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Interview mit Tony Blair in der Zeit
Tony Blair
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair warnt westliche Politiker vor dem Stillstand: In einer neuen politischen Ära müssen sie selbst zu Disruptoren werden und die Verhältnisse verändern, sonst werden sie von ihnen umgestürzt. Im Interview mit der ZEIT stellt Blair sein Buch über Regierungsführung vor und argumentiert, dass Politiker künstliche Intelligenz und Innovationen nutzen müssen, um relevant und gestaltungsfähig zu bleiben.
Interview mit Ulrich Beck
Ulrich Beck
Der verstorbene Münchner Soziologe Ulrich Beck war der bekannteste Vertreter seines Fachs und ein Mann, der sich publizistisch in viele Diskussionen produktiv einmischte und auch politisch engagierte. Eine kritische Würdigung.
Interview mit Ursula S.
Der Stern-Artikel berichtet über den Prozess um getötete Mädchen aus Krailling und den fragwürdigen Medienumgang danach. Besonders kritisiert wird die Ehefrau des Mörders, die zahlreiche Interviews gab und sich selbst als Opfer darstellte. Ein kolportiertes Stern-Interview für 20.000 Euro wird als Beispiel für diesen ethisch fragwürdigen Kurs genannt.
Interview mit Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erläutert in einem ZEIT-Interview, wie Europa auf die veränderte geopolitische Lage unter Donald Trumps zweiter Amtszeit reagieren muss. Sie plädiert für wirtschaftliche Stärkung, sicherheitspolitische Eigenständigkeit Europas und den Ausbau von Partnerschaften mit dem globalen Süden. Das Interview behandelt konkrete Strategien, um Europas Unabhängigkeit zu wahren.
Interview mit Vera Brüne in der Süddeutschen Zeitung
Der Artikel behandelt den Brühne-Prozess von 1962 in München, in dem die Hausfrau Vera Brühne und der Arbeiter Johann Ferbach zum Tode verurteilt wurden, angeklagt des Mordes an einem Arzt und seiner Haushälterin. Der Staatsanwalt begründete die Anklage mit Habgier als Motiv, da Brühne Erbin von Praunus spanischer Finca sein sollte – ein Motiv, das jedoch nicht zwingend erwiesen war. Der Prozess war von erheblichen Mängeln geprägt: Ein unzuverlässiger Zeuge (ein verurteilter Betrüger) lieferte die entscheidende Aussage gegen Ferbach, Beweise wurden erst Monate später gesichert und möglicherweise verfälscht, und der Todeszeitpunkt war umstritten – für die wahrscheinlichen Tatzeiten hätten die Angeklagten Alibis gehabt. Trotz zehn Wiederaufnahmeanträgen blieb das Urteil bestehen, obwohl auch der Hinweis auf illegalen Waffenhandel als mögliches Motiv gewichtig war. Vera Brühne wurde später begnadigt und starb 2001, während das Urteil weiterhin als eine der größten Justizungerechtigkeiten gilt.
Interview mit Verena Wirtz über Gaza-Einsatz
Ein Interview mit der Notfallmedizinerin Verena Wirtz, die als Ärztin in Gaza im Einsatz war und ihre Erfahrungen mit der humanitären Katastrophe beschreibt. Sie berichtet von extremer Mangelversorgung, hungernden Kindern und den unfassbaren Ausmaßen der medizinischen Not vor Ort. Der Artikel dokumentiert Augenzeugenberichte einer Fachperson, die die Lage aus direkter Perspektive schildert.
Interview mit William Gibson
Jochen Wegner
Interview mit dem Science-Fiction-Autor William Gibson, geführt von Jochen Wegner. Gibson äußert sich zu zeitgenössischen Themen und teilt seine perspektive auf gesellschaftliche Entwicklungen. Das Gespräch dokumentiert die Gedanken des einflussreichen Schriftstellers in einem journalistischen Format.
Interview mit Wolfgang Schäuble zu Hans-Georg Maaßen
Wolfgang Schäuble antwortet in der Bild-Zeitung und widerspricht Kramp-Karrenbauers Distanzierung von Hans-Georg Maaßen. Der Artikel erörtert die innerparteiliche Spannung in der CDU über Maaßens Parteizugehörigkeit vor dem Hintergrund der Werteunion-Konflikte.
