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543 Medien mit „K" · Seite 7 von 11
Kölner Treff
· 1976
Deutsche Talkshow mit Bettina Böttinger, die offene Gespräche mit Gästen aus Kultur, Medien und Gesellschaft führt. Das Format zeichnet sich durch authentische, tiefgründige Unterhaltungen aus, in denen persönliche Erfahrungen und Lebensgeschichten im Mittelpunkt stehen.
Kolonialismus
Jürgen Osterhammel · 2021
Koloniale Herrschaft war ein herausragendes Merkmal der Weltgeschichte zwischen etwa 1500 und 1975. Die Autoren schildern an Beispielen aus allen Kolonialreichen der Neuzeit Methoden der Eroberung, Herrschaftssicherung und wirtschaftlichen Ausbeutung, Formen des Widerstands, das Entstehen besonderer kolonialer Gesellschaften, Spielarten kultureller Kolonisierung sowie die Grundzüge kolonialistischen Denkens und von Kolonialkultur, deren anhaltende Wirkung wieder stark diskutiert wird.
Kolonialismus (Handbuch)
Jürgen Osterhammel
Ein konzises Handbuch zur Geschichte des Kolonialismus mit systematischer Darstellung der europäischen Expansion und Herrschaftssysteme. Als Einstiegslektüre geeignet, zeigt aber auch Lücken in der Abdeckung bestimmter Aspekte.
Kolonialismus: Geschichte, Formen, Folgen
Jürgen Osterhammel · 2021
Kompaktes Standardwerk über die Geschichte und Strukturen des Kolonialismus. Untersucht verschiedene Formen der Kolonialherrschaft, ihre historischen Ursprünge und langfristigen Folgen. Ein essentielles Handbuch zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit.
Kolumne in der Frankfurter Rundschau
Hadija Haruna-Oelker
Kolumne der Frankfurter Rundschau Kolumnistin Hadija Haruna-Oelker. Sie schreibt regelmäßig für die renommierte Zeitung und behandelt aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Ihre Kolumnen zeichnen sich durch kritisches Denken und fundierte Perspektiven aus und werden von Podcast-Hörern ausdrücklich empfohlen.
Kolumne in der SZ / SZ Magazin
Theresa Bücker
Die Süddeutsche Zeitung hat aus Teresa Bückers Kolumne »Freie Radikale« einen neuen Podcast entwickelt. Bücker diskutiert darin mit Lara Fritzsche, stellvertretender Chefredakteurin des SZ-Magazins, über gesellschaftliche Themen aus der Kolumne sowie über Leserfragen. Die zweite Folge behandelt alternative Familienmodelle und argumentiert, dass die klassische Kleinfamilie nicht mehr zeitgemäß ist und neue Organisationsformen nötig werden, um Eltern und Kinder zu entlasten. Der Podcast wird jeden Donnerstag um 17 Uhr auf iTunes, Spotify, Deezer und Pocket-Cast veröffentlicht.
Kolumne über Allmendinger in der FAS
Rainer Hank
Nicola Fuchs-Schündeln wird neue Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) und folgt Jutta Allmendinger nach. Der Artikel behandelt auch Allendingers Amtsantritt, den FAZ-Wirtschaftschef Rainer Hank damals in einer Kolumne kritisch kommentiert hatte. Trotz des öffentlichen Verrisses entwickelten Hank und Allmendinger später eine Freundschaft.
Kolumne über Aufmerksamkeitsökonomie und Trump
Sabine Rennefanz · 2026
Sabine Rennefanz analysiert Trumps Kommunikationsstrategie: Mit wenigen prägnanten Worten erzwingt er globale Aufmerksamkeit und zwingt andere Länder zum Reagieren. Die Journalistin vergleicht diesen Ansatz mit einem autoritären Vater, der durch Druck und Drohungen Gehorsam erreicht. Sie warnt jedoch, dass diese Methode uns eher zu passiven Zuschauern als aktiven Akteuren der Weltpolitik macht und fragt, wie man aus dieser Dynamik wieder herauskommt.
