Flucht
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Medien (30)
Abgehauen
Maria Lorenz-Bokelberg
Mit Florian Martin und Philipp Hauser wird eine Art Bromanze vorgelebt. Hier werden tiefgründige Gespräche geführt, mit einer gewissen Fremdscham, ein bisschen Ehrlichkeit, nicht relevantes Fachwissen und Kein Stück abgehoben! Instagram https://instagram.com/keinstueckabgehoben?igshid=YmMyMTA2M2Y=
Alles, was wir nicht erinnern
Christiane Hoffmann · 2022
«Zu Fuß?» «Zu Fuß.» «Allein?» «Allein.» Christiane Hoffmanns Vater floh Anfang 1945 aus Schlesien. 75 Jahre später geht die Tochter denselben Weg, 550 Kilometer nach Westen. Sie kämpft sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder. Sie sitzt in Kirchen, Küchen und guten Stuben. Sie führt Gespräche – mit anderen Menschen und mit sich selbst. Sie sucht nach der Geschichte und ihren Narben.
Alles, was wir nicht erinnern (Theaterfassung)
Christiane Hoffmann
Christiane Hoffmanns Buch über die Flucht ihres Vaters wurde als Theaterstück am Hamburger Thalia-Theater inszeniert. Das Stück verbindet persönliche Geschichte mit universellen Flucht- und Vertreibungserfahrungen. Eine bewegende Publikumsbeteiligung zeigt die zeitgenössische Relevanz: Fast alle Zuschauer standen auf, als gefragt wurde, wer selbst Flucht-Erfahrungen gemacht hat.
Buch über Radovan Karadzic
Robert Donja
Biographische Analyse des bosnischen Kriegsverbrechers Radovan Karadzic, die sein rätselhaftes Vermögen zur Maskerade und Anpassung untersucht – insbesondere während seiner 13 Jahre als Untergetauchter unter falscher Identität. Ein Porträt eines Chamäleons, dessen wahre Motivationen trotz Jahrzehnten intensiver Forschung rätselhaft blieben.
Buch über die Wirtschaftswunderzeit
Harald Jähner · 2025
Marthas Flügel und Bettys blaues Sofa24 Verschwundene. Deportiert aus dem Haus, in dem Ingke Brodersen wohnt. Ein »Judenhaus«. Einige flüchten, andere verstecken sich. Von ihnen erzählt die Historikerin. Und von denen, die heute Zuflucht suchen.Hanns-Stephan ist zwölf, als er 1939 in London Liverpool Station auf dem Bahnsteig steht. Gerettet mit dem Kindertransport. Seine Mutter stirbt im Bombenhagel. Sein Vater Siegfried Jacob taucht unter und überlebt.
Das alte Land
· 2007
Entdecken sie die Geheimnisse der Pyramiden, die erstaunlichsten Bauwerke der antiken Welt. Staunen Sie über die Alten Ägypter, die vom Leben nach dem Tod so fasziniert waren, dass sich dies in einer bemerkenswerten Baukunst niederschlug.
Das siebte Kreuz
Anna Seghers · 2009
Das siebte Kreuz ist ein Roman von Anna Seghers über die Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager während der Zeit des Nationalsozialismus. 1938 begann Anna Seghers die Arbeit an ihrem Roman im Exil in Südfrankreich. Da sie keine Recherchen an den Örtlichkeiten des Romans durchführen konnte, griff sie auf eine Region als Schauplatz zurück, die sie als gebürtige Mainzerin kannte.
Davon haben wir alle was
Aladin El-Mafaalani
Was bleibt fünf Jahre nach dem Sommer 2015 und den anhaltenden Fluchtbewegungen? Welche Bedeutung kommt den Ereignissen von 2015 immer noch zu und in welche Lebensbereiche ragen diese hinein? Der vorliegende Sammelband nimmt sich dem Thema Flucht aus verschiedenen Perspektiven an. Er vereint dabei Beiträge von Nachwuchswissenschaftler*innen aus der Soziologie, Sozialpsychologie, Kultur- und Sozialanthropologie sowie der Kommunikations- und Kulturwissenschaft und gibt Anstöße für die andauernden ...
Ein Stück am Gorki Theater (über Fluchtgeschichten)
Theaterstück am Maxim Gorki Theater, in dem ein Schauspieler seine persönliche Fluchtgeschichte auf der Bühne erzählt. Das Stück verbindet Humor und ernsthafte Momente zu einer intensiven Performance. Marc-Uwe Kling hebt besonders die schauspielerische Qualität und das Timing hervor, das das Publikum emotional mitnimmt.
Exit West
Mohsin Hamid · 2017
In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst.
