Literaturgeschichte
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Medien (41)
1913
Florian Illies · 2012
»Ich habe das neue ›1913‹ in einer einzigen Nacht durchgelesen. Es ist phantastisch, so reich, ein großes Geschenk.« Ferdinand von Schirach Sie hätten sich gewünscht, dass das Buch ›1913‹ von Florian Illies noch lange nicht zu Ende ist? Dem Autor ging es genauso. Seit Jahren hat er nach neuen aufregenden Geschichten aus diesem unglaublichen Jahr gesucht – und sie gefunden.
1913: Der Sommer des Jahrhunderts
Florian Illies · 2012
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts."Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von SchirachDie Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen.
Artikel über Buchabspänne
In der Buchbranche wird selten öffentlich gewürdigt, wer hinter einem Buch steckt: Lektoren, Korrektoren, Gestalter und viele andere bleiben unsichtbar. Ein Artikel in einer Branchenpublikation (Börsenblatt oder Buchreport) griff diese Frage auf und fragte, warum Bücher keinen Abspann haben wie Kinofilme, die alle Beteiligten namentlich nennen. Der Vergleich mit dem Filmabspann macht die strukturelle Unsichtbarkeit des Verlagspersonals greifbar. Der Artikel ist relevant im Kontext einer breiteren Debatte über fehlende Wertschätzung und mangelnde öffentliche Sichtbarkeit von Lektorinnen und Lektoren in der Verlagsbranche.
Artikel über Lena Christ in der Süddeutschen Zeitung vom 2. März 2012
Lena Christ (1881–1920) ist eine der bekanntesten bayerischen Schriftstellerinnen, bekannt für autobiografisch geprägte Werke wie 'Erinnerungen einer Überflüssigen'. In ihren Büchern schilderte sie ihren Stiefvater Anton Leix als gewalttätigen und übergriffigen Mann. Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 2. März 2012 griff diese Darstellung erneut auf und bezeichnete Anton Leix als Vergewaltiger und Übeltäter. Christs Enkel Helmut Leix empfand dies als Verleumdung seiner Familie und verfasste daraufhin einen empörten Brief an seine Töchter.
Artikel über das Ted-Hughes-Fax
Christoph Amend und seine Mitautorin Andrea berichten in der Süddeutschen Zeitung von einem persönlichen Dokument: einem 10-seitigen Fax-Brief, den der britische Dichter Ted Hughes an die deutschen Übersetzer seines Gedichtbands 'Birthday Letters' schickte. 'Birthday Letters' (1998) ist Hughes' letztes Werk, ein Zyklus über seine Ehe mit Sylvia Plath. Der Artikel dokumentiert dieses seltene Zeugnis und gibt Einblick in Hughes' eigene Deutung seiner Gedichte während der Übersetzungsarbeit.
Artikel über die Brüder Grimm
Jennifer Wilson rezensiert Ann Schmiesings Biografie der Brueder Grimm, die erste englischsprachige seit ueber fuenfzig Jahren. Jacob und Wilhelm Grimm stammten aus einer buergerlichen Familie in Hessen, die einen dramatischen Vermoegensverlust erlitt – ein Schicksalsschlag, der sich in ihren Maerchen spiegelt: Aschenputtel wird von einer 'Vom-Reichtum-zum-Elend-zum-Reichtum'-Geschichte gepraegt, was die eigene Biografie der Brueder widerspiegelt. Die Biografie zeigt, wie die napoleonischen Kriege und persoenliche Verluste die Brueder antrieben, ein gewaltiges Werk zu schaffen – von der Maerchensammlung (in 170 Sprachen uebersetzt) ueber mittelalterliche Literaturforschung bis zum monumentalen Deutschen Woerterbuch und Jacobs linguistischer Entdeckung des Grimmschen Gesetzes.
