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Streit (Beitrag zur Klimadebatte mit Friederike Otto und Steven Koonin)
Interviewpodcast mit der Klimatologin Friederike Otto. Im ZEIT-Ressort 'Streit' debattiert sie mit dem Wissenschaftler Steven Koonin darüber, ob die Menschheit noch eine Chance zur Verhinderung der Klimakatastrophe hat. Otto kritisiert Koonins relativierende Gegenposition als 'extrem unhilfreich', da sie fälschlicherweise den Eindruck wissenschaftlicher Uneinigkeit erweckt.
Streitgespräch Baum/Mahler
In der Berliner Haft vollzog sich mit dem Terroristen Horst Mahler, Mitbegründer der »Roten Armee Fraktion«, eine Wandlung. Eben noch hatte der Ex-Anwalt aus der Zelle heraus die Stadtguerilla zum revolutionären Krieg gegen Staat und Gesellschaft aufgerufen…
Streitgespräch Georg Maier / Felo Badenberg in der Süddeutschen Zeitung
In einem Streitgespräch der Süddeutschen Zeitung argumentiert Thüringens Innenminister Georg Maier für ein AfD-Verbot und warnt, dass die Demokratie ohne drastische Maßnahmen von der rechtsextremen Partei zerstört werden könnte. Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg widerspricht dieser Position und lehnt ein Verbot ab. Der Disput behandelt zentrale Fragen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie die verfassungsrechtlichen und praktischen Wege, die demokratische Ordnung zu verteidigen. Die Debatte reflektiert einen grundlegenden Konflikt über die effektivsten Strategien gegen den Aufstieg der AfD unter Björn Höcke.
Streitgespräch in der Zeit
Gaub setzt sich in diesem Artikel mit ihrer vorherigen Position zur Gewaltwahrnehmung in unterschiedlichen Gesellschaften auseinander. Das Stück dokumentiert ein Streitgespräch, in dem sie ihre kontroversen Aussagen nach dem Lanz-Interview neu bewertet und differenziert erläutert. Der Artikel bietet eine reflektierte Gegenposition zu der öffentlichen Debatte, die ihre früheren Äußerungen ausgelöst hatten.
Streitgespräch in der Zeit (Giovanni di Lorenzo mit drei Kolleginnen)
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo der ZEIT diskutiert in einem Streitgespräch mit drei Kolleginnen über Rassismus und Diskriminierung in Deutschland. Der Artikel beleuchtet, wie kontroverse Debatten zur journalistischen Arbeit beitragen und wo Deutschland in der Rassismus-Debatte derzeit steht.
Streitgespräch in der Zeit über Rassismus
Die Studie dokumentiert die Verbreitung rassistischen Denkens in Deutschland. Eine Mehrheit der Befragten glaubt an angeblich naturgegebene Unterschiede zwischen Ethnien und bewertet bestimmte Kulturen als überlegen. Der Artikel zeigt, wie tief rassistische Überzeugungen in der deutschen Bevölkerung verwurzelt sind.
Streitgespräch Leutheusser-Schnarrenberger vs. Maaßen
Der Mord vom Frankfurter Hauptbahnhof hat eine neue Debatte über das Sicherheitsgefühl und die tatsächliche Sicherheit in Deutschland entfacht. Über dieses Thema stritten sich bereits die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen
Streitgespräch mit Hans-Georg Maaßen
Streitgespräch mit Hans-Georg Maaßen über die Werteunion und seine Abspaltung von der CDU. Das 170-minütige Gespräch im Magazin Cicero behandelt Maaßens Positionen und rhetorische Methoden und wird von Jochen Wegner als besonders lesenswert empfohlen.
Streitgespräch mit Karl Lauterbach
Streitgespräch zwischen der Publizistin Thea Dorn und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der ZEIT. Dorn nutzt das Gespräch, um ihre aktive Rolle bei der Corona-Aufarbeitung zu belegen und sich gegen Vorwürfe zu verteidigen, diese wichtige Diskussion anderen zu überlassen. Das Interview dokumentiert einen persönlichen Austausch zu Pandemie-Politik und deren öffentliche Bewertung.
Streitgespräch Söder und Tschentscher
Der Spiegel
Markus Söder und Peter Tschentscher diskutieren in diesem Spiegel-Streitgespräch kontroverse Aspekte der Corona-Politik in Deutschland. Der Bayerische Ministerpräsident und Hamburgs Bürgermeister vertreten unterschiedliche Positionen zur Pandemie-Bekämpfung und zur Rolle der Bundesländer. Das Gespräch zeigt Lagerdenken und Konflikte zwischen verschiedenen Bundesländern in der Krisenbewältigung.
