Architektur
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Medien (48)
A to Z West
Andrea Zittel
A-Z West ist ein über 80 Hektar großes Kunstprojekt in der Kalifornischen Hochwüste neben dem Joshua Tree National Park, das seit seiner Entstehung als Experimentierraum für Lebensformen dient. Das Werk erforscht grundlegende Fragen wie „Wie soll man leben?" und „Was gibt dem Leben Sinn?" durch die Verflechtung von Räumen, Objekten und alltäglichen Praktiken. Im Zentrum steht die Untersuchung von Spannungen zwischen Freiheit, Sicherheit und Kontrolle – wie Grenzen und Strukturen paradoxerweise zu größerer Freiheit führen können. Seit Januar 2022 wird A-Z West von der Organisation High Desert Test Sites verwaltet und für Residenzen und öffentliche Programme genutzt.
Anselm Kiefer – Ausstellung in Barjac
Anselm Kiefer
Das Anselm-Kiefer-Gelände in Südfrankreich ist ein außergewöhnliches Kunstprojekt des deutschen Künstlers Anselm Kiefer, das sich auf einem ehemaligen Flughafen befindet. Die expansive Installation vereint Werke aus verschiedenen Phasen von Kiefers künstlerischem Schaffen und schafft eine immersive Umgebung, die Architektur, Landschaft und bildende Kunst verschmilzt. Das Gesamtwerk gilt als eines der beeindruckendsten Kunstprojekte der Gegenwart und bietet eine tiefgreifende Erfahrung für Besucher, die sich mit Kiefers großflächigen, materialintensiven Arbeiten auseinandersetzen möchten.
Bird's Nest (Nationalstadion Peking)
Ai Weiwei / Herzog & de Meuron
Der Entwurf des Olympiastadions in Peking (Bird's Nest) ist eine revolutionäre Zusammenarbeit zwischen dem chinesischen Künstler Ai Weiwei und den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Das Stadion zeichnet sich dadurch aus, dass Struktur und Dekoration eine Einheit bilden – ein innovativer Ansatz, bei dem die Architektur die Essenz eines Tiergartens nicht nur visuell, sondern auch funktional und strukturell interpretiert. Der Artikel dokumentiert einen Meilenstein der modernen Architektur, bei dem künstlerische Vision und technische Expertise verschmelzen.
Bruder Klaus Feldkapelle
Peter Zumthor
Die Bruder Klaus Feldkapelle ist ein minimalistisches Kapellengebäude von Stararchitekt Peter Zumthor in Mechernich. Das ungewöhnliche Bauwerk aus Beton wird als eines der bedeutendsten zeitgenössischen Sakralbauten betrachtet. Der Artikel wird im Podcast als interessante Architektur-Alternative zu anderen bekannten Memorialen diskutiert.
Café Bravo (Glasskulptur)
Dan Graham
Café Bravo ist eine Glasskulptur des Konzeptkünstlers Dan Graham, die in der Auguststraße steht. Als eine seiner ersten Gebäudeskulpturen dokumentiert sie Grahams innovative Herangehensweise an Konzeptkunst und Architektur. Das Werk entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Graham und dem Kunstwelt-Akteur Klaus Biesenbach und gilt als bedeutendes Beispiel für die Integration von künstlerischen Ideen in den städtischen Raum.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal)
Peter Eisenman
Eisenmans Holocaust-Mahnmal in Berlin nutzt ein Feld aus geneigten Stelen, um durch körperliche Destabilisierung eine intensive emotionale Erfahrung zu schaffen. Der bewusst geneigte Boden zieht sich durch die gesamte Installation und führt dazu, dass Besucher die räumliche Verunsicherung unmittelbar körperlich erleben. Architekten wie Daniel Libeskind schätzen diese innovative Gestaltung als kraftvolle Demonstration, wie Architektur die menschliche Wahrnehmung beeinflussen kann.
