Geschlechtergeschichte
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Medien (13)
Autobiografie (erster Teil, 1944–1965)
Luise Pusch · 2023
Lesbisch in den 1950er/1960er Jahren Von den ersten Nachkriegsjahren durch die Wirtschaftswunderzeit in die »Swinging Sixties«: Geschichten wie ihre waren jahrzehntelang kaum erzählbar. Die Geschichte der Kindheit in Ostwestfalen, der Schülerin mit Liebe zur Musik, der Studentin an der Uni Hamburg ist auch die Geschichte einer lesbischen jungen Frau im Zeitalter der Ultra-Homophobie. Im Sommer 2020 schrieb Luise F. Pusch ihre Erinnerungen an ihre bedrückende lesbische Kindheit und Jugend auf.
Die Entstehung des Patriarchats
Gerda Lerner · 2023
Lerner bekämpfte mit ihren Veröffentlichungen die in der Wissenschaft bis dahin geltende Darstellung, dass Geschichte etwas ist, das mit Frauen geschieht. Demgegenüber stellte sie sich die Aufgabe, die Entwicklung der Unterdrückung von Frauen und ihre Rolle in geschichtlichen Prozessen auf einer materialistischen Grundlage zu untersuchen. So kann Frauenunterdrückung nach Lerner nur mit der Klassengesellschaft zusammen gedacht - und überwunden - werden.
Die Wahrheit über Eva – Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männern
Carel van Schaik, Kai Michel · 2020
Wer hat Angst vor der "Evalution"? So klug und engagiert heute über Diskriminierung debattiert wird, fällt auf, dass eine der wichtigsten Fragen ausgeklammert wird: Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass Frauen um Gleichberechtigung kämpfen müssen? Zweitausend Jahre lang lieferte die Bibel die Antwort: Weil Eva eher der Schlange als Gott vertraute, müssen all ihre Nachfahrinnen den Männern untertan sein.
Essay über Frauen in technischen Fächern
· 1994
Der Essay analysiert die historischen Gründe für den Gender Gap in der Informatik. Seine zentrale These: Mit der Verbreitung von Heimcomputern in den 1980ern, die primär an Jungen vermarktet und von ihnen genutzt wurden, verschob sich das Geschlechterverhältnis dramatisch. Zuvor, in der Ära der Großrechner, arbeiteten mehr Frauen in technischen Rollen. Der Artikel zeigt, wie gesellschaftliche und kommerzielle Faktoren zu einer Ausgrenzung führten, die bis heute nachwirkt.
Female Choice
Meike Stoverock · 2021
Wie Männer sich die Macht über Frauen nahmen und warum das jetzt aufhört In der Natur kontrollieren Weibchen den Zugang zu Sex. Die Biologie nennt das FEMALE CHOICE. Bis zur Sesshaftwerdung galt das auch für den Menschen. Doch dann schufen die Männer eine Zivilisation unter Ausschluss der Frauen. Doch die finden langsam zu ihrer natürlichen Stärke zurück. Uralte Geschlechterverhältnisse sind endlich in Bewegung. Die Zeit ist reif, das Zusammenleben von Frauen und Männern neu zu denken.
Früher ging es auch ohne Patriarchat
Was liest du gerade?
Diese Episode des Buch-Podcasts „Was liest du gerade?" behandelt die Frage, wie Geschlechterverhältnisse in der Vorgeschichte aussahen. Becker erörtert die These, dass patriarchale Strukturen nicht primordial waren, sondern eine historische Entwicklung darstellen.
Geschichte des Tangos
Dokumentation über die Kulturgeschichte des Tangos mit Fokus auf dessen ursprüngliche Form als Männertanz. Die Produktion zeigt die Entstehung und Entwicklung des Tangos in Argentinien und wie sich der Tanz von seinen historischen Anfängen bis zur heute bekannten Paartanzform wandelte. Besonders interessant für kulturhistorisch interessierte Zuschauer und Tanzbegeisterte.
