Gedicht
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Medien (26)
Als ich mich selbst zu lieben begann (When I Loved Myself Enough)
Kim McMillan
When I Loved Myself Enough began as one woman's gift to the world, hand-made by Kim McMillen. Book by book, reader by reader, When I Loved Myself Enough was passed along from friend to friend, shared by parents with their children, and given as a gift at special occasions. As word spread, it's heartfelt honesty and universal truths won it a growing following.
Das Beste aus Klosterhalfens kleiner Rheinbibel
Klosterhalf(en)
Sammlung satirischer Gedichte, die christliche Glaubenssätze wie die Jungfrauengeburt und die Empfängnis durch den Heiligen Geist ironisiert und kritisiert. Ein atheistisches Werk voller beißendem Humor gegen religiöse Dogmen.
Das Lied von der Glocke
Friedrich Schiller · 1842
Das Lied von der Glocke ist ein im Jahr 1799 von Friedrich Schiller veröffentlichtes Gedicht. Es gehörte lange Zeit zum Kanon der deutschen Literatur und ist eines der bekanntesten, am meisten zitierten und parodierten deutschen Gedichte.
Die Zitronen
Heinz Erhardt
Heinz Erhardt zählt in diesem humorvollen Gedicht die vermeintlichen Unterschiede der Zitronen von früher auf – sie waren nicht gelb, sondern bläulich, schmeckten süß wie Bonbons und waren überhaupt nicht sauer. Das Gedicht ist ein Beispiel für Erhardts absurdistischen Humor, der harmlosen Alltagsgegenständen absurde Qualitäten zuordnet. Die Erwähnung ist relevant, da sie zeigt, wie stark Erhardt mit Olli Schulz' Generationen-Erinnerungen verbunden ist und bis heute unbewusst nachwirkt.
Ein li eretz acheret (Ich habe kein anderes Land)
Ehud Manor
Das Gedicht „Ein li eretz acheret" von Ehud Manor ist ein Klassiker der israelischen Kultur und Identitätssymbol, das die unbedingte emotionale Bindung an Israel ausdrückt – die Unmöglichkeit, sich ein anderes Heimatland vorzustellen. Im Kontext von Sarah Levys neuem Buch wird dieser Titel zur Kontrastfolie: Während Manor von existenzieller Heimatlosigkeit spricht, betont Levy ihre Position als Einwanderin, die theoretisch noch die Wahl zwischen Ländern hat.
Ermutigung
Wolf Biermann
Ermutigung ist ein Gedicht und Lied des deutschen Liedermachers und Lyrikers Wolf Biermann. Es erschien erstmals 1968 in der Gedichtsammlung Mit Marx- und Engelszungen im Verlag Klaus Wagenbach, der im selben Jahr auch die vertonte Fassung auf der Single 4 neue Lieder veröffentlichte. Biermann übernahm das Lied auf seine Langspielplatte aah-ja!, die 1974 bei CBS erschien. Ermutigung warnt ein Gegenüber, sich trotz der herrschenden Zustände nicht verhärten und verbittern zu lassen.
Gedicht über den Rauch aus dem Haus
Bertolt Brecht · 2022
Der von Bertolt Brecht 1926 geprägte Begriff episches Theater verbindet zwei literarische Gattungen, das Drama und die Epik, also theatralische und erzählende Formen der Literatur. In den 1920er-Jahren hatten Bertolt Brecht und Erwin Piscator begonnen, mit neuen Formen des Theaters zu experimentieren. Sie wollten weg von der Darstellung tragischer Einzelschicksale, weg von der klassischen Illusionsbühne und ihrer Scheinrealität.
Großes Lied vom Ausgerotteten Jüdischen Volk
Jizchak Katzenelson · 1994
Jizchak Katzenelsons jiddisches Gedicht dokumentiert die Vernichtung des europäischen Judentums und wurde von einem deutschen Künstler zwei Jahre lang ins Deutsche übertragen. Diese intensive Übersetzungsarbeit stellt einen zentralen Berührungspunkt mit Israel und der jüdischen Erinnerungskultur dar. Das Werk bewahrt die Stimme eines Überlebenden und die Tiefe des jiddischen Kulturerbes vor dem Vergessen.
Ich sehe oft um Mitternacht
Matthias Claudius · 1879
Das weniger bekannte Gedicht »Ich sehe oft um Mitternacht« von Matthias Claudius handelt von einem nächtlichen Betrachter, der die Sterne ansieht und eine tiefe existenzielle Sehnsucht empfindet. Das Gedicht thematisiert die menschliche Suche nach etwas Besseren jenseits von Schmerz und Lust und wird als poetischer Beleg für die innere, existenzielle Dimension dieser Sehnsüchte relevant.
Jammertal
Heinrich Heine
Heines Gedicht „Jammertal" schildert das Schicksal zweier armer, kranker Menschen in der Antike, die ohne medizinische Hilfe in Elend sterben. Das Gedicht wird als literarische Einleitung für eine Sendung über Wunderheilungen verwendet, um die Lebensbedingungen und Heilungsbedürfnisse in der biblischen Zeit nachvollziehbar zu machen. Es kontrastiert die hoffnungslose Realität der damaligen Zeit mit den später beschriebenen wundersamen Heilungen.
Jona-Gedicht
Hans-Peter Müller
Das Gedicht über die Jona-Geschichte des ostdeutschen Alttestamentlers Hans-Peter Herzsch erzählt die biblische Geschichte in humorvollen, bildreichen Reimen mit augenzwinkerndem Ton. Von Jonass Flucht über seinen Aufenthalt im Fischbauch bis zur göttlichen Pointe mit dem Rizinusstrauch – das Versgedicht arbeitet besonders gut die Leichtigkeit und den Witz dieser Bibelgeschichte heraus. Johanna Haberer trägt das Gedicht vor, das durch seinen besonderen Tonfall und die geistreiche Auslegung besonders zu Ostern passt.
Katzengedicht (Von einer Katze lernen heißt siegen lernen)
Robert Gernhardt · 1996
Ein humorvolles Gedicht über die skurrilen Lebenslektionen von Katzen: viel nehmen, wenig geben, und schließlich mit dem Verlust leben. Mit lakonischer Witz und beobachtendem Blick auf die Philosophie des Katzenseins.
Lob des Zweifels
Bertolt Brecht · 1938
Mutter Courage und ihre Kinder ist ein Drama von Bertolt Brecht. Es wurde 1938/39 von Brecht unter Mitarbeit von Margarete Steffin im schwedischen Exil verfasst. 1941 wurde es im Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Leopold Lindtberg mit Therese Giehse in der Hauptrolle uraufgeführt. Es spielt im Dreißigjährigen Krieg zwischen 1624 und 1636. Erzählt wird die Geschichte der Marketenderin Mutter Courage, die versucht, ihr Geschäft mit dem Krieg zu machen, und dabei ihre drei Kinder verliert.
Lyrische Hausapotheke
Erich Kästner · 1936
"Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es!" "Was soll einer einnehmen, den die trostlose Einsamkeit des möblierten Zimmers quält oder die nasskalten, nebelgrauen Herbstabende? Zu welchen Rezepten soll der greifen, den der Würgeengel der Eifersucht gepackt hat? Womit soll ein Lebensüberdrüssiger gurgeln?" Die Antwort auf diese von ihm selbst gestellten Fragen hat Erich Kästner mit seiner Lyrischen Hausapotheke geliefert.
Manchmal stehen wir auf
Marie Luise Kaschnitz
Deutsches Auferstehungsgedicht, das Hoffnung und Auferstehung in ihrer Vielgestaltigkeit erforscht. Es thematisiert Auferstehung nicht als dogmatisches Konzept, sondern als existenzielle Erfahrung mitten im alltäglichen Leben.
Nicht mutig
Marie Luise Kaschnitz · 1979
Das Ostergedicht aus 1972 reflektiert über die Auferstehungsfrage und menschliche Mutlosigkeit. Mit dem persönlichen Bekenntnis 'Ich bin nicht mutig' endet das Werk als stilles Glaubensbekenntnis zum Leben nach dem Tod.
Nur zwei Dinge
Gottfried Benn
Kurzes Gedicht über das Paradox von Arbeit und Glück. These: »Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück.« Das Werk hinterfragt romantische Vorstellungen intellektuellen Glücks und setzt stattdessen auf die Tugend der Einfachheit gepaart mit Tätigkeit.
Oft, wenn ich Jugendbilder scheu vergleich
Mascha Kaléko · 2024
Eine Klassikerin, eine große Außenseiterin – Daniel Kehlmann liest Mascha Kaléko Mascha Kaléko ist eine leuchtende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Niemand verkörpert das Berlin der Weimarer Republik zwischen Schreibmaschinengrau, hellen Kinoreklamen und nicht enden wollenden Nächten im Romanischen Café so sehr wie die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz.
Shodokar - Gesang vom Erleben der Wahrheit
Gedicht aus dem 7. Jahrhundert über die Einheit aller Religionen und mystische Erfahrung. Ein klassisches Werk der spirituellen Literatur, das religiöse Grenzen überwindet und die innere Dimension von Glaubenstraditionen erforscht.
Shodokar – Gesang vom Erleben der Wahrheit
Buddhistische Gedicht aus dem 7. Jahrhundert, das die Einheit aller Religionen durch das Bild eines Mondes symbolisiert, der sich in allen Wassern spiegelt. Das Werk widerlegt die Ansicht, dass Mystik ausschließlich ein christliches Phänomen sei.
Stopping by Woods on a Snowy Evening
Robert Frost · 2021
Illustrations of wintry scenes accompany each line of the well-known poem.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Volker Weidermann
Volker Weidermann zeichnet die Lebensgeschichte des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer nach und beleuchtet die Entstehung seines berühmten Gedichts „Von guten Mächten wunderbar geborgen", das er 1944 in der Gestapo-Zelle schrieb. Der Artikel zeigt, wie dieses Gedicht zum zeitlosen Trostlied wurde und analysiert gleichzeitig, wie es in der heutigen Zeit von politischen Kräften vereinnahmt wird, die Bonhoeffers Vermächtnis widersprechen.
Was wir wissen können
Ian McEwan · 2025
Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart – ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen. Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige
Wenn Blätter von den Bäumen stürzen
Heinz Erhardt
Humorvolles Gedicht über den nahenden Winter, in dem Erhardt mit witziger Naturbeobachtung das Fortziehen der Vögel und das Sterben von Insekten beschreibt. Ein Beispiel für Erhardts charakteristische, unschuldige Art von Humor.
Wildgänse rauschen durch die Nacht
Wildgänse rauschen durch die Nacht (auch „Nachtposten im März“ im Gedichtband Im Felde zwischen Nacht und Tag) ist ein Gedicht von Walter Flex aus dessen Buch Der Wanderer zwischen beiden Welten (1916). Eine verbreitete volksliedhafte Marschmelodie dazu schrieb Robert Götz (1892–1978).