Interview mit Wolfgang Streeck
Lars Weisbrod
In diesem ZEIT-Interview erörtert der Soziologe Wolfgang Streeck seine intellektuelle Unterstützung für das Bündnis Sahra Wagenknecht und Sahra Wagenknecht selbst. Das Gespräch behandelt Streecks Gedanken zur Domestizierung des Kapitalismus sowie die strategische Ausrichtung der neuen politischen Kraft, die bei den jüngsten Wahlen erfolgreich war.
Interview mit Yuval Noah Harari
Die Zeit
Der Historiker Yuval Noah Harari argumentiert in diesem Zeit-Interview, dass Frieden trotz jahrtausendalter Konfliktmuster möglich ist. Er erörtert die Bibel als grundlegendes Bezugssystem in Israel und zeigt, wie die feministische Revolution als eine der erfolgreichsten und friedlichsten Revolutionen der Geschichte zur Überwindung von Hierarchien und Patriarchat beitrug. Der Artikel verbindet klassische biblische Texte mit modernen Fragen der Geschlechtergerechtigkeit.
Interview oder Artikel zur anständigen Elitenbeschimpfung
Jagoda Marinić
Die Kolumnistin argumentiert, dass konstruktive Kritik an der politischen Elite ein Gegenmittel gegen den Aufstieg von Rechts- und Ultrapopulisten darstellt. Sie plädiert dafür, dass etablierte Kräfte stärker und deutlicher die Machthabenden kritisieren sollten, statt solche Debatten den extremen Rändern zu überlassen. Nur durch ehrliche Elitenkritik von gemäßigten Positionen aus könne die Anziehungskraft populistischer Bewegungen gebremst werden.
Interview Reiner Haseloff in der Welt am Sonntag
Haseloff fordert in der Welt am Sonntag die Abschaffung der Russland-Sanktionen mit dem Argument, dass diese der Ukraine nicht helfen und deutschen Unternehmen schaden.
Interview Russell Vought im Guardian (Oktober 2023)
Russell Vought
Russell Vought, OMB-Chef unter Trump und Mitautor von Project 2025, vertraut im Guardian eine radikale Position zum Bürokratieabbau. Er argumentiert, dass Bundesbeamte psychologisch unter Druck gesetzt werden sollten, um sie zur Flucht aus ihren Ämtern zu bewegen. Der Artikel zeigt, wie hinter dem Regierungsumbau eine strategische Ideologie steht, die darauf abzielt, staatliche Institutionen zu diskreditieren und zu destabilisieren.
Interview Tim Höttges in der Zeit
Tim Höttges
Ein Interview mit Telekom-Chef Tim Höttges, in dem er die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland mit der von China, Amerika und Asien vergleicht. Höttges äußert Bedenken über die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit Deutschlands im internationalen Wettbewerb.
Interview über autoritären Kapitalismus
Joseph Vogl
Der Philosoph und Medienwissenschaftler Joseph Vogl erläutert in diesem Interview seine These vom aufkommenden autoritären Kapitalismus. Er analysiert strukturelle Verschiebungen wie die Privatisierung der Internetinfrastruktur und die Macht von Plattformen. Vogls zentrale Botschaft: Obwohl der Kapitalismus kein monolithisches System ist, das man einfach überwinden kann, gibt es konkrete Angriffspunkte für Intervention und Veränderung.
Interview über das fragile Männerbild
Merkel (Nachname)
Ein Spiegel-Interview mit einem Wissenschaftler namens Merkel, der sich mit dem fragilen Männerbild in westlichen Gesellschaften beschäftigt. Der Forscher vertritt die These, dass sich Frauen in modernen Gesellschaften zunehmend politisch nach links orientieren, während Männer nach rechts driften, da sich letztere von gesellschaftlichem Wandel überfordert fühlen. Der Artikel untersucht die Veränderung traditioneller Geschlechterrollen und deren politische Auswirkungen.
