Justizgeschichte
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Medien (11)
Buch über die Fälle von Ernst Gennert
Franz von Schmidt · 2021
Der Breite Weg ist die Hauptgeschäftsstraße in der Altstadt von Magdeburg. Aufgrund großzügiger Palaisbauten und Bürgerhäuser im Stil des Barock galt er zeitweise als schönste Barockstraße Deutschlands. Im Zweiten Weltkrieg wurden bis dahin noch erhaltene barocke und historische Gebäude weitgehend zerstört.
Die Akte Rosenburg
Manfred Görtemaker, Christoph Safferling
Die Rosenburg-Studie untersucht die personelle und inhaltliche Kontinuität zwischen dem Reichsjustizministerium und dem Bundesjustizministerium nach 1949. Das Buch dokumentiert, wie NS-belastete Juristen in der Nachkriegsjustiz tätig waren und Gesetze zur Straflosstellung von NS-Beihilfetätern mitgestalteten. Es zeigt ein dunkles Kapitel der westdeutschen Rechtsprechungsgeschichte auf.
Die Stammheim-Bänder
WDR
Die Stammheim-Bänder sind Originaltonaufnahmen aus dem RAF-Prozess von 1975, auf denen die Stimmen der Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Mahler und Holger Mainz sowie ihres Verteidigers Otto Schily zu hören sind. Das Hörbuch dokumentiert eine der bedeutendsten Gerichtsverhandlungen der Bundesrepublik und zeigt die historische Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Justizsystem und der Rote-Armee-Fraktion. Das Material ist als kostenloser Podcast auf Spotify verfügbar und bietet unmittelbaren Zugang zu diesem wichtigen Zeitdokument.
Die kleinen Verbrechen
Ursula Merz
Die Kolumne „Die kleinen Verbrechen" von Ursula Merz in der ZEIT-Ausgabe 15/2025 dokumentiert historische Tierprozesse aus vergangenen Jahrhunderten. Sie zeigt auf, dass Tiere tatsächlich vor Gericht standen und verurteilt wurden. Diese faszinierende Reihe ist Teil des neuen ZEIT-Verbrechen-Kriminalmagazins.
Fotoserie aus Berliner Kriminalgerichten
Leo Rosenthal
Historische Fotoserie des jüdischen Fotografen Leo Rosenthal aus den 1920er und 1930er Jahren. Rosenthal fotografierte heimlich in Berliner Kriminalgerichten und dokumentierte auf seinen Originalaufnahmen berühmte Prozessbeteiligte wie Einstein und Hitler. Die Serie bietet einen seltenen visuellen Einblick in die deutsche Justizgeschichte der Weimarer Republik und zeigt die Arbeit eines Künstlers unter schwierigen historischen Bedingungen.
Furchtbare Juristen
Ingo Müller · 2014
Ingo Müllers Werk dokumentiert die Verstrickung deutscher Juristen in den NS-Verbrechen und das Fehlen ihrer juristischen Aufarbeitung nach 1945. Das Buch zeigt, wie die deutsche Justiz die Verbrechen des Holocausts ermöglichte und diese Verstrickungen lange verdrängt wurden. Ein zentrales Werk zum Verständnis der Nachkriegsjustiz und ihrer Verantwortung.
Handbuch der Justiz
· 2013
Das Bild ubiquitären Versagens und moralischer Stumpfheit der deutschen Justiz ist fest etabliert. Edith Raim stellt es nicht ganz auf den Kopf, sie relativiert die gängige Deutung aber in vielerlei Hinsicht. Ausgangspunkt ist die facettenreiche Sozialgeschichte der westdeutschen Justiz nach 1945, wobei auch die leidenschaftlichen deutsch-alliierten Diskussionen über die nationalsozialistischen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" untersucht werden.
Monografie über die Hexenverfolgung am Niederrhein
· 2021
In Gerresheim (heute: Düsseldorf) kam es 1737 zum letzten Hexenprozess im Rheinland. Angeklagt waren zwei Frauen: Helene Mechthild Curtens (ca. 15 Jahre) und Agnes Olmans (ca. 45 Jahre). Das Buch zeichnet ihren Lebens- und Leidensweg nach und beleuchtet die Rolle der beiden ermittelnden Richter. Hierfür hat der Autor alle erhaltenen Original-Akten gesichtet und ausgewertet.
Rosenburg-Studie (Die Akte Rosenburg)
Manfred Görtemaker / Christoph Safferling
Wissenschaftliche Untersuchung der personellen Kontinuität zwischen dem Reichsjustizministerium und dem Bundesjustizministerium ab 1949. Die Studie analysiert, welche Auswirkungen die Übernahme von Reichsjustizbeamten auf die bundesdeutsche Gesetzgebung hatte und dokumentiert die juristische Aufarbeitung dieser Kontinuität.
Sagt mir, was ich gestehen soll
Historische Monografie über Hexenverfolgung und die erzwungenen Geständnisse von Verfolgten unter Folter. Die Studie untersucht systematisch, wie Geständnisse während Hexenprozessen nicht aus freiem Willen entstanden, sondern gezielt durch Torture extrahiert wurden.
Vossische Zeitung
Die Vossische Zeitung war eine bedeutende deutsche Zeitung, die im 19. Jahrhundert Gerichtsverhandlungen in nahezu wörtlichen Protokollen dokumentierte. Durch ihre detaillierten Berichte gilt sie heute als wichtige historische Quelle und ermöglicht Historikern, historische Prozesse und Ereignisse präzise nachzuvollziehen.