Der Glasbaustein ist zurück
Der Artikel behandelt die Renaissance des Glasbausteins als modernes Designelement in der zeitgenössischen Architektur. Lange Zeit aus der Mode geraten, erlebt das Material derzeit ein bemerkenswertes Comeback, besonders in trendigen Restaurants und gehobenen Gastronomiekonzepten. Die FAZ beleuchtet, wie dieser klassische Baustoff neu interpretiert wird und wieder zum Symbol für zeitgenössisches, stylisches Design avanciert.
Deutscher Pavillon, Biennale di Venezia 2011 (Goldener Löwe)
Christoph Schlingensief
Der Text dokumentiert das Schicksal von Christoph Schlingensiefs Hauptwerk, das als einzige deutsche Arbeit den Goldenen Löwen der Biennale di Venezia 2011 erhielt. Nach der Ausstellung wird das preisgekrönte Werk in einem Container in Duisburg gelagert und bleibt der Öffentlichkeit unzugänglich. Julia Stoschek beschreibt diese Situation als kulturellen Skandal und hinterfragt den Umgang mit diesem bedeutenden künstlerischen Erbe.
Dokumentarfilm über München
Dieser Dokumentarfilm bietet einen Einblick in die Geschichte und Architektur Münchens, mit besonderem Fokus auf das ikonische Kaufhaus Cittat 2000 in Schwabing. Das Gebäude verkörpert die Nachkriegsmoderne und ist ein wichtiges Zeugnis der Stadtentwicklung. Der Film ist besonders für Journalisten und Reporter interessant, die sich mit urbaner Geschichte und Architekturgeschichte auseinandersetzen möchten.
Dokumentarfilm über Schlösser an der Loire
Dokumentation über die beeindruckenden Schlösser der Loire-Region in Frankreich. Die Produktion wird regelmäßig auf dem Kulturkanal Arte wiederholt und befasst sich ausschließlich mit der Architektur und Geschichte dieser historischen Bauwerke. Ein Muss für alle, die sich für europäische Kulturgeschichte und imposante Schlossarchitektur interessieren.
Dokumentation über die Schlösser an der Loire
Diese Arte-Dokumentation bietet einen umfassenden Überblick über die beeindruckenden Schlösser an der Loire in Frankreich. Christoph Amend gehört zu ihren großen Bewunderern und hebt hervor, dass die aufwändig produzierte Doku sich ausschließlich mit dieser architektonischen Schatzkammer auseinandersetzt. Das Werk wird regelmäßig wiederholt und richtet sich an alle, die sich für französische Geschichte und Renaissance-Baukunst interessieren.
Emerald Necklace (Green Necklace)
Frederick Law Olmsted
Frederick Law Olmsted schuf mit dem Emerald Necklace ein bahnbrechendes Grünflächensystem in Boston, das Olmsteds innovative Landschaftsarchitektur prägt und als bedeutender als der Central Park gilt. Das Projekt zeigt visionäre Ansätze zur Stadtgestaltung und beeinflusste nachfolgende Konzepte für die Stadt der Zukunft, wie Oswald Mathias Ungers' Begrünungspläne für Berlin.
Farnsworth House
Ludwig Mies van der Rohe
Das Farnsworth House ist ein Meisterwerk der modernen Architektur von Ludwig Mies van der Rohe, das die duale Natur von Glas als Material demonstriert: Es schafft gleichzeitig Transparenz und räumliche Abgrenzung. Diese konzeptuelle Idee ist zentral für die künstlerische Arbeit von Olafur Elíasson, besonders bei seiner Louis-Vuitton-Installation ICU, die sich mit Glas als sozialer und visueller Grenze auseinandersetzt.
Frank Lloyd Wright - George Stewart House (Butterfly Woods)
Frank Lloyd Wright
Das George Stewart House in Südkalifornien ist Frank Lloyd Wrights erste kalifornische Residenz von 1909 und ein einzigartiges Beispiel seiner Designphilosophie, wonach die natürliche Umgebung als zentrales Gestaltungselement fungiert. Konstruiert aus Redwood und in native Wälder integriert, verkörpert es Wrights Überzeugung, dass Natur statt Kunstwerke den Raum definieren sollte. Das Haus zeigt die innovative Architektur des frühen 20. Jahrhunderts und bleibt ein bedeutendes Zeugnis organischen Bauens.
