Stück in der Süddeutschen Zeitung über europäische Eigenständigkeit
Jürgen Habermas · 2025
Jürgen Habermas argumentiert in seinem Essay „Für Europa" für eine gemeinsame europäische Verteidigungspolitik, die siebzig Jahre nach dem ersten Versuch endlich Realität werden muss. Historiker Norbert Frei ordnet diese Position in die Tradition der „postumen Adenauerschen Linken" ein – einer linksliberalen westdeutschen politischen Ahnenreihe von Kurt Schumachers SPD über Gustav Heinemann bis zur Friedensbewegung der achtziger Jahre. Diese seit Joschka Fischers Außenministeramt 1998 etablierte Tradition beschreibt eine progressive europäische Integration, die sich bewusst zur westlichen Orientierung bekennt. Frei betont, dass eine gescheiterte europäische Verteidigungsunion katastrophale Folgen für Deutschland und den Kontinent hätte – angesichts aktueller sicherheitspolitischer Krisen ist dies kein akademisches Gedankenspiel mehr, sondern eine existenzielle Notwendigkeit.
Stück über Kanada und die USA
Joachim Kettner
Der Artikel beleuchtet das historisch gewachsene enge Bündnis zwischen den USA und Kanada, indem er auf einen Gedenkgarten in der Normandie verweist, wo nach dem D-Day gefallene kanadische Soldaten erinnert werden. Vor dem Hintergrund von Trumps aggressiver Rhetorik gegenüber Kanada zeigt der Beitrag die Absurdität von Annexionsforderungen gegenüber einem so eng verbundenen Verbündeten.
Sudan-Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung
Arne Perras · 2025
Seit bald zwei Jahren führen zwei sudanesische Generäle einen gnadenlosen Machtkampf: Al-Burhan, Chef der regulären Truppen, und Mohamed Hamdan Daglo, Anführer der Miliz RSF. Beide Parteien werden von Menschenrechtsorganisationen schwerer Verbrechen angeklagt – insbesondere der RSF werden ethnische Vertreibungen und systematische sexuelle Gewalt vorgeworfen. Die Folgen dieser menschengemachten Katastrophe sind verheerend: Zehntausende Tote, über elf Millionen Flüchtlinge und etwa 25 Millionen Menschen, die an Hunger leiden. Der ehemalige SZ-Afrikakorrespondent Arne Perras bereiste Ende 2024 die umkämpften Nubaberge und dokumentierte die Not der Bevölkerung sowie die Arbeit von Hilfsorganisationen wie Cap Anamur, die unter schwierigsten Bedingungen versuchen, die Notleidenden zu versorgen.
Söder-Reportagen
Roman Deininger
Dieser SZ-Podcast dokumentiert ein Wahljahr mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und stellt die zentralen Fragen seiner politischen Zukunft: Wird er Kanzler oder endet seine Karriere? Der renommierte SZ-Journalist Roman Deininger begleitet Söders ehrgeizigen Weg mit eindringlichen Reportagen, die Deutschlands ehrgeizigsten Politiker porträtieren.
Süddeutsche Zeitung – Artikel über Alisher Usmanov und Briefkastenfirmen
Der russisch-usbekische Oligarch Alischer Usmanow ist vom Landgericht Frankfurt erfolgreich gegen Hausdurchsuchungen vorgegangen, die deutsche Behörden unter Verdacht der Geldwäsche in 88 Fällen durchgeführt hatten. Das Gericht befand diese für rechtswidrig und kritisierte, dass die Staatsanwaltschaft nur vage Vermutungen und Recherchen des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny als Grundlage herangezogen hatte – es fehlte selbst ein Anfangsverdacht. Usmanow, ein zehn Milliarden Dollar schwerer Unternehmer mit Verbindungen zu Präsident Putin, besitzt Immobilien am Tegernsee und eine Luxusjacht in Hamburg. Während die Ermittler eine Niederlage erlitten, sehen Usmanows Anwälte in dem Vorgehen politische Motivation der Bundesregierung.
Süddeutsche-Zeitung-Bericht zum Berliner Unfall
Ein 84 Jahre alter Fahrer ist in Berlin mit seinem Ford Mondeo eine Frau und ihr Kind angefahren und hat sie schwer verletzt. Beide starben später an ihren Verletzungen. Zeugen berichten, dass der Fahrer nach dem Unfall zunächst seinen eigenen Wagen inspizierte und sich um den Außenspiegel kümmerte. Vor Gericht verweigert Peter R. jede Aussage und lässt seinen Anwalt eine Entschuldigung vortragen. Der Prozess gegen den Fahrer wegen des tödlichen Unfalls hat begonnen.
