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Kolumnen und Artikel von Bernd Ulrich in der Zeit
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich untersucht das Paradoxon zwischen unserem Wissen über die Klimakrise und der Untätigkeit dagegen. Er analysiert psychologische Faktoren wie Stolz, Ehre und die Sehnsucht nach Normalität, die uns von konsequentem Handeln abhalten. Der Artikel ist relevant, weil er über bloße Faktenvermittlung hinausgeht und die emotionalen und identitätären Barrieren der Klimapolitik beleuchtet, die oft stärker wirken als rationale Argumente.
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Gerhart Baum
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler der Partei Menschen ein Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar fordert der 91-jährige Kölner Rechtsanwalt Innenministerin Nancy Faeser auf, die Jugendorganisation „Junge Alternative" zu verbieten. Mit seiner Botschaft richtet sich Baum direkt an die Wähler und macht deutlich, dass eine Stimme für die AfD einer Unterstützung extremistischer Pläne gleichkommt.
Kommentar Süddeutsche Zeitung Ostern
Gerhart Baum
Der 91-jährige FDP-Politiker und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler, die diese Partei unterstützen, Menschen ein politisches Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung fordert Baum Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf, die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, zu verbieten. Baum kritisiert damit explizit den rechtsextremistischen Kurs der AfD und warnt die Wählerschaft vor den Konsequenzen ihrer Wahlentscheidung.
Kommentar über die Millennials-Generation
Ulrich Schulte
Ulrich Schulte kommentiert in der taz die Schattenseiten der modernen Erziehung am Beispiel der Millennials-Generation. Seine These: Diese Altersgruppe wurde durch übermäßiges Lob und Unterstützung darin geprägt, das eigene Mittelmaß für Genialität zu halten. Der Artikel wirft damit Fragen über die Konsequenzen von Verhätschelung auf und dient als Grundlage für eine kritische Diskussion über generationenspezifische Erziehungsprobleme.
Kommentar über die populistische Ära und die Epstein-Files
Majid Sattar
Der Artikel bespricht die politischen Reaktionen auf die Teilveröffentlichung der Epstein-Files. FAZ-Korrespondent Majid Sattar kommentiert, wie in der heutigen populistischen Ära offensichtliche Lügen von Politikern – wie die des designierten Handelsministers Howard Lutnick über seine Verbindungen zu Epstein – folgenlos bleiben. Der Kommentar diagnostiziert einen Verfall politischer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit.
Kommentar über Kevin Kühnerts Rücktritt
Peter Dausend
Peter Dausends Kommentar analysiert die psychologische Belastung von Kevin Kühnerts Rücktritt als SPD-Generalsekretär. Der Artikel untersucht, was das permanente Gefühl des Müssens und ständigen Überforderns mit Menschen macht. Dausend sieht in Kühnerts Abschiedssatz über das „Hinauswachsen-Müssen" einen versteckten Hilferuf und kritische Reflexion über die Grenzen menschlicher Belastbarkeit in politischen Positionen.
Kommentar über Scholz als 'Illusionist'
Bernd Ulrich
Der ZEIT-Artikel kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz und seine politische Methode anhand von zwei aktuellen Krisen – der Taurus-Debatte und Haushaltskonflikten. ZEIT-Journalist Bernd Ulrich wirft Scholz vor, ein Illusionist zu sein, dessen Ansatz von besonnener Politik gescheitert ist und stattdessen zu Chaos geführt hat. Der Artikel kontrastiert Scholz' Vision einer klimaneutralen Zukunft ohne Verzicht mit der kritischeren Sichtweise von Journalisten wie Ulrich.
Kommentar über Trumps Präsidentschaft aus europäischer Sicht
René Pfister
Geboren 1974 in Müllheim/Baden, studierte Politikwissenschaft in München und absolvierte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Er war Reporter bei den Nachrichtenagenturen ddp und Reuters in Berlin und wechselte im Herbst 2004 ins Hauptstadtbüro des SPIEGEL, das er mehrere Jahre leitete. Seit Sommer 2019 ist er SPIEGEL-Büroleiter in Washington, D.C. 2022 erschien bei DVA sein Buch »Ein falsches Wort. Wie eine neue linke Ideologie aus Amerika unsere Meinungsfreiheit bedroht«. Seit August 2025 ist er Korrespondent in Paris.