Galleria Prospettica (Palazzo Spada)
Francesco Borromini
Borrominis Galerieprospekt im Palazzo Spada ist eine berühmte Trompe-l'œil-Kolonnade, die durch optische Perspektivtäuschung Raum suggiert, wo keiner existiert. Für Künstler und Theoretiker wie Ólafur Elíasson bildet dieses Werk einen zentralen Anknüpfungspunkt zur Frage, wie Raumwahrnehmung historisch konstruiert wurde und wie Künstler diese Wahrnehmung manipulieren können. Das Interesse an Borrominis Werk verbindet sich hier mit kunsthistorischen Diskursen (Panofsky) über die Perspektive als kulturelle Erfindung, nicht als natürliche Sehweise.
Gießberg
Die Mensa Gießberg ist die Universitätsmensa in Konstanz und besticht durch ihre Lage mit Seepanorama und Grünblick. Das Angebot umfasst drei Essenslinien – Seezeit-Teller, KombinierBar und hin&weg – ergänzt um Salatbuffet, Pasta-Gerichte, Snacks und eine vielfältige Getränkeauswahl in der angeschlossenen Cafeteria. Die Mensa hat durchgehend von morgens bis abends geöffnet und richtet sich vor allem an Studierende der Universität Konstanz. Das Konzept verbindet qualitätsgerechte Verpflegung mit angenehmer Atmosphäre an der Lakeside-Lage des Campus.
Glas als soziale Grenze
Richard Sennett · 2008
Richard Sennett, Soziologe und Urbanist an der London School of Economics, analysiert Glas als soziale Grenze in modernen städtischen Räumen. Seine These untersucht, wie materielle Strukturen wie Glasfassaden soziale Ungleichheit und Segregation prägen und die Wahrnehmung von öffentlichem Raum beeinflussen. Das Konzept ist relevant für das Verständnis zeitgenössischer Stadtentwicklung und ihrer sozialen Auswirkungen.
Grabmal Adolf Loos
Adolf Loos
Das Ehrengrab von Adolf Loos auf dem Wiener Zentralfriedhof ist ein architektonisches Manifest seiner puristischen Designphilosophie. Der schmucklose Betonstruktur verzichtet vollständig auf Verzierungen und zeigt nur einen schlichten Quader mit Schriftzug – ohne Daten oder weitere Ornamente. Das Grabmal dokumentiert Loos' radikale Ablehnung überflüssigen Schmucks und gilt als bedeutender Ort für das Verständnis der modernen Architektur.
Hausboot (Dokumentation)
· 2021
Zwei Musiker widmen sich mit Leidenschaft und wenig Know-how einer großen Herausforderung: Sie wollen das Hausboot eines Sängers in einen Ort des Schaffens verwandeln.
Hochhäuser
Alexander Schimmelbusch · 2020
Die Königsallee, kurz Kö genannt, ist ein in nordsüdlicher Richtung verlaufender Boulevard im Stadtzentrum von Düsseldorf. Die Kö ist eine der führenden Luxuseinkaufsstraßen Europas. Charakteristisch für ihre Gestaltung sind der Stadtgraben (auch Kö-Graben genannt) und der eindrucksvolle Baumbestand. Mit fast durchgehend 87 Metern ist sie, von Haus- zu Hausfassade gemessen, die breiteste Straße Deutschlands.
Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Peter Eisenman
Die subtile Schräge des Bodens in Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal wird hier als Gestaltungsmittel analysiert. Der Künstler Olafur Elíasson diskutiert, wie die bewusste Neigung den Besucher körperlich desorientiert und damit das Gedenken unmittelbar erlebbar macht. Die Architektur nutzt physische Wahrnehmung als emotionale Schicht.
