Bücher aus Alles gesagt?
1505 Bücher aus 125 Episoden · Seite 10 von 31
Die Ameise als Tramp
Bernhard Kegel · 2013
Kaninchenplage in Australien, Ameisen in Großcomputern und Krankenhäusern, Piranhas in französischen Flüssen – mit solchen Ereignissen beschäftigt sich die Invasionsbiologie. Seit jeher ist die Besiedlung neuer Lebensräume für Tiere und Pflanzen eine Überlebensfrage. Früher gab es Hindernisse, die sich der Reiselust widersetzten. Gebirge, Ozeane, Kontinente, Wüsten bildeten unüberwindbare Barrieren. Mit dem Erscheinen des modernen Menschen hat sich die Situation verändert.
Die Anderen
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter
Peter Handke · 1970
»Dem Monteur Josef Bloch, der früher ein bekannter Torwart gewesen war, wurde, als er sich am Vormittag zur Arbeit meldete, mitgeteilt, daß er entlassen sei. Jedenfalls legte Bloch die Tatsache, daß bei seinem Erscheinen in der Tür der Bauhütte, wo sich die Arbeiter gerade aufhielten, nur der Polier von der Jause aufschaute, als eine solche Mitteilung aus und verließ das Baugelände.« Im März 1970 erscheint die Erzählung »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter« in der Startauflage von 25 000 Exempl...
Die Anstalt
John Katzenbach · 2009
Das Böse. Das Grauen. Die Klinik. Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung.
Die Antifeministen
Hedwig Dohm · 2016
Marianne Adelaide Hedwig Dohm (geborene Schlesinger; * 20. September 1831 in Berlin; † 1. Juni 1919 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Sie war eine der ersten feministischen Theoretikerinnen, die geschlechtsspezifische Verhaltensweisen auf die kulturelle Prägung zurückführte statt auf biologische Determination.
Die Baustellen der Nation
Philip Banse, Philipp Banse · 2023
Die Baustellen der Nation ist ein Sachbuch von Philip Banse über zentrale Probleme und Herausforderungen Deutschlands. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit seinem Podcast-Partner und behandelt relevante gesellschaftliche sowie politische Themen aus journalistischer Perspektive. Mit etwa 70.000–75.000 verkauften Exemplaren hat sich das Buch erfolgreich als wichtiger Beitrag zur zeitgenössischen Debatte über Deutschlands aktuelle Herausforderungen etabliert.
Die Bibel (Altes Testament)
· 1998
Die Bibel, speziell das Alte Testament, enthält wie viele religiöse Texte sowohl friedfertige als auch gewalthaltige Passagen. Richard David Precht nutzt diese Ambiguität als Argument dafür, dass alle monotheistischen Religionen anfällig für extremistische Auslegungen sind – je nachdem, welche Verse man selektiv heranzieht. Das Werk zeigt, wie identische Quellen zu völlig unterschiedlichen ethischen Folgerungen führen können.
Die Bibliothekarin
· 2020
Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern. Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um "ihre" kleine Bibliothek.
Die Blutblas
Friedrich Stoltze · 1978
Frankfurterisch ist der in der Stadt Frankfurt am Main gesprochene Dialekt. Frankfurterisch ist ein rheinfränkischer Dialekt und gehört zur Gruppe der hessischen Mundarten. Die Frankfurter Stadtmundart war bis zum Zweiten Weltkrieg die bevorzugte Umgangssprache aller gesellschaftlichen Schichten der Stadt.
Die Bombardierung Dresdens
David Irving · 1974
Die Luftangriffe auf Dresden und den Großraum der Stadt im Zweiten Weltkrieg fanden erstmals im Herbst 1944 statt, gefolgt von vier Angriffswellen der Royal Air Force (RAF) und United States Army Air Forces (USAAF) vom 13. bis 15. Februar 1945. Diese forderten zwischen 22.700 und 25.000 Todesopfer, zerstörten große Teile der Innenstadt und der industriellen und militärischen Infrastruktur Dresdens. Sechsstellige Opferzahlen, die die nationalsozialistische Propaganda in Umlauf brachte, wurden dur...
