Homosexualität
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Coming-out-Interview in der Zeit
Moritz Müller-Wirth / Carolin Emcke
Der Artikel präsentiert Thomas Hitzlspergers Rückblick auf sein bahnbrechendes Interview in der ZEIT von Januar 2014, in dem er als erster ehemaliger deutscher Nationalspieler öffentlich über seine Homosexualität sprach. Hitzlsperger erzählt von der spontanen Entstehung des Interviews und der weltweiten Resonanz, die die Website zum Absturz führte. Der Text dokumentiert einen wichtigen Meilenstein für die Sichtbarkeit von LGBTQ+-Themen im deutschen Profi-Fußball.
Daniel Schreibers Werk über Homosexualität
Daniel Schreiber · 1905
Die Anthologie '100 Kult-Krimis' eröffnet dem Leser ein faszinierendes Panorama der kriminalliterarischen Szene, das sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt und einen breiten literarischen Kontext bietet. Von den düsteren Erzählungen Edgar Allan Poes und den temporeichen Geschichten Jules Vernes, bis zu den psychologisch tiefgründigen Werken Fjodor Dostojewskis, vereint diese Sammlung Meisterwerke der Kriminalliteratur.
HIM
Deutsches Schwulenmagazin mit Fokus auf Mode, Kultur und Lifestyle für schwule Leser – eine wichtige Publikation in der Geschichte der LGBTQ+-Bewegung. HIM zeigte queere Perspektiven in einer Zeit, als Homosexualität gesellschaftlich stark tabuisiert war.
Hitzlsperger-Interview
Artikel über das Coming-out von Thomas Hitzlsperger, dem bis dahin höchstprofiliersten schwulen Spieler im Profifußball. Das ursprüngliche Interview in der ZEIT vor etwa 15 Jahren wurde als bedeutsamer Tabubruch gefeiert. Die Diskussion zeigt jedoch, dass der Profifußball bei der Akzeptanz von Homosexualität trotz dieses Schrittes immer noch Rückstände aufweist.
Hitzlsperger-Interview (Coming Out)
Thomas Hitzlsperger spricht mit Moritz Müller-Wirt, einem der Interviewer seines berühmten Coming-Out-Interviews, über die damals epochalen Ereignisse und deren Nachwirkungen. Der Artikel reflektiert das historische Sportjournalismus-Moment, in dem Hitzlsperger 2014 seine Homosexualität öffentlich machte. Das ursprüngliche Gespräch war medial so bedeutsam, dass es die Server von Zeit Online zum Absturz brachte.
Katar-Dokumentation
Jochen Breyer, Julia Friedrichs
Die ZDF-Dokumentation beleuchtet Katar und dessen gesellschaftliche Werte. Ein zentraler dokumentarischer Moment ist die direkte Aussage eines Protagonisten in die Kamera, dass Homosexualität eine Sünde darstellt. Die Dokumentation dokumentiert damit explizit die religiösen und kulturellen Haltungen gegenüber Homosexualität in Katar.
Liste homosexueller Fußballspieler (Wikipedia)
Die Liste dokumentiert weltweit offen homosexuelle Profisportler und setzt sich mit der Diskrepanz zwischen Homophobie in verschiedenen Sportarten auseinander. Während Einzelsportler wie Eiskunstläufer, Wasserspringer und Reiter vergleichsweise offen ihre Sexualität leben können, erleben Athleten in Mannschaftssportarten wie Fußball und Football oft erhebliche Vorurteile und Diskriminierung – gestützt auf die Annahme, Schwule seien nicht „hart genug" für solche Sportarten. Der Artikel verzeichnet über hundert Sportler seit 1937, von Pionieren wie Tom Waddell, der die Gay Games gründete, bis zu modernen Athleten, und dokumentiert auch die Gründung von LGBT-Vereinen und Fanclubs als Gegenbewegung gegen Homophobie im Sport.
Männerhelden und schwule Nazis
Rosa von Praunheim · 2005
Im Dritten Reich wurde SA-Führer Ernst Röhm und anderen schwulen Nazi-Größen ihre Homosexualität zum Verhängnis. Auch gänzlich unbescholtene Männer und Frauen wurden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung eingekerkert, gequält, getötet. Dennoch sind für viele Rechtsradikale deutsche Gesinnung und Schwulsein kein Widerspruch. Neonazi Michael Kühnen meinte sogar, dass schwule Männer die besseren Kämpfer seien.
Seite-3-Artikel über schwulen Lehrer
SZ-Artikel über einen schwulen Lehrer in Berlin (Moabit oder Wedding). Der Artikel beleuchtet die Herausforderungen für offen homosexuelle Pädagogen in Umgebungen mit muslimisch-migrantischem Hintergrund und die damit verbundenen sozialen Konflikte.
Seite-3-Reportage über einen schwulen Lehrer in Wedding
Im Deutschen Kaiserreich galt ab 1880 für Lehrerinnen ein striktes Eheverbot, das sogenannte Lehrerinnenzölibat. Die Begründung lautete, dass Frauen nicht gleichzeitig Familie und Beruf bewältigen könnten – eine Belastung, der man Männern durchaus zutraute, da diese vom Haushalt ihrer Ehefrauen profitierten. Die Historikerin Sabine Liebig erforscht diese Diskriminierung und zeigt, dass die Abschaffung des Zölibats durch die Weimarer Verfassung 1919 nicht wirksam wurde: Behörden setzten die Gleichberechtigung nicht um, und 1923 führte der Staat das Verbot durch eine Sparverordnung faktisch wieder ein. Erst 1951 wurde das Zölibat endgültig abgeschafft, während einige Lehrerinnen selbst das Verbot befürwortet hatten, weil sie unverheiratete Kolleginnen durch Ausfälle verheirateter Kolleginnen belastet sehen wollten. Heute besteht der Lehrerberuf überwiegend aus Frauen – eine historische Ironie.
Thomas Hitzlsberger Coming-Out-Interview
Carolin Emcke / Moritz Müller-Wirth
Der Artikel zeigt das historische Coming-out-Interview mit dem ehemaligen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger aus dem Jahr 2014. Darin spricht der Fußballer über seine Homosexualität, ein damals bahnbrechendes Thema im deutschen Profifußball. Das Interview löste weltweit so großes Interesse aus, dass die Server von Zeit Online zusammenbrachen.
Thomas Mann. Ein Leben
Tilman Lahme · 2025
Das wahre Leben Thomas Manns Er ist der literarische Magier des zwanzigsten Jahrhunderts: Nobelpreisträger und gefeiertes Genie, Großbürger und Familienvater, mit seiner Frau Katia in jahrzehntelanger Ehe verbunden und zugleich so unglücklich, wie man nur sein kann. Er liebt und darf nicht lieben, die Vorstellungen seiner Zeit stehen ihm im Weg. Was für ein Antrieb zu großer Literatur – und was für ein leidvolles Leben.