Briefe aus den Jahren 1809 und 1810
Heinrich von Kleist · 2025
Der Mönch am Meer ist ein zwischen 1808 und 1810 entstandenes Gemälde von Caspar David Friedrich. Das Bild in Öl auf Leinwand im Format 110 × 171,5 cm ist auch unter dem Titel Wanderer am Gestade des Meeres bekannt. Es gilt mit der radikalen Bildgestalt einer Landschaft als „Inbegriff eines modernen Bildes“ und „Altarbild des modernen Menschen“. Das Gemälde befindet sich in der Alten Nationalgalerie in Berlin und ist dort zusammen mit der Abtei im Eichwald als Bildpaar zu sehen.
DDR gedenkt ihrer mit Nachsicht
Günther Benser · 1986
100 Autoren der DDR - Ein Foto-Lese-Buch
Das Bild der Juden im Frühwerk Thomas Manns
Maxim Biller · 2025
Maxim Billers einzigartiges Werk besticht durch seine Vielstimmigkeit: Von Romanen wie "Sechs Koffer" und "Mama Odessa", die von seiner Familiengeschichte inspiriert sind, über Short Stories, Novellen, Kolumnen und Essays bis hin zu Songs, Theaterstücken und Kinderbüchern reicht sein literarisches Spektrum. Mit dem Selbstporträt "Der gebrauchte Jude" hat er dem Genre des Memoirs neue Impulse verliehen.
Das Buch des Reisens
Rainer Wieland · 2015
Eine Anthologie ausgewählter Reisestücke und Reiseauszüge aus der Literaturgeschichte. Das Werk versammelt faszinierende Passagen über Reisen und Abenteuer und reiht sich in eine Serie von Themen-Sammlungen ein.
Der Weg der Lena Christ
Peter Benedikt (Peter Jerusalem) · 2020
Peter Benedikt, das Pseudonym von Peter Jerusalem, schrieb eine Biografie über seine Frau Lena Christ. Das Werk bietet persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Persönlichkeit, basierend auf ihrer gemeinsamen Beziehung. Die Biografie ist eine wichtige zeitgenössische Quelle für das Verständnis von Lena Christ als Schriftstellerin und ihrer Lebensumstände im 19. Jahrhundert.
Die Manns. Ein Jahrhundertroman
Tilman Lahme · 2015
Tilman Lahmes umfassender Gesellschaftsroman über die Familie Mann, eines der einflussreichsten deutschen Schriftsteller-Clans. Das Buch porträtiert nicht nur Thomas Mann und seine Ehefrau Katia, sondern auch alle sechs Kinder, darunter die bedeutenden Autoren Erika und Klaus. Basierend auf Familienbriefsammlungen und intensiver Archivarbeit bietet Lahme einen faszinierenden Einblick in die Wirkungs- und Leidensgeschichte dieser bemerkenswerten Familie.
Don Quixote
Heinrich von Kleist · 1837
In neu entdeckten Briefen erwähnt der Dichter Heinrich von Kleist ein völlig unbekanntes Werk mit dem Titel „Don Quixote", das er seinem Briefpartner, dem Diplomaten Buhl, mitschickt. Dieses Werk galt bisher als völlig verloren und ist nur aus dieser Briefstelle bekannt. Es besteht die Hoffnung, dass das Manuskript noch in einem walisischen Familienarchiv auftaucht und so ein bislang verschollenes Stück Kleists Werk der Nachwelt erhalten bleibt.
Don Quixote (verschollenes Werk Kleists)
Heinrich von Kleist · 1909
Schattenhaftes Werk des deutschen Dichters Heinrich von Kleist, das in seinen Briefen an einen Diplomaten erwähnt wird. Es handelt sich um eine mögliche Übersetzung oder Bearbeitung von Cervantes' Don Quixote, die bislang völlig unbekannt ist und dessen Verbleib ungeklärt bleibt. Das Werk könnte in privaten Familienarchiven noch auffindbar sein und würde neues Licht auf Kleists literarische Interessen werfen.