Kolumne über Bärbel Schäfer
Maxim Biller
Die Kolumne „Bärbel Schäfer" ist Teil des Sammelbands „100 Zeilen Hass" und setzt sich kritisch mit der Moderatorin und ihrem Image als Prototypin der Nachmittags-Talkshow auseinander. Der Autor Biller zögerte zunächst, die kritische Kolumne aufzunehmen, da sie harte Vorwürfe enthält, reflektiert aber die grundsätzliche Ambivalenz zwischen beruflichem Erfolg im Fernsehen und der damit verbundenen öffentlichen Kritik.
Kolumne über den Blasphemie-Paragraphen
Thomas Fischer
Der Artikel hinterfragt den Straftatbestand der Gotteslästerung (§166 StGB) und argumentiert, dass dieser in einer aufgeklärten Gesellschaft überflüssig und rückständig ist. Der ehemalige BGH-Richter Thomas Fischer deutet sarkastisch an, dass ein allmächtiger Gott keinen staatlichen Schutz benötigt – eine Position, die bereits in biblischen Texten angelegt ist. Der Artikel stellt grundsätzlich infrage, ob der Staat überhaupt Weltanschauungen durch Strafrecht schützen sollte.
Kolumne über Fahrradhelme
Maxim Biller
Maxim Biller porträtiert in diesem Essay seine persönlichen Helden und Vorbilder aus verschiedenen Bereichen – darunter ein Pianist, ein Erzähler, ein Verleger, eine Kolumnistin und sein Vater. Der Schriftsteller und Kolumnist reflektiert, wie diese Menschen sein Leben geprägt und inspiriert haben. Die Kolumne zeigt Billers charakteristische Fähigkeit, alltägliche Beobachtungen und Menschentypen scharf zu analysieren und gesellschaftliche Eigenheiten humorvoll zu kommentieren.
Kolumne über humanoide Roboter und Trumps Industriepolitik
Sascha Lobo
Sascha Lobo argumentiert in seiner Spiegel-Kolumne, dass Trumps aggressive Zollpolitik nicht primär darauf abzielt, amerikanische Arbeitsplätze zu sichern, sondern industrielle Produktionskapazität in die USA zurückzuholen. Lobo sieht humanoide Roboter als Schlüssel zu dieser Neuausrichtung – nicht Menschen, sondern Automatisierung könnten der eigentliche Zielpoint sein.
Kolumne über Joschka Fischer
Maxim Biller
Maxim Biller verfasste eine Kolumne für das Zeitmagazin, in der er Joschka Fischer als Lügner bezeichnete, weil dieser seine Position zum Jugoslawienkrieg geändert hatte. Das Zeitmagazin lehnte die Veröffentlichung ab. Der kritische Text erschien später als Faksimile in der taz.
Kolumne über Katja Riemann
Maxim Biller
Eine Kolumne über Katja Riemann als Galionsfigur der neuen deutschen Komödien, die der Autor scharf kritisierte. Riemann antwortete mit einem eigenen Gegentext und dokumentiert damit eine offene Streitkultur, ohne rechtliche Eskalation wie heute üblich.
Kolumne über Nachrichtenverzicht
Rolf Dobelli
Rolf Dobelli argumentiert in einer provokanten Kolumne, dass man aufhören sollte, Nachrichten zu konsumieren, und stellt die Frage, welche Nachrichten wirklich das eigene Leben verändern. Christoph Amend widerspricht dieser These und macht deutlich, dass man Nachrichten lesen kann, ohne sein Leben danach auszurichten. Die Kolumne dient als Ausgangspunkt für eine Debatte über den tatsächlichen Informationswert von Journalismus und den sinnvollen Umgang mit Nachrichtenkonsum.
Kolumne über rechte Umtriebe bei Focus
Maxim Biller
Die Kolumne des Schriftstellers Maxim Biller kritisiert rechte Positionen beim Focus-Magazin. Nachdem das Magazin Tempo die Veröffentlichung zurückhielt, erschien sie stattdessen in der taz. Der Artikel dokumentiert einen Konflikt um Pressefreiheit und redaktionelle Entscheidungen in deutschen Medienunternehmen.
Kolumne von Reinhard Tramontana (Profil, letzte Seite)
Reinhard Tramontana
Sammlung von Kolumnen des österreichischen Journalisten Reinhard Tramontana, der im Magazin Profil mit sprachlich brillant konstruierten Texten bekannt wurde. Seine Kolumnen zeichnen sich durch virtuose Wortspiele und ungewöhnliche formale Experimente aus, etwa Texte, in denen fast jedes Wort eine bestimmte Silbe enthält. Tramontanas originelle Schreibweise machte ihn zum Kult-Autor und Vorbild für eine Generation von Journalisten.
