Episoden
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Abraham und Sarah
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Die Pfarrerstöchter beginnen die große Abraham-Saga. Sie besprechen den Segen und die Verheißung an Abraham, seinen Aufbruch aus Ur in Chaldäa, die Gefährdung der Ahnfrau in Ägypten und die Trennung von Lot. Rückert und Haberer diskutieren die Magie des Segens, den Nahostkonflikt als Erbe der biblischen Landverheißung und vergleichen Abraham mit Odysseus.
Fleisch bedeutet Tod
Roman Pletter & Gäste & Jonathan Safran Foer
Der amerikanische Bestsellerautor Jonathan Safran Foer spricht mit ZEIT-ONLINE-Redakteurin Judith Luig im Zürcher Kaufleuten über sein neues Buch 'Wir sind das Klima!'. Foer argumentiert, dass die Reduktion des Fleischkonsums der wirksamste individuelle Beitrag gegen den Klimawandel ist, und erklärt sein Konzept des 'Tageslicht-Veganismus'. Das Gespräch wird zweisprachig geführt, Ariela Sarbacher liest die deutschen Passagen.
Der Turmbau zu Babel
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Die Pfarrerstöchter besprechen den Turmbau zu Babel als Geschichte über Sprachverwirrung und menschlichen Hochmut. Sie erklären die fünf Bücher Mose, diskutieren die Philosophie Feuerbachs zur Gottesprojektion, rezitieren Heinrich Heines Ballade 'Belsazar' und schlagen den Bogen zum Pfingstwunder als Auflösung der babylonischen Verwirrung. Auch Yuval Noah Hararis Konzept des 'Homo Deus' wird erwähnt.
Noahs Arche
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Die Pfarrerstöchter erzählen die Geschichte der Sintflut und Noahs Arche. Sie diskutieren, warum Gott seine Schöpfung bereut, die Arche als technologische Errungenschaft und den Regenbogen als Zeichen des Bundes. Haberer erwähnt das Buch 'Die Biografie Gottes', das beschreibt, wie Gott in der Bibel dazulernt. Die Episode zieht Parallelen zur heutigen Klimakrise.
Adam und Eva
Sabine Rückert & Johanna Haberer
In der zweiten Folge besprechen Sabine Rückert und Johanna Haberer die zweite Schöpfungsgeschichte mit der Erschaffung Evas aus Adams Rippe. Sie diskutieren die Rolle der Frau in der Bibel, den Garten Eden als realen Ort im heutigen Irak und die wissenschaftliche Entdeckung der 'Mitochondrial Eve'. Zum Schluss lesen sie die Friedensvision aus dem Propheten Jesaja.
Echte Kunst macht man für sich selbst. Alles andere ist Propaganda.
Roman Pletter & Gäste & Christo
Der Verhüllungskünstler Christo spricht mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend über seine spektakulären Kunstprojekte, von der Verhüllung des Reichstags 1995 bis zu den geplanten Verhüllung des Triumphbogens in Paris. Christo erklärt, wie er seine Projekte finanziert, warum echte Kunst nur für sich selbst gemacht wird und wie mühsam es war, die deutschen Parlamentarier von der Reichstag-Verhüllung zu überzeugen.
Die Erschaffung der Welt
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Sabine Rückert und Johanna Haberer starten ihren Bibelpodcast mit der Schöpfungsgeschichte aus dem ersten Buch Mose. Sie besprechen die Bedeutung des Ebenbildes Gottes, den siebten Ruhetag und die Frage, warum Kreationisten die Bibel wörtlich nehmen. Dabei beleuchten sie den Text als poetisches Weltkulturerbe und vergleichen Gottes Selbstgespräche mit der Figur Gollum aus dem Herrn der Ringe.
Die Kleinfamilie ist eine Fehlkonstruktion
Roman Pletter & Gäste & Remo Largo
Der Schweizer Kinderarzt und Entwicklungsforscher Remo Largo spricht mit den ZEIT-Redakteurinnen Katrin Hörnlein und Jeannette Otto über seine Langzeitstudien zur Kinderentwicklung, die These der Kleinfamilie als Fehlkonstruktion und sein Konzept des 'passenden Lebens'. Er erklärt den Zusammenhang zwischen Schlaf und IQ und plädiert für mehr Gemeinschaft statt Vereinzelung in der Kindererziehung.
Bitte bleibt nicht sicher, bleibt frei
Roman Pletter & Gäste
Edward Snowden spricht bei einer ZEIT-Veranstaltung in der Urania Berlin mit Holger Stark über seinen Alltag im russischen Exil, den sogenannten Deep State und seine gerade erschienene Autobiografie 'Permanent Record'. Der ehemalige NSA-Mitarbeiter erklärt, warum er die Massenüberwachung aufdeckte, und warnt vor den Gefahren dauerhafter digitaler Speicherung.
I Do Not Think That We Will Leave
Roman Pletter & Gäste & Ian McEwan
Der britische Bestsellerautor Ian McEwan spricht mit Dirk Peitz in der großen Aula der LMU München über seinen neuen Roman 'Maschinen wie ich', den Brexit und die Zukunft der künstlichen Intelligenz. McEwan diskutiert die philosophischen Fragen rund um KI, Bewusstsein und die Grenzen zwischen Mensch und Maschine. Helmut Becker liest Passagen aus der deutschen Fassung des Romans.