Donald Duck (deutsche Übersetzung)
Erika Fuchs · 1995
Erika Fuchs, die legendäre Übersetzerin der deutschen Donald-Duck-Comics, prägte das Wort „Lauschangriff". Dieser Begriff, ursprünglich aus Comic-Dialogen stammend, fand später Eingang in politische Debatten wie den sogenannten Großen Lauschangriff – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Sprache und Popkultur sich gegenseitig beeinflussen.
Februar 33: Der Winter der Literatur
Uwe Wittstock · 2024
Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt von Tag zu Tag, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog. Montag, 30. Januar.
Franz Kafka (Rowohlt-Monografie)
Klaus Wagenbach · 2013
Rowohlt E-Book Monographie Franz Kafka starb im Alter von nur vierzig Jahren als ein fast Unbekannter. Heute gilt er unbestritten als einer der bedeutendsten Dichter der Moderne. Er war ein Realist und ein Visionär gleichermaßen, und er schuf einzigartige Bilder unserer Zeit und Existenz. Mit Franz Kafkas Werk, schrieb treffend Albert Camus, werden wir «an die Grenzen des menschlichen Denkens versetzt». Das Bildmaterial der Printausgabe ist in diesem Digitalbuch nicht enthalten.
Friedenspreisrede
Martin Walser · 1999
Documents the reaction from the political right of the speech that Martin Walser gave on October 11, 1998 at the Frankfurt Book Fair upon his receipt of the Peace Prize of the German Book Trade.
Froim Grach
Isaac Babel · 2012
Winner of a National Jewish Book Award "Fascinating.…A humane and tragic survey of a great and tragic subject." —Jan Morris, Literary Review From Alexander Pushkin and Isaac Babel to Zionist renegade Vladimir Jabotinsky and filmmaker Sergei Eisenstein, an astonishing cast of geniuses helped shape Odessa, a legendary haven of cosmopolitan freedom on the Black Sea.
Geschichte vom Schlaraffenland
· 2015
Von Schlaraffenland wurde in vielen Formen erzählt: in Märchen und Liedern, in Reisebeschreibungen und Predigten, in Bildern und Sprichwörtern. Als »Andere Welt« trug Schlaraffenland zugleich die Konturen der sozialen Utopie und der Terra incognita auf einer Landkarte, die noch voller weißer Flecken war. Dieter Richter erkundet die Topographie dieses märchenhaften Landes, wie es sich in den europäischen Literaturen und in der Volkskultur seit dem ausgehenden Mittelalter entwickelt hat.
Goethe und die Juden. Faszination und Feindschaft
Daniel Wilson · 2024
Goethe und die Juden – das heikle Thema wurde allzu lange gemieden. Dabei war Goethes Verhältnis zu den Juden seiner Zeit mehr als zwiespältig. Neben einer gewissen Faszination standen Vorurteile und – besonders in Goethes späteren Jahren – eine regelrechte Feindschaft, die er jedoch bewusst kaum öffentlich äußerte. Auf Grund von bisher ungenutzten Quellen deckt der bekannte Goethe-Forscher W. Daniel Wilson diese schwierige Seite von Goethes Leben und Wirken auf.
Herzzeit – Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Max Frisch
Ingeborg Bachmann, Max Frisch
Dokumentation einer leidenschaftlichen Künstlerbeziehung durch persönliche Briefe zwischen zwei bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellern. Der Briefwechsel offenbart eine intensive, von emotionalen Konflikten geprägte Verbindung – ein literarisches Zeugnis von Liebe, Kreativität und persönlichen Abgründen.
Jenseits der Liebe
Martin Walser
Martin Walsers Roman war das Werk, das die legendäre Feindschaft zwischen dem Autor und dem Kritiker Marcel Reich-Ranicki auslöste. Ranickis vernichtendes Verriss unter dem Titel „Jenseits der Literatur" war so verletzend, dass er dem Schriftsteller die Berechtigung im Literaturbetrieb absprach. Die Episode wird von Literaturkritikerin Thea Dorn rekonstruiert und zeigt, wie ein negativ rezensiertes Werk zum Wendepunkt in der deutschen Literaturgeschichte wurde.