Hühnerhochhaus
Das Hühnerhochhaus war ein zehnstöckiges Gebäude in Berlin-Neukölln, das 1967 errichtet wurde und bis zu 150.000 Legehennen beherbergte. Es gilt als Beispiel für die Massentierhaltung der Nachkriegszeit und wurde später zum Symbol der industrialisierten Geflügelproduktion. Der Wikipedia-Artikel dokumentiert diese architektonisch ungewöhnliche Lösung für die Intensivhaltung von Nutztieren.
Isa Genzken: 75 Skulpturen (Ausstellung Neue Nationalgalerie)
Isa Genzken
Die Retrospektive zeigt 75 Skulpturen von Isa Genzken in der Neuen Nationalgalerie im direkten Dialog mit dem Mies-van-der-Rohe-Bau. Kurator Biesenbach wählte eine bewusst einfache chronologische Reihung als provokatives kuratorisches Statement, das auf den ersten Blick naiv wirkt, sich aber als künstlerisch erhellend erweist. Die unkonventionelle Anordnung demonstriert Genkzens künstlerische Entwicklung und Reife über mehrere Jahrzehnte und zeigt, wie konzeptuelle Kühnheit durch schlichte Mittel entstehen kann.
Jüdisches Museum Berlin
Daniel Libeskind
Architektonisches Kunstwerk von Daniel Libeskind: Der Garten des Exils im Jüdischen Museum Berlin mit schrägen Säulen und geneigtem Boden erzeugt körperliche Destabilisierung und zwingt Besucher, ihre Selbstwahrnehmung im Raum neu zu bewerten – ein Konzept künstlerischer Intervention, das mit Claude Parents Theorie der Obliquität verbunden ist.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Neubau)
Egon Eiermann
Der 1963 fertiggestellte Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin ist ein Meisterwerk der Nachkriegsmoderne von Architekt Egon Eiermann. Das ikonische Bauwerk aus blauem Glasbaustein dominiert den Breitscheidplatz und gilt als Symbol des Wiederaufbaus und der modernen Sakralarchitektur des 20. Jahrhunderts.
L'Oblique
Claude Parent · 2023
Vivre à l'oblique reste la grande idée de l'architecte Claude Parent qu'il énonce comme la posture le plus naturelle pour l'homme. Les textes de cette publication expliquent et illustrent les possibilités illimitées de cette nouvelle prise de possession de l'espace qui met l'architecture en mouvement.
L'Oblique
Claude Parent
L'Oblique war eine einflussreiche Architekturzeitschrift des Pariser Architekten Claude Parent aus den 1970er Jahren. Sie behandelt das Konzept der Schrägung und schrägen Flächen als gestalterische und theoretische Grundlagen in der Architektur. Die darin entwickelten Ideen zur physischen Destabilisierung von Räumen durch geneigte Ebenen hatten später nachweisbar Einfluss auf bekannte Bauwerke wie die Betonrampe der Londoner Tate Modern.
Looshaus
Adolf Loos
Ikonisches Wohnhaus von Adolf Loos (1910) am Michaelerplatz Wien. Revolutionäres Meisterwerk der modernen Architektur mit strenger, ornamentloser Ästhetik. Das Gebäude verkörpert einen radikalen Bruch mit dem Wiener Jugendstil und steht symbolisch für die Spannung zwischen architektonischer Brillanz und der ethisch problematischen Persönlichkeit des Schöpfers.
Menil Collection
Renzo Piano
Ikonisches Glasarchitektur-Museum von Renzo Piano in Houston für die Kunstsammlung der Familie de Menil. Das Gebäude verbindet innovative, transparente Architektur mit Kunstpräsentation und demonstriert Pianos Meisterschaft in der Beziehung zwischen Licht, Raum und Werkpräsentation.
Montparnasse
Andreas Gursky
Großformatige Fotografie des Künstlers Andreas Gursky, die das Pariser Viertel Montparnasse dokumentiert. Gurkys charakteristischer Stil vereint präzise Detailfülle mit abstrahierter urbaner Perspektive, die architektonische Strukturen und Stadtlandschaften in subtiler Monumentalität erfasst. Das Werk gehört zu seinen einflussreichen Arbeiten, die moderne Metropolen als Träger komplexer visueller Information darstellen.