Kommentar vom 6. Mai zu SA-Vergleich
Precht diskutiert in der Sendung Maischberger die Grenzen von Meinungsfreiheit. Im Fokus steht ein FAZ-Kommentar, der die Angreifer auf den Politiker Matthias Ecke mit SA-Schlägern verglich. Precht kritisiert diese Analogie als vorschnell und erörtert, wo Meinungsäußerungen enden und Verantwortung beginnt.
Kommentar von Mariam Lau zur Merz-Debatte
Mariam Lau
Mariam Lau, Journalistin und Autorin der Zeit, setzt sich kritisch mit Friedrich Merz und dessen Umgang mit der AfD auseinander. Sie argumentiert, dass Merz mit einem politischen Manöver sein Ehrenwort als Konservativer geopfert habe und damit die moralische Integrität der konservativen Bewegung beschädigt. Der Artikel behandelt die Frage, wie ein solches Vorgehen letztlich nur Demokraten schadet, während Extremisten gestärkt werden.
Kommentar von Mathieu von Rohr im Spiegel
Mathieu von Rohr
Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr über ein Gedankenspiel zu Syrien: Wie hätte sich das Land entwickelt, wenn Präsident Assad bereits 2011 gestürzt worden wäre? Der Artikel untersucht die geopolitischen Folgen eines alternativen historischen Verlaufs.
Kommentar zu 'Wir schaffen das'
Martin Machowecz
ZEIT-Kommentar von Martin Machowecz zu Merkels „Wir schaffen das": Der Satz war ein leeres Versprechen, das die Demokratie beschädigte. Die Merkel-Regierung hatte keinen Implementierungsplan und lagerte die Verantwortung auf die Bürger ab. Machowecz argumentiert, dass Moralität darin besteht, Versprechen zu halten, nicht zu machen.
Kommentar zu den Vorfällen in Köln an Silvester
Thomas Fischer
Der Artikel analysiert die massiven sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015 in Köln und zieht daraus vier wichtige Lektionen. Er untersucht, wer die Täter waren, welche Fehler die Polizei beging und ob die Vorfälle hätte verhindert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem einflussreichen juristischen Kommentar des Bundesrichters Fischer.
Kommentar zu Israels Libanon-Krieg in der Süddeutschen Zeitung
Bernd Dörries
Der Kommentar des SZ-Korrespondenten Bernd Dörries analysiert Israels Militäroffensive im Libanon und kritisiert Netanyahus Strategie. Im Unterschied zu früheren kurzen, gezielten Kriegseinsätzen führt die aktuelle Eskalation zu willkürlichen Zieldeklarationen, die auch Zivilisten und Unbeteiligte treffen. Der Text wirft Fragen zu völkerrechtlichen Aspekten der israelischen Kriegsführung auf.
Kommentar zu Israels Vorgehen in Gaza
Ronan Steinke
Der Artikel dokumentiert eine kritische Analyse des israelischen Vorgehens in Gaza aus der Perspektive eines Journalisten mit jüdischem Hintergrund. Ronan Steinke von der Süddeutschen Zeitung argumentiert, dass dabei grundlegende internationale Normen verletzt worden sind. Die Stimmen jüdischer Kritiker des israelischen Handelns sind wichtig für eine differenzierte Debatte, da sie zeigen, dass Kritik am israelischen Vorgehen und die Anerkennung jüdischer Perspektiven nicht im Widerspruch stehen.
Kommentar zu Macron als Kaiser ohne Kleider
Gabor Steingart
Gabor Steingart analysiert die großen Europa-Reden des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und enthüllt einen Widerspruch zwischen pathetischer Rhetorik und tatsächlicher politischer Handlungsfähigkeit. Der Analyst kritisiert, dass Macrons imposante Reden nicht zu seinen realen Möglichkeiten passen, zumal Frankreich mit erheblichen innenpolitischen Krisen konfrontiert ist. Steingarts Analyse hinterfragt die Glaubwürdigkeit von Macrons europapolitischen Ambitionen angesichts dieser Widersprüche.
