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Die 36 Gerechten – Religiöse Begriffe aus der Welt des Judentums
Die Jüdische Allgemeine stellt das Konzept der 36 Gerechten (hebräisch: Lamed Vav Satikim) vor, eine bedeutende jüdische Legende. Sie besagt, dass das Schicksal der Welt auf 36 verborgenen, unbekannten gerechten Menschen ruht. Der Artikel beleuchtet dieses tiefe religiöse Konzept der jüdischen Tradition und seine spirituelle Bedeutung.
Die Achse des Bösen
Der Artikel analysiert die geopolitische Konstellation zwischen Trump und Putin als sogenannte „Achse des Bösen". Er untersucht, welche Gefahren diese Allianz für die internationale Ordnung und Sicherheitsarchitektur darstellt. Der Beitrag beleuchtet die Machtmotive und Ziele dieser beiden Akteure im globalen Konflikt und ihre Auswirkungen auf die Weltpolitik.
Die Achse des Guten
Die Achse des Guten ist ein rechtsgerichtetes Politikblog aus Berlin, das sich selbst als "pro-westlich" beschreibt und seit 2004 täglich aktualisiert wird. Es bietet eine Plattform für kritische Stimmen zu Themen wie Islam, Antisemitismus und Klimapolitik. Der Titel ist ein Wortspiel auf George W. Bushs "Achse des Bösen". Gründer Michael Miersch verließ das Blog 2015 mit der Kritik, dass sich eine Stimmung ausgebreitet habe, die mit der ursprünglichen liberalen und aufgeklärten Ausrichtung unvereinbar sei. Das Portal erreicht zwischen eine und fünf Millionen Besuche und bietet alle Inhalte kostenlos an.
Die AfD als Chance für die Union
Die WerteUnion, eine konservative Parteiabspaltung, scheitert bislang bei ihrem Ziel, in Landtage einzuziehen. Der Artikel beschreibt die Kluft zwischen ehrgeizigen Erwartungen und der politischen Realität im Wahlkampf. Parteichef Maaßen reagiert auf die bisherigen Rückschläge mit einer Anpassung seiner Ziele.
Die Apachen kämpfen wieder
Ist das der Beginn einer langwierigen Militäroperation? Einem Bericht zufolge startet das US-Militär einen Einsatz, die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Ein Experte zweifelt aber an einem schnellen Erfolg.
Die Auferstehung (Artikel im ZEIT Magazin)
Sabine Rückert, Johanna Haberer
Die Theologin Sabine Rückert und Johanna Haberer untersuchen in diesem Zeit-Magazin-Artikel die Auferstehungsgeschichten der vier Evangelien. Sie erzählen die historischen Ereignisse nach und ordnen sie archäologisch ein, um die hintergründigen Aspekte dieser zentralen christlichen Geschichte zu beleuchten.
Die aufgeregte Republik
Jasper von Altenbockum
Kommentar zur modernen Empörungskultur und ihrer destruktiven Wirkung. Von Altenbockum kritisiert die hyperventilierte öffentliche Debatte und die inflationäre Verwendung des Wortes "Versagen" in der politischen Diskussion. Er zieht eine Parallele zum biblischen Murren der Israeliten und argumentiert, dass beide Phänomene letztlich die Institutionen untergraben, die sie tragen sollen.
Die Chinesen kommen
Der Artikel behandelt den Rückstand der deutschen Automobilindustrie in der Elektromobilität gegenüber China und Südkorea. Im Fokus steht, wie chinesische Unternehmen und Gründer wie Zhang Yiming von ByteDance/TikTok wirtschaftliche Dominanz aufbauen, während deutsche Hersteller bei der E-Mobilität den Anschluss verlieren. Das Spiegel-Titelthema verdeutlicht die strategische Bedrohung durch chinesische Konkurrenz für die deutsche Schlüsselindustrie.