Junges Deutschland
Über Jungdeutschland ist die deutsche Literaturwissenschaft alt geworden, ohne sich sonderlich zu engagieren; Walter Muschg irrte nicht, als er klagte, Jungdeutschland sei ein weißer Fleck der Literaturgeschichte.
Karl-May-Gesamtwerk
Karl May · 1949
Die Karl-May-Rezeption von 1913 bis 1933 ist geprägt von den Nachwirkungen der Prozesse Karl Mays, der Gründung des Karl-May-Verlages (KMV) und dem Erscheinen der Gesammelten Werke sowie der immer wieder aufflammenden Kritik an der angeblich jugendgefährdenden „Schundliteratur“ Karl Mays. Die „goldenen zwanziger Jahre“ brachten aber auch eine gewisse Beruhigung im Karl-May-Streit.
Kleist-Biografie
Jens Biski · 2007
Eine Biografie des preußischen Schriftstellers Heinrich von Kleist, der mit seinen revolutionären Dramen und Novellen die deutsche Romantik prägte. Das Buch verfolgt sein Leben, seine Werke und deren fortwirkenden Einfluss auf Literatur und Theater.
Martin Walser: Eine Biografie
Jörg Magenau · 2005
Ein Porträt über Leben, Werk und Wirken des ebenso umstrittenen wie streitbaren deutschen Schriftstellers (Jg. 1927).
Nachwort zum Freud-Rilke-Briefwechsel
Ulrich von Bülow
Ulrich von Bülow analysiert im Nachwort zum Freud-Rilke-Briefwechsel Rilkes bewusste Zurückweisung von Freuds Therapieangebot. Der Essay beleuchtet die Gründe für diese Ablehnung und untersucht damit ein zentrales Moment im intellektuellen Dialog zwischen Dichter und Psychoanalytiker.
Rezo-FAZ-Vergleichsartikel (Büchner-Vergleich)
Die FAZ zieht Parallelen zwischen dem YouTuber Rezo und dem Schriftsteller Georg Büchner. Beide entstammen gutbürgerlichen Verhältnissen, studierten naturwissenschaftliche Fächer und entwickelten früh radikale politische Ansichten. Der Artikel beleuchtet, wie beide Intellektuelle in ihrer jeweiligen Epoche den Staat und die Ordnung fundamental hinterfragten.
Romane der Brüder Goncourt
Brüder Goncourt · 1947
Familienromane des 19. Jahrhunderts, die als literarische Vorbilder für Thomas Manns Buddenbrooks dienten. Die Werke prägen die Tradition des europäischen Familienromans und zeigen gesellschaftliche Transformationen durch die Entwicklung von Familien über Generationen.
Spiegel-Titelgeschichte über Kafka
100 Jahre nach Franz Kafkas Tod beleuchtet dieser Spiegel-Artikel die Paradoxien des Schriftstellers: ein Leben voller Widersprüche – dreimal verlobt, nie verheiratet, mit nur etwa 350 Seiten vollendeter Werke, die ihn dennoch unsterblich machten. Der Text zeigt, wie Kafka von einer literarischen Figur zur modernen Kulturikone wurde und heute sogar auf TikTok Relevanz besitzt. Der Artikel behandelt die Frage, warum ausgerechnet dieser Dichter Generationen von Lesern anzieht und als Symbol für Einsamkeit und Entfremdung funktioniert.
Stromlinienbaby
· 1968
"Der Roman ist tot", verkündete der US-amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe zu Beginn der 70er Jahre – es war der Beginn eines neuen Zeitalters: das des New Journalism. Wolfe bezeichnete mit diesem Begriff Schreibweisen zwischen Literatur und Journalismus, die zunächst in Kolumnen oder Reportagen, zunehmend aber auch in neuen Romantypen wie der 'Nonfiction Novel' zu finden waren.