Streitgespräch über die Krise des Liberalismus
Bernd Ulrich
Trumps Triumph in den Vereinigten Staaten, Zölle statt Freihandel, Nannystaat statt Eigenverantwortung: Der Liberalismus hat abgewirtschaftet. Wie beeinflusst das unsere Erwartungen an die Politik?
Stromlinienbaby
Tom Wolfe
Tom Wolfes legendärer Essay über die Autokultur der 1960er Jahre gilt als Gründungswerk des New Journalism. Der Text verbindet künstlerische Sprache mit investigativer Reportage und hat damit ein vollständig neues journalistisches Genre begründet. Mit seiner innovativen Erzählweise revolutionierte Wolfe die Grenzen zwischen klassischem Journalismus und literarischer Prosa.
Stück in der Süddeutschen Zeitung über europäische Eigenständigkeit
Jürgen Habermas · 2025
Jürgen Habermas argumentiert in seinem Essay „Für Europa" für eine gemeinsame europäische Verteidigungspolitik, die siebzig Jahre nach dem ersten Versuch endlich Realität werden muss. Historiker Norbert Frei ordnet diese Position in die Tradition der „postumen Adenauerschen Linken" ein – einer linksliberalen westdeutschen politischen Ahnenreihe von Kurt Schumachers SPD über Gustav Heinemann bis zur Friedensbewegung der achtziger Jahre. Diese seit Joschka Fischers Außenministeramt 1998 etablierte Tradition beschreibt eine progressive europäische Integration, die sich bewusst zur westlichen Orientierung bekennt. Frei betont, dass eine gescheiterte europäische Verteidigungsunion katastrophale Folgen für Deutschland und den Kontinent hätte – angesichts aktueller sicherheitspolitischer Krisen ist dies kein akademisches Gedankenspiel mehr, sondern eine existenzielle Notwendigkeit.
Stück über Kanada und die USA
Joachim Kettner
Der Artikel beleuchtet das historisch gewachsene enge Bündnis zwischen den USA und Kanada, indem er auf einen Gedenkgarten in der Normandie verweist, wo nach dem D-Day gefallene kanadische Soldaten erinnert werden. Vor dem Hintergrund von Trumps aggressiver Rhetorik gegenüber Kanada zeigt der Beitrag die Absurdität von Annexionsforderungen gegenüber einem so eng verbundenen Verbündeten.
Stuhltransplantation (Wikipedia-Artikel)
Stuhltransplantation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Stuhl oder Darmbakterien eines gesunden Spenders auf einen erkrankten Patienten übertragen werden. Die Methode wird vor allem zur Behandlung von hartnäckigen Darminfektionen wie Clostridium-difficile-Infektionen eingesetzt, bei denen die natürliche Darmflora gestört ist. Das DocCheck Flexikon erklärt das Verfahren und seine medizinischen Hintergründe verständlich und sachlich.
Sudan-Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung
Arne Perras · 2025
Seit bald zwei Jahren führen zwei sudanesische Generäle einen gnadenlosen Machtkampf: Al-Burhan, Chef der regulären Truppen, und Mohamed Hamdan Daglo, Anführer der Miliz RSF. Beide Parteien werden von Menschenrechtsorganisationen schwerer Verbrechen angeklagt – insbesondere der RSF werden ethnische Vertreibungen und systematische sexuelle Gewalt vorgeworfen. Die Folgen dieser menschengemachten Katastrophe sind verheerend: Zehntausende Tote, über elf Millionen Flüchtlinge und etwa 25 Millionen Menschen, die an Hunger leiden. Der ehemalige SZ-Afrikakorrespondent Arne Perras bereiste Ende 2024 die umkämpften Nubaberge und dokumentierte die Not der Bevölkerung sowie die Arbeit von Hilfsorganisationen wie Cap Anamur, die unter schwierigsten Bedingungen versuchen, die Notleidenden zu versorgen.
Süddeutsche Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung wird hier als verlässliche Quelle zur Verifizierung von Nachrichten in Zeiten von Desinformation erwähnt. Der Artikel illustriert die Schwierigkeit, echte von falschen Meldungen auf Social-Media-Plattformen wie X zu unterscheiden, und unterstreicht die Rolle seriöser Journalismus als Faktenchecking-Instanz in der digitalen Informationsflut.