Die Deutschen sind sich selbst nicht ganz geheuer
Jacques Schuster
In den Umfragen wächst die AfD in ungeahnte Höhen. Die hysterischen Debatten darüber beschwören faschistische Gespenster. Doch diese Strategie der Ausgrenzung greift nicht. Den Deutschen fehlt etwas ganz Entscheidendes.
Die Einkreisung
Sabine Rückert
"Die Einkreisung" ist ein Artikel von Sabine Rückert über den Fall Peter W., einen Mörder mehrerer Frauen. Der Titel ist eine Metapher dafür, wie sich die kriminalistische Beweislage über Jahre hinweg immer enger um den Täter zog — von Fingerabdrücken über DNA bis zum zufälligen Fund alter Asservate. Die Polizei benötigte lange Jahre, um den Mord an einer Kirchenmusikerin und einer alten Dame aufzuklären.
Die erotische Kolumne: Kolja Andre Nollte über weibliche Lust und Selbstermächtigung beim Sex
Kolja Andre Nollte
Den Begriff »Domina« kennen die meisten, bei »Dominus« stutzen viele. Kolja-André Nolte ist einer. Er betreibt das Berliner »Atrium«-Studio, vor allem Frauen kommen zu ihm. Dominiert er sie ‒ oder verleiht er ihnen Macht?
Die Faszination des Bösen
Sabine Rückert
Sabine Rückert setzt sich in ihrer Titelgeschichte für die ZEIT mit der Faszination des Bösen auseinander. Im Gespräch mit dem Wiener Theologen Ulrich Körtner, der sich intensiv mit Apokalypse-Literatur befasst, erkundet sie grundlegende religiöse Fragen zur Theodizee und zum Vertrauen auf Gottes Welterhalt und erlösendes Wirken.
Die feindlichen Eltern
Sabine Rückert
Das Dossier untersucht die Hintergründe extremer Gewalt gegen Kinder, wie sie in Fällen von Babymord oder der Tötung mehrerer Neugeborener sichtbar wird. Sabine Rückerts Analyse von 2005 konzentriert sich nicht auf Einzelfälle, sondern auf die gesellschaftlichen und persönlichen Faktoren, die Eltern zu derartigen Taten treiben. Der Artikel bietet einen tieferen Verständnisrahmen für die Ursachen von Kindesmisshandlung.
Die fossile Party geht weiter
Christian Geinitz
Kritischer Kommentar zur Lobbyarbeit der fossilen Industrie. Christian Geinitz analysiert, wie Öl- und Gas-Konzerne durch Technologien wie Carbon Capture and Storage (CCS) ihre Geschäftsmodelle zu rechtfertigen versuchen. Der Text entlarvt die Strategien, mit denen die fossile Industrie ihre Relevanz in der Energiewende zu bewahren sucht.
Die Frau ohne Handbremse
Die Berliner Zeitung porträtiert die politische Karriere von Katarina Barley unter dem prägnanten Titel "Die Frau ohne Handbremse". Der Artikel zeichnet ihren steilen beruflichen Aufstieg nach und erklärt den Spitznamen, der sowohl ihre ambitionierte Laufbahn als auch eine humorvolle Anekdote mit ihrem Karmann Ghia andeutet.
Die Freude an der Unvernunft
Hanno Rauterberg
Hanno Rauterbergs Essay behandelt die Doppelmoral der Unvernunft: Wir verurteilen in anderen, was wir selbst tun – fliegen, fleischreich essen, große Autos fahren. Der Autor argumentiert, dass nicht die Unvernunft das Problem ist, sondern die Krise der Vernunft. Sein Kern: Menschen brauchen das Recht auf gelegentliche Unvernunft, um den inneren Morallehrer für ein paar Stunden auszuschalten.
Die Freundin
Die Freundin war eine lesbische Zeitschrift aus Berlin der 1920er Jahre und Zeugnis einer vielfältigen lesbischen Subkultur, die während dieser Zeit florierte. Der Artikel dokumentiert die Geschichte dieser Magazine, die Teil der lebendigen Kulturszene rund um Orte wie das KaDeWe waren, aber durch die Nazis systematisch zerstört und unterdrückt wurden. Die Recherche beleuchtet eine weitgehend vergessene Epoche queerer Geschichte und die Bedeutung des Spinnbodenarchivs als Gedächtnis dieser Kultur.
