The Artist Is Present

Marina Abramović · 2010

Bahnbrechende Performance-Kunstinstallation (2010) im MoMA, in der Abramović täglich stundenlang saß und Besucher sich ihr direkt gegenübersetzten. Die Arbeit erforscht den Moment intensiver stiller Präsenz und gegenseitigen Augenkontakts – eine transformative Erfahrung der Begegnung zwischen Künstlerin und Publikum.

The Artist Is Present

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Erwähnungen (4)

Alles gesagt?
🗣 Julia Stoschek referenziert bei ⏱ 02:14:37
„Im MoMA, genau. Und mir fällt jetzt gar nicht der Name der Performance ein, was wirklich ein absolutes Missgeschick ist. Anyway. The artist is present. Vielen Dank.“

Julia Stoschek erzählt ausführlich von Marina Abramovićs berühmter Performance im MoMA, bei der die Künstlerin dreieinhalb Monate lang täglich im Museum saß und Besucher sich ihr gegenübersetzen konnten. Stoschek war die erste Person, die sich in der Eröffnung hinsetzte, und beschreibt den Moment als sehr emotional – sie weinte, weil sie an die gemeinsame Geschichte mit Abramović zurückdachte.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:17:20
„Das war ja kurz nach dieser Stuhlgeschichte da in der Met. Die ja so hieß, ne? The artist is present.“

Im Gespräch über die Goldberg-Variationen-Kollaboration zwischen Levit und Abramović in der Park Avenue Armory wird deren berühmte MoMA-Performance erwähnt

Hotel Matze
🗣 Barbara Bleisch referenziert bei ⏱ 01:39:44
„Das ist ja diese Künstlerin, die das in die Augen blicken zum Kunstwerk erhoben hat. Und ich bin wirklich gespannt, was in diesem Gespräch passieren wird. Weil das finde ich schon interessant, diese Filme anzugucken, wie sie einfach da sitzt und blickt.“

Barbara Bleisch erzählt begeistert, dass sie Marina Abramović für die Sternstunde interviewen wird. Sie beschreibt die berühmte Performance, bei der Abramović Besuchern minutenlang in die Augen blickte, und reflektiert darüber, wie intim und herausfordernd gegenseitiger Blickkontakt ist.

Alles gesagt?
🗣 Wegner referenziert bei ⏱ 03:19:10
„Wir müssen das einmal erklären, weil das jetzt wirklich ein Kunstwerk ist, das die Welt verändert hat.“

Ausführliche Diskussion über Marina Abramovics legendäre Performance im MoMA, bei der Besucher ihr stundenlang gegenübersaßen. Biesenbach erzählt von seiner langen Beziehung zu Abramovic seit den frühen 90er Jahren.

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