Interview über DDR-Geschichte und Demokratieverständnis
Ilko-Sascha Kowalczuk
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk ist seit Januar 2025 wissenschaftlicher Berater des Berliner DDR Museums. Der Historiker hat eine persönliche Verbindung zur DDR und bringt Fachwissen sowie neue Projektideen mit, um das Museum als Ort lebendiger Debatten zu etablieren und seine Reichweite zu erweitern. Im Blog-Interview beantwortet Kowalczuk zehn Fragen zu seiner wissenschaftlichen Arbeit, seinem Werdegang als Historiker und persönlichen Interessen wie Musik und Reisen. Seine Neugier und Leidenschaft fürs Schreiben prägen seinen Forschungsansatz, in dem Geschichte nicht nur als akademisches Feld, sondern als unerschöpfliche Quelle der Entdeckung verstanden wird.
Interview über den Niedergang des Westens und Gaza
Interview mit einem französischen Politologen arabischer Herkunft über den ideologischen Niedergang des Westens. Zentrale These: Der Westen beschädigt seine Glaubwürdigkeit durch Doppelstandards, exemplifiziert durch die gleichzeitige Lieferung von Waffen an Israel und Hilfsgütern für dessen Opfer. Gaza wird als der entscheidende Moment interpretiert, in dem die westliche Hegemonie zu scheitern beginnt.
Interview über High Heels
Dorothee Bär diskutiert in diesem FAZ-Interview ihre Vorliebe für High Heels und deren Wahrnehmung in Politik und Feminismus. Der Artikel entstand aus einer kritischen FAZ-Berichterstattung, die Bärs High Heels als Hindernis für ein Amt als Entwicklungsministerin dargestellt hatte. Das Interview befasst sich mit der Frage, welche Rolle Mode und persönliche Stilentscheidungen in der politischen Bewertung von Frauen spielen.
Interview über Sinnkrise im Jurastudium
Der Artikel beschreibt die psychische Belastung, die das juristische Staatsexamen auf Studierende ausübt. Zahlreiche Studierende berichten von Angst, Einsamkeit und Depressionen während ihrer Examensvorbereitung. Der Text hinterfragt, warum diese Prüfung so schwierig ist und welche Auswirkungen sie auf angehende Juristen hat.
Interview über Transformation und Gesellschaftswandel
Armin Nassehi
Wir müssen aufhören zu fliegen! Wir dürfen kein Fleisch mehr essen! (Wir müssen mit der Technik mitgehen.) Die Forderung nach gesellschaftlicher Transformation ist ein Reizthema.Der führende deutsche Soziologe Armin Nassehi sagt, wie Veränderung funktionieren kann
Interview zu Thilo Mischke
Wolfram Eilenberger
Artikel über die Absetzung des ARD-Moderators Thilo Mischke, bei dem der Philosoph Wolfram Eilenberger in einem Interview eine differenzierte Einordnung des Falls vornimmt. Der Beitrag ist relevant, weil er zeigt, wie selten es ist, dass Personen öffentlich eine ausgewogene Position zu solch kontroversen Fällen einnehmen, ohne dabei selbst kritisiert zu werden. Eilenbergers Analyse wird als vorbildlich für eine sachliche Diskussionskultur hervorgehoben.
Interview zum 80. Geburtstag von Wolfgang Schäuble
Der Glaube habe ihm in der Politik geholfen, sagte der CDU-Politiker 2022 im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Am 26. Dezember 2023 ist Wolfgang Schäuble im Kreise seiner Familie gestorben. Lesen Sie hier noch einmal das Interview mit ihm
Interview-Collage mit deutschen ESC-Verlierern
Anja Rützel
Der Spiegel hat sechs deutsche Künstler interviewt, die beim Eurovision Song Contest gescheitert sind. Die Interviews zeigen die Erfahrungen dieser Künstler und werfen einen Blick auf überraschend geringe finanzielle Erträge einer ESC-Teilnahme.
Interview/Artikel über Friedrich Merz
Gregor Gysi
Er ist einer der prägenden Politiker der vergangenen Jahrzehnte. Im SPIEGEL-Gespräch beklagt Gregor Gysi einen Wandel der politischen Kultur in Deutschland – und gibt Kanzler Merz Tipps für den Umgang mit dem US-Präsidenten.