Tagebuch 1946–1949
Max Frisch · 2011
Max Frischs Tagebuch ist eine Bestandsaufnahme. Seine Berichte aus dem Europa der Jahre 1946 bis 1949, die Protokolle seiner Begegnungen in der Nachkriegszeit haben ebenso historische wie aktuelle Bedeutung. Darüber hinaus nimmt das Tagebuch eine zentrale Stelle in der Genese des dichterischen Werkes von Max Frisch ein. Es enthält bereits erzählerische Anläufe, Skizzen, Strukturmodelle, aus denen sich später die großen Dramen und Romane entwickeln konnten.
Tagebücher
Thomas Mann · 1977
Persönliche Aufzeichnungen des Nobelpreisträgers Thomas Mann aus seinem Schweizer Exil – ein literarisches Dokument, das Einblicke in sein Leben, seine Gedanken und Begegnungen mit Zeitgenossen bietet. Die Tagebücher verbinden intime Reflexionen mit historischem Zeugnis einer prägende Epoche der Literaturgeschichte.
Tagebücher von Thomas Mann
Thomas Mann · 1995
Mit dem zehnten Band findet die imposante Edition der Tagebücher von Thomas Mann ihren Abschluß. Er gibt Zeugnis vom Ausklang eines bei allen Anfechtungen großen Lebens, von der Vollendung eines sein Jahrhundert repräsentierenden Schriftstellers, der selber ein Vollender war. Scharfsinnig geht die Herausgeberin Inge Jens persönlicher, literarischer, politischer Geschichte nach und teilt im Anhang bedeutende Dokumente mit.
Thomas Mann. Biografie
Tilman Lahme · 2025
Umfassende Biografie des deutschen Schriftstellers Thomas Mann. Trotz der großen Menge an bestehender Forschung fördert sie neue Einsichten über Manns Leben und Werk zutage. Ein detaillierter Überblick über einen der wichtigsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte.
Thomas Mann. Ein Leben
Tilman Lahme · 2025
Das wahre Leben Thomas Manns Er ist der literarische Magier des zwanzigsten Jahrhunderts: Nobelpreisträger und gefeiertes Genie, Großbürger und Familienvater, mit seiner Frau Katia in jahrzehntelanger Ehe verbunden und zugleich so unglücklich, wie man nur sein kann. Er liebt und darf nicht lieben, die Vorstellungen seiner Zeit stehen ihm im Weg. Was für ein Antrieb zu großer Literatur – und was für ein leidvolles Leben.
Vom Sunny Boy zum Selbstmordattentäter. Zur profanen und theologischen Simson-Figur
Erasmus Gast
Theologische Analyse der Simson-Figur, die seinen Racheakt als erstes Selbstmordattentat der Literaturgeschichte deutet. Der Essay zieht Parallelen zu modernen Selbstmordattentätern und untersucht gemeinsame Muster: religiöse Verbrämung, Rache für erlittenes Unrecht und die Wiederherstellung der Ehre Gottes.
Werke von François Villon
François Villon · 2009
Werkausgabe eines der bedeutendsten französischen Dichter des Mittelalters (1431–nach 1463), dessen Balladen in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Villon wird Shakespeare und Brecht gleichgestellt und erlebte seine Wiederentdeckung in der Moderne.
Will in the World
Stephen Greenblatt
"How did Shakespeare become Shakespeare? Stephen Greenblatt enables us to see, hear, and feel how an acutely sensitive and talented boy, surrounded by the rich tapestry of Elizabethan life - full of drama and pageantry, and also cruelty and danger - could have become the world's greatest playwright. Greenblatt makes inspired connections between an entertainment presented to Queen Elizabeth on a visit to the countryside during Shakespeare's boyhood and passages in A Midsummer Night's Dream; betwe...
Zittern
Siri Hustvedt · 2021
Fünf renommierte Kritikerinnen schreiben über ihre 100 bedeutendsten Autorinnen Eine Auswahl der 100 bedeutendsten schreibenden Frauen aus zwei Jahrtausenden und der ganzen Welt, vorgelegt von den renommierten Kritikerinnen Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März, Elke Schmitter und Julia Encke.