Süddeutsche Zeitung – Artikel über Alisher Usmanov und Briefkastenfirmen
Der russisch-usbekische Oligarch Alischer Usmanow ist vom Landgericht Frankfurt erfolgreich gegen Hausdurchsuchungen vorgegangen, die deutsche Behörden unter Verdacht der Geldwäsche in 88 Fällen durchgeführt hatten. Das Gericht befand diese für rechtswidrig und kritisierte, dass die Staatsanwaltschaft nur vage Vermutungen und Recherchen des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny als Grundlage herangezogen hatte – es fehlte selbst ein Anfangsverdacht. Usmanow, ein zehn Milliarden Dollar schwerer Unternehmer mit Verbindungen zu Präsident Putin, besitzt Immobilien am Tegernsee und eine Luxusjacht in Hamburg. Während die Ermittler eine Niederlage erlitten, sehen Usmanows Anwälte in dem Vorgehen politische Motivation der Bundesregierung.
Süddeutsche Zeitung Artikel über Freiheit
Mehrere Leser kritisieren die in einem Leitartikel geäußerte These, dass Menschenwürde in Deutschland ein höherer Wert sei als das Leben selbst. Prof. Scholz (Freiburg) nennt diese Abwägung zynisch gegenüber Corona-Toten, während Prof. Pape (Berg) argumentiert, dass Menschenleben und Würde untrennbar sind und temporäre Freiheitsbeschränkungen nötig waren, um vor Krankheit und Tod zu schützen. Cornelia Priller (München) hinterfragt, ob bewusstes Verzicht aus Überzeugung nicht vielmehr ein Akt der Freiheit ist. Peter Maicher (Zorneding) fordert: Freiheit muss auch bedeuten, dass Menschen leben dürfen. Die Debatte zeigt tiefes Unbehagen über die Priorisierung von Grundwerten in der Pandemie.
Süddeutsche-Zeitung-Bericht zum Berliner Unfall
Ein 84 Jahre alter Fahrer ist in Berlin mit seinem Ford Mondeo eine Frau und ihr Kind angefahren und hat sie schwer verletzt. Beide starben später an ihren Verletzungen. Zeugen berichten, dass der Fahrer nach dem Unfall zunächst seinen eigenen Wagen inspizierte und sich um den Außenspiegel kümmerte. Vor Gericht verweigert Peter R. jede Aussage und lässt seinen Anwalt eine Entschuldigung vortragen. Der Prozess gegen den Fahrer wegen des tödlichen Unfalls hat begonnen.
Surfer
Artikel aus dem US-Surf-Magazin Surfer über die Kraft der Intuition im Extremsurfen. Laird Hamilton überlebt 2000 vor Tahiti die legendäre Millennium Wave, indem er instinktiv gegen alle Surfregeln verstößt und sich in einer unmöglichen Position auf dem Brett hält. Der damalige Chefredakteur Sam Church beschreibt diese paradoxe Reaktion als ausschlaggebend für Hamiltons Überleben in einer der größten Wellen der Welt.
SWR-Artikel zur Kritik an Wahrscheinlichkeitsangaben des BND
Ein SWR-Wissenschaftsjournalist kritisiert auf der Plattform Threads die Wahrscheinlichkeitsangaben des BND zur COVID-Lab-Leak-These grundsätzlich. Sein Argument: Wahrscheinlichkeitsaussagen sind nur bei wiederholbaren Ereignissen sinnvoll, nicht aber bei einmaligen Hypothesen wie dem Ursprung eines Virus.
Symposium über jüdische Auserwähltheit
Commentary Magazine
Der Artikel untersucht die jüdische Vorstellung der Auserwähltheit und ihre Bedeutung im modernen Judentum. Ein Symposium des Commentary Magazine zeigte, dass liberale und nicht-orthodoxe Rabbiner diese Konzeption zunehmend ablehnen oder kritisch hinterfragen. Der Beitrag beleuchtet die Spannung zwischen traditioneller religiöser Lehre und aufgeklärten Wertvorstellungen in der zeitgenössischen jüdischen Gesellschaft.