National Museum of Qatar
Jean Nouvel
Das Nationalmuseum von Katar in Doha ist ein architektonisches Meisterwerk von Jean Nouvel, das durch seine bewusst schrägen Böden definiert wird. Diese unebenen Flächen sind keine konstruktive Notwendigkeit, sondern ein gestalterisches Konzept der körperlichen Destabilisierung – sie zwingen Besucher, ihre Balance aktiv zu halten und prägen so das Erlebnis des Museums.
Nationalmuseum von Katar
Jean Nouvel
Das Nationalmuseum von Katar in Doha ist ein Meisterwerk der modernen Architektur von Jean Nouvel. Das Museum zeichnet sich durch seine radikale Raumgestaltung aus: Kein einziger Boden ist flach, alle Flächen sind bewusst schräg angeordnet. Diese unkonventionelle Neigung erzeugt einen subtilen Diskomfort beim Besucher und stellt unsere Beziehung zu Raum und Körper fundamental in Frage – eine konzeptuelle Intervention, die Architektur als soziale und sensorische Erfahrung neu definiert.
Olympiastadion München (Zeltdach)
Frei Otto
Frei Ottos ikonisches Olympiastadion München kombiniert innovative Zeltdach-Konstruktion mit revolutionärem Leichtbau-Konzept. Das 1972 fertiggestellte Bauwerk ist ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst und definiert organische Moderne durch seine eleganten, drapierten Stahlkabel-Membranstrukturen.
Ornament und Verbrechen
Adolf Loos · 2012
Ornament und Verbrechen ist Loos' einflussreicher Aufsatz, in dem er gegen dekorative Ornamente in der Architektur argumentiert. Er positioniert moderne, ornamentlose Form als ästhetisches und ethisches Ideal und kritisiert Ornament als überflüssig und primitiv.
Palais Idéal
Ferdinand Cheval
Das Palais Idéal ist ein einzigartiges Steinbauwerk in Audrive bei Lyon, das der französische Briefträger Ferdinand Cheval über Jahrzehnte hinweg aus Feldsteinen errichtete, die er während seiner Postboten-Route sammelte. Das Bauwerk gilt als Meisterwerk der Art Brut und symbolisiert künstlerische Beharrlichkeit und die Verbindung zwischen menschlicher Kreativität und Natur.
Philips-Pavillon / Le Corbusier auf der Weltausstellung Brüssel 1958
Le Corbusier
Der Philips-Pavillon war ein futuristisches Architektur-Meisterwerk von Le Corbusier, entworfen für die Weltausstellung 1958 in Brüssel. Das Gebäude, ein Beispiel modernistischer Ingenieurskunst mit organischen Formen und innovativer Struktur, verkörpert die Utopien der Nachkriegsarchitektur. Obwohl als dauerhaftes Denkmal konzipiert, wurde der ikonische Pavillon später abgerissen und steht damit exemplarisch für die Ephemeralität selbst vermeintlich monumentaler Werke.
Porträt über Sir Norman Foster
Ian Parker
Ein Porträt des britischen Stararchitekten Norman Foster aus dem New Yorker, das seine Karriere als Schöpfer exklusiver Monumentalbauten für wohlhabende Kunden untersucht. Der Journalist Ian Parker geht dabei über Fosters wiederholte Lebensgeschichte hinaus und bietet eine investigative Analyse des renommierten Architekten und seiner beispiellosen Karriere.
Reichstagskuppel
Norman Foster
Moderne Glaskuppel des britischen Architekten Norman Foster auf dem Reichstag in Berlin. Das Bauwerk ersetzt die historische Kaiserkuppel und symbolisiert Parlamentarische Transparenz und Öffnung zur Öffentlichkeit. Heute ikonisches Wahrzeichen Berlins – realisiert durch Rita Süssmuths Durchsetzungskraft gegen CDU-interne Widerstände.