Interview/Artikel über Wolfgang Joop als Fälscher
Tilman Prüfer
Zum 80. Geburtstag zeichnet Tilman Prüfer ein Porträt des legendären Designers Wolfgang Joop. Das Interview beleuchtet seine preußische Prägung, seine bescheidenen Anfänge und seine Philosophie zum Glamour. Offen gesteht Joop auch seine Jugendsünde: In seiner Studienzeit hatte er flämische Stillleben gefälscht und verkauft.
Interviewreihe im Zeit Magazin
Roger Willemsen
Roger Willemsen führt eine neue Interviewkolumne im Zeit-Magazin, die am 5. März startete. In dieser regelmäßigen Serie spricht der Autor und Moderator mit verschiedenen Persönlichkeiten über ihre Perspektiven und Erfahrungen. Willemsen interviewte für diese Reihe auch den Podcast-Gast Hitzlsperger.
Interviews mit Gerhard Baum
Interviews mit dem früheren Bundesinnenminister Gerhard Baum, der über rechtsstaatliche Grenzüberschreitungen während des Deutschen Herbstes berichtet. Der Fokus liegt auf der Abhöraffäre in Stammheim und den institutionellen Grenzverletzungen dieser Epoche.
Investigativ-Artikel über Anis Amri
Holger Stark
Investigative Recherche zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016, bei dem der Islamist Anis Amri einen Lkw in den Weihnachtsmarkt steuerte und zwölf Menschen tötete. Der ZEIT-Artikel analysiert anhand von internen Behördendokumenten und Observationsprotokollen, welche Versäumnisse der Sicherheitsbehörden zur fehlenden Prävention der Tat führten. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf einer Beurteilung, die Amri als unwahrscheinlich für einen Anschlag einstufte, obwohl dieser wenig später begangen wurde.
Investigativ-Artikel über Sikorskis Nebenverdienste aus den VAE
Handelsblatt
Investigative Recherche des Handelsblatts, die Zahlungen des polnischen EU-Abgeordneten Sikorski von den Vereinigten Arabischen Emiraten aufdeckt: 93.000 Euro jährlich plus Luxusreisen und Hotelzimmer als Gegenleistung für Lobbyarbeit im Europäischen Parlament. Enthüllt Korruptionsprobleme auf EU-Ebene.
Investigativ-Artikel zum Fall Aiwanger
Roman Deininger
Der Artikel behandelt Reaktionen auf die Veröffentlichung eines antisemitischen Flugblatts aus Aiwangers Schulzeit durch die Süddeutsche Zeitung. Lanz und Precht diskutieren die journalistische Qualität des Reports und kritisieren dessen narrativen Aufbau, der eine suggestive Verbindung zwischen dem minderjährigen Aiwanger und dem heutigen Politiker herstellt, ohne diese ausreichend einzuordnen. Der Text wirft Fragen zur journalistischen Verantwortung beim Umgang mit belastenden historischen Dokumenten auf.
Investigativ-Recherche zum Champagner-Vorfall im Käferzelt
Das investigative Team von RTL und Stern.de überprüft eine in der Podcast-Sendung Fest und Flauschig vom 6. Oktober 2024 erzählte Geschichte über eine Champagnerbestellung von Maximilian Krahs im Käferzelt auf dem Oktoberfest. Die Recherche bestätigt die Darstellung der Podcast-Hosts im Wesentlichen und wird als seriöse journalistische Überprüfung hervorgehoben.
Invisible Child
Andrea Elliott
Die fünfteilige Serie „Invisible Child" (Das unsichtbare Kind) erschien 2013 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf der Titelseite der New York Times. Sie dokumentiert die Geschichte der obdachlosen Desani in New York und wurde vom Journalisten Elliott recherchiert. Die Serie bildete den Grundstein für das spätere Buchprojekt „Kind im Schatten", an dem Elliott über sieben weitere Jahre arbeitete.
Ist Alexander Kekulé ein Hochstapler?
Der Artikel beleuchtet die kontroverse Rolle von Professor Alexander Kekulé. Während er in der Öffentlichkeit als renommierter Corona-Experte bekannt ist, kritisieren Kollegen und seine Universität sein tatsächliches Forschungsengagement und sein Verhalten in wissenschaftlichen Diskursen. Der Spiegel stellt die Frage, ob Kekulé ein legitimer Erklärer oder eher ein Polarisierer ohne substanzielle wissenschaftliche Tätigkeit ist.