Kommentar zu Social Media und Neil Postman
Marie-Luise Goldmann
Die Bundesregierung will ein Social-Media-Verbot für Kinder. Unumstritten ist das nicht. Der Medienwissenschaftler Neil Postman warnte schon vor Jahren vor einem Verschwinden der Kindheit. Warum wir jetzt aufpassen sollten.
Kommentar zum Angriff auf Matthias Ecke (FAZ, 6. Mai)
Der Artikel befasst sich mit dem Überfall auf den SPD-Politiker Matthias Ecke in Sachsen, bei dem dieser von mehreren jungen Männern schwer verletzt wurde. Im Fokus steht die mediale Berichterstattung unmittelbar nach dem Angriff, insbesondere die Frage, ob die Vergleiche mit historischen Schlägertruppen angemessen waren. Der FAZ-Kommentar dokumentiert, wie schnell Medien in dieser politisch aufgeladenen Situation klare Zuordnungen vornahmen.
Kommentar zum Bendels-Urteil
Andreas Rosenfeld
WELT-Chefkommentator Andreas Rosenfelder spricht über das Gerichtsurteil gegen einen Rentner, der verfassungsfeindliche Inhalte im Internet geteilt hatte. „Das Urteil ist kein gutes Zeichen für die freiheitliche Atmosphäre in der Bundesrepublik Deutschland.“
Kommentar zum Fall Ulmen-Fernandes
Kommentar in der taz zum Fall Ulmen-Fernandes, der argumentiert, dass sich Männer in dieser Debatte zurückhalten sollten. Ein Plädoyer für den Raum von Opferstimmen in gesellschaftlichen Debatten über Übergriffe.
Kommentar zum Iran-Angriff
Jan Ross
Der Kommentar von Jan Ross argumentiert für den US-Angriff auf den Iran. Während Ross gewichtige Kritikpunkte gegen die Militärintervention einräumt, hält er die Gründe für den Angriff für überzeugender. Sein Kernargument: Die Alternative – ein atomar bewaffneter Iran – würde ein deutlich größeres Risiko darstellen.
Kommentar zum Social-Media-Verbot und Neil Postman
Marie-Luise Goldmann
Die Bundesregierung will ein Social-Media-Verbot für Kinder. Unumstritten ist das nicht. Der Medienwissenschaftler Neil Postman warnte schon vor Jahren vor einem Verschwinden der Kindheit. Warum wir jetzt aufpassen sollten.
Kommentar zum Umgang mit der AfD
Justus Bender
Der FAZ-Artikel von Justus Bender setzt sich mit dem Umgang der Deutschen mit der AfD auseinander. Er argumentiert, dass eine klare Entscheidung getroffen werden muss: Entweder wird die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft und entsprechend behandelt, oder sie wird zu Unrecht stigmatisiert. Diese These bildet die Grundlage für Diskussionen über ein mögliches Parteiverbotsverfahren.
Kommentar zur AfD-Regierungsbeteiligung
Marc-Felix Serrao
Kommentar des NZZ-Deutschland-Chefredakteurs Marc-Felix Serrao zur politischen Auseinandersetzung mit der AfD nach den Thüringen-Wahlen. Serrao argumentiert, dass die bisherige Ausgrenzungsstrategie gescheitert ist und plädiert stattdessen dafür, die AfD regieren zu lassen, um sie auf diese Weise politisch stellen zu können. Der Kommentar regt zur Debatte über neue Strategien im Umgang mit der Partei an.
Kommentar zur Gebührenordnung
Stefan Niggemeier
Es gibt einen Mismatch in den Daten: Der Artikeltitel bezieht sich auf die **Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)**, aber das Zitat und der Kontext handeln von **Rundfunkbeiträgen und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen** – das sind zwei komplett unterschiedliche Themen. Das Zitat von Stefan Niggemeier kritisiert das Beitragsfestsetzungsverfahren für ÖR-Sender, nicht die Ärzte-Gebührenordnung. Kann es sein, dass: - Ein anderer Artikel-Titel gemeint ist, oder - Das Zitat/der Kontext sich auf einen anderen Artikel bezieht? Sonst kann ich keine sinnvolle Beschreibung schreiben, die beide Teile zusammenbringt.
