Manchmal stehen wir auf
Marie Luise Kaschnitz
Deutsches Auferstehungsgedicht, das Hoffnung und Auferstehung in ihrer Vielgestaltigkeit erforscht. Es thematisiert Auferstehung nicht als dogmatisches Konzept, sondern als existenzielle Erfahrung mitten im alltäglichen Leben.
Erwähnungen (1)
„Ich habe auch noch ein, wirkt sich jetzt ein gutes Wort zum Schluss, von Marie-Louise Kaschnetz. Manchmal stehen wir auf, stehen wir zur Auferstehung auf, mitten am Tage.“
Sabine Rückert zitiert zum Abschluss des Gesprächs über Tod und Auferstehung das bekannte Gedicht von Marie Luise Kaschnitz. Das Zitat unterstreicht die zuvor diskutierte Idee, dass Auferstehung nicht nur ein eschatologisches Ereignis ist, sondern viele Gesichter hat und mitten im Leben geschehen kann.
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