SZ-Artikel über Infantinos USA-Reise
Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung
Ein Podcast der Süddeutschen Zeitung präsentiert eine Recherche zu Gianni Infantino, dem FIFA-Präsidenten, und fragwürdigen Verbindungen zwischen diesem und den USA, die die Fußball-WM 2026 austragen. Die Redakteure Claudio Catuogno, Johannes Aumüller und Thomas Kistner haben Informationen über einen vermeintlichen „Masterplan" zusammengetragen, der bislang kaum öffentlich bekannt war. Die Recherche sollte am 15. November 2022 auf zwei Sonderseiten des SZ-Sports veröffentlicht werden. Der Podcast „Und nun zum Sport" diskutiert diese Hintergründe im Kontext des FIFA-Skandals rund um die WM in Katar, dem laut Artikel „fragwürdigsten Sport-Event der Geschichte".
SZ-Artikel über Merkel und Rezo
Nico Fried
Nico Fried, Leiter des Berliner Büros der Süddeutschen Zeitung, analysiert in der SZ-Podcast-Folge „Das Thema" Angela Merkels 16 Jahre als Bundeskanzlerin. Der erfahrene Parlamentsreporter, der Merkel über Jahrzehnte hinweg intensiv begleitet hat, berichtet von persönlichen Eindrücken, Interviews und Reisen mit der Kanzlerin und reflektiert dabei sowohl ihre Leistungen als auch ihre Fehler. Die Episode entstand im Kontext von Merkels Amtsende im Jahr 2021, als sie zum ersten Mal seit 1949 als amtierende Bundeskanzlerin nicht zur Wahl antrat. Frieds Beitrag wirft die zentrale Frage auf, was von dieser langen, von Krisen und Kompromissen geprägten Amtszeit bleiben wird.
SZ-Dossier über die FIFA und die Rolle der USA
Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung
Investigatives Dossier der Süddeutschen Zeitung von Thomas Kistner über die bislang verborgene Verbindung zwischen Infantinos USA-Reise und dem auffälligen Nachlassen amerikanischer Ermittlungen gegen die FIFA — im Gegenzug für die WM-Vergabe 2026.
SZ-Recherche über Schiedsrichter-Manipulation
Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung
Real Madrid wirft dem spanischen Schiedsrichterwesen in einem vierseitigen offenen Brief Manipulation und Wettbewerbsverzerrung vor. Anlass ist das Spiel gegen Espanyol Barcelona am Sonntag, in dem Carlos Romero Kylian Mbappé von hinten in die Kniekehle sprang und nur eine Gelbe Karte erhielt, während der Video-Schiedsrichter nicht eingriff. Real fordert eine komplette Renovierung des Systems. Im Hintergrund spielen die historischen Zahlungen von Barcelona an Schiedsrichter-Funktionäre eine Rolle, die Real-Präsident Pérez immer wieder Verbandschef Louzán gegenüber aufgreift. Die verärgerten Schiedsrichter lehnen mittlerweile Geschenke von Real ab und es wird über einen möglichen Streik spekuliert.
SZ-Reportage zu antisemitischen Straftaten
SZ-Reportage dokumentiert konkrete antisemitische Straftaten in Deutschland. Die Recherche belegt mit realen Fällen wie Hakenkreuz-Schmierereien im Prenzlauer Berg und dem Sprengstoffanschlag auf das Restaurant Eclipse in München die alarmierende Zunahme judenfeindlicher Gewalttaten. Mit 6.500 erfassten antisemitischen Straftaten 2024 zeigt sich ein besorgniserregendes Ausmaß organisierten Hasses gegen jüdische Mitbürger.
T-Online-Artikel über sinkende Ernteerträge
Der Artikel behandelt den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Getreideerträgen in Deutschland und global. Er befasst sich mit der verbreiteten Ansicht, dass steigende Temperaturen und Wetterextreme zu sinkenden Ernteerträgen führen. Der Bericht basiert auf Daten zu Erntemengen und analysiert die direkten Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die landwirtschaftliche Produktivität.
T-Online-Bericht zur Champagner-Geschichte im Käferzelt
Der Artikel ist Teil von Jan Böhmermanns Faktenchecks zu einer in Fest und Flauschig berichteten Oktoberfest-Geschichte mit dem AfD-Politiker Krah und Wiesenwirt Michael Käfer. T-Online zitiert eine Sprecherin Käfers, welche die Podcast-Erzählung relativiert. Später wurde diese Relativierung durch Recherchen von Michael Käfer selbst sowie RTL und Stern weitgehend widerlegt.