Kommentar zur Jugend und AfD (Stern)
Kommentar aus dem Stern zur AfD-Sympathie junger Menschen. Der Autor argumentiert, dass der Zuspruch nicht bloßer Protest ist, sondern tiefsitzende Frustration über eine an Boomer-Wähler ausgerichtete Politik ausdrückt. Das stützt die These struktureller Politikmüdigkeit statt oberflächlichen Protestphänomens.
Kommentar zur Maybrit-Illner-Sendung (Süddeutsche Zeitung)
In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner" vertrat Shakuntala Banerjee die wegen eines Trauerfalls abwesende Moderatorin. Das Diskussionsthema war die deutsche Wirtschaft und die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum, in der sich alle Gäste einig waren. Ein österreichischer Ökonom brachte einen konkreten Reformvorschlag ein: Deutschland solle einen Feiertag abschaffen, um die wirtschaftliche Produktivität zu steigern. Der Beitrag stellt dar, wie die Talkshow wirtschaftspolitische Reformideen diskutiert und dabei unterschiedliche Positionen einbringt.
Kommentar zur NDR-Debatte
Anton Reiner
Das plattdeutsche Hörspiel „Melk un Köhm" des NDR erzählt vom Konflikt in einer Dorfgemeinschaft, der sich zuspitzt, als neben Antons altergewordener Kneipe eine neue Milchbar eröffnet. Die Konkurrenz spaltet die Nachbarschaft und stellt die Bewohner vor die Frage, wie sie mit dem wirtschaftlichen Wandel und neuen Angeboten in ihrem Dorf umgehen wollen. Mitwirkende sind unter anderem Rudolf Reiner, Irene Bremer und Ruth Bunkenburg, die die Charaktere dieser kleinlandwirtschaftlich geprägten Gemeinde verkörpern. Das Hörspiel vereint dabei niederdeutsche Sprachkultur mit zeitlosen Konflikten zwischen Tradition und Fortschritt.
Kommentar zur NS-Aufarbeitung
Hilmar Klute
Hilmar Klute kommentiert in der Süddeutschen Zeitung die anhaltende Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Er argumentiert, dass eine ausschließliche Fokussierung auf die historische Vergangenheit den Blick auf gegenwärtige Probleme verstellt. Klute fordert stattdessen eine kritische Auseinandersetzung mit dem heutigen Rechtsextremismus und hinterfragt, warum rechtsextreme Parteien nicht verboten werden.
Kommentar zur Silvesternacht
Jasper von Altenbockum
Der Kommentar analysiert die Kölner Silvesternacht als Fieberthermometer für den gesellschaftlichen Zustand. Ausschreitungen werden darin nicht isoliert betrachtet, sondern als Symptom verstanden, das aufzeigt, wenn die Gesellschaft zu Exzessen neigt. Der Artikel deutet an, dass sich in solchen Ereignissen tiefere Probleme und Spannungen der Gesellschaft widerspiegeln und diese Nacht daher wiederholt zur Bewertung des Gesellschaftszustands herangezogen werden kann.
Kommentar zur Syrien-Frage (Spiegel)
Mathieu von Rohr
Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr zum Sturz Assads im Dezember 2024. Von Rohr reflektiert in einem kontrafaktischen Gedankenspiel, wie sich die Lage in Syrien hätte anders entwickeln können, wenn der Diktator bereits 2011 statt erst 2024 gestürzt worden wäre. Der Text behandelt verpasste Wendepunkte in der syrischen Geschichte, insbesondere den Chemiewaffeneinsatz von 2013.
Kommentar zur Trump-Präsidentschaft
René Pfister
Analyse des Spiegel-Korrespondenten René Pfister zu Donald Trumps Präsidentschaft. Der Artikel zeigt auf, dass Trump derzeit so mächtig ist wie nie, weder Kongress noch Gerichte können ihn stoppen. Gleichzeitig argumentiert Pfister, dass die Gründe für sein späteres Scheitern bereits in seiner gegenwärtigen Politik zu finden sind und bietet damit eine differenzierte Sicht jenseits europäischer Polarisierungen.