T-Online-Artikel über sinkende Ernteerträge
Der Artikel behandelt den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Getreideerträgen in Deutschland und global. Er befasst sich mit der verbreiteten Ansicht, dass steigende Temperaturen und Wetterextreme zu sinkenden Ernteerträgen führen. Der Bericht basiert auf Daten zu Erntemengen und analysiert die direkten Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die landwirtschaftliche Produktivität.
Tagesspiegel-Bericht über Provokation auf Plattformen
Der Artikel untersucht, wie soziale Plattformen die politische Kommunikation beeinflussen. Internationale Beispiele aus mehreren Ländern belegen, dass Parteien ihre Inhalte provokativ zuspitzen müssen, um große Reichweiten zu erzielen. Dies führt zu einer Radikalisierung und Polarisierung in der politischen Debatte.
Tagesspiegel-Recherche zum Kirchenvermögen
Eine Tagesspiegel-Recherche von 2017 über die Vermögenswerte und Finanzen der Kirchen in Deutschland. Der Artikel untersucht, welche Besitztümer und Ressourcen die Kirchen akkumuliert haben und beleuchtet deren wirtschaftliche Macht und finanzielle Struktur. Die Recherche bietet einen Überblick über das kirchliche Vermögen und dessen gesellschaftliche Bedeutung.
Technofaschismus-Artikel
Der Artikel untersucht, wie Elon Musks wachsender politischer und wirtschaftlicher Einfluss in den USA, insbesondere durch seine Rolle bei DOGE (Department of Government Efficiency), autoritäre Tendenzen verstärkt. Das New Yorker Essay argumentiert, dass die Konzentration von Tech-Macht in den Händen einzelner Milliardäre Demokratische Institutionen und Kontrollen gefährdet. Der Text dokumentiert, wie techno-kapitalistische Strukturen demokratische Prozesse zu untergraben drohen.
Text über Aiwangers Trotzstrategie
Robin Alexander
Einst, in der Impfdebatte, inszenierte sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger als Kämpfer gegen das Establishment. Nun, in der Flugblatt-Affäre, versucht er sich erneut an dieser Trotz-Strategie. Und diesmal ist es brandgefährlich für die politische Kultur – nicht nur in Bayern.
Text über Dehumanisierung im Nahostkonflikt
Joanna Osman
Die deutsch-palästinensische Journalistin Joanna Osman untersucht Dehumanisierung im Nahostkonflikt. Ihre zentrale These: Der Konflikt wird nicht zwischen Zivilbevölkerungen ausgetragen, sondern zwischen Menschen, die Sieg wollen, und solchen, die Frieden suchen – beide Gruppen existieren auf beiden Seiten. Ein versöhnlicher Text, der die menschliche Komplexität jenseits von Narrativen aufzeigt.
Text über die Familie Assad
Bente Scheller
Der Artikel analysiert die über 50 Jahre währende Herrschaft der Familie Assad in Syrien. Er beschreibt, wie der Clan das Land wie Privatbesitz behandelte und zwischen ideologischen Extremen zwischen Sozialismus und Islamismus operierte. Die Publikation dokumentiert die Geschichte dieser kriminellen Dynastie und deren Auswirkungen auf die Weltpolitik.
Text über die Zukunft der Arbeit
Matthias Greffrath
Matthias Greffrath untersucht in seinem Text die Auswirkungen von KI-Algorithmen auf verschiedene Berufsgruppen. Er speist gezielt Fragen über Kassiererinnen und Lagerarbeiter in einen KI-System ein und lässt diesen automatisch ergänzte Antworten generieren. Der Artikel diskutiert, ob durch künstliche Intelligenz kein Beruf mehr sicher ist, und hinterfragt damit die Zukunft von menschlicher Arbeit im Zeitalter von Machine Learning.
The Germans Are Becoming the World's Laziest Workers
Der Artikel kritisiert die These, deutsche Arbeiter seien faul, als Ablenkung von strukturellen Problemen. Autor Richard Detje vom Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung dokumentiert einen massiven Jobabbau: 10.000 Industriejobs pro Monat fallen derzeit weg, besonders in Automotive und Maschinenbau. Regierungschef Friedrich Merz plant zwar 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Verteidigung, doch Detje warnt, diese Programme hätten nur geringe Beschäftigungswirkung. Stattdessen würde die Regierung Arbeitszeitregeln lockern und Gewerkschaftserfolge unterlaufen, während Automatisierung und Jobverlagerungen das Kernproblem darstellen.