Die geraubten Mädchen
Wolfgang Bauer
Es gibt einen Widerspruch in den Angaben: Der Artikeltitel und Teaser beziehen sich auf Wolfgang Dinslages Film **"Für Elise"** (Mutter-Tochter-Drama), aber das Zitat und der Kontext beschreiben Wolfgang Bauers **Reportage über entführte Mädchen in Nigeria** (Boko Haram, ZEIT-Magazin 2015). Das sind zwei völlig unterschiedliche Artikel. Welcher der beiden soll beschrieben werden?
Die Götterdämmerung
Prelude The three Norns, daughters of earth mother Erda, weave the rope of destiny and sing of the past and future: for his spear of law, Wotan once broke a branch from the sacred World Tree, which promptly ...
Die Gotteskrieger
Jörg Schindler
Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie. Die SPIEGEL-Titelstory.
Die Grünen als Sündenbock
Bernd Ulrich
Der Artikel analysiert, warum die Grünen in der öffentlichen Debatte zum Sündenbock gemacht werden. Nach Bernd Ulrich liegt die intensive Kritik nicht primär an konkreten Fehlern der Partei, sondern daran, dass sie unbequeme Realitäten wie den Klimawandel verkörpert. Die Gesellschaft wehrt sich gegen die Grünen als Träger dieser unbequemen Wahrheiten, denen sie sich lieber nicht stellen möchte.
Die Hafermilchmänner
Nina Power
Der Artikel beleuchtet ein neues Phänomen bei Männern in der Lebensmitte: Anstatt klassischer Midlife-Crisis-Klischees wie Alkohol und Affären beschäftigen sie sich mit Hafermilch, Laufschuhen und Wellness-Trends. Nina Power analysiert diese veränderte Haltung zur Männlichkeit, bei der Selbstoptimierung und gesundes Verhalten im Mittelpunkt stehen.
Die Hälfte der Amerikaner schaut erstaunlich positiv auf diese Trump-Jahre zurück
René Pfister
Der Spiegel-Artikel von René Pfister analysiert, wie amerikanische Bürger die Trump-Jahre bewerten. Gegen die in Europa vorherrschende kritische Sicht zeigt er auf, dass etwa die Hälfte der Amerikaner Trumps Amtszeit positiv sieht – und erklärt nachvollziehbar, warum.
Die Helden der Bibel
Dietmar Pieper
Die Spiegel-Reportage untersucht die archäologischen Belege für biblische Figuren wie David und Goliat. Reporter Dietmar Pieper recherchiert bei israelischen Archäologen, um zu klären, welche biblischen Personen tatsächlich gelebt haben und welche auf Legendenbildung basieren. Die Reportage zeigt, was moderne Archäologie über die Historizität bekannter biblischer Helden beweisen kann.
Die helle Welt des Josef Heeg
Henning Sußebach
Der Pensionär Josef Heeg hilft drei gestrandeten rumänischen Handwerkern an der Autobahn nicht nur mit Unterkunft, sondern leiht ihnen auch sein Auto für die 1700 Kilometer lange Heimreise. Die Reportage zeigt ein Beispiel außergewöhnlicher Menschlichkeit und widerlegt die Annahme, dass Menschen egoistisch sind. Der Autor Henning Sußebach erzählt die Geschichte als moderne Parallele zur biblischen Josefs-Erzählung von Großzügigkeit und Vertrauen.
Die Hitler-Tagebücher
Im April 1983 präsentiert Gerd Heidemann die angeblich echten Hitler-Tagebücher, die sich wenig später als Fälschung herausstellen. Kurz darauf verliert der Reporter zunächst seinen Job und wird dann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nun ist Heidemann im Alter von 93 Jahren gestorben.
