Artikel aus ZEIT Verbrechen
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Fokus-Artikel über den Schwabinger Kunstfund
Der Artikel berichtet über den spektakulären Fund der Gurlitt-Sammlung in einem Münchner Privathaushalt, einer der größten Kunstsammlungen aus geraubtem und als entartet klassifiziertem Kunstgut der Nazis. Der Focus war das erste Medium, das 2013 über die Hausdurchsuchung in Schwabing und die Beschlagnahmung der Werke im Gesamtwert von etwa einer Milliarde Euro berichtete. Der Fund enthielt Werke von Künstlern, die von den Nazis verboten worden waren und deren Kunstwerke systematisch beschlagnahmt und verkauft wurden.
Food and Wine
Das NYC Wine and Food Festival ist New Yorks führendes kulinarisches Event, das Wein, Essen und Kultur zelebriert. Das Festival bringt Spitzenköche, Sommeliers und Kulinarik-Experten zusammen, um hochwertige Verkostungen, Masterclasses und gastronomische Erlebnisse anzubieten. Es ist eine jährliche Großveranstaltung, die die Vielfalt und Exzellenz der New Yorker Food-and-Wine-Szene präsentiert.
Forensische Altersdiagnostik
Der Fachartikel aus dem Deutschen Ärzteblatt beschreibt medizinische Methoden zur forensischen Altersdiagnostik bei Lebenden. Dazu gehören Verfahren wie Röntgenuntersuchungen der Handwurzelknochen, die Analyse der Zahnentwicklung und die Beurteilung der Schlüsselbein-Wachstumsfugen. Der Artikel dient als fachliche Grundlage zur Bestimmung der Strafmündigkeit von Verdächtigen in strafrechtlichen Verfahren.
Frei wie nie zuvor
Anne Kunze
Seit sieben Jahren ist der True-Crime-Podcast "ZEIT Verbrechen" erfolgreich - ins Leben gerufen von Sabine Rückert, der wohl bekanntesten Kriminalreporterin Deutschlands. Nun hat Rückert die Leitung an ihre Kollegin Anne Kunze übergeben.
Freispruch. Aber was wird aus ihr?
Der Artikel wirft einen Blick auf Jörg Kachelmanns Leben zehn Jahre nach seinem gerichtlichen Freispruch von schweren Missbrauchsvorwürfen. BUNTE dokumentiert seinen heutigen bodenständigen Alltag und zeigt, wie er sich seit dem Prozess entwickelt hat. Der Beitrag ist Teil der medialen Nachbereitung des Urteils durch das Landgericht Mannheim und illustriert unterschiedliche Perspektiven auf den Fall.
Gefährliche Gutachten
Uta Eisenhardt
Ein Berliner Wohnhausbrand endet mit dem Tod eines älteren Mannes, woraufhin seine Tochter verdächtigt wird. Der Artikel dokumentiert, wie fehlerhafte Brandgutachten zur Verurteilung einer unschuldigen Frau führten – ein Justizirrtum, der die Probleme bei der Beweisführung in Brandermittlungen aufdeckt.
Geliebte (30) sechs Monate lang gefesselt, geschnitten, gequält!
Ein irakischer Flüchtling (20) steht in Berlin vor Gericht, weil er seine 30-jährige Lebensgefährtin über sechs Monate hinweg misshandelt haben soll. Laut Anklage fesselte er sie an Armen und Beinen, schnitt sie mit einer Rasierklinge und rieb Salz und Zitrone in die Wunden. Dem Angeklagten werden gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Der Prozess findet auf Antrag des Angeklagten ohne Zuschauer statt. Das Urteil ist für den 1. Juni 2018 geplant.
Gerichtsbericht über Mirko Hansen
Gerichtsbericht über den Angeklagten Mirko Hansen, der trotz sympathischem Auftreten ein umfangreiches Vorstrafenregister mit 20 Einträgen aufweist. Der Artikel behandelt den Kontrast zwischen Hansens äußerem Eindruck und seiner kriminellen Vergangenheit mit mehreren Jahren Gefängnisstrafen.