Kommentar zur Vermischung von Politik und Justiz
Der Artikel untersucht, wie die zunehmende Vermischung von Politik und Justiz dazu führen kann, dass Parteien wie die AfD den Rechtsstaat schwächen. Er thematisiert das zentrale Dilemma: die immer schwerer werdende Unterscheidung zwischen legitimer strafrechtlicher Verfolgung und politischer Instrumentalisierung der Justiz, ein Problem, das weltweit demokratische Systeme unter Druck setzt.
Kommentar zur Wirtschaftspsychologie des Verzichts
Der Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung analysiert, warum Menschen Verzicht als besonders schmerzhaft empfinden: Verluste werden psychologisch etwa dreimal stärker wahrgenommen als Gewinne. Precht setzt sich jedoch kritisch mit dieser Erklärung auseinander und hinterfragt, ob die rein wirtschaftspsychologische Perspektive nicht die grundsätzliche Frage vernachlässigt, ob ein kapitalistisches Wirtschaftssystem ohne permanentes Wachstum überhaupt tragbar ist.
Kommentar: Der Politiker beim Plakatieren von einem Schlägertrupp junger Männer in SA-Manier schwer verletzt
FAZ-Kommentar zur Attacke auf einen SPD-Politiker, der beim Plakatieren von einer Gruppe junger Männer schwer verletzt wurde. Der Artikel zieht Parallelen zur politischen Gewalt der Weimarer Republik und warnt vor ähnlichen Tendenzen in der heutigen politischen Lage.
Kommentar/Analyse zur 39-Prozent-Regel und FCC
Ronan Steinke
Der Artikel analysiert die FCC-39-Prozent-Regel und ihre Auswirkungen auf die Unabhängigkeit von Medienkonzernen. Am Beispiel der Absetzungen von Late-Night-Showmastern wird aufgezeigt, wie politische Akteure regulatorische Mittel zur Kontrolle von Medienmacht einsetzen können. Die Analyse verdeutlicht, wie solche Machtverhältnisse die Vielfalt in der Berichterstattung gefährden und Demokratien durch konzentrierte Meinungsmacht bedrohen.
Kommentare zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock
Silke Mertins
Der Artikel diskutiert die geplante Urwahl der Grünen zur Bestimmung des nächsten Kanzlerkandidaten, die unabhängig vom Geschlecht entscheiden soll. Die taz-Autorin Silke Mertins wird als kritische Stimme erwähnt, die bereits frühzeitig Probleme mit Annalena Baerbocks Kandidatur identifizierte. Die Urwahl wird als Lehre der Grünen aus früheren Debatten um die Kandidaturfrage interpretiert.
Kommentierung zum amerikanischen Angriff auf den Iran
Raphael Geiger
Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung von Raphael Geiger zur moralischen Frage, ob militärisches Eingreifen gegen diktatorische Regime wie den Iran gerechtfertigt ist. Geiger wirft auf, dass ein Diktatur ohne äußere Intervention kaum fallen kann – Syrien zeigt die Risiken von Nichteinmischung.
Kommt er damit davon?
Heinrich Wefing
Der Artikel von Heinrich Wefing untersucht die Frage, ob Wladimir Putin für die Kriegsverbrechen in der Ukraine vor internationalen Gerichten zur Rechenschaft gezogen werden kann. Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT, analysiert dabei Herausforderungen bei der Beweisführung und der Anwendung des internationalen Völkerstrafrechts. Der Text bildet die Grundlage für eine tiefergehende Diskussion über Kriegsverbrechen und strafrechtliche Verfolgung.
Kommunistische Volkszeitung
KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland)
Die Kommunistische Volkszeitung war die Parteizeitung des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) und spielte eine Rolle in der linken Bewegung der 1970er Jahre. Der Artikel dokumentiert die historische Zeitung als Quelle für die Geschichte der K-Gruppen und ihren Versuch, Arbeiter zu mobilisieren, wobei die Zeitung in der Praxis wenig Resonanz fand.