T-Online-Interview mit Esken und Walter-Borjans
Der Artikel dokumentiert die strategischen Entscheidungen der SPD-Führung um die Kanzlerkandidatur. Die damaligen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans schlossen bereits 2020 kurz nach ihrem Amtsantritt eine eigene Kandidatur aus und ebneten damit den Weg für Olaf Scholz. Vor dem Hintergrund von Wahlergebniskrise und anstehender Koalitionsabstimmung warnt Walter-Borjans nun vor innerparteilichen Angriffen auf Esken.
Tagesschau-Artikel über Kindergrundsicherung
Die Kindergrundsicherung war als größte Sozialreform der Ampelkoalition geplant. Von einer Umsetzung ist die Bundesregierung aber weit entfernt. Woran liegt das? Und wie geht es weiter? Von Gabriele Dunkel.
Tagesschau-Bericht über Greta Thunberg
Nachrichtenbericht über die damals noch wenig bekannte Klimaaktivistin Greta Thunberg. Der Beitrag prägte das frühe öffentliche Bild der Schwedin, bevor ihr Aufstieg zur globalen Symbolfigur der Klimabewegung.
Tagesspiegel-Artikel über das Verteidigungsministeramt als Höllenjob
Schlechte Versorgung, mangelnde Hygiene, Lücken bei der Sicherheit - Forscher eines Bundeswehr-Instituts sollen mehrfach Probleme auf der "Gorch Fock" moniert haben, passiert ist offenbar nichts. Verteidigungsminister Guttenberg muss sich inzwischen auch Kritik von Altkanzler Schmidt anhören.
Tagesspiegel-Artikel über Sophie Passmann
Der Artikel behandelt die Deaktivierung von Sophie Passmanns Twitter-Profil nach einem umstrittenen Interview. Die Autorin und Influencerin, die als Internetphänomen bekannt ist, löste damit Debatten über ihre Aussagen in den sozialen Medien aus.
Tagesspiegel-Bericht über Provokation auf Plattformen
Der Artikel untersucht, wie soziale Plattformen die politische Kommunikation beeinflussen. Internationale Beispiele aus mehreren Ländern belegen, dass Parteien ihre Inhalte provokativ zuspitzen müssen, um große Reichweiten zu erzielen. Dies führt zu einer Radikalisierung und Polarisierung in der politischen Debatte.
Tagesspiegel-Interview mit Friedrich Merz
Christoph Amend
Jeder fünfte junge Mensch in Deutschland denkt ans Auswandern. Mehr Prävention könnte die Kosten des Gesundheitssystems senken. Und Bundeskanzler Merz provoziert mit einer Äußerung über Gewalt durch Zuwanderer. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Tagesspiegel-Interview mit Lena Meyer-Landrut
Hinter Lena Meyer-Landrut liegt eine lange Auszeit, in der sie sich mit Ängsten und Zweifeln auseinandersetzte. Jetzt meldet sich die Sängerin mit einer klaren Botschaft zurück - gegen Hass, für Liebe.
Tagesspiegel-Interview Omid Nouripour Long Covid
Im Januar 2022 wurden Ricarda Lang und Omid Nouripour als neue Parteivorsitzende der Grünen gewählt. Nun ist es schon wieder vorbei: Der Parteivorstand tritt geschlossen zurück. Die Nachfolgekandidaten werden schon gehandelt.
Tagesspiegel-Interview Ricarda Lang
Ricarda Lang und Omid Nouripour schmeißen als Grünenvorsitzende hin. Beide waren in der Partei beliebt, setzten aber bei Wahlkämpfen zunehmend auf eine falsche Strategie. Fotos ihrer wichtigsten Stationen.
Tagesspiegel-Recherche zum Kirchenvermögen
Eine Tagesspiegel-Recherche von 2017 über die Vermögenswerte und Finanzen der Kirchen in Deutschland. Der Artikel untersucht, welche Besitztümer und Ressourcen die Kirchen akkumuliert haben und beleuchtet deren wirtschaftliche Macht und finanzielle Struktur. Die Recherche bietet einen Überblick über das kirchliche Vermögen und dessen gesellschaftliche Bedeutung.
Tagesspiegel-Text über Internet-Hass
Igor Levit
Der Spiegel-Artikel beleuchtet Robert Habecks Forderung nach strengerem Vorgehen gegen Antisemitismus. Im Zusammenhang mit dem Podcast-Gespräch über Igor Levit wird die Problematik digitaler Gewalt deutlich: Die Hemmschwelle für Online-Bedrohungen und den Versuch, Menschen durch Desinformation zu schaden, ist heute so niedrig wie nie zuvor.