Gerichtsreportage über Alltagsgewalt und Bagatellkriminalität
Ursula März
Ursula März analysiert in ihrem Text die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Stimmung und individuellem Verhalten anhand von Gerichtsfällen. Mittels eines Gedankenexperiments verlegt sie eine aggressive S-Bahn-Szene vom November 2014 in den Sommer der Fußball-WM, um zu demonstrieren, wie zeitgeschichtliche Kontexte menschliches Handeln prägen. Der Essay untersucht, wie kollektive emotionale Zustände aggressive Impulse beeinflussen und verstärken können.
Gerichtsreportage über den Prozess gegen Margit Spieß
Verena Meyer
Gerichtsreportage der FAZ-Journalistin Verena Meyer über einen Gerichtsprozess gegen Margit Spieß. Ihr Ex-Partner wird beschuldigt, sie jahrelang gequält zu haben. Meyer dokumentiert den Fall und die richterliche Einschätzung des psychischen Missbrauchs, der zur psychiatrischen Behandlung der Angeklagten führt.
Gerichtsreportage über den Prozess gegen das Ehepaar F.
Gisela Friedrichsen
Die Spiegel-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen berichtet über den Prozess gegen das Ehepaar F. vor dem Bezirksgericht Magdeburg im Jahr 1990. Ihr Artikel dokumentiert den Ablauf und die Details des Gerichtsverfahrens, das später als journalistische Quelle für die Aufarbeitung des Falls diente.
Gerichtsreportage über den Prozess vor dem Bezirksgericht Magdeburg
Gisela Friedrichsen
Gisela Friedrichsens Spiegel-Reportage beleuchtet kritisch den Prozess gegen ein Ehepaar, das fünf Neugeborene getötet hat. Die Reportage kritisiert die Sachverständigenaussagen und die Prozessführung am Bezirksgericht Magdeburg 1990 scharf. Friedrichsen argumentiert, dass die Gutachten nicht dem Standard westdeutscher Gerichte entsprachen und die Angeklagten ungerecht als Kriminelle statt als Menschen in existenzieller Not behandelt wurden.
Geschichte des Blocklandmordes
Lilli Heinemann
Die Reportage rekonstruiert die Blocklandmorde von 1945, bei denen ein Mann als Einziger überlebte, während seine Familie ermordet wurde. Seine Enkelin Lili Heinemann beschreibt in ihrer im ZEIT-Magazin veröffentlichten Geschichte, wie ihr Großvater lernte zu verzeihen und diese lange verschwiegene Familiengeschichte schließlich aufarbeitete.
Geschichte von Aysun und Mustafa (Stalking-Reportage)
Alexander Rupflin
Gerichtsreportage über einen tragischen Stalking-Fall am Landgericht Hamburg. Der Autor Alexander Rupflin dokumentiert die Obsession eines Mannes, der eine Frau verfolgt, obwohl diese jeden Kontakt ablehnt. Der Artikel beleuchtet die psychologischen Abgründe und rechtlichen Konsequenzen dieser wahnhaften Verfolgung.
Geschichte über einen schwarzen und weißen Polizisten in Stamford, Connecticut
Anne Kunze
Eine Reportage von Anne Kunze über zwei Polizisten in Stamford, Connecticut – einen schwarzen und einen weißen. Sie zeigt, wie der Fall George Floyd die Kommunikation zwischen den Beamten verändert hat. Während sie vorher nie über Politik sprachen, wurden solche Gespräche danach unvermeidlich. Der Artikel illustriert die gespaltenen Verhältnisse innerhalb der Polizeibehörde nach Floyd.
Gil Oferim Interview im Stern
Gil Ofarim unterliegt einem Schweige-Deal und darf deshalb im Dschungelcamp nicht über seinen Skandal sprechen. Der stern beleuchtet die rechtlichen Hintergründe dieser Verschwiegenheitserklärung. Im März 2025 gab Ofarim dem stern ein Interview, das die Bedingungen und Konsequenzen seiner Schweigepflicht erläutert.