Die Hochzeit der Bücher
Sabine Rückert
Reportage über die Wiedervereinigung der beiden Berliner Bibliotheken nach dem Mauerfall. Die wertvollen Buchbestände waren durch Krieg und Teilung voneinander getrennt und finden nun wieder zusammen. Der Artikel zeigt, wie die Bibliothekare sich in ihren eigenen, wiedervereinigten Häusern neu orientieren müssen.
Die Jugend von heute
Jens Balzer
Jens Balzers Artikel in der Zeit Online untersucht die Generationenkonflikte, die durch Corona neu entfacht wurden. Im Fokus steht der Topos der feiernden Jugend, der für steigende Infektionszahlen verantwortlich gemacht wird – eine vereinfachte Erzählung, die gesellschaftliche Spannungen zwischen den Generationen verschärft.
Die kleinen Verbrechen
Ursula März
Die Kolumne „Die kleinen Verbrechen" von Ursula März in der ZEIT-Ausgabe 15/2025 dokumentiert historische Tierprozesse aus vergangenen Jahrhunderten. Sie zeigt auf, dass Tiere tatsächlich vor Gericht standen und verurteilt wurden. Diese faszinierende Reihe ist Teil des neuen ZEIT-Verbrechen-Kriminalmagazins.
Die Knobel-Serie der Zeit
Thomas von Randow
Der Artikel ist eine Rückschau auf einen Text des ZEIT-Journalisten Thomas von Randow von vor 25 Jahren, in dem er die Auswirkungen der ersten privaten Computer auf unser Leben beschrieb. Der Text überprüft, inwieweit sich von Randows Vorhersagen bewahrheitet haben. Bekannt ist von Randow für seine mathematischen Knobelserien in der ZEIT.
Die Krankheit als Metapher
Georg Seeßlen
Der Artikel von Georg Seeßlen untersucht, wie Krankheit in der Geschichte und Kultur als Metapher und Strafe interpretiert wird. Anhand der Corona-Pandemie zeigt Seeßlen, wie biblische Plagen verstanden werden können: als Ausdruck eines Konflikts zwischen dem Göttlichen und der Menschheit, als Prüfung, die dem Leiden einen Sinn gibt. Der Text hinterfragt, ob eine religiöse oder metaphorische Erklärung für Leid leichter zu ertragen ist als der sinnlose Zufall.
Die Kriege um Wasser
Spiegel-Titelgeschichte (ca. 2003) über drohende Kriege und Konflikte um Wasserressourcen. Der Artikel warnt vor Wassermangel und geopolitischen Spannungen um diesen kritischen Rohstoff.
Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine
Der Artikel behandelt die aktuelle Lage der Ukraine im Krieg und beleuchtet, wie Kiew trotz militärischer Konflikte an seiner Unabhängigkeit festhält. Gleichzeitig werden die pessimistischen Friedensaussichten thematisiert, die das Land prägen. Der Text reflektiert sowohl die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung als auch die Herausforderungen für eine zukünftige politische Lösung des Konflikts.
Die Letzte Seite
Die Letzte Seite ist eine bekannte Rubrik des Stern-Magazins, in der prominente Persönlichkeiten porträtiert und kommentiert werden. Der Artikel behandelt mit humorvollem Ton die Frage, was aus bekannten politischen Figuren wie dem geflohenen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch geworden ist und verweist auf die Tradition dieser Magazin-Kolumne.
Die letzte Wiese
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Artikel dokumentiert den Konflikt zwischen Wohnungsbau und Naturschutz am Beispiel einer Streuobstwiese in Baden-Württemberg, die bebaut werden soll. Er zeigt das deutsche Flächenfraß-Dilemma: Jede Sekunde werden sieben Quadratmeter Boden verbaut. Eine Geschichte über den alltäglichen Kampf zwischen Wohnungsmangel und Umweltschutz.