Täter und Opfer
Johannes Böhme · 2021
Der Amoklauf von Winnenden und Wendlingen ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009 in der Albertville-Realschule und deren Umgebung in Winnenden, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Der 17-jährige Tim Kretschmer tötete 15 Menschen und zuletzt sich selbst, nachdem er nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt worden war. Elf weitere Menschen, einige von ihnen schwer verletzt, wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Taz-Blog-Text über Hamburger Schule
Christian Ihle
Eine NDR-Dokumentation über die Hamburger Schule mit dem Titel "Hamburger Schule – Über den Kiez in die Charts" von Natascha Geier hat massive Kontroversen in der Musikszene ausgelöst. Der Musiker und frühe Szene-Protagonist Bernd Begemann kritisiert seine marginale Darstellung in der etwa einstündigen Sendung und vermutete dahinter persönliche Ressentiments. Auch Kerstin und Sandra, bekannt als Spex-Vertreterinnen und später als Band Doctorella, äußerten Unmut über die Darstellung. Der Streit verdeutlicht, wie sensibel die Szene auf ihre historische Deutung reagiert und welche Konflikte bei der Bewertung ihrer Bedeutung entstehen.
Taz-Interview Carolin Emcke und Otto Schilly (Juni 2015)
Otto Schily und Carolin Emcke diskutieren in diesem Taz-Interview von 2015 über die richtige Flüchtlingspolitik und die Frage, wie Politiker mit Bürgerbedenken umgehen sollten. Emcke warnt damals bereits vor der politischen Zuspitzung, die sich wenige Monate später mit der Flüchtlingskrise bewahrheitet. Das Streitgespräch zeigt, wie präzise ihre damalige Analyse der gesellschaftlichen Spannungen war.
TAZ-Interview mit Christian Lindner
Finanzminister Christian Lindner ist für sein Interview mit dem Portal „Nius" (unter dem ehemaligen Bild-Chef Julian Reichelt) öffentlich kritisiert worden. In seiner Reaktion auf X verwies Lindner auf ein kürzlich gegebenes taz-Interview und betonte die Bedeutung von Medienvielfalt. Die taz-Chefredaktion reagierte mit Irritation auf die Gleichsetzung der taz mit „Nius", das aufgrund seines politisch-publizistischen Charakters umstritten ist.
TAZ-Rezension zu Recherche Faust Atro
Petra Kose
Der Artikel untersucht die kulturhistorische Bedeutung der Faust als Symbol in verschiedenen Kontexten – von südkoreanischen Kampfsportarten bis zur afroamerikanischen Black-Panther-Bewegung. Die taz-Rezension würdigt Regisseur Thomas Ostermeiers Diplominszenierung einer modernen Faust-Variation an der Ernst Busch Schauspielschule als bildmächtige und kraftvolle Theaterarbeit.
Technofaschismus-Artikel
Der Artikel untersucht, wie Elon Musks wachsender politischer und wirtschaftlicher Einfluss in den USA, insbesondere durch seine Rolle bei DOGE (Department of Government Efficiency), autoritäre Tendenzen verstärkt. Das New Yorker Essay argumentiert, dass die Konzentration von Tech-Macht in den Händen einzelner Milliardäre Demokratische Institutionen und Kontrollen gefährdet. Der Text dokumentiert, wie techno-kapitalistische Strukturen demokratische Prozesse zu untergraben drohen.
Telepolis
Telepolis war eine einflussreiche deutsche Online-Zeitschrift, die sich seit ihrer Gründung 1996 mit Technologie, Cyberkultur und gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung auseinandersetzte. Sie gilt als Pionier des deutschsprachigen Online-Journalismus und war für kritische Analysen zu Datenschutz, Internet-Governance und digitaler Kultur bekannt. Das Medium prägte die intellektuelle Debatte über die Auswirkungen des Internets auf Gesellschaft und Alltag der frühen Internetgeneration nachhaltig.
Tempo
Markus Peichl
"Tempo" war Deutschlands aufgekratztes Lifestyle-Zentralorgan - bis vor zehn Jahren. Seit heute gibt es eine Sonderausgabe. 388 Seiten dick. Thema: Wie sähe "Tempo" heute die Welt? Genauso egozentrisch wie früher: Hauptsache, die Haltung stimmt.