Die Brücke hinter den Sternen
Cornelia Funke · 2021
Der Tod bringt uns das Leben nah Für Johanna Klug werden in der Begegnung mit Sterbenden die existenziellsten Themen des Lebens deutlich. Das Bedürfnis dieser jungen und klugen Autorin nach direkten, aufrichtigen und echten Begegnungen mit Menschen, die ihr mehr über das wirkliche Leben nahebringen als viele für sie häufig oberflächlich empfundene Antworten der Gesellschaft, brachte sie dazu, Zeit mit Sterbenden zu verbringen. Hier wird ihre Suche nach Wahrheit befriedigt.
Die Brüder Karamasow
Fjodor Dostojewski · 2018
Der Großinquisitor ist das fünfte Kapitel des fünften Buches aus dem Roman Die Brüder Karamasow von Fjodor Dostojewski, das auch separat unter demselben Titel veröffentlicht worden ist. Zur Inhalt: Die Brüder Iwan und Aljoscha Karamasow treffen sich in einem Gasthaus. Der jüngere Aljoscha ist ein tief gläubiger Mönch, während Iwan ein atheistischer Intellektueller ist. Er erzählt die Binnenerzählung über den Großinquisitor. Diese handelt davon, dass Jesus Christus im Sevilla des 16.
Die Chroniken von Narnia
C. S. Lewis · 2005
Sie öffnen eine Tür und finden eine Welt voller Magie NARNIA ... gefangen im ewigen Winter ... ein Land, das darauf wartet, befreit zu werden. Durch einen Kleiderschrank gelangen Lucy, Edmund, Susan und Peter nach Narnia, das unter der Schreckensherrschaft der Weißen Hexen steht. Als alle Hoffnung verloren scheint, bringt die Rückkehr des mächtigen Löwen Aslan die Wende ...
Die Deutschen und ihre Mythen
Herfried Münkler · 2010
Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen – etwa um die Nibelungen – zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten – selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.
Die Drahtharfe
Wolf Biermann · 1965
Wolf Biermanns "Die Drahtharfe" ist ein schmaler, einflussreicher Gedichtband, dessen Manuskript während der DDR-Zeit illegal zu dem Westberliner Verleger Klaus Wagenbach geschmuggelt wurde. Die Veröffentlichung im Westen machte Biermann zur Ikone der verfolgten DDR-Literatur und zum Symbol des künstlerischen Widerstands gegen die SED-Diktatur.
Die Eingewanderten
Paul Scheffer
Paul Scheffers »Die Eingewanderten« analysiert Herausforderungen der Zuwanderung aus einer wissenschaftlichen, sozialdemokratischen Perspektive. Der niederländische Publizist behandelt dabei kritisch gesellschaftliche Probleme, vermeidet aber Ressentiments und stereotype Argumentationen. Das Werk gilt als grundlegender Text für eine faktenbasierte, sachliche Debatte über Migration und Integration.
Die Enden der Welt
Roger Willemsen · 2012
Roger Willemsen führt die Leser an die entlegensten Orte der Erde und erkundet dabei fremde Kulturen mit feinem essayistischen Blick. Das Buch besticht durch die charakteristische literarische Tiefe des Autors, die anfangs anspruchsvoll wirken kann, aber nachhaltig fasziniert. Ein Klassiker aus Willemsens Werk, der Denken und Fernweh gleichermaßen fördert.
Die Entdeckung der Langsamkeit
Sten Nadolny · 2007
A fictionalized biography of the 19th century explorer who was credited with discovering the Northwest Passage.
Die Entstehung der Geschlechterhierarchie
Helke Sander · 2005
"Helke Sander und Barbara Johr bringen ein bisher verdrängtes Thema zur Sprache: die massenhafte Vergewaltigung von Frauen während der letzten Kriegs- und der ersten Nachkriegswochen in Deutschland, insbesondere in Berlin. Sie haben mit vergewaltigten Frauen gesprochen, mit Rotarmisten, mit Ärztinnen, die die Frauen bahandelt haben, und auch mit Männern, die Zeugen der Geschehnisse waren.