Heimat: Ein deutsches Familienalbum
Nora Krug · 2018
Grafisches Memoir von Nora Krug, das deutsche Familiengeschichte und persönliche Zeitzeugenschaft verwebt. Das Buch erzählt durch Zeichnungen und Text von den Fluchterlebnissen ihrer Familie während des 20. Jahrhunderts und erforscht, wie historische Ereignisse einzelne Familien prägen. Ein wichtiges Werk über Identität, Flucht und das Erbe von Kriegsgenerationen in Deutschland.
Ich bin meinem Heimatrecht auf der Spur
Nelly Sachs
Der Artikel behandelt das bekannte Gedicht von Nelly Sachs über die Suche nach Heimatrecht und die Erfahrung des Exils. Das Zitat wird in einer Rede von Stanišić verwendet, um eine Brücke zwischen Sachs' Exil in Schweden und Stanišić's eigener Fluchtgeschichte aus Bosnien zu schlagen. Das Werk erforscht die existenzielle Situation von Menschen, die ihre Heimat verlieren und sich in der Fremde neu verankern müssen.
Ironbox
Julia von Heinz
Ironbox ist ein geplantes Filmprojekt der Regisseurin Julia, basierend auf einem Roman von Lily Brett. Das ambitionierte Projekt wird mit hochkarätiger Besetzung umgesetzt – neben Lena Dunham und Mandy Patinkin in den Hauptrollen. Die Erwähnung in dem Podcast verdeutlicht, dass dies eines der nächsten wichtigen Filmprojekte der Regisseurin ist.
Jahrestage
Uwe Johnson · 1970
Uwe Johnsons vierbändiger Romanzyklus "Jahrestage" untersucht die deutsche Teilung und Fluchtmotivationen von DDR-Bürgern. Das Werk stellt die zentrale Frage, ob Menschen primär aus der DDR fliehen wollten oder gezielt in den Westen strebten – eine wichtige historische Perspektive auf Fluchtbewegungen der Nachkriegszeit. Johnsons differenzierte Darstellung trägt zum Verständnis ideologischer Brüche und persönlicher Entscheidungen bei.
Jil Sander Sun (Lied)
Betarov
Lied von Betarov mit dem Titel Jil Sander Sun, das eine emotionale Verbindung zu dem gleichnamigen Duft und persönlichen Erinnerungen herstellt. Das Lied behandelt das Thema Flucht vor Jugendbrutalität und wird vom Podcast-Team als künstlerisch wertvoll und berührend beschrieben.
Marseille 1940
Uwe Wittstock
Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren.
Marseille 1940 – Die große Flucht der Literatur
Uwe Wittstock · 2024
Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren.
Namen, die keiner mehr nennt
Marion Gräfin Dönhoff · 2003
Marion Gräfin Dönhoff ruft in ihrem Buch die Erinnerung an Ostpreußen wach, an seine Geschichte, seine Landschaft und seine Menschen. Es ist ein persönliches Buch, auch dort, wo sie nicht unmittelbar Erlebtes und Erfahrenes berichtet, sondern historische Hintergründe beleuchtet. Szenen und Bilder machen die letzten Tage Ostpreußens lebendig: der Aufbruch des großen Trecks, der lange Ritt nach Westen, der Tod des Grafen Lehndorff, der sich gegen die Nazis stellte.
Orangen und Engel
Ingo Schulze
Erzählband mit neun Geschichten, die in Italien spielen. Vier der umfangreichsten Texte thematisieren Flucht und Vertreibung – ein Motiv, das sich bei der Anordnung als zentral offenbarte. Die Sammlung erforscht Begegnungen an der südeuropäischen Peripherie.
Reportage zum Thema Migration
Markus Lanz / ZDF
Mehrteilige ZDF-Reportage über Migration, die persönliche Schicksale und geopolitische Hintergründe beleuchtet. Der erste Teil dokumentiert Migrationsrouten und Lebenssituationen in Syrien, der zweite im Senegal, um die globalen Dimensionen und regionalen Unterschiede dieser komplexen Phänomene zu zeigen.
Sechs Koffer
Maxim Biller
Autobiografisches Werk über die Flucht und Vertreibung von Billers Familie während des Zweiten Weltkriegs. Eine Erkundung von Familiengeschichte, Heimat und den Folgen von Kriegserfahrung auf mehrere Generationen.