Kolumne zum Attentat auf Charlie Kirk
Ezra Klein
Ezra Kleins Kolumne in der New York Times analysiert das Attentat auf Charlie Kirk und ordnet es in die Geschichte politischer Gewalt in den USA ein. Der Autor argumentiert, dass die Fähigkeit zur Teilhabe an Demokratie ohne Angst vor Gewalt fundamental für eine freie Gesellschaft ist und warnt vor dem fortschreitenden Verlust dieser Grundlagen.
Kolumne zum ersten Wahlgang von Friedrich Merz
Kurt Kister
Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht Leserbriefe zur Kanzlerwahl Friedrich Merz' und zur Rolle des freien Mandats. Kritiker warnen vor "Denkzettelwählern" und sehen in Parteiindisziplin eine Gefährdung der Demokratie, während Befürworter das Abstimmungsrecht einzelner Abgeordneter als verfassungsmäßig legitim verteidigen. Mehrere Leser kritisieren die mediale Berichterstattung als zu dramatisch und fordern mehr Sachlichkeit statt Weltuntergangsszenarios. Gleichzeitig wird die neue Bundesregierung unter Merz überwiegend positiv bewertet – als kompetent, hoffnungsvoll und potenziell fähig, gesellschaftliche Spannungen zu entschärfen. Ein Leser hinterfragt abschließend die fachliche Qualifikation der neuen Gesundheitsministerin Nina Warken.
Kolumne zur gescheiterten Kanzlerwahl von Friedrich Merz
Kurt Kister
Friedrich Merz wurde am Dienstag im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt, nachdem der erste Wahlgang fehlgeschlagen war. Abgeordnete von CDU und SPD begründeten ihre Unterstützung mit Verweis auf die internationale Lage und die Ukraine-Krise: Jens Spahn betonte die globale Aufmerksamkeit auf die Wahl, während SPD-Chef Lars Klingbeil die außenpolitische Verantwortung beschwor. Der Artikel des SZ-Kolumnisten Kurt Kister hinterfragt kritisch, was für Abgeordnete es sind, die morgens gegen Merz stimmen und nachmittags für ihn – und zieht dabei eine scharfsinnige Grenze zwischen persönlicher Gesinnung und politischer Verantwortung. Im Kern geht es um die Spannung zwischen individuellen Überzeugungen und den Anforderungen von Regierungsfähigkeit.
Kolumne/Artikel zur deutschen Fiskalpolitik
Paul Krugman
Paul Krugman kritisiert in diesem Meinungsartikel von 2008 die deutsche Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise. Er argumentiert, dass expansive Fiskalpolitik zur Krisenbewältigung dringend erforderlich ist, Deutschland aber eine passive Haltung einnimmt. Krugman weist auf Spillover-Effekte hin: Fiskale Expansion eines EU-Landes wie Frankreich kommt auch wirtschaftlich anderen Ländern wie Deutschland zugute. Deshalb sei eine koordinierte europäische Wirtschaftspolitik notwendig, an der sich Deutschland jedoch nicht beteiligt – ein erhebliches Problem für die EU insgesamt.
Kolumnen im Zeitmagazin
Wolfram Siebeck
Wolfram Siebecks Kolumnen im Zeitmagazin waren donnerstags mit großem Interesse gelesen und prägten Generationen von Lesern. Seine Texte verbanden gastronomisches Wissen mit tiefgreifenden kulturellen Beobachtungen. Siebeck gilt damit als prägender Vertreter einer intellektuellen Diskussionskultur, die Essen, Wein und gesellschaftliche Fragen miteinander verband.
Kolumnen und Artikel von Bernd Ulrich in der Zeit
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich untersucht das Paradoxon zwischen unserem Wissen über die Klimakrise und der Untätigkeit dagegen. Er analysiert psychologische Faktoren wie Stolz, Ehre und die Sehnsucht nach Normalität, die uns von konsequentem Handeln abhalten. Der Artikel ist relevant, weil er über bloße Faktenvermittlung hinausgeht und die emotionalen und identitätären Barrieren der Klimapolitik beleuchtet, die oft stärker wirken als rationale Argumente.
Komet
Udo Lindenberg & Apache 207
Komet ist ein Lied der deutschen Musiker Udo Lindenberg und Apache 207. Es wurde am 20. Januar 2023 als Single veröffentlicht und ist die erste Nummer-eins-Hitsingle in Lindenbergs Karriere.
Komisch, alles chemisch
Mai Thi Nguyen-Kim · 2019
Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch! Chemie ist alles – was wir tun, was uns umgibt, was wir fühlen, alles hat mit Chemie zu tun. Glauben Sie nicht? Dr. Mai Thi Nguyen-Kim tritt in diesem spannenden Pop-Science-Buch den munteren Beweis an und zerlegt Alltagsphänomene in ihre chemischen Elemente. Witzig und originell erklärt sie, welche chemischen Reaktionen in und um uns herum insgeheim ablaufen, und macht vor allem eins: Lust auf Chemie.
Komm ein bisschen mit nach Italien
Caterina Valente
Berlin – Tag & Nacht (Akronym: „BTN“ oder „BerlinTN“) ist eine deutsche Reality-Daily-Soap des Fernsehsenders RTL II. Die Sendung zeigt an verschiedenen Orten Berlins wohnende Personen im Teenager- bis Erwachsenenalter, die sich mit ihren alltäglichen Problemen auseinandersetzen. Die Handlung und ihre Figuren sind frei erfunden. Die Rollen sind überwiegend durch Laiendarsteller besetzt.
Komm schon
Deichkind
Komm schon (andere, auch richtige Schreibweise: Komm schon!) ist der sechzehnte Track der CD Bitte ziehen Sie durch von der Hamburger Hip-Hop- und Electropunk-Band Deichkind.
Komm, o Tod, du Schlafes Bruder
Johann Sebastian Bach
Schlafes Bruder ist ein Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider aus dem Jahr 1992. Das Buch wurde ein internationaler Erfolg und bisher in 36 Sprachen übersetzt. Es handelt sich um einen klassischen Bildungsroman, dessen Held in dem von Inzucht und Doppelmoral geprägten ländlichen Milieu eines österreichischen Bergdorfs des 19. Jahrhunderts dem Leser einen grotesken Spiegel vorhält.
Kommandante Che
Wolf Biermann
Politisches Chanson-Lied mit satirischem Witz, das ein ikonisches Thema der 1960er Jahre behandelt. Das Stück zeichnet sich durch reflektierte Melancholie und spitzfindige Lyrics aus, typisch für den deutschsprachigen Songwriting-Stil dieser Ära.
Kommando Sonnenmilch
Jens Rachut
Punkrock-Album oder -Projekt aus der langjährigen Karriere von Jens Rachut. Teil seines vielseitigen Schaffens in der deutschsprachigen Punkmusik-Szene, das mehrere Bands und Projekte umfasst.
Kommender Buchtitel (unveröffentlicht, 2025)
Hamed Abdel-Samad
Sachbuch über Integrationsdefizite in Deutschland, unkontrollierte Koranschulen und die Verachtung junger Männer mit Migrationshintergrund gegenüber dem deutschen Staat. Analysiert religiöse Indoktrinierung und ein schlummerndes Wutpotenzial, das aus mangelnder Integration resultiert.
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Gerhart Baum
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler der Partei Menschen ein Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar fordert der 91-jährige Kölner Rechtsanwalt Innenministerin Nancy Faeser auf, die Jugendorganisation „Junge Alternative" zu verbieten. Mit seiner Botschaft richtet sich Baum direkt an die Wähler und macht deutlich, dass eine Stimme für die AfD einer Unterstützung extremistischer Pläne gleichkommt.
Kommentar Süddeutsche Zeitung Ostern
Gerhart Baum
Der 91-jährige FDP-Politiker und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler, die diese Partei unterstützen, Menschen ein politisches Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung fordert Baum Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf, die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, zu verbieten. Baum kritisiert damit explizit den rechtsextremistischen Kurs der AfD und warnt die Wählerschaft vor den Konsequenzen ihrer Wahlentscheidung.
Kommentar über die Millennials-Generation
Ulrich Schulte
Ulrich Schulte kommentiert in der taz die Schattenseiten der modernen Erziehung am Beispiel der Millennials-Generation. Seine These: Diese Altersgruppe wurde durch übermäßiges Lob und Unterstützung darin geprägt, das eigene Mittelmaß für Genialität zu halten. Der Artikel wirft damit Fragen über die Konsequenzen von Verhätschelung auf und dient als Grundlage für eine kritische Diskussion über generationenspezifische Erziehungsprobleme.
Kommentar über die populistische Ära und die Epstein-Files
Majid Sattar
Der Artikel bespricht die politischen Reaktionen auf die Teilveröffentlichung der Epstein-Files. FAZ-Korrespondent Majid Sattar kommentiert, wie in der heutigen populistischen Ära offensichtliche Lügen von Politikern – wie die des designierten Handelsministers Howard Lutnick über seine Verbindungen zu Epstein – folgenlos bleiben. Der Kommentar diagnostiziert einen Verfall politischer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit.
Kommentar über Kevin Kühnerts Rücktritt
Peter Dausend
Peter Dausends Kommentar analysiert die psychologische Belastung von Kevin Kühnerts Rücktritt als SPD-Generalsekretär. Der Artikel untersucht, was das permanente Gefühl des Müssens und ständigen Überforderns mit Menschen macht. Dausend sieht in Kühnerts Abschiedssatz über das „Hinauswachsen-Müssen" einen versteckten Hilferuf und kritische Reflexion über die Grenzen menschlicher Belastbarkeit in politischen Positionen.
Kommentar über Scholz als 'Illusionist'
Bernd Ulrich
Der ZEIT-Artikel kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz und seine politische Methode anhand von zwei aktuellen Krisen – der Taurus-Debatte und Haushaltskonflikten. ZEIT-Journalist Bernd Ulrich wirft Scholz vor, ein Illusionist zu sein, dessen Ansatz von besonnener Politik gescheitert ist und stattdessen zu Chaos geführt hat. Der Artikel kontrastiert Scholz' Vision einer klimaneutralen Zukunft ohne Verzicht mit der kritischeren Sichtweise von Journalisten wie Ulrich.
Kommentar über Trumps Präsidentschaft aus europäischer Sicht
René Pfister
Geboren 1974 in Müllheim/Baden, studierte Politikwissenschaft in München und absolvierte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Er war Reporter bei den Nachrichtenagenturen ddp und Reuters in Berlin und wechselte im Herbst 2004 ins Hauptstadtbüro des SPIEGEL, das er mehrere Jahre leitete. Seit Sommer 2019 ist er SPIEGEL-Büroleiter in Washington, D.C. 2022 erschien bei DVA sein Buch »Ein falsches Wort. Wie eine neue linke Ideologie aus Amerika unsere Meinungsfreiheit bedroht«. Seit August 2025 ist er Korrespondent in Paris.
Kommentar vom 6. Mai zu SA-Vergleich
Precht diskutiert in der Sendung Maischberger die Grenzen von Meinungsfreiheit. Im Fokus steht ein FAZ-Kommentar, der die Angreifer auf den Politiker Matthias Ecke mit SA-Schlägern verglich. Precht kritisiert diese Analogie als vorschnell und erörtert, wo Meinungsäußerungen enden und Verantwortung beginnt.
Kommentar von Mariam Lau zur Merz-Debatte
Mariam Lau
Mariam Lau, Journalistin und Autorin der Zeit, setzt sich kritisch mit Friedrich Merz und dessen Umgang mit der AfD auseinander. Sie argumentiert, dass Merz mit einem politischen Manöver sein Ehrenwort als Konservativer geopfert habe und damit die moralische Integrität der konservativen Bewegung beschädigt. Der Artikel behandelt die Frage, wie ein solches Vorgehen letztlich nur Demokraten schadet, während Extremisten gestärkt werden.
Kommentar von Mathieu von Rohr im Spiegel
Mathieu von Rohr
Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr über ein Gedankenspiel zu Syrien: Wie hätte sich das Land entwickelt, wenn Präsident Assad bereits 2011 gestürzt worden wäre? Der Artikel untersucht die geopolitischen Folgen eines alternativen historischen Verlaufs.
