Zum ewigen Frieden
Immanuel Kant · 2022
Kants 1795 veröffentlichte philosophische Schrift entwickelt ein Konzept für dauerhaften Weltfrieden. Er argumentiert, dass stabiler Frieden zwei Bedingungen erfordert: alle Staaten müssen freiheitliche Republiken sein und ein Völkerbund muss legitime Kriegshandlungen regulieren. Diese grundlegende Schrift wurde zur Grundlage für die Charta der Vereinten Nationen.
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„Und diese Idee ist eigentlich das allererste Mal im Jahre 1795, 1796 von Immanuel Kant aufgebracht worden. In einem kleinen Stück, das er für eine damals eher etwas populärere philosophische Zeitschrift geschrieben hat. Und dieser Text hat den schönen Titel »Zum ewigen Frieden«.“
Precht stellt Kants Schrift als Ursprung der Idee einer Weltfriedensordnung vor. Kant habe darin zwei Bedingungen für dauerhaften Frieden formuliert: alle Staaten sollten freiheitliche Republiken sein, und ein Völkerbund sollte über legitime Kriegshandlungen wachen. Precht betont, dass dieser Text Grundlage für die Charta der Vereinten Nationen geworden sei.
„Ganz ewiger Frieden. Königsberg.“
Biermann verweist auf Kants Friedensschrift im Kontext seiner Argumentation, warum die Vorstellung einer idealen Gesellschaft in die Katastrophe führt
„Danach ist es sozusagen zum ewigen Frieden benannt. Und das heißt, er hat also einerseits darauf hingewiesen, dass der Friedhof markierte sozusagen das Bedrohungsszenario“
Precht analysiert ausführlich Kants Schrift und ihre metaphorische Einleitung mit dem Friedhofsbild sowie die zeitlose Aktualität der darin formulierten Friedensbedingungen
„Die Menschenrechtsdeklaration haben fast alle Länder der Welt unterschrieben. Und Menschenrechte, das war ja die große Idee von Immanuel Kant, Menschenrechte gelten immer und universell.“
Precht bezieht sich auf Kants philosophisches Werk zu Menschenrechten und Vernunft. Er stellt Kants Ansatz als den modernsten der Aufklärung dar: Der Mensch hat Menschenrechte nicht aufgrund seiner Natur, sondern weil er als Vernunftwesen frei ist. Dies nutzt Precht, um gegen den Begriff 'westliche Werte' zu argumentieren.
„die Völkerrechtsvorstellung. Dass man nicht willkürlich andere Länder überfallen darf, die ist in Kants Schrift zum ewigen Frieden zementiert worden.“
Precht verweist auf Kants friedensphilosophische Schrift im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und Putins Berufung auf Kant
„An einer Utopie, sogar der kantischen Utopie, um es so zu sagen. Eine neue Weltordnung, eine gerechtere... um Kant zu zitieren, des ewigen Friedens.“
Kants Friedensschrift wird im Zusammenhang mit dem Roman Schutzzone und der Idee einer gerechteren Weltordnung erwähnt
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