Sagrada Familia
Antoni Gaudí
Die Sagrada Familia ist Antoni Gaudís unvollendetes architektonisches Meisterwerk in Barcelona – eine Kirche mit organischen Formen, seit 1895 im Bau. Nach Gaudís Tod 1926 schreitet die Konstruktion schleppend voran, geprägt von technischen Herausforderungen wie der Sandstein-Problematik. Das Werk symbolisiert kreative Ambition und die Frage nach künstlerischer Vollendung.
Serpentine Gallery Ausstellung 2023
Tomás Saraceno
Kunstausstellung des argentinischen Künstlers Tomás Saraceno in der Londoner Serpentine Gallery 2023. Die Installation öffnet die Galerie nach außen und macht Natur zum integralen Bestandteil des Ausstellungsraumes. Eine ortsspezifische Arbeit, die die Beziehung zwischen Mensch, Architektur und Umwelt reflektiert und zum Nachdenken über Klimawandel einlädt.
Skyscraper-Dokumentation
Dokumentation über den Bau von Wolkenkratzern, die die zentrale Rolle von Native Americans bei diesem historischen Großprojekt beleuchtet.
Sleepwalkers
Doug Aitken
Videoinstallation von Doug Aitken, 2007 auf die Außenfassade des MoMA projiziert. Die monumentale Projektion zeigte cineastische Bilder aus Los Angeles und symbolisierte eine Öffnung des Museums in den urbanen öffentlichen Raum. Ein Schlüsselmoment der modernen Medienkunst, der die Grenze zwischen Museum und Stadt auflöste.
Stiftshütte mit Bundeslade (Gemälde/Illustration)
Lucas Cranach
Gemälde von Lucas Cranach nach Luthers Anweisung: Die Stiftshütte mit Bundeslade, wie im Bibeltext Exodus beschrieben. Cranach setzte die detaillierten Bauanweisungen bildlich um und illustrierte damit Luthers Verständnis biblischer Architektur während der Reformation.
Studie über geometrische Formwahrnehmung in verschiedenen Kulturen
Forschungsstudie zur kulturellen Beeinflussung der Formwahrnehmung. Menschen aus technologisierten Kulturen mit eckiger Architektur sehen geometrische Formen als rechteckig, während Menschen aus traditionellen Kulturen mit runden Behausungen dieselben Formen als rund wahrnehmen. Die Studie belegt, dass unsere gebaute Umgebung grundlegend beeinflusst, wie wir visuelle Reize interpretieren.
The Archipelago City
Oswald Mathias Ungers · 2013
In the manifesto 'The City in the City - Berlin, a Green Archipelago', Oswald Mathias Ungers and a number of his colleagues from Cornell University presented the first concepts and intellectual models for the shrinking city. This critical edition contains a previously unpublished version of the manifesto by Rem Koolhaas.
The City in the City: Berlin – A Green Archipelago
Oswald Mathias Ungers · 2013
In the manifesto The City in the City - Berlin: A Green Archipelago, Oswald Mathias Ungers and a number of his colleagues from Cornell University presented the first concepts and intellectual models for the shrinking city. In contrast to the reconstruction of the European city that was popular at the time, they developed the figure of a polycentric urban landscape.
The Glass Pavilion
Architektonisches Glaswerk, das modernistische Ideale von Transparenz und offenen Räumen verkörpert. Vergleichbar mit dem Farnsworth House, illustriert die soziale Funktion von Glasarchitektur als Medium für Raumerlebnis und konzeptuelle Offenheit. Meisterwerk des Minimalismus und der functionalistischen Designphilosophie.
Villa Müller
Adolf Loos
Modernistische Villa des österreichischen Architekten Adolf Loos, 1932 in Prag erbaut. Das Wohnhaus verkörpert Loos' puristische Designphilosophie mit klaren Linien und funktionaler Eleganz. Es ist ein Meisterwerk der klassischen Moderne und ein Schlüsselwerk der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts.