Nicht mutig (Ostergedicht)
Marie Luise Kaschnitz · 1972
Ostergedicht, das die Spannung zwischen Glauben und Zweifel an der Auferstehung thematisiert. In wenigen Zeilen wird die philosophische Frage nach Unsterblichkeit und dem menschlichen Mangel an Mut verdichtet, sich dem Übernatürlichen hinzugeben.
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Erwähnungen (1)
„Die Mutigen wissen, dass sie nicht auferstehen. dass kein Fleisch um sie wächst am jüngsten Morgen, dass sie nichts mehr erinnern, niemandem wieder begegnen, dass nichts ihr erwartet, keine Seligkeit, keine Folter. Ich bin nicht mutig.“
Haberer trägt das kurze Ostergedicht 'Nicht mutig' von Marie Luise Kaschnitz (1972) vor, das in wenigen Zeilen die Spannung zwischen Glauben und Zweifel an der Auferstehung verdichtet.
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