Die letzten Helden
Michael Thumann, Alice Bota, Katharina Lobenstein
Man wird es mir hoffentlich nicht als groben Mißbrauch anrechnen, wenn ich diese berühmte Überschrift herbeiziehe, um auf die Tatsache hinzuweisen, daß es von Zeit zu Zeit notwendig sei, die Begriffe Held und Heldentum von planmäßiger Mißdeutung zu befreien und auf ihre wahre Substanz zurückzuführen.
Die liebende Freundin
Die Freundin (English The Girlfriend The Ideal Friendship Journal) was a popular Weimarera German lesbian magazine published from 1924 to 1933. The magazine was published from Berlin, the capital of Germany, by the Bund fr Menschenrecht (translated variously as League for Human Rights or Federat
Die Liste wird immer länger. Wieder mal ein mysteriöser Todesfall in Russlands Elite
Der Artikel dokumentiert die gehäufte Serie mysteriöser Todesfälle in Russlands Elite seit dem Ukraine-Krieg 2022. Zahlreiche hochrangige russische Funktionäre und Oligarchen sind durch Treppen- oder Fensterstürze sowie andere ungeklärte Umstände gestorben, was Verdacht auf unnatürliche Ursachen aufwirft. Das Stern-Reportage zeigt ein beunruhigendes Muster verdächtiger Todesfälle, die als Zeichen von Machtkämpfen und Säuberungen innerhalb der russischen Führungselite gedeutet werden.
Die Lüge als Diskursstrategie
Marc Schieritz
Marc Schieritz und Marc Brost analysieren die aktuelle Konjunkturpolitik Deutschlands und die Rückkehr ideologischer Debatten aus der Vorkrisenzeit. Der Artikel thematisiert, wie Lügen und Desinformation als bewusste Diskursstrategie in der politischen Debatte eingesetzt werden – ein Phänomen, das zunächst in der amerikanischen Demokratie beobachtet wurde und nun auch in Deutschland Einzug hält. Die Autoren hinterfragen, ob Deutschland aus früheren Fehlern lernen kann oder die Mechanismen politischer Desinformation auch hierzulande zu Lasten der Demokratie wirken werden.
Die Macht der Kränkung
Ute Eberle
Die Manesse Bibliothek der Weltliteratur ist eine von Walther Meier (1898–1982) ins Leben gerufene deutschsprachige Buchreihe des Manesse Verlags mit Werken der Weltliteratur. Ursprünglich befand sich der Verlagssitz in Zürich und die Reihe bildete dessen Flaggschiff. Heute gehört Manesse zur Penguin Random House Verlagsgruppe.
Die Manns
Florian Illies
Florian Illies porträtiert in dieser ZEIT-Titelgeschichte Thomas Mann und seine Familie im Exil. Der Artikel zeichnet nach, wie die Familie Mann zu einem kulturellen Symbol für Deutschland wurde – ähnlich wie die britischen Windsors für England. Illies zeigt, wie diese Künstlerfamilie den Deutschen als Ventil für nationale Identität und Gefühle diente, auch während ihrer Zeit im Ausland.
Die Melodie des Kohelet (FAZ)
Christian Geier
Der Artikel von Christian Geier untersucht die poetische Qualität des alttestamentlichen Buchs Kohelet und zeigt, wie in dessen rhythmischer Sprache eine innere Musik erkannt werden kann. Diese Musik vermittelt die Weisheit des Textes direkter als analytische Begriffe. Der Autor verfolgt, wie Kohelet vom philosophischen Denken zur pragmatischen Betrachtung des alltäglichen Lebens gelangt.
Die Menschen von gestern
Jan Böhmermann
Jan Böhermann argumentiert in diesem ZEIT-Artikel, dass Deutschland seine bestehenden gesellschaftlichen Gräben überwinden müsse. Statt alte Konfliktlinien zu bewahren, schlägt er vor, eine neue Trennlinie zwischen progressiven und konservativen Kräften zu schaffen – zwischen Menschen, die die Gesellschaft voranbringen wollen, und jenen, die sich an überholten Positionen festhalten. Der Text behandelt die Frage, wie eine moderne Gesellschaft mit unterschiedlichen Zukunftsentwürfen umgehen kann.