Konstruktiver Journalismus / Medienkritik
Maren Urner
Medienwissenschaftlerin Maren Urner erklärt in diesem Interview mit Der Standard, warum es keinen objektiven Journalismus gibt. Sie analysiert psychologische Mechanismen, die zu negativer Berichterstattung führen, und zeigt auf, wie diese Dynamiken besonders im Klimajournalismus zu Problemen führen. Der Artikel beleuchtet, warum Nachrichtenvermeidung zunimmt und wie konstruktiver Journalismus einen anderen Weg bieten könnte.
Kontakte von Elon Musk zu Putin
Bojan Pancevski
Eine Recherche des Wall Street Journal dokumentiert jahrelange direkte Kontakte zwischen Elon Musk und Wladimir Putin. Der Artikel beleuchtet die Hintergründe dieser politischen Verbindung und deren mögliche Auswirkungen auf Musks Rolle in international relevanten Fragen.
Kontakte von Elon Musk zu Putin (Investigativbericht)
Bojan Pancevski / Wall Street Journal
Der Artikel berichtet über Recherchen des Wall Street Journal zu langjährigen direkten Kontakten zwischen Elon Musk und Wladimir Putin. Laut den Investigationen sollen diese Verbindungen bereits lange vor der russischen Invasion der Ukraine bestanden haben. Die Geschichte basiert auf Interviews mit dem WSJ-Journalisten Bojan Pancevski, der diese Kontakte recherchiert hat.
Korrektiv-Recherche zum Potsdamer Treffen
Korrektiv
Im vergangenen Jahr löste der "Correctiv"-Bericht über das "Potsdamer Treffen" große Empörung aus. Hunderttausende demonstrierten gegen rechts. Teilnehmer des Treffens reichten Klagen ein. Zwei wurden nun abgewiesen.
Korrektivrecherche (Geheimplan gegen Deutschland)
Correctiv
Der Artikel ist ein FAQ zur Correctiv-Recherche "Geheimplan gegen Deutschland", die ein geheimes Treffen von AfD-Politikern und Rechtsextremisten dokumentierte. Das Dokument beantwortet häufig gestellte Fragen zur investigativen Reportage, die Pläne zur Massendeportation von Migranten aufdeckte und breite öffentliche Aufmerksamkeit erregte.
Korrespondentenbericht aus Kairo
Bernd Dörries
Korrespondentenbericht von Bernd Dörries aus Kairo über die gesunkene Wahrnehmung Deutschlands in der arabischen Welt. Der Bericht beschreibt anhand von Gesprächen mit einfachen Menschen auf der Straße, wie Deutschlands Positionierung im Gaza-Konflikt zu massivem Vertrauensverlust und ablehnenden Reaktionen gegenüber Deutschland und seinen Politikern führt.
Korrespondenzberichte für skandinavische Zeitungen (Nürnberger Prozesse)
Willy Brandt
wurde am 18. Dezember 1913 unter dem Namen Herbert Karl Frahm in Lübeck geboren. Obwohl bescheidenen Verhältnissen entstammend - seine Mutter war Verkäuferin beim Konsum -, besucht er das Lübecker Johanneum, an dem er 1932 das Abitur besteht. Bereits…
Kowalczyk ist der Punk unter den Historikern
Porträt des Historikers Dariusz Kowalczuk, der in der konservativen Geschichtswissenschaft als eigenständiger und eigenwilliger Denker wahrgenommen wird. Der FAZ-Artikel würdigt ihn als „Punk unter den Historikern" für seine authentische und unkonventionelle Herangehensweise an historische Themen. Kowalczuk vertritt dabei progressivere Positionen zu Demokratie und Freiheit als viele seiner Fachkollegen.
Kritik am persönlichen Sachbuch
Der Bücherfrühling bietet viel: Biografien über die Vordenker der Aufklärung, eine Recherche über Putins Netzwerk – und eine Kritik am Antirassismus, der die Gesellschaft spaltet. Mit diesen Büchern, von Experten empfohlen, reden Sie mit!