Artikel aus Alles gesagt?
622 Artikel aus 125 Episoden · Seite 5 von 13
Dokumentation über Mobilfunk-Versorgungslücken in Deutschland
Die ZEIT-Dokumentation zeigt die Lücken des deutschen Mobilfunknetzes auf. Durch eine interaktive Karte werden Dörfer und Gemeinden aufgedeckt, in denen bis heute kein ausreichender Mobilfunkempfang vorhanden ist. Der Artikel verdeutlicht damit, dass trotz Spektrum-Auktionen und Netzinvestitionen erhebliche Versorgungslücken im ländlichen Raum bestehen bleiben.
Domenica – Ein Interview
Alice Schwarzer
Schon für die Radikalen der Historischen Frauenbewegung waren der Kampf gegen die Doppelmoral und die Solidarität mit Prostituierten selbstverständlich. Doch in den 1980ern wurde das ins Gegenteil verkehrt: in Solidarität mit dem System Prostitution. So war das nicht gemeint.
Don't Eat Before Reading This
Anthony Bourdain
The late chef’s 1999 essay about working in Manhattan restaurants. “Gastronomy is the science of pain,” he writes. “It was the unsavory side of professional cooking that attracted me to it in the first place.”
Doppelinterview Schäuble/Spahn im Spiegel
Der Artikel behandelt aktuelle politische Themen wie Jens Spahns Kandidatur, die Flucht aufs Land während der Corona-Pandemie sowie die angespannte Lage zwischen China und den USA. Spahn berichtet von der Unterstützung Wolfgang Schäubles bei seiner CDU-Präsidiums-Kandidatur 2014 durch ein gemeinsames Interview im Spiegel, das als politisches Signal verstanden wurde.
Doppelinterview im Stern
Der Artikel beleuchtet 30 Jahre Geschichte von stern TV, die 1990 mit Günther Jauch begann und heute von Steffen Hallaschka präsentiert wird. Er zeigt die größten Highlights aus drei Jahrzehnten Fernsehgeschichte und erwähnt dabei auch ein kontrovers diskutiertes Doppelinterview zur Geschlechterproblematik mit prominenten Gästen.
Doppelporträt-Artikel (Aggie Gund / Klaus Biesenbach)
Andrea Settel
Das W-Magazin präsentiert ein visuelles Doppelporträt zweier Wohnungen mit extremem Kontrast. Die Sammlerin Aggie Gund lebt umgeben von wertvollen Kunstwerken wie Mark Rothkos und Jasper Johns in einer elegant ausgestatteten Wohnung. Im direkten Gegensatz wird eine komplett leere, weiße Wohnung nebengestellt. Dieser minimalistische Kontrast wurde unter künstlerischer Leitung von Andrea Settel inszeniert und fiel in den USA durch seine außergewöhnliche visuelle Gegenüberstellung auf.
Doris Dörrie über Japan
Doris Dörrie
Doris Dörrie reflektiert in diesem ZEIT-Artikel ihre langjährige Beziehung zu Japan. Während der Pandemie, als Reisen unmöglich sind, stellt sie sich der Frage, was von ihrer Leidenschaft für das Land übrigbleibt – jenseits von Sehnsucht und den gesammelten Gegenständen. Ein persönlicher Essay über Fernweh und die grundsätzliche Frage, ob man ein Land je wirklich verstehen kann.
Dossier in der ZEIT zum 7. Oktober
Das ZEIT-Dossier analysiert die übersehenen Warnsignale, die dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober vorangingen und von israelischen Behörden nicht richtig gedeutet wurden. Der Artikel befasst sich mit den Auswirkungen des Anschlags auf die israelische Bevölkerung und dem erschütterten Vertrauen in den Staat als Garant der Sicherheit. Es wird untersucht, welche Informationen vorlagen und hätten richtig interpretiert werden können, um die Katastrophe zu verhindern.
Dossier zum FDP-Koalitionsausstieg
Der Artikel behandelt die ablehnende Haltung der Juso-Führung gegenüber dem Koalitionsvertrag und dokumentiert damit einen zentralen politischen Konflikt innerhalb der SPD. Die schnelle Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung unterstreicht die politische Tragweite des Themas, das mit Plänen zum Koalitionsausstieg die Medienlandschaft dominierte.
