Nachkriegsliteratur
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Medien (11)
Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Werner Henze
· 2024
Der dramatische Briefwechsel, vonseiten der Bachmann- wie der Frisch-Forschung kenntnisreich kommentiert, zeichnet ein neues, überraschendes Bild der Beziehung und stellt tradierte Bewertungen und Schuldzuweisungen in Frage. Frühjahr 1958: Ingeborg Bachmann – gefeierte Lyrikerin, Preisträgerin der Gruppe 47 und ›Coverstar‹ des Spiegel – bringt gerade ihr Hörspiel Der gute Gott von Manhattan auf Sendung.
Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Max Frisch
Ingeborg Bachmann / Max Frisch · 2024
Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Lange war ihre Liebe ein großes Geheimnis, jetzt ist sie dokumentiert. Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter, ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich liebten und gegenseitig verletzten, die einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.
Das Treibhaus
Wolfgang Koeppen · 1953
Roman über Deutschlands Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Holocaust in der Nachkriegszeit. Koeppens Werk gehört zu den frühen literarischen Zeugnissen dieser traumatischen Periode und ihrer kritischen Verarbeitung.
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter
Peter Handke · 1970
»Dem Monteur Josef Bloch, der früher ein bekannter Torwart gewesen war, wurde, als er sich am Vormittag zur Arbeit meldete, mitgeteilt, daß er entlassen sei. Jedenfalls legte Bloch die Tatsache, daß bei seinem Erscheinen in der Tür der Bauhütte, wo sich die Arbeiter gerade aufhielten, nur der Polier von der Jause aufschaute, als eine solche Mitteilung aus und verließ das Baugelände.« Im März 1970 erscheint die Erzählung »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter« in der Startauflage von 25 000 Exempl...
Doktor Murkes gesammeltes Schweigen
Heinrich Böll · 2009
Gewiß hat man den Satiriker Böll, den Meister der kleinen Form, über dem Romancier Böll zu Unrecht übersehen. »Doktor Murkes gesammeltes Schweigen« gehört zu den besten satirischen Erzählungen des Autors. Bölls Humor ist Vereinfachung ins Phantastische, die Verlogenheit und Talmiglanz unbarmherzig entlarvt. Die Attacken, die er reitet, bewahren den Humor – sie belehren, ohne zu verletzen. Ihre groteske Komik trifft ins Schwarze: sie bewirkt Lachen und Schmunzeln und treibt zur Einsicht.
Gedichtband von Wolfram Weimer
Wolfram Weimer · 2012
Günter Kunert, 1929 in Berlin geboren, ist einer der bedeutendsten und vielseitigsten deutschen Schriftsteller der Gegenwart. Bis 1979 Bürger der DDR, stand er in engem Kontakt mit Bertolt Brecht und Johannes R. Becher und unterstützte 1976 die Initiativen gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Wie wenige andere repräsentiert Kunert, dessen breit gefächertes Œuvre neben Erzählungen und Gedichten auch Aphorismen, Essays und Drehbücher sowie zahlreiche andere Genres umfasst, die deutsch-deutsche L...
Hitler in uns selbst
Max Picard · 1969
Max Picards 1946 erschienenes Werk "Hitler in uns selbst" untersucht die tieferliegenden Ursachen des Nationalsozialismus. Das Buch vertritt die These, dass der Faschismus nicht nur eine politische Bewegung war, sondern in der Struktur der modernen Gesellschaft selbst angelegt ist. Picards Analyse wurde zur intellektuellen Pflichtlektüre für die Aufarbeitung und das Verständnis der nationalsozialistischen Barbarei in der Nachkriegszeit.
Tagebücher
Max Frisch · 1973
Ausgangspunkt dieser Darstellung von Max Frischs Werk ist das berühmte "Tagebuch 1946-1949". Man hat es bisher stets als ein Schriftstellertagebuch wie andere auch gelesen, die genaue Analyse erweist es indessen als ein Werk der Literatur wie Drama und Roman. Darüber hinaus wird deutlich, wie entscheidend die Tagebuchform für Frischs gesamtes Werk ist.
Tauben im Gras / Das Treibhaus / Der Tod in Rom
Wolfgang Köppen · 2010
»Koeppens Werk besteht, wie das von allen Schriftstellern, aus Büchern von sehr unterschiedlicher Bedeutung. Ich schätze besonders den frühen Roman Eine unglückliche Liebe, den Roman Der Tod in Rom und das Fragment Jugend. Für das allerwichtigste Buch von Koeppen halte ich den herrlichen Roman Tauben im Gras, veröffentlicht 1951 und nach wie vor viel zu wenig bekannt. Wer diesen Roman nicht gelesen hat, der solle nicht glauben, er kenne die deutsche Literatur nach 1945.« Marcel Reich-Ranicki
Uber Grenzen sprechend (Briefwechsel)
Ingeborg Bachmann / Marie-Luise Kaschnitz / Nelly Sachs · 2023
Briefwechsel zwischen drei prägenden Stimmen der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ein literarischer Dialog über Schreiben, Leben und künstlerische Grenzen. Die Korrespondenz dokumentiert die gedankliche Auseinandersetzung zwischen den bedeutenden Autorinnen und bietet Einblicke in ihre künstlerischen und persönlichen Perspektiven.
Über Grenzen sprechend (Briefwechsel mit Marie-Luise Kaschnitz, Nelly Sachs)
Ingeborg Bachmann · 2025
Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann, Marie-Luise Kaschnitz und Nelly Sachs. Die dokumentierte Korrespondenz zeigt den literarischen Dialog dieser drei Schriftstellerinnen über Grenzen hinweg und ihre persönlichen sowie künstlerischen Perspektiven.