Erkenntnistheorie
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Medien (22)
A Treatise of Human Nature
David Hume · 2004
One of the most significant works of Western philosophy, Hume's Treatise was published in 1739-40, before he was thirty years old. A pinnacle of English empiricism, it is a comprehensive attempt to apply scientific methods of observation to a study of human nature, and a vigorous attack upon the principles of traditional metaphysical thought.
Consilience: The Unity of Knowledge
Edward O. Wilson · 1999
NATIONAL BESTSELLER • "A dazzling journey across the sciences and humanities in search of deep laws to unite them." —The Wall Street Journal One of our greatest scientists—and the winner of two Pulitzer Prizes for On Human Nature and The Ants—gives us a work of visionary importance that may be the crowning achievement of his career. In Consilience (a word that originally meant "jumping together"), Edward O.
Das Ende der großen Erzählungen
Jean-François Lyotard · 2011
1979 verkündete ein philosophisches Traktat das "Ende der großen Erzählungen", die aufgegeben werden müssten, weil die Moderne legitimatorisch nur noch auf das rationale Wissen zurückgreifen könne. Demgegenüber sind Erzählungen nicht nur lebenspraktisch notwendig, sondern auch wirkkräftiger als alle rationale Welterklärung.
Das postmoderne Wissen
Jean-François Lyotard · 2009
Philosophisches Werk über die Postmodernität und das Ende großer metanarrativer Deutungssysteme. Die zentrale These besagt, dass die Auflösung universaler Wahrheitsansprüche und großer historischer Erzählungen eine Befreiung darstellt – im Gegensatz zur Krisenwahrnehmung bei Habermas.
Dialoge
Platon · 2022
Wie kann axiomatisch gesichertes Wissen erlangt und von individuellen Meinungen unterschieden werden? Das ist eine der Kernfragen, die Platon, Schüler des Sokrates, ein Leben lang umtrieben. Sokrates Wirken und Denken kennen wir durch Platon, der ideengeschichtlich zu den ältesten Denkern der Menschheitsgeschichte gehört. Staatstheorie, Philosophie, Ethik - Platon hat Maßstäbe gesetzt, die Jahrhunderte und Jahrtausende gehalten haben und auch heute noch zitiert werden.
Ein Traktat über die menschliche Natur
David Hume · 2013
Neuausgabe des grundlegenden Werkes des englischen Empirismus nach der Übersetzung von Theodor Lipps Das Erstlingswerk von David Hume (1711-1776), das hier in der bearbeiteten Übersetzung von Theodor Lipps neu ediert wird, trägt den Titel A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to Introduce the Experimental Method of Reasoning into Moral Subjects; die Bücher I und II der Schrift (Über den Verstand, Über die Affekte) wurden 1739 anonym publiziert, Buch III (Über Moral) folgte 1740, ebenfalls...
Eine Duplik
Gotthold Ephraim Lessing
Lessings philosophische Schrift "Die Duplik" (1778) erörtert das Verhältnis zwischen Wahrheit und dem menschlichen Streben danach. Das zentrale Diktum besagt, dass das unermüdliche Suchen nach Wahrheit wertvoller ist als die Wahrheit selbst – eine Aussage, die bis heute in Diskursen über Wissenschaft und Erkenntnis nachwirkt. Der Text ist relevant, weil er grundsätzliche Fragen zur Grenzen menschlicher Erkenntnis aufwirft und als Gegenpol zu dogmatischem Denken gelesen werden kann.
Ethik
Baruch de Spinoza · 2025
Spinozas Theorie des Irrtums als Verwirrung: Der Artikel erläutert, wie Spinoza Irrtum durch Fragmentierung und mangelnde Zusammenhänge erklärt – ähnlich wie algorithmische Feeds, die nur einzelne Inhalte ohne Kontext zeigen. Markus Gabriel wendet diese klassische philosophische Theorie auf moderne Phänomene wie Social Media und künstliche Intelligenz an und demonstriert ihre überraschende Aktualität.
Höhlengleichnis
Platon · 2021
Platons berühmtes Höhlengleichnis über Trugbilder, Erkenntnis und Wahrheit stammt aus seinem Werk "Politea". Es liegt hier in den Übersetzungen von Friedrich Schleiermacher und Wilhelm Wiegand sowie in einer direkten Gegenüberstellung der beiden unterschiedlichen Übersetzungen. Friedrich Schleiermacher, geb. 1768, Breslau, gest. 1834, Berlin; ev.
Höhlengleichnis (Politeia)
Platon · 2022
Das Höhlengleichnis ist eines der bekanntesten Gleichnisse der antiken Philosophie. Es stammt von dem griechischen Philosophen Platon (428/427–348/347 v. Chr.), der es am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeía von seinem Lehrer Sokrates erzählen lässt. Es verdeutlicht den Sinn und die Notwendigkeit des Philosophierens, welches als ein Befreiungsprozess dargestellt wird.