Die Mörderin
Sabine Rückert
Der Artikel erzählt von Valerie L., die ihren gewalttätigen Mann durch einen Auftragskiller töten ließ und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Sabine Rückert berichtete ausführlich über diesen Fall und gewann damit den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit dem Preisgeld finanzierte die Verurteilte einen Anwalt für ein Gnadengesuch.
Die Mutter Courage Bayerns
Das Ernst-Mach-Gymnasium in Haar hat Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" unter dem Titel "Courage, Kattrin!" mit innovativen Veränderungen inszeniert. Die zentrale Neuerung ist die verstärkte Rolle der Figur Kattrin (gespielt von der 18-jährigen Sophie Gigou), die im Original nur eine passive Zuschauerin der Kriegsgräuel ist, hier aber als bewusste Gegenfigur zur profitgierigen Mutter Courage fungiert und am Ende aktiv handelt – sie warnt die Bewohner vor einem drohenden Angriff und zahlt dafür mit ihrem Leben. Die Mutter Courage selbst wird nicht von einer einzelnen Schauspielerin verkörpert, sondern wechselt in jeder Szene den Darsteller, was die universelle Egozentrik in Kriegszeiten symbolisiert. Durch diese Interpretation erweckt die Schulproduktion bei den Zuschauern Mitgefühl statt nur distanzierte Betrachtung und unterstreicht damit die Aktualität von Brechts Antikriegsbotschaft – verstärkt durch Zeitungsartikel, die symbolisch auf den gegenwärtigen Krieg in Europa verweisen.
Die Neue Rundschau
S. Fischer Verlag
Die Neue Rundschau ist eine traditionsreiche Literaturzeitschrift des S. Fischer Verlags mit langer Geschichte. Die Zeitschrift publiziert hochwertige literarische Arbeiten und ist vergleichbar mit anderen angesehenen Literaturmagazinen wie dem Merkur. Für diese renommierte Publication entstand ein Auftragstext in Form eines Hexen-Gedichts von Kim de l'Horizon.
Die Peinlich-Plakate der CDU – Parteisoldaten statt normaler Menschen
Der Artikel kritisiert die Wahlplakate der CDU, auf denen statt echten Fachkräften verkleidete Parteimitglieder in Berufsrollen wie Polizisten oder Pfleger posieren. BILD.de bewertete diese Kampagne als realitätsfern und wenig authentisch. Die inszenierte Darstellung wurde öffentlich als peinlich und unglaubwürdig wahrgenommen, da die dargestellten Personen offensichtlich keine echter Berufstätigen waren.
Die Perestroika hat unser Land zum Bettler gemacht
Sabine Rückerts Artikel untersucht die Enttäuschung und das Murren in der Bevölkerung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Er zeigt, wie die Perestroika und die nachfolgende Umwälzung zu wirtschaftlichem Niedergang und Desillusionierung führten. Der Text zieht eine Parallele zur biblischen Geschichte des befreiten Volkes Israel, das trotz seiner Befreiung unzufrieden war. Damit illustriert er ein wiederkehrendes menschliches Phänomen: Die Enttäuschung, wenn erhoffte Befreiung nicht zu dem erhofften Wohlstand führt.
Die Presse darf nicht in Ollis Wohnzimmer
Birgit Mütrat
Kritik der Badisch-Rheinischen Zeitung auf das Presseverbot bei Olli Schulz' Tournee: Journalistin Birgit Mütrat setzt sich mit der Entscheidung des Künstlers auseinander, Journalisten von seinen Auftritten auszusperren, um frei persönliche Geschichten zu erzählen. Sie kritisiert das Verbot als undemokratisch und zieht Parallelen zu politischen Themen.
Die radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin
Der Artikel behandelt die persönlichen Konsequenzen sensationalistischer Berichterstattung. Ein BILD-Zeitungsartikel stellte eine Person als „radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin" dar, was eine Welle von Hass-Post und Drohungen auslöste. Das Erlebnis verursachte großen Schaden und führte zu Überlegungen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.