The Secret IRS Files
ProPublica
A massive trove of tax information obtained by ProPublica, covering thousands of America’s wealthiest individuals, reveals what’s inside the billionaires’ bag of tricks for minimizing their personal tax bills — sometimes to nothing.
The Sick Man of the Euro
Die berühmte Economist-Titelgeschichte von 1999 beschreibt Deutschlands wirtschaftliche Krise an der Jahrtausendwende, als das Land als "kranker Mann Europas" charakterisiert wurde. Der Artikel dokumentiert die Tiefpunkte der deutschen Wirtschaft, die Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Einführung der Hartz-Reformen zwangen. Diese historische Analyse wird als Referenzpunkt für aktuelle Reformdebatten in Deutschland herangezogen.
Thomas Gottschalk Interview zum Thema Alter
Alexander Kühne
Interview mit Thomas Gottschalk im Spiegel zum Thema Altern und Generationenunterschiede. Das Interview dient als Aufhänger für das Gespräch über unterschiedliche Perspektiven auf Alter und die Beziehung zwischen jüngeren und älteren Menschen.
Titelgeschichte über Elon Musk
Die Kinder aus der Öffentlichkeit halten? Für Elon Musk kein Thema. Ex-Partnerin Grimes hat den Milliardär dafür schon kritisiert – nun resigniert die Musikerin offenbar: »Ich vertraue nicht einmal darauf, dass das Gesetz mir hilft.«
Tony Blair Interview in der Zeit
Tony Blair
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair diskutiert in einem ZEIT-Interview sein neues Buch über erfolgreiches Regieren. Er warnt vor einer neuen politischen Ära und plädiert dafür, dass westliche Politiker proaktiv disruptive Veränderungen einleiten, um nicht selbst von ihnen überrollt zu werden. Blair betont dabei die Bedeutung von Technologiethemen wie künstlicher Intelligenz für die politische Gestaltung der Zukunft.
Täter und Opfer
Johannes Böhme · 2021
Der Amoklauf von Winnenden und Wendlingen ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009 in der Albertville-Realschule und deren Umgebung in Winnenden, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Der 17-jährige Tim Kretschmer tötete 15 Menschen und zuletzt sich selbst, nachdem er nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt worden war. Elf weitere Menschen, einige von ihnen schwer verletzt, wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
UN prognostiziert Katastrophe, wenn Klimawandel nicht unter Kontrolle gerät
Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen. Von Linda Staude.
Ukraine-Friedensvertrag vom 15. April (Veröffentlichung)
Die New York Times veröffentlichte 2024 die vollständigen Entwürfe von Friedensverträgen aus 2022, die Russland und die Ukraine verhandelt hatten – Verhandlungsteilnehmer bestätigten deren Authentizität. Der Neutralitätsvertrag verbot der Ukraine NATO-Beitritte, begrenzte ihre Armee auf 250.000 Mann und sah Sicherheitsgarantien durch Russland, USA, Großbritannien, Frankreich und China vor. Russland forderte die Anerkennung der Krim als eigenes Territorium und Russisch als Staatssprache, Kiew lehnte beide Bedingungen ab. Der Krim-Status sollte innerhalb von 10–15 Jahren geklärt werden, und Putin sowie Zelensky sollten sich 2022 zum Abschluss treffen.
Umfrage zur Berichterstattung über Israel im Sonntagsblatt vom 20. November 2025
Umfrage aus dem Sonntagsblatt, die die öffentliche Wahrnehmung von Medienbias bei der Israel-Berichterstattung abbildet. 43 Prozent der Befragten sehen deutsche Medien als zu pro-israelisch, 31 Prozent kritisieren eine Parteinahme. Die Ergebnisse illustrieren die Diskrepanz zwischen Bevölkerungsmeinung und Medienberichterstattung zu einem gesellschaftlich umstrittenen Thema.
Unbenannter Text von Michael Wolffsohn
Michael Wolffsohn
Der Historiker Michael Wolffsohn beschreibt eine neue geopolitische Ordnung im Nahen Osten, in der sich Saudi-Arabien, Israel und Jordanien gegen den gemeinsamen Feind Iran zusammenschließen. Diese Allianz deutet auf ein fundamentales Umdenken in den historischen Feindschaften der Region hin und könnte als Hoffnungssignal für stabilere Verhältnisse gelesen werden.
Verdrehte Moral – Europas Blick auf Israels Krieg
Jacques Schuster
Jacques Schuster, Chefredakteur der Welt am Sonntag, kritisiert in seinem Leitartikel die deutsche Medienberichterstattung zum Israel-Hisbollah-Konflikt. Er argumentiert, dass hierzulande die Rollen von Täter und Opfer beim israelischen Militäreinsatz im Libanon verdreht werden und widerlegt damit eine in der deutschen Öffentlichkeit verbreitete Sichtweise. Der Artikel nimmt eine gegen die deutsche Mehrheitsmeinung gerichtete Position zur Nahost-Geopolitik ein.
Verzicht und die Hafermilchgesellschaft
Hilmar Klute
Eine Sammlung von Leserbriefen diskutiert die Rolle von Kabarett in der modernen Gesellschaft. Während einige Autoren argumentieren, dass Kabarett provozieren und Denkmuster infrage stellen soll – ohne dabei Lösungen bieten zu müssen – kritisieren andere, dass Fernsehkabarett keine echte Satire sein kann und sein politischer Einfluss überschätzt wird. Besonders wird kritisiert, dass Kabarettisten als politische Experten und Wahrheitsfinder dargestellt werden, obwohl sie nur auf gesellschaftliche Phänomene reagieren. Der Diskurs zeigt ein gespaltenes Publikum: Die einen sehen Kabarett als notwendigen Katalysator für gesellschaftliche Umbruchprozesse, die anderen halten es für eine unterhaltsame, aber politisch unwirksame Marginalie im Fernsehen.
Volker-Wissing-Interview in der Zeit
Volker Wissing erläutert in einem Zeit-Interview, warum er als FDP-Minister im Kabinett verblieb, nachdem andere Parteikollegen ausgetreten sind. Der ehemalige Ampel-Architekt begründet seine Entscheidung mit dem Prinzip, dass die Verantwortung für das Land vor Parteiräson steht. Das Interview analysiert Wissings Charakter als pflichtbewussten Politiker und beleuchtet die strategischen Fehler der FDP beim Scheitern der Koalition.
Von jetzt an gehen wir alleine
Jürgen Habermas
Der Artikel von Jürgen Habermas behandelt die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Integration und Unabhängigkeit der Europäischen Union von den USA. Der Philosoph argumentiert, dass Europa unter der Trump-Administration keine andere Wahl hat, als sich selbstständig zu machen. Habermas zeichnet dabei eine pessimistische Bilanz, die sowohl die Dringlichkeit als auch die Schwierigkeit dieser europäischen Emanzipation unterstreicht.
Wall Street Journal (Recherche zu Nord Stream 2)
Bojan Pancevski
Der Artikeltitel „Google Search" passt nicht zu deinen Angaben – das scheint ein Fehler zu sein. Basierend auf Zitat und Kontext geht es um die **Nord-Stream-2-Sprengung**, nicht um Google. Ist der korrekte Titel etwa „Ukraine and the Nord Stream Sabotage" oder ähnlich? Oder soll ich die Beschreibung trotzdem schreiben, auch wenn der Titel falsch ist?
Wall Street Journal Interview mit J.D. Vance
Bojan Panczewski
J.D. Vance wird in diesem Wall Street Journal Interview zu seinen politischen Positionen befragt. Das Gespräch fand kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz statt und wurde vom WSJ-Reporter Bojan Panczewski geführt. Der Artikel bietet Einblicke in Vances Sichtweise auf aktuelle politische und sicherheitspolitische Fragen.
Was die EU von Ungarn lernen kann
Benedikt Riedl
Der Artikel analysiert das Spannungsverhältnis zwischen EU-Werteschutz und nationalen Demokratien am Beispiel Ungarns. Benedikt Riedel argumentiert, dass der Europäische Gerichtshof zwar die Rechtsstaatlichkeit verteidigt, aber durch die ständige Ausweitung seiner Zuständigkeit das Recht selbst zu relativieren droht. Der Machtwechsel in Ungarn wurde nicht durch Luxemburger Urteile, sondern durch die Wähler herbeigeführt – eine wichtige Erinnerung an die Grenzen übergeordneter Institutionen bei der Durchsetzung europäischer Werte.