Glanz und Elend der deutschen Kriminalpolizei
Rudolf Augstein
Die 30-teilige Spiegel-Serie von Rudolf Augstein aus dem Jahr 1949 untersucht die deutsche Kriminalpolizei am Beispiel prominenter Fälle, darunter die zweifelhafte Darstellung Bruno Lüttkes als Massenmörder. Die Serie basierte stark auf Informationen des NS-belasteten Bernhard Wehner und trug damit maßgeblich zur Verbreitung eines verzerrten Mythos bei. Sie gilt als die erste True-Crime-Serie der jungen Bundesrepublik und zeigt, wie mediale Berichterstattung Justizirrtümer verfestigen kann.
Golf Livestock / Gesetzlosigkeit auf den Meeren (ZEIT-Dossier-Recherche)
Moritz Aisslinger
Moritz Aisslinger, Redakteur der ZEIT, wurde mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis für seine preisgekrönte Recherche über den Untergang des Viehfrachters Gulf Livestock 1 ausgezeichnet. Sein investigativer Artikel deckt die Ausbeutung von Arbeitern auf Frachtschiffen und die systematische Gesetzlosigkeit in der internationalen Schifffahrtsbranche auf. Die Recherche offenbart ein Verbrechen, das sich in der Verborgenheit der Meere ereignet hat und zeigt strukturelle Missstände in einer kaum regulierten Industrie.
Gottesmühlen
Nadine Ahr
Dieses ZEIT-Dossier beleuchtet den Fall der Lolita Brieger und befasst sich damit, wie es sich in einer Kommune lebt. Der Titel „Gottesmühlen" bezieht sich auf das Sprichwort, dass Gottes Mühlen langsam mahlen – eine treffende Metapher für einen Fall, der erst nach 30 Jahren vor Gericht kam. Die recherchierte Geschichte wirft Fragen auf über Gemeinschaft, Gerechtigkeit und die langen Wege, bis Unrecht gesühnt wird.
Hamburger Abendblatt (Artikel vom 18.12.2019 zur Vermisstenfahndung nach Gabriel)
Der Artikel berichtet über die offizielle Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten Gabriel aus Horn, nachdem das Hamburger Gericht monatelange Verzögerungen überwunden hat. Im Dezember 2019 meldet das Hamburger Abendblatt die erste große Fahndungsaktion für Gabriel, der bereits seit vier Monaten vermisst wird. Der Bericht markiert einen Wendepunkt in dem Fall, da die Öffentlichkeit nun aktiv bei der Suche unterstützen kann.
Harvey-Weinstein-Enthüllung
Jodi Kantor / Megan Twohey
Die investigative Reportage der New York Times dokumentiert die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein bezüglich sexueller Belästigung und Vergewaltigung durch Frauen in der Filmindustrie. Der Artikel von Jody Kantor und Megan Twohey löste eine weltweite Debatte über Machtmissbrauch aus und führte zum Rücktritt Weinsteins sowie zum Ausscheiden aus zahlreichen Unternehmen.
Helden der Justiz (Artikelserie in der ZEIT)
Sabine Rückert
Der Strafverteidiger Fritz Friedmann war ein eigenwilliger Jurist, der die Mächtigen seiner Zeit verteidigte und sich gleichzeitig gegen ihre Missbrauch von Macht stellte. Der Artikel porträtiert diesen schillernden Exzentriker als Teil von Sabine Rückerts Serie über beeindruckende Persönlichkeiten der Justizgeschichte. Friedmann wird als Anwalt dargestellt, der sich auch für ungewöhnliche oder triviale Fälle einsetzte – charakterisiert durch seine Prinzipientreue und seinen unbeugsamen Geist.
Henning Sußebachs Reportage über den Surfer-Unfall
Henning Sußebach
Der Artikel beschreibt den dramatischen Unfall eines Surfers auf der Ostsee, der von einer Motorjacht überfahren wird. Die Reportage dokumentiert nicht nur den Vorfall selbst, sondern auch die nachfolgenden Recherchen rund um die beteiligten Personen und die Versuche des Jachtbesitzers, die Verantwortung zu leugnen. Der Text beleuchtet den Konflikt zwischen Täter und Opfer aus verschiedenen Perspektiven.
Ich bin auch ein Opfer von Kachelmann
Der Artikel behandelt kritisch die Berichterstattung der Bunte über hochprofil Fälle und deren Umgang mit Aussagen von mutmaßlichen Opfern. Am Beispiel des Falles um Jörg Kachelmann zeigt sich, wie die Zeitschrift Frauen aufwendig fotografierte und für ihre Aussagen bezahlte, obwohl sich diese später als falsch erwiesen, nachdem Kachelmann freigesprochen wurde. Der Text untersucht die Verantwortung von Medien bei der Berichterstattung über Missbrauchsfälle und deren gesellschaftliche Konsequenzen.
Im Dienst der Wahrheit – Meine Helden der Strafjustiz
Sabine Rückert
Der Artikel aus der ZEIT-Serie "Meine Helden der Strafjustiz" porträtiert Marcus Tullius Cicero als jungen Strafverteidiger im antiken Rom. Anhand eines spektakulären Mordprozesses wird gezeigt, wie Cicero durch seine eloquente Verteidigungsrede zum Volkshelden aufstieg und den Grundstein für seine spätere Karriere als größter Redner seiner Zeit legte. Der Text beleuchtet die Anfänge eines der bedeutendsten Juristen der Antike und die Macht der Rhetorik in der römischen Justiz.
Im Zwielicht
Der ZEITmagazin-Artikel „Im Zwielicht" dokumentiert die Missbrauchsvorwürfe mehrerer Frauen gegen den Filmregisseur Dieter Wedel, der diese bestreitet. Die monatelange Recherche von Anne Kunze und Jana Simon wurde am 5. Januar 2018 mit einem doppelten Titelcover veröffentlicht und löste eine breite öffentliche Debatte über Verdachtsberichterstattung aus.
Imelda Marcos: Schuhsammlung vom Verfall bedroht
Die Schuhsammlung von Imelda Marcos ist legendär. Doch jetzt sind große Teile vom Verfall bedroht. Jahrelang lagerten Hunderte Designerschuhe vergessen in der Halle eines Museums, von Schimmel überzogen, von Termiten zernagt.
Interview mit Barbara Ludwig zur Chemnitz-Verurteilung
Der Artikel berichtet über den Rückzug der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig nach 13 Jahren im Amt. Die rechtsextremen Unruhen nach dem Tod von Daniel H. in Chemnitz stellten ihre größte politische Herausforderung dar. Ludwig geriet in Kritik, da sie sich öffentlich eine Verurteilung im Prozess wünschte, statt sich auf rechtsstaatliche Prinzipien zu beschränken.
Interview mit Benjamin Schorn über Scham
Benjamin Schorn
Der Wirtschaftspsychologe Benjamin Schorn analysiert in diesem Artikel, warum erfolgreiche Topmanager wie Thomas Middelhoff oder Klaus Zumwinkel kriminell werden, obwohl sie sich alles leisten könnten. Er argumentiert, dass Scham eines der intensivsten und bedrohlichsten Gefühle ist und eine Schlüsselrolle bei der Erklärung von Wirtschaftskriminalität spielt. Der Artikel untersucht die psychologischen Mechanismen hinter dem Verhalten von Führungspersonen, die in illegale Aktivitäten verstrickt werden.
Interview mit Charlotte Wendlitz in der Ostsee-Zeitung
Charlotte Wendlitz spricht in diesem Interview über ihre ersten Rollen auf der Bühne und ihre Erfahrungen mit plattdeutscher Sprache. Das Gespräch gewährt Einblicke in ihre künstlerischen Anfänge und ihre Verbindung zum regionalen Theater.
Interview mit Gil Oferim
Der Musiker Gil Ofarim muss sich ab dem 24. Oktober vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Angeklagt ist er wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung – konkret geht es um seine Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel vom Vorjahr, die er in einem viralen Video geschildert hatte. Damals behauptete Ofarim, ein Hotelmitarbeiter habe ihn auffordert, seine Davidstern-Kette abzunehmen, um einchecken zu können. Die Staatsanwaltschaft Leipzig bewertet diese Darstellung jedoch als unwahr. Der beschuldigte Mitarbeiter hat Anzeige erstattet und wird als Nebenkläger im Prozess auftreten.
Interview mit Gil Oferim in der Welt
Rebecca Mir, moderatrice der RTL-Show "Exclusiv", berichtet über ihr Interview mit dem neuen Dschungelkönig Gil Ofarim. Sie sammelte über 1.800 Fragen und Kommentare von ihren Social-Media-Followern und stellte diese Ofarim in einem 30-minütigen Gespräch. In dem Interview spricht der 43-jährige Gewinner über die Verwendung seiner Gewinnsumme, seinen größten Fehler der letzten fünf Jahre und mögliche Veränderungen in seinem zukünftigen Handeln. Das vollständige Interview wurde am 14. Februar bei "Exclusiv" ausgestrahlt. Mir betont, dass ihr der direkte Austausch mit ihrem Publikum wichtig ist und dankt ihren Zuschauern für die rege Beteiligung.
Interview mit Hans-Georg Maaßen zu den Chemnitzer Ausschreitungen
Bild-Zeitung
Der Artikel behandelt die umstrittenen Aussagen des damaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen zu den Ereignissen in Chemnitz. Maaßen bestritt in einem Interview mit der BILD-Zeitung das Vorhandensein von organisierten „Hetzjagden". Der Beitrag dokumentiert Maaßens Position zu dieser kontrovers diskutierten Debatte.
Interview mit Isabella in der Bunten
Der Artikel beschreibt, wie mehrere Ex-Freundinnen des Wettermanns Jörg Kachelmann ihre Geschichten gegen Bezahlung an Boulevard-Magazine verkauften. Eine Frau ließ sich von der Bunten für 50.000 Euro fotografieren und erzählte ihre Beziehung zu Kachelmann in negativem Licht, trat aber später als Zeugin im Gerichtsverfahren auf. Diese Zahlungen stellen die Glaubwürdigkeit ihrer Zeugenaussagen in Frage.
Interview mit Julian Assange
Alexander Lacroix
Das Interview zeigt Assange 2013 in kämpferischer Verfassung, während er sich bereits seit einem Jahr in der ecuadorianischen Botschaft aufhält. Der WikiLeaks-Gründer spricht selbstbewusst davon, ein Imperium besiegt zu haben und bleibt trotz seiner Einsperrung optimistisch. Das Interview markiert einen wichtigen Wendepunkt, denn fast zeitgleich entschied die Obama-Administration, Assange nicht anzuklagen.
Interview mit Klaus Wegner über seine Weinsammlung
Zeitungsinterview mit Klaus Wegner aus den 1990er-Jahren über seine Leidenschaft für Wein. Der Drechsler lagerte damals etwa 4000 Flaschen Wein in seinem Keller in der Mannheimer Innenstadt. Das Interview diente später als Nachweis für den Bestand seiner Weinsammlung in einem Schadensersatzverfahren um verschwundene Weine.
Interview mit Rainer Oberüber im Magazin Emotion
Im Interview mit dem Magazin Emotion stellt sich Rainer Oberüber als Unternehmenscoach vor, der Selbstständigen hilft, eingerostete Denkmuster aufzubrechen und neue Wege zu finden. Er konzentriert sich auf praktische Methoden, um Energien freizusetzen und berufliche Entwicklung zu ermöglichen.