Ist es heutzutage peinlich, einen Boyfriend zu haben?
Vogue
Der Vogue-Artikel behandelt die veränderte gesellschaftliche Wahrnehmung von Beziehungen und Dating in der heutigen Zeit. Anders als früher wird eine Partnerschaft nicht mehr automatisch als erstrebenswertes Lebensziel angesehen. Der Beitrag dokumentiert einen zeitgenössischen Trend, in dem Beziehungslosigkeit zunehmend als attraktive Alternative zum Dating-Stress wahrgenommen wird.
Ist es radikal ...? (Kolumne im SZ Magazin)
Theresa Bücker
Die Kolumnistin kritisiert Armin Laschets Aussage "2015 darf sich nicht wiederholen" als feige, mehrdeutig und ausweichend. Die Warnung entwerte das Engagement der über 50 Prozent der Bevölkerung, die 2015 Flüchtlingen halfen, und bediene stattdessen rassistische Ängste, statt ihnen entgegenzutreten. Sie argumentiert, dass ein künftiger Kanzler oder eine künftige Kanzlerin den Bürgern zutrauen sollte, solidarisch und weltoffen zu sein. Gerade Politiker, die sich auf christliche Werte berufen, sollten sich für die Aufnahme Schutzbedürftiger einsetzen, statt sich abzuschotten und das Land abzuschirmen.
J'accuse
Émile Zola
Émile Zola prangert in „J'accuse...!" die Dreyfus-Affäre an: Der jüdische Offizier Alfred Dreyfus wurde zu Unrecht des Verrats bezichtigt. In einem offenen Brief an Präsident Félix Faure legt Zola systematisch dar, wie hochrangige Militäroffiziere Dreyfus durch Fabrikationen, Antisemitismus und Korruption verurteilten. Zola fordert Rechenschaftspflicht und riskiert Verleumdungsklagen, um die Wahrheit gegen institutionelles Unrecht durchzusetzen.
Jeder ist mit einem Verbrecher verwandt (Artikel in ZEIT Wissen)
Max Rauner
Max Rauner stellt in diesem Artikel die These auf, dass statistisch gesehen jeder Mensch mit einem Schwerverbrecher verwandt ist. Anhand der forensischen DNA-Genealogie zeigt er auf, wie Verwandtschaftsstrukturen und moderne Kriminaltechnik zusammenhängen. Der Text behandelt, wie genetische Daten bei der Aufklärung schwerer Verbrechen helfen und welche Implikationen dies für unser Verständnis von Familie und Verbrechen hat.
Jens Jessens Text über Weihnachts-Folklore
Jens Jessen
Jens Jessens Essay beleuchtet die Übernahme amerikanischer Weihnachts-Folklore in den deutschsprachigen Kulturraum. Der Text wirft einen kritischen Blick darauf, wie das amerikanische Weihnachtsrentier durch Comics, Lieder und Filme omnipräsent wurde und traditionelle europäische Weihnachtssymbole verdrängt. Jessen hinterfragt, ob diese kulturelle Amerikanisierung der Weihnacht ein dauerhaftes Phänomen ist oder nur eine vorübergehende Welle bleibt.
Jens Spahn Interview zu Grönland
Jens Spahn äußert sich in der Süddeutschen Zeitung zu aktuellen politischen Herausforderungen für die Bundesregierung. Im Interview kommentiert er unter anderem die US-Ansprüche auf Grönland und bezeichnet diese als nachvollziehbar. Der Unionsfraktionschef diskutiert zudem Fragen zu Koalitionsspannungen, der AfD und der globalen Sicherheitslage.
Jesus war ein politischer Aktivist
Justus Bender
Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung präsentiert der Historiker John Dominic Crossan Jesus als gewaltfreien politischen Aktivisten. Crossan argumentiert, dass die Tempelreinigung eine symbolische politische Demonstration war, bei der Jesus die Geldquelle des Tempels angegriffen hat, um ihn stilllegen – ähnlich wie moderne Aktivisten den Betrieb stören würden. Der Artikel hinterfragt damit die traditionelle Darstellung von Jesus und betont seinen Widerstand gegen die etablierte Ordnung.
