Diskriminierung
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Medien (13)
Artikel über Günther Langer in der Siegener Zeitung
Zwei nigerianische Männer, die als Bundesfreiwilligendienstler (Bufdis) tätig waren, wenden sich nach der Kündigung ihrer Verträge durch Günther Langer an Polizei und die Siegener Zeitung. Der Lokalartikel konfrontiert Langer mit den Vorwürfen; er verweist auf seinen Anwalt. Der Artikel wird zum auslösenden Medienereignis: Eine Woche nach Erscheinen nimmt sich Langer das Leben. Der Fall wirft Fragen über den Umgang mit ausländischen Bundesfreiwilligen und mögliche Diskriminierung auf.
Artikel über Matthias Döpfner und abfällige Äußerungen über Ostdeutsche
Kathrin Gilbert, Holger Stark
Matthias Döpfner, Chef des Axel-Springer-Verlags, soll in privaten Nachrichten abfällige Äußerungen über Ostdeutsche gemacht haben. Die ZEIT-Journalisten Kathrin Gilbert und Holger Stark haben diese Nachrichten ausgewertet und veröffentlicht. Der Fall wirft Fragen über die Haltung eines der mächtigsten deutschen Medienmänner zu einem großen Teil der deutschen Bevölkerung auf und sorgte für erhebliches öffentliches Aufsehen.
Artikel über ukrainische Flüchtlinge
Der Artikel behandelt die Kritik von linken Politikern wie Özdemir und Kühnert an der deutschen Asylpolitik. Im Fokus steht eine kontroverse Diskussion um die unterschiedliche Darstellung von Geflüchteten, insbesondere die Frage, ob ukrainische Flüchtlinge von Medien als „echte" Flüchtlinge im Gegensatz zu anderen Geflüchteten dargestellt werden. Der Artikel illustriert aktuelle Debatten um Flüchtlingspolitik und mediale Berichterstattung.
Buch über kulturelle Aneignung
Adrian Daub · 2023
Es gibt sie nicht mehr: die eine Arbeitskultur, die unser Handeln definiert und Karrierewege vorzeichnet. Das bringt Herausforderungen mit sich, aber noch mehr Möglichkeiten. Wir können Arbeit neu verhandeln, vielfältige Perspektiven einbeziehen und uns auf eine gemeinsame Basis einigen. Wir können unsere ganz eigene Arbeitskultur definieren.
Die Jüngste Gemeinsame Sorge
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Die höhere Schule
Scholem Alejchem
Fernsehproduktion nach dem Klassiker von Scholom Alejchem über jüdische Schüler an der Schwelle des 20. Jahrhunderts. Das Stück behandelt die Diskriminierung von Juden im Bildungssystem der Austro-Ungarischen Monarchie, speziell das Verbot für jüdische Kinder, höhere Schulen zu besuchen. Ein ergreifendes Drama über Hoffnung und Ausgrenzung, das literaturhistorisch für sein Zeugnis antisemitischer Strukturen bedeutsam bleibt.
Indiens tote Töchter
Markus Lanz
Dokumentarische Reportage über weibliche Geburtstötungen in Indien und deren strukturelle Ursachen. Der Film untersucht den Zusammenhang zwischen der Mitgift-Tradition, Goldpreis-Spekulation und der Gefährdung von Mädchen durch Interviews mit betroffenen Müttern. Eine verstörendes Zeitzeugnis über ein großes Tabu und die systematische Geschlechterdiskriminierung in Südasien.
Irre von Shio
Doris Dörrie schildert ihre Erfahrungen als Schauspielerin am Dramastudio in Stockton, wo sie aufgrund ihres Akzents wiederholt auf Rollen als Sexarbeiterin besetzt wurde. Das Stück "Irre von Shio" dient ihr als konkretes Beispiel für diese prägende Typologisierung und die rassistische Castingpraxis ihrer frühen Karriere. Die Episode verdeutlicht systematische Diskriminierung im Theater und die Auswirkungen von Akzent auf Rollenverteilung.
Making All the Difference: Inclusion, Exclusion, and American Law
Martha Minow · 1990
Martha Minow takes a hard look at the way our legal system functions in dealing with people on the basis of race, gender, age, ethnicity, religion, and disability.
Streitgespräch in der Zeit (Giovanni di Lorenzo mit drei Kolleginnen)
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo der ZEIT diskutiert in einem Streitgespräch mit drei Kolleginnen über Rassismus und Diskriminierung in Deutschland. Der Artikel beleuchtet, wie kontroverse Debatten zur journalistischen Arbeit beitragen und wo Deutschland in der Rassismus-Debatte derzeit steht.
Verein für freie Meinungsäußerung kritisiert Meinungsäußerung ihres Präsidenten
Nele Pollatschek
Die UN-Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit, Irene Khan, hat Deutschland vom 26. Januar bis 6. Februar besucht und kritisiert, dass das Land an einem „Scheideweg für die Meinungsfreiheit" steht. Sie identifizierte gestiegene Probleme mit Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Feindlichkeit gegenüber Migranten und geschlechtsspezifischem Hass. Khan fordert Deutschland auf, sichere und inklusive Räume für vielfältige Meinungen zu schaffen. Die Bundesregierung erklärt durch einen Sprecher des Auswärtigen Amts, die Kritik ernst zu nehmen, betont aber, dass der Besuch insgesamt positiv verlaufen sei, und kündigte an, Khans abschließenden Bericht im Juni abzuwarten.
Why We Matter – Ende der Unterdrückung
Emilia Roig
Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Intersektionalität und Mechanismen der Unterdrückung. Das Werk analysiert, wie sich verschiedene Formen von Diskriminierung überschneiden und verflechten, und eröffnet Wege zu deren Überwindung aus einer intersektionalen feministischen Perspektive.
Zeitungsartikel über Tempelverbot für menstruierende Frauen in Indien
Ein bedeutender Hindu-Tempel in Indien darf Frauen nicht mehr den Zutritt verwehren. Das entschied der Oberste Gerichtshof des südasiatischen Landes am 28.09.2018 in Neu Delhi. Frauen im "Menstruationsalter" von etwa zehn bis 50 Jahren dürfen seit Jahrhunderten den Sabarimala-Tempel, ein Pilgerziel auf einem Berg in einem Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala, nicht betreten. Die Keuschheit der Tempel-Gottheit Ayappa soll damit geschützt werden. Zudem gelten menstruierende Frauen im Hinduismus als unrein und werden während ihrer Periode aus vielen Tempeln ausgeschlossen.