Die Entstehung des Patriarchats
Gerda Lerner · 2023
Lerner bekämpfte mit ihren Veröffentlichungen die in der Wissenschaft bis dahin geltende Darstellung, dass Geschichte etwas ist, das mit Frauen geschieht. Demgegenüber stellte sie sich die Aufgabe, die Entwicklung der Unterdrückung von Frauen und ihre Rolle in geschichtlichen Prozessen auf einer materialistischen Grundlage zu untersuchen. So kann Frauenunterdrückung nach Lerner nur mit der Klassengesellschaft zusammen gedacht - und überwunden - werden.
Die Farbe der Rache
Cornelia Funke · 2023
Von Millionen Fans sehnsüchtig erwartet: Cornelia Funkes Fortsetzung der Tintenwelt-Reihe. Fünf Jahre sind seit den Geschehnissen in "Tintentod" vergangen. Fünf glückliche Jahre. Aber dann wird Eisenglanz gesichtet, der Glasmann von Orpheus, dem erbitterten, silberzüngigen Feind von Meggie, Mo und Staubfinger. Der Grund: Orpheus plant Rache an allen, die ihn zu Fall gebracht haben, doch vor allem an Staubfinger, und er nutzt einen furchtbaren Zauber.
Die Frage der Chemie
Bonnie Garmus · 2022
Elizabeth Zott wird Ihr Herz erobern, ganz sicher! Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege.
Die Fähne (aus: Verbrechen)
Ferdinand von Schirach · 2009
Der renommierte Strafverteidiger Ferdinand von Schirach kennt die Brüche der Welt. Der Umgang mit Schuld und Unschuld bestimmt seinen Alltag. Doch was ist Schuld eigentlich? Wer will richten über Täter, die zugleich auch Opfer sind? Mit dem scharfen Blick eines begnadeten Analytikers erzählt Ferdinand von Schirach von menschlichen Dramen und vielfachem Scheitern, von seelischen Abgründen, die sich einer einfachen Bewertung entziehen.
Die Gans im Gegenteil
Doris Dörrie
Kinderbuch von Doris Dörrie mit Illustrationen von Julia Kaergel, das eine persönliche Erinnerung der Autorin an ihre Kindheitsfreundin Marie-Luise verarbeitet. Das Buch wird für seine schönen Illustrationen gelobt und eignet sich hervorragend zum Vorlesen für Kinder. Ein empfehlenswertes Werk für Familien, die Geschichten mit autobiografischem Hintergrund schätzen.
Die Geschwister Oppermann
Lion Feuchtwanger · 2005
**Die Geschwister Oppermann** ist ein Zeitroman von Lion Feuchtwanger aus dem Jahr 1933, der zusammen mit den Romanen Erfolg und Exil zu Feuchtwangers „Wartesaal-Trilogie“ gehört. Die ersten beiden Auflagen des Romans erschienen 1933 und 1935 unter dem Titel Die Geschwister Oppenheim. Ein deutscher Nationalsozialist mit dem Namen Oppermann hatte noch während der Drucklegung durch Drohungen gegen den noch in Deutschland lebenden Bruder Feuchtwangers eine Namensänderung erzwungen.
Die Gesellschaft der Singularitäten
Andreas Reckwitz
Andreas Reckwitz untersucht in diesem Werk, wie die Digitalisierung traditionelle Rollen aufgelöst hat: Durch Smartphones und Internetplattformen kann heute jeder zum Kulturproduzenten werden, nicht nur passiv konsumieren. Diese Demokratisierung führt zu einer beispiellosen Überproduktion digitaler Inhalte und stellt zentrale Fragen zur kulturellen Wertbildung in der Spätmoderne. Das Buch bietet einen kritischen, soziologischen Blick auf die Konsequenzen dieser technologischen Verschiebung für Gesellschaft und Kultur.