Jetzt ist Schluss
Ursula März
Der Artikel erzählt von einem Fall aus Berlin, in dem ein gewalttätiger junger Mann seine Eltern über Jahre hinweg quält und misshandelt. Die Geschichte zeigt die verzweifelte Lage des Vaters, der sich schließlich gezwungen sieht, selbst Maßnahmen zu ergreifen. Der Bericht von Ursula März in der ZEIT-Kriminalseite beleuchtet diese tragische Familiensituation und ihre dramatischen Folgen.
Jetzt spricht die Ex-Freundin
Bericht über einen Theaterabend zu Ehren der dänischen Prinzessin Isabella, bei dem Freunde der Prinzessin persönliche Anekdoten über sie erzählen. Der Artikel behandelt die Berichterstattung über die Prinzessin und ihre enge Freundeskreis, basierend auf Aussagen von Gästen des Events, die Einblicke in ihr Leben gewähren.
Jetzt tut doch nicht so überrascht
Alisa Schellenberg
Kommentar von Alisa Schellenberg in der Zeit über die strukturellen Gründe für die Rechtswende junger Menschen: Gebrochene politische Versprechen beim Wohnungsbau, steigende Mieten, stagnierendes BAföG und eine Rentenpolitik, die hauptsächlich den Boomern nützt, haben Vertrauen in die Politik zerstört.
Joe Rogan als Wahlhelfer
Donald Trump sprach mit ihm über Leben auf dem Mars, Kamala Harris ließ ihren Auftritt in letzter Sekunde platzen. Hat Joe Rogan, meistgehörter Podcaster der Welt, den Ausgang der US-Wahlen beeinflusst?
Johannes Volkmann – Der Enkel von Helmut Kohl
Julia Kopacki
Mit Journalisten hat er meist schlechte Erfahrungen gemacht. Unserer Reporterin gewährt er Einblick in sein Leben. Wer ist Johannes Volkmann, 27 Jahre, Kandidat für den CDU-Bundesvorstand – und Enkel Helmut Kohls?
John Rock's Error
Malcolm Gladwell
Malcolm Gladwell erzählt die Geschichte des katholischen Arztes John Rock, der die Antibabypille erfand und vergeblich versuchte, die katholische Kirche davon zu überzeugen. Rock nutzte scholastische Argumentationsschlupflöcher, um die Pille mit katholischer Lehre zu vereinbaren. Der Artikel deckt auf, dass die monatliche Pillenpause keine medizinische Notwendigkeit war, sondern eine religiös motivierte Erfindung.
Josefine-Artikel
Sabine Rückert
Sabine Rückert berichtet in diesem Artikel über Josefines Leben nach einem Unglück. Sie schildert ihren Studienabbruch, ein ruheloses Leben voller Abenteuer und jahrzehntelange psychische Belastung. Der Text kombiniert Rückerts journalistische Perspektive mit Josefines eigenen Worten über ihre Schuldgefühle und das verdrängte Trauma.
Journalisten des Jahres
Medium Magazin
Artikel über die Wahl der Journalisten und Journalistinnen des Jahres im Medium Magazin. Der Beitrag würdigt unter anderem Aline Abboud, die erfolgreich zwischen der jugendlichen Leichtigkeit des Online-Formats Funk und der journalistischen Seriosität der Tagesthemen wechselt. Das Magazin bescheinigt ihr, diesen Spagat zwischen verschiedenen Formaten und Zielgruppen meisterhaft zu meistern.
Journalisten sollten ihre politische Haltung offenlegen
Konstantin Schreiber
Der Artikel behandelt die Frage, ob Journalisten ihre politische Haltung öffentlich machen sollten. Konstantin Schreiber argumentiert dafür, dass Transparenz über die politische Orientierung für die Glaubwürdigkeit vorteilhaft ist. Im Podcast wird diese Position jedoch kritisiert mit der Begründung, dass das Geheimhalten der eigenen Wahlentscheidung notwendig ist, um journalistische Unabhängigkeit und Objektivität zu bewahren.