Männer in Stein
An Samstag gegen 6:10 Uhr kam es in einer S1-Bahn und am S-Bahnhof Hirschgarten zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, bei der ein 24-jähriger Mann aus Senegal durch einen Steinwurf am Kinn verletzt wurde. Der Täter, ebenfalls dunkelhäutig und mit Jeansjacke mit Fellkragen sowie roten Turnschuhen bekleidet, flüchtete mit einer Bahn in Richtung Hauptbahnhof. 24 Stunden später gerieten eine 24-jährige Frau aus Milbertshofen und eine unbekannte Frau in der östlichen Unterführung des Ostbahnhofs in einen Streit, der in körperliche Gewalt eskalierte und zu Würgangriffen gegen die junge Frau führte. Die Münchner Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen.
Mütter Europas
Karin Beuys · 2014
»Shaman as superstar« – Jim Morrison und Joseph Beuys entwarfen sich selbst als indigene religiöse Spezialisten. Wie kam es dazu? Mit dieser Frage beginnt eine spannende historische Reise entlang der auf erstaunliche Weise diskursiv verknüpften Entstehungswege der Konzepte »Künstler« und »Schamane«. Sie mündet in eine detailreiche Analyse der höchst individuellen und kreativen Weisen, auf die die beiden Künstler sich die Figur des Schamanen und ihren semantischen Kontext aneigneten und in ihre W...
Seite-3-Reportage über einen schwulen Lehrer in Wedding
Im Deutschen Kaiserreich galt ab 1880 für Lehrerinnen ein striktes Eheverbot, das sogenannte Lehrerinnenzölibat. Die Begründung lautete, dass Frauen nicht gleichzeitig Familie und Beruf bewältigen könnten – eine Belastung, der man Männern durchaus zutraute, da diese vom Haushalt ihrer Ehefrauen profitierten. Die Historikerin Sabine Liebig erforscht diese Diskriminierung und zeigt, dass die Abschaffung des Zölibats durch die Weimarer Verfassung 1919 nicht wirksam wurde: Behörden setzten die Gleichberechtigung nicht um, und 1923 führte der Staat das Verbot durch eine Sparverordnung faktisch wieder ein. Erst 1951 wurde das Zölibat endgültig abgeschafft, während einige Lehrerinnen selbst das Verbot befürwortet hatten, weil sie unverheiratete Kolleginnen durch Ausfälle verheirateter Kolleginnen belastet sehen wollten. Heute besteht der Lehrerberuf überwiegend aus Frauen – eine historische Ironie.
Sexuelle Revolution
Kate Millett · 1971
Réédition d'un ouvrage paru chez le même éditeur en 1971. C'est une analyse critique d'une certaine envergure, souvent virulente et parfois contestée, de la prétendue supériorité du mâle. Trois parties bien distinctes: 1. La politique sexuelle. L'auteur dégage l'aspect politique souvent négligé de la sexualité. C'est le sujet de la thèse soutenue par l'auteur, à partir des concepts de puissance et de domination utilisés dans les relations entre les sexes - 2. L'arrière-plan historique.
We Need to Talk: Gossip
Kelsey McKinney · 2025
OMG! Alles über Gossip »Süchtig machend, wahnsinnig gewagt und unerbittlich lustig.« Vulture, New York Magazine In der Schule, in der Arbeit, unter Freunden, in der Zeitung, am Handy – überall und ein Leben lang begegnen uns Gerede und Gerüchte. Aber warum fällt es manchmal so schwer, pikante Neuigkeiten für sich zu behalten? Woher kommt unsere Faszination für das Leben anderer und warum reden wir so gerne über andere? Und sind wir deshalb schlechte Menschen? McKinney verwebt persönliche Erlebni...
Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen
Christiane Brückner
Literarische Sammlung, in der historische Frauen, die der Geschichte nur als Beiwerk im Hintergrund bekannt sind, fiktive Reden in den Mund gelegt werden. Frauen wie Luthers Ehefrau, von denen kaum etwas überliefert ist, erhalten so eine eigene Stimme und können die Worte sprechen, die ihnen zu Lebzeiten versagt blieben.