Die Glasglocke
Sylvia Plath · 2013
"Die Glasglocke" ist Sylvia Plaths Debütroman von 1963, ein intensiver psychologischer Roman über die Identitätskrise und psychische Belastung einer jungen Frau in den 1950er Jahren. Das Werk gilt als Klassiker der amerikanischen Literatur und wird für seine poetische Sprache und tiefgründige Auseinandersetzung mit mentalen Erkrankungen geschätzt. Der Roman bleibt bis heute relevant für seine kritische Perspektive auf gesellschaftliche Erwartungen und Geschlechterrollen.
Die Glocke
Friedrich Schiller · 1900
Schillers Glocke ist eines der bedeutendsten Versepos der deutschen Literatur und behandelt die Symbolik der Glocke als Metapher für menschliche Entwicklung und gesellschaftliche Werte. Das Gedicht verbindet persönliche Erinnerungen mit kulturellem Erbe, wenn eine Person das von ihrem Großvater vorgetragene Werk Jahre später in akademischem Kontext wiedererkennt. Es zeigt, wie klassische Texte über Generationen hinweg Wissen und Wertschätzung weitergeben und gleichzeitig universelle Themen wie Handwerk, Familie und Verantwortung behandeln.
Die Glücksformel
Stefan Klein · 2012
***Der Sachbuch-Klassiker in einer aktualisierten und erweiterten Neuausgabe!*** Über ein Jahr stand ›Die Glücksformel‹ auf allen deutschen Bestsellerlisten und machte den Wissenschaftsautor Stefan Klein international bekannt. Denn ihm ist mit diesem Buch gelungen, was bisher keinem zum unerschöpflichen Thema Glück gelang: er fasst unterhaltsam und kompakt all das bisherige Wissen über die guten Gefühle zusammen und gibt so seinen Lesern die entscheidenden Werkzeuge in die Hand, ihrem Leben eine...
Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz
Alice Schwarzer · 2007
Die bekannte Frauenrechtlerin bezieht Stellung zu aktuellen Fragen der Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Die Grüne Macht
Ulrich Schulte · 2021
In einer Zeit, in der die politische Landschaft im Umbruch ist und die Volksparteien zerfallen, werden ausgerechnet die Grünen zum Hort der Stabilität, staatstragend und seriös. Habeck und Baerbock sind die Stars der deutschen Politik und versprechen, Antworten auf die Megafragen des 21. Jahrhunderts zu geben. Sogar das Kanzleramt ist in Reichweite.
Die Heldin reist
Doris Dörrie · 2016
Die Heldin reist ist ein Roman von Doris Dörrie, der sich mit Reisen und interkulturellen Begegnungen auseinandersetzt. Das Buch erzählt von einer Protagonistin und ihren Erfahrungen, unter anderem mit japanischen Charakteren, die perfekt Deutsch sprechen. Der Roman bietet Einblicke in kulturelle Unterschiede und persönliches Wachstum durch grenzüberschreitende Begegnungen.
Die Hirnkönigin
Thea Dorn
Die Hirnkönigin ist ein Kriminalroman von Thea Dorn, der sich durch extreme Brutalität auszeichnet. Das Werk stammt aus ihrer Zeit als Krimi-Autorin, bevor sie sich dem essayistischen Schreiben zuwandte. Trotz des verstörendem Inhalts wird das Buch als gelungenes Beispiel von Dorns literarischem Talent anerkannt.
Die Jenninger-Rede und die Reaktionen – eine Dokumentation
Armin Laschet · 2018
Wenn Schülerinnen und Schüler dem Thema »Nationalsozialismus« zum ersten Mal im Geschichtsunterricht begegnen, haben sie bereits durch die vielfältigen Manifestationen der Geschichtskultur und die mündlichen Überlieferungen im Verwandten- und Bekanntenkreis relativ feste Vorstellungen über die NS-Diktatur ausgebildet. Häufig neigen Lernende zu einer weitgehenden Viktimisierung der Täter und Exkulpation der nichtjüdischen Gesellschaft des Nationalsozialismus.