Interview mit Rudi Assauer (2006)
Stefan Willeke, Andreas Lebert
Rudi Assauer, die Schalke-Legende, wird in diesem Interview von Mai 2006 porträtiert und offenbart bereits damals, dass er seine Gedächtnisleistung beobachtet und intuitiv weiß, wann er aufhören sollte – Jahre bevor seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich bekannt wird. Der Manager spricht über seine Ansichten zum modernen Fußball, kritisiert dabei Jürgen Klinsmann und offenbart seine unverwechselbare Persönlichkeit. Das Interview dokumentiert einen zeitigen, noch unbewussten Umgang mit seiner eigenen kognitiven Veränderung.
Interview mit Salman Rushdie in der Welt am Sonntag
Salman Rushdie spricht in diesem Interview über sein Buch „Zwei Jahre Acht Monate", in dem er seine Erfahrungen unter der Fatwa von 1989 dokumentiert. Der Autor reflektiert darüber, ob er heute noch dieselbe Solidarität von Intellektuellen und der Gesellschaft erfahren würde wie damals vor 26 Jahren. Das Gespräch thematisiert die mangelnde Zivilcourage von Intellektuellen und hinterfragt die universelle menschliche Anfälligkeit für Hass – ein zentraler Gedanke, den Rushdie in seinem Werk verarbeitet. Der Artikel behandelt sowohl die historische Bedeutung der Fatwa als auch aktuelle gesellschaftliche Fragen zur Verteidigung von Meinungsfreiheit und intellektueller Integrität.
Interview mit Ursula S.
Der Stern-Artikel berichtet über den Prozess um getötete Mädchen aus Krailling und den fragwürdigen Medienumgang danach. Besonders kritisiert wird die Ehefrau des Mörders, die zahlreiche Interviews gab und sich selbst als Opfer darstellte. Ein kolportiertes Stern-Interview für 20.000 Euro wird als Beispiel für diesen ethisch fragwürdigen Kurs genannt.
Interview mit Vera Brüne in der Süddeutschen Zeitung
Der Artikel behandelt den Brühne-Prozess von 1962 in München, in dem die Hausfrau Vera Brühne und der Arbeiter Johann Ferbach zum Tode verurteilt wurden, angeklagt des Mordes an einem Arzt und seiner Haushälterin. Der Staatsanwalt begründete die Anklage mit Habgier als Motiv, da Brühne Erbin von Praunus spanischer Finca sein sollte – ein Motiv, das jedoch nicht zwingend erwiesen war. Der Prozess war von erheblichen Mängeln geprägt: Ein unzuverlässiger Zeuge (ein verurteilter Betrüger) lieferte die entscheidende Aussage gegen Ferbach, Beweise wurden erst Monate später gesichert und möglicherweise verfälscht, und der Todeszeitpunkt war umstritten – für die wahrscheinlichen Tatzeiten hätten die Angeklagten Alibis gehabt. Trotz zehn Wiederaufnahmeanträgen blieb das Urteil bestehen, obwohl auch der Hinweis auf illegalen Waffenhandel als mögliches Motiv gewichtig war. Vera Brühne wurde später begnadigt und starb 2001, während das Urteil weiterhin als eine der größten Justizungerechtigkeiten gilt.
Interview mit dem Opfer (Spiegel Online)
jjo: Welche Form von Verbundenheit spürt man als selbst gefangener Journalist mit den anderen Geiseln? Ist da immer noch eine professionelle Distanz, oder fühlt man sich in einer Schicksalsgemeinschaft? Andreas Lorenz: Ich war mit den anderen Geiseln…
Interview mit der Mutter der ermordeten Mädchen
Porträt der Mutter eines ermordeten 14-jährigen Mädchens, das vor vier Jahren durch über 20 Messerstiche getötet wurde. Der Artikel dokumentiert, wie die Mutter mit ihrem Trauma umgeht – mit tagtäglichen Gedanken an ihr Kind, Suizidgedanken, aber auch dem Willen, dem Mörder nicht nachzugeben.
Interview mit einem Mitglied der Familie Scheidel über das Q6/Q7-Projekt
Das Familienunternehmen Diringer & Scheidel verkauft das Immobilienprojekt Q6/Q7 in der Mannheimer Innenstadt kurz vor dessen Eröffnung an den Münchner Investor BMO Real Estate Partners. Tobias Volckmann, Finanzvorstand von Diringer & Scheidel, bestätigt, dass die langfristigen geschäftlichen Interessen beider Parteien deckungsgleich sind. Der Verkauf ermöglicht es dem Familienunternehmen, sich von dem Großprojekt zu trennen, während der neue Besitzer das Stadtquartier langfristig übernimmt.
Interview mit einer Paartherapeutin
Langzeitbeziehungen halten zusammen durch kleine tägliche Rituale und realistische Erwartungen. Der Artikel zeigt unterschiedliche Ansätze: Der 90-jährige Günter Schrader liest seiner Frau jeden Abend Gedichte vor, die New Yorkerin Molly Roden Winter lebt mit ihrem Mann in einer offenen Ehe und argumentiert, dass Partner nicht alles füreinander sein können. Die Paartherapeutin Janina Larissa Bühler hat 165.000 Menschen zu ihrer Beziehungszufriedenheit befragt und stellte fest, dass viele Paare nach zehn Jahren einen Tiefpunkt erleben – das ist aber normal und kein Fehler. Kinderlose Paare sind meist zufriedener als Eltern. Der gemeinsame Nenner bei Langzeitpaaren: kontinuierliche Zärtlichkeit, gegenseitige Akzeptanz und das Verständnis, dass Beziehungszufriedenheit ein Prozess ist, kein Dauerzustand.
Interview/Artikel über Wolfgang Joop als Fälscher
Tilman Prüfer
Zum 80. Geburtstag zeichnet Tilman Prüfer ein Porträt des legendären Designers Wolfgang Joop. Das Interview beleuchtet seine preußische Prägung, seine bescheidenen Anfänge und seine Philosophie zum Glamour. Offen gesteht Joop auch seine Jugendsünde: In seiner Studienzeit hatte er flämische Stillleben gefälscht und verkauft.
Investigativ-Artikel über Anis Amri
Holger Stark
Investigative Recherche zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016, bei dem der Islamist Anis Amri einen Lkw in den Weihnachtsmarkt steuerte und zwölf Menschen tötete. Der ZEIT-Artikel analysiert anhand von internen Behördendokumenten und Observationsprotokollen, welche Versäumnisse der Sicherheitsbehörden zur fehlenden Prävention der Tat führten. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf einer Beurteilung, die Amri als unwahrscheinlich für einen Anschlag einstufte, obwohl dieser wenig später begangen wurde.
Jeder ist mit einem Verbrecher verwandt (Artikel in ZEIT Wissen)
Max Rauner
Max Rauner stellt in diesem Artikel die These auf, dass statistisch gesehen jeder Mensch mit einem Schwerverbrecher verwandt ist. Anhand der forensischen DNA-Genealogie zeigt er auf, wie Verwandtschaftsstrukturen und moderne Kriminaltechnik zusammenhängen. Der Text behandelt, wie genetische Daten bei der Aufklärung schwerer Verbrechen helfen und welche Implikationen dies für unser Verständnis von Familie und Verbrechen hat.
Jetzt ist Schluss
Ursula März
Der Artikel erzählt von einem Fall aus Berlin, in dem ein gewalttätiger junger Mann seine Eltern über Jahre hinweg quält und misshandelt. Die Geschichte zeigt die verzweifelte Lage des Vaters, der sich schließlich gezwungen sieht, selbst Maßnahmen zu ergreifen. Der Bericht von Ursula März in der ZEIT-Kriminalseite beleuchtet diese tragische Familiensituation und ihre dramatischen Folgen.
Jetzt spricht die Ex-Freundin
Bericht über einen Theaterabend zu Ehren der dänischen Prinzessin Isabella, bei dem Freunde der Prinzessin persönliche Anekdoten über sie erzählen. Der Artikel behandelt die Berichterstattung über die Prinzessin und ihre enge Freundeskreis, basierend auf Aussagen von Gästen des Events, die Einblicke in ihr Leben gewähren.