Sudan-Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung
Arne Perras · 2025
Seit bald zwei Jahren führen zwei sudanesische Generäle einen gnadenlosen Machtkampf: Al-Burhan, Chef der regulären Truppen, und Mohamed Hamdan Daglo, Anführer der Miliz RSF. Beide Parteien werden von Menschenrechtsorganisationen schwerer Verbrechen angeklagt – insbesondere der RSF werden ethnische Vertreibungen und systematische sexuelle Gewalt vorgeworfen. Die Folgen dieser menschengemachten Katastrophe sind verheerend: Zehntausende Tote, über elf Millionen Flüchtlinge und etwa 25 Millionen Menschen, die an Hunger leiden. Der ehemalige SZ-Afrikakorrespondent Arne Perras bereiste Ende 2024 die umkämpften Nubaberge und dokumentierte die Not der Bevölkerung sowie die Arbeit von Hilfsorganisationen wie Cap Anamur, die unter schwierigsten Bedingungen versuchen, die Notleidenden zu versorgen.
Texte von Navid Kermani und Natan Sznaider
Navid Kermani / Natan Sznaider · 2018
Navid Kermanis Romane und Prosabücher bewegen sich an der Grenze zwischen Autobiografie und Fiktion, sie experimentieren mit den großen Themen und ermöglichen einen neuen Blick auf Liebe und Tod, Kunst und Politik. Als Orientalist befasst sich der deutsch-iranische Autor mit der Ästhetik des Korans und der frühislamischen Mystik, als Reporter berichtet er vom Flüchtlingstreck nach Europa und aus den Krisengebieten u.a.
Theaterstück am Gorki Theater
Theaterstück am Gorki Theater, das sich mit Fluchtgeschichten auseinandersetzt. Mit beeindruckender Leistung von Dimitrij Schaad. Ein sensationell gelungenes Stück, das die menschlichen Geschichten hinter Fluchtbewegungen eindringlich auf die Bühne bringt.
Transit
Anna Seghers · 2013
Menschen auf der Flucht. Marseille im Sommer 1940: Am Rande Europas versammeln sich die von den Nazis Verfolgten und Bedrohten. Sie hetzen nach Visa, Bescheinigungen und Stempeln, um nach Übersee ins rettende Exil zu entkommen. Im Chaos der Stadt, in den Cafés, auf dem Gang von Behörde zu Behörde kreuzen sich ihre Wege – und für kurze Zeit sind fremde Leben durch Hoffnungen, Träume und Leidenschaften miteinander verbunden. »Ein zeitaktueller Roman.« Hanjo Kesting, NDR.
Wie der Soldat das Grammofon repariert
Saša Stanišić · 2009
Als der Bürgerkrieg in den 90er Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen. Rastlos neugierig erobert er sich das fremde Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von der großen Familie und den kuriosen Begebenheiten im kleinen Višegrad. Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und "die Zeit, als alles gut war" wieder herbei. Aleksandar wächst in der kleinen bosnischen Stadt Višegrad auf.
Willkommen (Titelseite)
Der Artikel berichtet über eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die zeigt, dass sich gut ein Drittel der nach Deutschland geflüchteten Menschen nicht mehr willkommen fühlt. Die Untersuchung verdeutlicht einen Wandel in der Wahrnehmung von Willkommenskultur seit 2015. Der Artikel beleuchtet damit die aktuelle Situation von Asylbewerbern im Kontext der gesellschaftlichen Debatten zum Thema Migration.
Zeit der Zäune
Katja Riemann · 2024
»Zeit der Zäune« erzählt von Orten der Flucht, zu denen Katja Riemann allein und ohne ein Team an ihrer Seite reiste. Wo sind diese Orte und wie leben Menschen im Interim? Sie geht der Frage nach, ob Menschen in offiziellen Camps, inoffiziellen Dschungeln, im Warten und der Ungewissheit erfinderisch sind und gestaltend. Und begegnete erstaunlichen Personen und Situationen.
Zündels Abgang
Markus Werner · 1984
Zündel, der Held, Mitte dreissig, verheiratet, spürt in sich wie eine schleichende Infektion das Existenzzernagende des Lebensalltags. Gegen Katastrophen könnte man sich aufbäumen, was aber hilft noch gegen die kleinen und umso dreisteren Alltagsattacken, gegen die abgeklärte Robustheit des Normalen. Als die großen Ferien da sind und ihn nichts mehr hält, entfernt sich Zündel. Der Versuch einer Reise nach Griechenland scheitert, ein erneuter Anlauf bringt ihn bis Genua.
Über Menschen
Juli Zeh · 2021
Trauen wir uns, Mensch zu sein? Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie musste dringend raus aus der Stadt, auch wenn sie nicht genau weiß, wovor sie auf der Flucht ist. Großstadt, Lockdown, stressiger Job, ein übereifriger Freund, dazu Donald Trump, Brexit und Rechtspopulismus – wann ist die Welt eigentlich dermaßen durcheinandergeraten? Dass Bracken, dieses kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht die ländliche Idylle ist, von der manche Städter träumen, war Dora klar...