Die Jüngste Gemeinsame Sorge
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Die Kampfkunst der Tigermutter
Amy Chua · 2011
Amy Chuas Buch beschreibt eine extreme Erziehungsmethode, mit der sie ihre Kinder zu klassischen Musikern erziehen wollte — etwa durch Drohungen wie das Verbrennen von Spielzeug. Im Podcast wird dieser Ansatz im Vergleich zu sowjetischen Erziehungsmethoden diskutiert und als problematisch kritisiert, da er Exzellenz verlangt, ohne echte Talente zunächst zu prüfen.
Die Kommunisten und der Frieden
Jean-Paul Sartre · 2023
Prominente Persönlichkeiten prägen ihre Zeit, ihr Wirken bleibt in Erinnerung, mit ihren Werken sind sie gegenwärtig. Weniger bekannt sind die Lebensumstände und Krankheiten, die das Schaffen behinderten oder auch beflügelten. Dies war Anlass für das vorliegende interdisziplinäre Buch. Ausgewiesene Literaturwissenschaftler geben einen Überblick über Leben und Werk berühmter Schriftsteller des 19. und 20. Jahrhunderts.
Die Kuh, die weinte – Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
Ajahn Brahm · 2009
Unterhaltung und Lebensschule für Jung und Alt Schon Buddha unterwies seine Zuhörer mit Witz und Weisheit. Ajahn Brahm steht in der Tradition dieser orientalischen Erzählkunst. Geschickt verknüpft er die uralten Weisheiten mit modernen, lebensnahen Themen. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen unterhält er seine Leser – und eröffnet auf ganz unaufdringliche Weise neue Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben.
Die Känguru-Comics
Marc-Uwe Kling · 2022
Das Känguru und Marc-Uwe kommentieren den alltäglichen Wahnsinn auf ZEIT online - und zwar als Comicfiguren! Sie diskutieren die wirklich wichtigen Fragen des Lebens und entwickeln beispiellose Ideen, unter der Woche in Schwarzweiß, am Wochenende in Farbe. Ob das gut geht? Dieser Sammelband enthält alle Comicstrips aus dem ersten Jahr, Bonusmaterial und ein bisher unveröffentlichtes Making-of! Dazu hat das Känguru eine sehr genaue Meinung, die es jedem mitteilt - egal, ob man sie hören will oder...
Die Logik der Bilder
Wim Wenders
Essayband von Wim Wenders, der sich mit der visuellen Ästhetik und Bildsprache auseinandersetzt. Der Regisseur reflektiert darin über die Logik und Kraft von Bildern, ihre Wirkung und Bedeutung in Kultur und Kunst. Das Werk vermittelt Einblicke in Wenders' filmisches Denken und ist relevant für das Verständnis seiner künstlerischen Philosophie.
Die Lösung
Bertolt Brecht · 2021
Bertolt Brechts Gedicht „Die Lösung" von 1953 wird hier für seinen ironischen Satz „Dann wählt euch doch ein anderes Volk" diskutiert, den Brecht nach dem Aufstand vom 17. Juni schrieb. Das Gedicht bleibt aktuell für Debatten über Demokratie und Volkssouveränität: Es illustriert pointiert die Unmöglichkeit, ein Volk einfach auszutauschen – ein kritischer Kommentar zum Zustand der Demokratie in Ost- und Westeuropa.
Die Macht der Mehrsprachigkeit
Olga Grjasnowa
Olga Grjasnowas Sachbuch untersucht die Auswirkungen und der Potenzial von Mehrsprachigkeit auf Gesellschaft, Identität und persönliche Entwicklung. Das Werk bietet Einblicke, wie das Sprechen mehrerer Sprachen kognitive, kulturelle und kommunikative Fähigkeiten prägt. Das Buch richtet sich an Leser, die die Bedeutung sprachlicher Vielfalt verstehen möchten und sich für die Verbindung zwischen Sprache, Kultur und Denken interessieren.
Die Maus im Laden
Ursula Wölfel · 2004
Die Maus im Laden ist eine Bildergeschichte von Ursula Wölfel, die zum Ursprung der berühmten Maus-Figur führte. Sie erzählt von einer Maus, die nachts in einem Laden eingesperrt wird und sich zwischen Kuchen, Wurst und Fisch nicht entscheiden kann – und am Morgen genauso hungrig ist wie zuvor. Diese Geschichte wurde zur Inspiration für eine der ikonischsten Figuren der deutschen Kinderfernsehgeschichte.
Die Maus im Laden (Bilderbuchgeschichte)
Ursula Wölfel (Text) / Isolde Schmitt-Menzel (Illustration) · 2012
Bilderbuchgeschichte von Ursula Wölfel über eine kleine Maus, die im Laden erlebt, illustriert von Isolde Schmitt-Menzel. Das Buch ist die Ursprungsgeschichte der bekannten Maus-Figur, die später zur Kultfigur wurde. Armin Maiwald erklärt in dem Podcast, wie diese Erzählung die Inspiration für die entwicklung dieser ikonischen Charaktere lieferte, die bis heute Generationen von Kindern begeistern.
Die Melonen
Rada Biller · 2009
Erinnerungserzählung von Radha Biller über ihre Heimatstadt Baku. Das Buch gilt als eines der wenigen deutschsprachigen Werke, die die Perspektive auf die aserbaidschanische Stadt aus persönlicher Erfahrung darstellt. Die Autorin, Mutter des Schriftstellers Maxim Biller, erzählt von ihren Erlebnissen und schafft damit ein wichtiges literarisches Zeugnis zur Geschichte und Kultur Bakus.
Die Melonenschale
Rada Biller
Deutschsprachiges Werk über die Kulturgeschichte und Alltagskultur von Baku, geschrieben von Rada Biller. Das Buch behandelt unter anderem die Geschichte der Melonenzucht in Baku, eine wichtige lokale Tradition. Ein seltenes deutsches Werk, das sich mit der aserbaidschanischen Hauptstadt auseinandersetzt und deren Besonderheiten für deutschsprachige Leser zugänglich macht.
Die Meute
Herlinde Koelbl
Herlinde Koelbls Fotobuch dokumentiert den Alltag von Politikern und Journalisten in Berlin und prägte damit den Begriff „die Meute" für die Hauptstadtjournalisten. Das Projekt bietet einen kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen politischer Berichterstattung und den handelnden Akteuren. Es ist relevant für das Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeit und Konflikte zwischen Medien und Politik.
Die Murmeljagd
Alexander Lernet-Holenia
Lernet-Holenias österreichischer Nachkriegsroman erzählt eine Geschichte von Liebe und Dunkelheit in der Uckermark. Der Roman wird in der Podcast-Diskussion mit israelischer Erinnerungsliteratur verglichen und behandelt zentrale Themen von Verfolgung und Erinnerung, die auch in zeitgenössischen Werken eine wichtige Rolle spielen.
Die Nachtigall (Märchen)
Hans Christian Andersen · 1922
Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense; † 4. August 1875 in Kopenhagen), der sich als Künstler zeitlebens nur H. C. Andersen nannte, ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Weltberühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen (dänisch Eventyr), unter anderen Däumelinchen, Des Kaisers neue Kleider, Die kleine Meerjungfrau, Die Prinzessin auf der Erbse, Der standhafte Zinnsoldat, Das hässliche Entlein und Die Schneekönigin.
Die New Yorker Trilogie (The New York Trilogy)
Paul Auster · 2012
Jeder der drei Romane der «New-York-Trilogie» wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte. Alle drei ziehen den Leser mit raffiniert ausgelegten «Ködern» in ihren Bann. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Täter werden auf rätselhafte Weise zu Opfern, Verfolger zu Verfolgten. Schritt für Schritt wird auch der unabhängige Beobachter, ob Leser oder Detektiv, in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt.