Polemik

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Medien (10)

1 Essay

100 Zeilen Hass

Maxim Biller

Maxim Billers legendäre Kolumnenreihe aus dem Magazin Tempo, in der der Autor pointierte Polemiken und gesellschaftskritische Beobachtungen in prägnanter Kurzform präsentiert. Die „100 Zeilen Hass" gelten als Primärliteratur für zeitgenössische Journalisten und begründeten eine neue, direkte Form des Meinungsjournalismus, die über klassisches Reporting hinausgeht und Billers künstlerisches Vermächtnis für die Medienlandschaft darstellt.

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G Artikel

Gewalttext im Merkur

Reinhard Goetz

In der Zeitschrift Merkur (Ausgabe 900, 2024) veröffentlicht Reinhard Goetz einen provokanten Text, in dem er mit aggressiven und bewusst non-argumentativen Mitteln reagiert. Der Text exemplifiziert Goetz' Neigung zu emotionaler statt sachlicher Rhetorik und steht als Kontrast zu rationalen Diskursformen.

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Göring zittert und schwitzt

Göring zittert und schwitzt

Heinrich Mann · 1971

Heinrich Manns "Der Haß" (1933) ist eine scharfsinnige Exilschrift aus Nizza, die das nationalsozialistische Regime und Hermann Göring einer vernichtenden Kritik unterzieht. Der Text, ursprünglich als Dankrede bei einer Preisverleihung vorgetragen, besticht durch klare politische Analyse und zeitlose Beobachtungen über Machtmissbrauch. Seine Parallelen zu heutigen autoritären Tendenzen machen das Werk trotz 90 Jahren Abstand hochrelevant und verstörendfoll aktuell.

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Ihr bleibt die Kinder eurer Eltern

Ihr bleibt die Kinder eurer Eltern

Henryk M. Broder

Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder; * 20. August 1946 in Katowice, Polen) ist ein deutscher Publizist und Buchautor. Broder schrieb nach der Schulzeit für Konkret, die Frankfurter Rundschau und die St. Pauli-Nachrichten. Von 1995 bis 2010 schrieb er hauptsächlich Kolumnen und Polemiken für das Magazin Der Spiegel und für die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Seit 2011 ist er für Die Welt, Welt am Sonntag und Welt Online tätig.

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Jargon der Eigentlichkeit

Jargon der Eigentlichkeit

Theodor W. Adorno · 1964

Theodor W. Adornos Jargon der Eigentlichkeit (1963) gehört zu den umstrittensten Texten der Kritischen Theorie. Während der Titel inner- und außerhalb der akademischen Debatte längst zu einem geflügelten Wort mutiert ist, steht diesem die Kenntnis des Inhalts diametral gegenüber. Zumeist wird die Schrift als eine Polemik gegen Martin Heidegger abgehandelt, die zu einer 'philosophischen Kommunikationsverweigerung' Hermann Mörchen) zwischen Frankfurt und Freiburg geführt habe.

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Polemik-Verteidigung (ZEIT-Essay 2018)

Polemik-Verteidigung (ZEIT-Essay 2018)

Maxim Biller

Sammlung von Leserbriefen zur ZEIT-Ausgabe 27/2025 zu verschiedenen Themen wie einem Artikel über "Morbus Israel", Wohlstandsfragen und wirtschaftliche Reformdebatten. Der Podcast-Kontext verweist auf einen ZEIT-Text von 2018, in dem der Autor die Polemik als wichtige literarische Form gegen oberflächliche Internetdebatten verteidigte und ihren argumentativ verdichteten Stil mit prägnanten Charakterisierungen erläuterte.

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Rezension von Shitbürgertum in der Süddeutschen Zeitung

Rezension von Shitbürgertum in der Süddeutschen Zeitung

Jens Christian Rabe

Ulf Poschardt veröffentlicht sein Buch "Shitbürgertum" nach Rückzug durch seinen Verlag nun im Selbstverlag. Das Werk ist eine polemische Abrechnung mit dem linken Bürgertum und der grünen Bewegung, die Poschardt mit provokanten Thesen und brachialem Ton konfrontiert. Der Titel basiert auf einer Aussage des argentinischen Präsidenten Milei, wonach Linke „Scheiße" seien – eine Gleichung, die Poschardt nutzt, um sein politisches Narrativ zu etablieren. Der Rezensent Philipp Bovermann von der Süddeutschen Zeitung würdigt zwar die rhetorische Geschicklichkeit dieser Provokation, wertet das Buch aber als Kulturkampfbeitrag, der unfreiwillig mehr über die rechte Polemik selbst enthüllt als über sein eigentliches Objekt.

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Shitbürgertum

Shitbürgertum

Ulf Poschardt · 2025

Das Buch, das kein traditioneller Verlag publizieren wollte. In diesem scharfsinnigen und provokanten Essay entlarvt Ulf Poschardt einen neuen Sozialcharakter, der unsere Gesellschaft prägt und lähmt: den "Shitbürger". Mit einer unheilvollen Mischung aus Anmaßung und Untertanengeist inszeniert sich der Shitbürger als moralisch überlegener Retter der Welt - verteidigt dabei jedoch vor allem seine eigenen Privilegien und Interessen.

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Spiegel-Artikel über Norbert Bolz

Spiegel-Artikel über Norbert Bolz

Die Wohnung des Publizisten Norbert Bolz aus Berlin wäre fast durchsucht worden. Das brachte die Freunde der Meinungsfreiheit flächendeckend in Wallung. Ihre Argumente sind von zweifelhafter Qualität.

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Zeitkolumnen von Mely Kiyak

Zeitkolumnen von Mely Kiyak

Mely Kiyak

Ein Buch, das genau das hält, was der Titel verspricht: Manchmal reicht ein solcher Augenblick, um einen Tag in Berlin zu retten. Im Mittelpunkt stehen überraschende Alltagsbeobachtungen im städtischen Ausnahmezustand.

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