Kommentar zu 'Wir schaffen das'
Martin Machowecz
ZEIT-Kommentar von Martin Machowecz zu Merkels „Wir schaffen das": Der Satz war ein leeres Versprechen, das die Demokratie beschädigte. Die Merkel-Regierung hatte keinen Implementierungsplan und lagerte die Verantwortung auf die Bürger ab. Machowecz argumentiert, dass Moralität darin besteht, Versprechen zu halten, nicht zu machen.
Kommentar zu den Vorfällen in Köln an Silvester
Thomas Fischer
Der Artikel analysiert die massiven sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015 in Köln und zieht daraus vier wichtige Lektionen. Er untersucht, wer die Täter waren, welche Fehler die Polizei beging und ob die Vorfälle hätte verhindert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem einflussreichen juristischen Kommentar des Bundesrichters Fischer.
Kommentar zu Israels Libanon-Krieg in der Süddeutschen Zeitung
Bernd Dörries
Der Kommentar des SZ-Korrespondenten Bernd Dörries analysiert Israels Militäroffensive im Libanon und kritisiert Netanyahus Strategie. Im Unterschied zu früheren kurzen, gezielten Kriegseinsätzen führt die aktuelle Eskalation zu willkürlichen Zieldeklarationen, die auch Zivilisten und Unbeteiligte treffen. Der Text wirft Fragen zu völkerrechtlichen Aspekten der israelischen Kriegsführung auf.
Kommentar zu Israels Vorgehen in Gaza
Ronan Steinke
Der Artikel dokumentiert eine kritische Analyse des israelischen Vorgehens in Gaza aus der Perspektive eines Journalisten mit jüdischem Hintergrund. Ronan Steinke von der Süddeutschen Zeitung argumentiert, dass dabei grundlegende internationale Normen verletzt worden sind. Die Stimmen jüdischer Kritiker des israelischen Handelns sind wichtig für eine differenzierte Debatte, da sie zeigen, dass Kritik am israelischen Vorgehen und die Anerkennung jüdischer Perspektiven nicht im Widerspruch stehen.
Kommentar zu Macron als Kaiser ohne Kleider
Gabor Steingart
Gabor Steingart analysiert die großen Europa-Reden des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und enthüllt einen Widerspruch zwischen pathetischer Rhetorik und tatsächlicher politischer Handlungsfähigkeit. Der Analyst kritisiert, dass Macrons imposante Reden nicht zu seinen realen Möglichkeiten passen, zumal Frankreich mit erheblichen innenpolitischen Krisen konfrontiert ist. Steingarts Analyse hinterfragt die Glaubwürdigkeit von Macrons europapolitischen Ambitionen angesichts dieser Widersprüche.
Kommentar zu Social Media und Neil Postman
Marie-Luise Goldmann
Die Bundesregierung will ein Social-Media-Verbot für Kinder. Unumstritten ist das nicht. Der Medienwissenschaftler Neil Postman warnte schon vor Jahren vor einem Verschwinden der Kindheit. Warum wir jetzt aufpassen sollten.
Kommentar zum Angriff auf Matthias Ecke (FAZ, 6. Mai)
Der Artikel befasst sich mit dem Überfall auf den SPD-Politiker Matthias Ecke in Sachsen, bei dem dieser von mehreren jungen Männern schwer verletzt wurde. Im Fokus steht die mediale Berichterstattung unmittelbar nach dem Angriff, insbesondere die Frage, ob die Vergleiche mit historischen Schlägertruppen angemessen waren. Der FAZ-Kommentar dokumentiert, wie schnell Medien in dieser politisch aufgeladenen Situation klare Zuordnungen vornahmen.
Kommentar zum Bendels-Urteil
Andreas Rosenfeld
WELT-Chefkommentator Andreas Rosenfelder spricht über das Gerichtsurteil gegen einen Rentner, der verfassungsfeindliche Inhalte im Internet geteilt hatte. „Das Urteil ist kein gutes Zeichen für die freiheitliche Atmosphäre in der Bundesrepublik Deutschland.“
Kommentar zum Fall Ulmen-Fernandes
Kommentar in der taz zum Fall Ulmen-Fernandes, der argumentiert, dass sich Männer in dieser Debatte zurückhalten sollten. Ein Plädoyer für den Raum von Opferstimmen in gesellschaftlichen Debatten über Übergriffe.