Instauratio Magna (De nobis ipsis silemus)
Francis Bacon · 2014
Das Novum organum scientiarum (dt. "Neues Werkzeug der Kenntnisse"), genauer De verulamio novum organum scientiarum in deutscher Übersetzung Neues Organon, ist das wissenschaftstheoretische philosophische Hauptwerk von Francis Bacon, das in Latein verfasst und 1620 in England veröffentlicht wurde. Es gilt als Wendepunkt in der Kulturgeschichte zwischen mittelalterlichem Denken und neuzeitlicher methodischer Forschung, die auf Fortschritt und damit Gemeinwohl ausgerichtet ist.
Kritik der reinen Vernunft
Immanuel Kant · 2021
Keine ausführliche Beschreibung für "Immanuel Kant’s Kritik der reinen Vernunft" verfügbar.
Leben ist Problemlösen
Karl Popper
Poppers Werk präsentiert die Problemlösung als zentrale menschliche Aktivität und Lustquelle. Er entwickelt eine pragmatische Philosophie, die lösungsgerichtetes Denken als kontinuierliche, lustvolle geistige Anstrengung beschreibt – ein Ansatz, der sich durchgängig durchzieht.
Logik der Forschung
Karl Popper · 2005
Logik der Forschung. Zur Erkenntnistheorie der modernen Naturwissenschaft (Impressum 1935, tatsächlich 1934) bzw. The Logic of Scientific Discovery (1959) ist das erkenntnistheoretische Hauptwerk von Karl Popper. Er charakterisiert darin empirische Wissenschaft über das Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und vertritt den Standpunkt, dass sie die Falsifikation als Methode anwenden sollte.
Looking for Theophrastus
Laura Bates · 1997
Eine Erkundung des antiken Wissensstands durch die Augen des Theophrastus. Die Autorin reist nach Lesbos und imaginiert, was dieser Zeitgenosse des Aristoteles über die Natur nicht wusste – Moleküle, Pflanzenwachstum – um die Grenzen unserer eigenen Wahrnehmung und Denkkonstrukte zu reflektieren.
Masterarbeit über Spinoza
Vivienne Kurpiella
Masterarbeit untersucht Spinozas Theorie des Irrtums. Zentrale These zieht originelle Parallele zu Social-Media-Algorithmen: Wie fragmentarische Informationen durch den Algorithmus zur Verwirrung führen, erklärt Spinoza Irrtum durch unvollständige Wahrnehmung und Erkenntnis.
Modeling the Earth's Climate – An Epistemological Perspective
Friederike Otto
Eine erkenntnistheoretische Untersuchung von Klimamodellen: Was sind sie, wie funktionieren sie, und welche Aussagekraft haben ihre Ergebnisse über die physikalische Realität? Die Dissertation verbindet Physik und Philosophie und erforscht die grundlegenden Fragen, die hinter der Modellierung des Erdklimas stecken.
Mühlengleichnis (aus: Monadologie)
Gottfried Wilhelm Leibniz · 2014
Die zweisprachige Ausgabe »Monadologie und andere metaphysische Schriften« ermöglicht ein genaues Studium der Leibnizschen Metaphysik von der Mitte der 1680er Jahre, als die »Metaphysische Abhandlung« entstand, bis zum Ende seines Lebens dreißig Jahre später, als Leibniz seine Monadenlehre entwickelte. Seine drei längeren Abhandlungen zur Metaphysik hat Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) selbst nicht veröffentlicht, sie haben aber seit dem 18.
Science
Der Artikel untersucht die Funktionsweise von Wissenschaft und hinterfragt das Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Objektivität und der Subjektivität einzelner Wissenschaftler. Ausgehend von der Frage, wie ein zugrundeliegendes Regelwerk es Wissenschaftlern ermöglicht hat, die Welt zu verändern, beleuchtet der Text die Spannung zwischen dem Ideal der wissenschaftlichen Objektivität und der menschlichen Natur derjenigen, die Wissenschaft betreiben.
Wissenschaftsfreiheit
Tim Henning · 2024
Untersucht den Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit. Das Buch argumentiert, dass Wissenschaftsfreiheit über bloße Meinungsäußerung hinausgeht und nicht für jedermann gleichermaßen gilt, sondern spezifische akademische Standards mit sich bringt.
Über Gewißheit
Ludwig Wittgenstein · 2023
"Wenn ich von einem Papier sage, es sei rein weiß, und es würde Schnee neben das Papier gehalten und dieses sähe nun grau aus, so würde ich es in seiner normalen Umgebung doch mit Recht weiß, nicht hellgrau, nennen. Es könnte sein, daß ich, im Laboratorium etwa, einen verfeinerten Begriff von Weiß verwendete.
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn
Friedrich Nietzsche · 2022
"In irgend einem abgelegenen Winkel des Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der "Weltgeschichte": aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mußten sterben.