Dossier über Alice Schwarzer
Rezension einer Dokumentation über die Feministin Alice Schwarzer. Der Film würdigt Schwarzers Rolle als Pionierin der Frauenbewegung, lässt aber wichtige zeitgenössische Fragen und kritische Perspektiven außer Acht. Eine Würdigung, die nicht alle Aspekte ihrer kontroversen Karriere beleuchtet.
Dossier über J. K. Rowling und Transmenschen
Die Zeit
Bestsellerautorin J. K. Rowling antwortet auf Vorwürfe, ihre jüngsten Äußerungen seien transfeindlich. In einem Essay verteidigt und erläutert sie ihre umstrittene Position detaillierter. Das Dossier der ZEIT bietet einen umfassenden Überblick über die Debatte um ihre Aussagen und die kontrovers geführte öffentliche Diskussion dazu.
Dossier über J. K. Rowling und die Harry-Potter-Generation
Die ZEIT beleuchtet den Konflikt zwischen der Harry-Potter-Fangemeinde und der Autorin J. K. Rowling, die mit transfeindlichen Äußerungen in Konflikt mit vielen ihrer früheren Anhänger geraten ist. Das Dossier behandelt die Auswirkungen dieser Kontroversen auf eine Generation von Lesern, die mit der Serie aufgewachsen ist.
Dossier über KI-Selbstbewusstsein bei Google
Das Dossier behandelt den kontroversen Fall eines Google-Forschers, der behauptete, dass das Chatprogramm LaMDA Bewusstsein entwickelt habe, und deshalb entlassen wurde. Der Artikel untersucht die Frage, ob KI-Systeme echte Persönlichkeit und Selbstbewusstsein besitzen können oder ob dies eine Illusion durch geschickte Sprachmodellierung ist. Das Stück beleuchtet die wissenschaftlichen und ethischen Debatten darüber, wie man Bewusstsein bei künstlicher Intelligenz überhaupt testen und nachweisen kann.
Dossier über das Erlernen von Fremdsprachen
Der Artikel behandelt die Frage, ob klassisches Sprachenlernen angesichts von KI-Übersetzungstools noch notwendig ist. Am Beispiel von Duolingo wird untersucht, wie Sprachlern-Apps funktionieren und warum sie so süchtig machend wirken. Der Text stellt die Relevanz von Fremdsprachenerwerb in einer Welt fortgeschrittener automatischer Übersetzung infrage.
Dossier über die Generation Harry Potter
ZEIT-Dossier über die Generation Harry Potter, zerrissen zwischen ihrer Liebe zum Werk und der Ablehnung von J. K. Rowlings politischen Positionen. Das Dossier stellt die Grundsatzfrage: Kann man Werk und Autor trennen?
Drogenkonsum und Bezug über Facebook
Der Pharmakologe David Nutt kritisiert in diesem ZEIT-Artikel die restriktive Drogenpolitik und fordert stattdessen evidenzbasierte Aufklärung. Er argumentiert, dass Drogenprävention in Schulen und Familie ähnlich offen und differenziert sein sollte wie die Sexualaufklärung. Der Text befasst sich auch mit der Problematik des Drogenhandels über digitale Kanäle wie Facebook und gibt Eltern praktische Ratschläge für Gespräche mit ihren Kindern zum Thema Drogen.
Edith
Edith ist eine Leipziger Literaturzeitschrift, die von Jana Hensel, Jo Lentl und Tom Kraushaar gegründet wurde. Die Publikation besticht durch ihre ansprechende visuelle Gestaltung und hebt sich durch ihre ästhetische Qualität von westdeutschen Literaturzeitschriften ab. Sie dokumentiert die lebendige Kulturszene Leipzigs und deren Bedeutung für die deutschsprachige Literaturlandschaft.
