Doug Aitken – Fassadenprojektion (MoMA)
Doug Aitken
Doug Aitken nutzte großflächige Medienprojektionen, um die Fassaden des Museum of Modern Art (MoMA) in New York zu transformieren. 2007 projizierte er auf die Außenfassade, 2008 auf die Innenfassade – eine prägende Intervention, die Performance-Kunst aus dem Galerieraum in den öffentlichen Raum verlagerte. Diese Arbeiten markieren einen Wendepunkt in der institutionellen Kunstpraxis und öffneten das traditionsreiche Museum für experimentelle Formate.
Erwähnungen (1)
„Doug Aitken war 2007, als wir auf die gesamte Außenfassade von MoMA projiziert haben. 2008 haben wir die ganze Innenfassade von Pippi Lottirist praktisch aufgeweicht in gewisser Weise.“
Biesenbach rekapituliert die Schlüsselmomente seiner kuratorischen Karriere am MoMA. Doug Aitkens Projektion auf die gesamte Außenfassade des MoMA 2007 war ein Wendepunkt, der das Museum nach außen öffnete und Performance-Kunst im institutionellen Kontext neu definierte.
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