Eine solidarische Antwort auf die Corona-Krise in Europa
Heiko Maas, Olaf Scholz
Gemeinsamer Namensbeitrag von Außenminister Heiko Maas und Finanzminister Olaf Scholz, zur Corona-Krise in Europa. Erschienen am 06.04.2020 in unterschiedlichen Sprachfassungen in Les Echos (Frankreich), La Stampa (Italien), El País (Spanien), Público (Portugal) und Ta Nea (Griechenland).
Emma
Die aktuelle Mai/Juni-Ausgabe von EMMA behandelt überwiegend feministische Themen mit kritischem Fokus. Ein Schwerpunkt liegt auf Frauenrechten an Elite-Universitäten, wo Studentinnen in Cambridge gegen progressive Trends an ihrem Frauen-College antreten. Die Redaktion dokumentiert auch zehn Jahre des französischen „Nordischen Modells" zur Bestrafung von Freiern sowie Debatten über einen fragmentierten modernen Feminismus in Berlin. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Pornografie-Prävention durch die amerikanische Forscherin Gail Dines und mit rechtlichen Konsequenzen für Therapeuten, die bei Minderjährigen geschlechtsangleichende Maßnahmen begleitet haben. Die Titelgeschichte widmet sich der Wut als kreatives und politisches Ausdrucksmittel, illustriert durch ein Interview mit Schauspielerin Stefanie Reinsperger.
Erfahrungsbericht über Todesdrohungen
Hassan Kassim
Bericht über die Nachfolgeregelung in der Hisbollah nach dem Tod des langjährigen Anführers Hassan Nasrallah. Der Artikel behandelt die Ernennung von Naim Kassim als neuer Generalsekretär der schiitischen Miliz und Widerstandsbewegung. Der Text analysiert die Bedeutung dieser Personalentscheidung für die zukünftige Ausrichtung der Organisation und ihrer Rolle im Nahost-Konflikt.
Ernst-Jünger-Porträt
Maxim Biller
Sammlung von Kolumnen des Autors Maxim Biller, in denen er sich selbst durch seine literarischen Werke und Positionen porträtiert. Der Text behandelt unter anderem Billers bekanntes Essay über den Schriftsteller Ernst Jünger, das ursprünglich im Tempo-Magazin veröffentlicht wurde und später in verschiedenen Ausgaben erneut erschien.
Essay über Alfred Herrhausen und die RAF
Carolin Emcke
Carolin Emcke, deren Patenonkel Alfred Herrhausen 1989 von der RAF ermordet wurde, hat ein Buch über dieses traumatische Ereignis geschrieben. Der preisgekrönte Essay verbindet ihre persönliche Geschichte mit einer politischen Forderung nach Amnestie für die Täter, um diese zum Reden zu bewegen. Der Text zeigt, wie persönliche Trauer und politisches Engagement ineinander greifen.
Experiment ohne Smartphone
Ein Reportage-Essay der New York Times, der sechs junge New Yorker porträtiert, die bewusst auf Smartphones verzichten. Der Artikel dokumentiert ihre Erfahrungen und zeigt, wie sie ihren Alltag ohne ständige digitale Erreichbarkeit gestalten. Ein Beitrag zur Debatte über digitale Abstinenz und alternative Lebensweisen in der modernen Gesellschaft.
FAS-Artikel über Allmendinger und das Angebot der Bildungssenatorin
Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, warnt in Bremen vor zu vielen unkoordinierten Reförmchen statt grundlegender Veränderungen wie in Schweden und Finnland. Für mehr Bildungsgerechtigkeit fordert die Bildungssoziologin frühe Förderung, Ganztagsschulen, bessere Lehrer- und Schulleiterausbildung sowie eine Verbreiterung der Inhalte. Zentral ist ihre Forderung nach deutlich mehr Mitteln für Bildung und der Anerkennung von Bildungspolitik als Arbeitsmarktpolitik. Bremens Bildungssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt bekräftigt den Willen zur Umsetzung eines gerechten Bildungssystems mit gleichen Chancen für alle Schüler, würdigt Bremens bisherige Fortschritte und kündigt weitere Maßnahmen wie verstärkte Elternbeteiligung an.
FAZ-Artikel Büchner-Vergleich mit Rezo
Der Artikel vergleicht die YouTuber-Persönlichkeit Rezo mit dem deutschen Schriftsteller und Revolutionär Georg Büchner. Beide verbindet ihr junges Alter, ihre Herkunft aus wohlhabenden Familien und ihre naturwissenschaftliche Ausbildung. Der Text untersucht, wie Büchner politische Kritik artikulierte und zieht dabei Parallelen zu Rezos modernem Aktivismus.
FAZ-Interview des FDP-Generalsekretärs
Der Artikel beleuchtet die Rolle und Aufgaben des SPD-Generalsekretärs am Beispiel des Generationswechsels von Kevin Kühnert zu Matthias Miersch. Im Kontext werden dabei auch die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2021 betrachtet, als der FDP-Generalsekretär in einem Interview bestätigte, dass die Jamaika-Koalition unter Armin Laschet für die FDP eine konkrete Koalitionsoption darstellte. Der Artikel dokumentiert damit sowohl die Bedeutung der Position als auch politische Entscheidungsprozesse der jüngeren Vergangenheit.
Feminismus-Artikel in der Zeit (Leben-Ressort)
Jana Hensel
Jana Hensels Artikel aus dem Jahr 2004 analysierte Frauenzeitschriften und löste eine massive Leserreaktion aus. Zahlreiche Frauen kritisierten die oberflächliche Darstellung von Feminismus und forderten eine tiefergehende gesellschaftliche Debatte. Der Text markiert den Anfang von Hensels intensiver Beschäftigung mit feministischen Themen.
Feuilleton-Text über die PEN-Rede
Ijoma Mangold
Ijoma Mangold erörtert in einem FAZ-Feuilleton-Text die Fragen von Meinungsfreiheit und Übersetzungsdebatten. Er bezieht sich dabei auf eine PEN-Rede und illustriert seine Argumente mit zusätzlichen Beispielen aus der Praxis.
Filmkritik 'Das Mädchen Rosemarie'
Kai Strittmatter
Kai Strittmatter kehrt nach sieben Jahren nach Peking zurück und findet eine Stadt vor, die sich radikal verändert hat, doch in vielem wiedererkennt. Sein alter Freund Tiancheng, der zwischen Peking und Kanada pendelt, deutet an, dass sich die innere Haltung der Menschen fundamental verschoben hat – ihre Herzen folgen nicht mehr dem Land, sondern springen dorthin, wo es ihnen nutzt. Neben unveränderlichen Traditionen wie der chinesischen Esskultur und den morgendlichen Straßentänzen dokumentiert Strittmatter Modernisierungen: Plastiktütenverbote, elektrische Rikschas und eine neue Disziplin in der U-Bahn. Der Bericht deutet auf eine schleichende Verwestlichung hin, die das alte Peking transformiert, während zentrale menschliche Verhaltensweisen erstaunlich stabil bleiben.
Finanztest
Finanztest untersucht die Optionen Festgeld und Tagesgeld für Sparer und gibt konkrete Empfehlungen. Der Artikel bietet einen Überblick über diese beiden Anlageformen und hilft Anlegern, die richtige Strategie für ihre Ersparnisse zu wählen.
Fischbullettenstreit-Artikel
Die Bild-Zeitung berichtet von einem angeblichen Streit zwischen Starkoch Tim Raue und Jürgen Gosch, dem König der Krabben, um die besten Fischbrötchen auf Sylt. Tim Raue stellt jedoch klar, dass dieser Konflikt nie stattgefunden hat und er die Sache einfach telefonisch mit seinem Kollegen geklärt hat.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) ist ein Wochenendmagazin der renommierten FAZ, das sich durch tiefgehende Reportagen und Essays zu Kultur, Gesellschaft und Politik auszeichnet. Sie richtet sich an anspruchsvolle Leser, die neben aktuellen Nachrichten auch kontextuelle Analysen und erzählerischen Feuilleton-Journalismus schätzen. Die FAS gilt als wichtiges Medium zur Meinungsbildung im deutschsprachigen Kulturraum.
Frau Sommer ist ein Pornostar
Das Stern-Magazin outete eine österreichische Synchronsprecherin, die als „Frau Sommer" in einer bekannten Werbung tätig war, als Pornodarstellerin. Diese Veröffentlichung führte zum Jobverlust sowohl für die Frau als auch für die betreffende Schauspielerin. Der Fall zeigt die schwerwiegenden beruflichen Konsequenzen von Privatsphärenverletzen durch Medienberichterstattung.
Gastbeitrag über Entzug des Sorgerechts bei zu wenig Elternzeit
Der Artikel behandelt die kontroverse Debatte um Elternzeit und elterliches Sorgerecht. Ein Gastbeitrag fordert, Vätern das Sorgerecht zu entziehen, wenn sie nicht ausreichend Elternzeit nehmen, während das Verfassungsgericht das grundsätzliche elterliche Sorgerecht stärkt. Der Beitrag diskutiert, inwiefern asymmetrische Einkommensverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen die Aufteilung von Care-Arbeit beeinflussen.
Gegenartikel von vier Ethikratsmitgliedern zur Impfpflicht
Der Artikel behandelt einen internen Konflikt des Deutschen Ethikrats zur Corona-Impfpflicht. Vier Mitglieder veröffentlichten in der FAZ einen Gegenartikel, um ihre abweichende Position zur offiziellen Stellungnahme des Rats darzulegen. Diese öffentliche Meinungsverschiedenheit war ein schwieriger Moment für das Gremium, demonstrierte aber auch dessen Unabhängigkeit und Pluralität.
Gehässiger Text über Eva Menasse
Maxim Biller
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, seit 20 Jahren in Deutschland ansässig, ringt zeitlebens mit ihrer Identitätsfrage. Als Tochter des jüdischen Vaters Hans Menasse – ein Kindertransport-Überlebender von 1938, der später österreichischer Fußballnationalspieler wurde – und einer katholischen Mutter erlebt sie eine innere Zerrissenheit. In Interviews hat sie sich öffentlich ambivalent über ihre Zugehörigkeit zum Judentum geäußert und dabei ihre jahrzehntelange Identitätssuche offenbart. Der Gastbeitrag von Maxim Biller analysiert ihren Sinneswandel in der gegenwärtigen Antisemitismus-Debatte und ordnet ihre Position im politischen Diskurs ein.
Gemeinsamer Artikel über sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Konflikten
Heiko Maas / Angelina Jolie
Angelina Jolie und Heiko Maas setzen sich gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt in Konfliktregionen ein. Der Artikel entstand, als Jolie nicht persönlich im UN-Sicherheitsrat zu einer deutschen Resolution gegen Gewalt an Frauen sprechen konnte. Stattdessen verfassten beide einen gemeinsamen Text für die Washington Post, um ihre Forderung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Geschichte über Nike-Laufschuhe
Der Artikel ist eine Übersicht der besten Laufschuhe 2026 von Wirecutter, dem Testportal der New York Times. Er bewertet und vergleicht hochwertige Laufschuhe verschiedener Hersteller und hilft Lesern bei der Auswahl des richtigen Modells für ihre Bedürfnisse.
Gespräch mit Michael Althen über Bernd Eichinger und Doris Dörrie
Michael Althen
Interview zwischen Filmkritiker Michael Althen mit Regisseurin Doris Dörrie und Produzent Bernd Eichinger über ihre konfliktreiche Zusammenarbeit am Film „Ich und Er". Eichinger gesteht darin ein, dass er Dörrie damals nicht verstanden hat. Das Gespräch zeigt die tiefgreifenden künstlerischen Unstimmigkeiten zwischen den beiden Filmschaffenden.
Gespräch zwischen Carolin Emcke und Otto Schilly (taz, Juni 2015)
Ein Streitgespräch zwischen Otto Schilly und Carolin Emcke über die deutsche Flüchtlingspolitik und die Frage, ob Politiker sich an Bürgerbedenken orientieren sollten. Das Interview aus dem Juni 2015 dokumentiert eine prophetische Debatte: Emcke warnte darin vor der Angst als Objekt politischer Instrumentalisierung und prognostizierte, dass eine humanitäre Geste des Staates zunächst positive mediale Resonanz erzeugen würde – drei Monate vor Merkels Grenzöffnung im September 2015. Das Gespräch zeigt, wie präzise die intellektuelle Analyse der damaligen Debatten war.
Gestrandet in
Ein Buckelwal, der sich in die Nähe von Timmendorfer Strand verirrt hat, wird zum Ausgangspunkt für eine literarische Erkundung des Themas "Gestranded sein". Der Artikel verbindet das ungewöhnliche Naturereignis mit Reflexionen über Orientierungslosigkeit und Verirrtheit und fragt, was es bedeutet, den eigenen Weg zu verlieren.
Gewalttext im Merkur
Reinhard Goetz
In der Zeitschrift Merkur (Ausgabe 900, 2024) veröffentlicht Reinhard Goetz einen provokanten Text, in dem er mit aggressiven und bewusst non-argumentativen Mitteln reagiert. Der Text exemplifiziert Goetz' Neigung zu emotionaler statt sachlicher Rhetorik und steht als Kontrast zu rationalen Diskursformen.
Glosse zum Germanwings-Absturz
Luise Pusch
Die Emma-Autorin Luise Pusch veröffentlichte kurz nach dem Germanwings-Absturz 2015 einen Artikel, in dem sie eine Frauenquote im Cockpit forderte. Sie argumentierte, dass Amoktrips ein männliches Phänomen seien. Der Artikel löste einen heftigen Leseraufstand aus, da viele die Verknüpfung der Katastrophe mit dieser Forderung als Instrumentalisierung der Opfer sahen.
Glosse über die Documenta-Einladungen
Thomas E. Schmidt
Thomas E. Schmidt kommentiert in dieser ZEIT-Glosse den Antisemitismus-Skandal der Documenta 15 und stellt infrage, ob die Kuratoren weise daran getan haben, Künstler mit BDS-Nähe einzuladen. Der Text beleuchtet die kontroversen Entscheidungen hinter der Großausstellung und deren gesellschaftliche Debatten.
Grenzen der Menschheit
Christiane Nüsslein-Volhard
Der Artikel behandelt Ängste vor Gentechnik und Keimbahnmanipulation. Die Autorin Christiane Nüsslein-Volhard argumentiert wissenschaftlich, dass diese Bedenken unbegründet sind. Sie erläutert die biologischen Grundlagen dieser Technologien und ihr Potenzial für die Medizin.
Handyalarm (Rubrik in der Bild-Zeitung)
Der Artikel berichtet vom Bundesweiten Warntag 2024, bei dem Millionen von Mobiltelefonen einen Probealarm erhielten. Gleichzeitig wird die BILD-Rubrik "Handyalarm" thematisiert, in der Informationen aus vertraulichen CDU-Präsidiumssitzungen während der Jamaika-Sondierungen veröffentlicht wurden. Die Sicherheitslücke durch die Weitergabe sensibler Informationen an die Medien unterminierte das Vertrauen der Koalitionspartner und trug zum Scheitern der Verhandlungen bei.
Hasch-Geständnis in der Zeitschrift Max
Uli Wickert
In diesem Interview spricht Uli Wickert über sein Leben und seine Karriere. Der Podcast thematisiert auch ein historisches Hasch-Geständnis aus Wickerts Zeit bei der Zeitschrift Max in den 1970er Jahren. Wickert nutzt die Gelegenheit, um Missverständnisse zu klären und seinen Standpunkt zu historischen Konflikten, insbesondere mit Angela Merkel, darzulegen.
Hausbesuch bei Sarah Wagenknecht
Ein ZEIT-Porträt der jungen Sahra Wagenknecht aus dem Jahr 1996. Der Artikel skizziert die damalige Vorsitzende der kommunistischen PDS-Plattform mit einer für die Zeit typischen, heute als problematisch wahrgenommenen Sprache – die mehr auf Äußerlichkeiten fokussiert als auf inhaltliche Positionen. Das Stück zeigt exemplarisch, wie Journalisten damals über weibliche Politiker schrieben.