Klassik
108 Medien · Seite 3 von 3
Wallenstein
Friedrich Schiller
Schillers Trilogie über Feldherr Wallenstein im Dreißigjährigen Krieg erforscht Macht, Ehrgeiz und menschliche Natur. Das Werk wurde später für die psychosomatische Medizin der 1920er-30er Jahre herangezogen, besonders der Satz »Es ist der Geist, der sich den Körper baut«.
Wandrers Nachtlied (Über allen Gipfeln ist Ruh)
Johann Wolfgang von Goethe · 1872
Ein klassisches Gedicht über die beruhigende Kraft der Natur und die Stille auf den Bergspitzen. Das Werk beschwört innere Ruhe und Einsamkeit als Gegenpol zur Welt des Lärms und der Unruhe.
Werkausgabe Kasimir Ulrich von Böhlendorf
· 1997
Vollständige Werkausgabe des romantischen Dichters Kasimir Ulrich von Böhlendorf. Die Ausgabe entstand parallel zu wissenschaftlichen Untersuchungen über die Authentizität und Zuordnung von Böhlendorfs Gedichten und bot damit eine verlässliche Grundlage für präzisere Analysen. Sie wurde von mehreren Wissenschaftlern kollaborativ erarbeitet und ermöglichte tiefere Einblicke in das literarische Schaffen dieses bedeutenden Vertreters der deutschen Romantik.
Werke Homers
Homer · 1858
Homer (altgriechisch Ὅμηρος Hómēros, Betonung im Deutschen: Homḗr) gilt traditionell als Autor der Ilias und der Odyssee und damit als frühester Dichter des Abendlandes. Weder sein Geburtsort noch das Datum seiner Geburt oder das seines Todes sind zweifelsfrei bekannt. Es ist nicht einmal sicher, dass es Homer überhaupt gab (siehe auch Homerische Frage). Kontrovers diskutiert wird die Frage, in welcher Epoche er gelebt haben soll.
Zeitdossier über Igor Levit
Carolin Pirich
Der Artikel porträtiert den Pianisten Igor Levit, der während der Corona-Pandemie täglich Hauskonzerte gibt. Ein Zeitdossier beleuchtet seinen künstlerischen Werdegang und zeigt, wie die Entdeckung von Frederic Rzewskis Komposition 'People United' nach einer musikalischen Krisenphase zu einem Wendepunkt in seiner Entwicklung wurde. Das Porträt erforscht, warum Menschen in der Krise Musik benötigen und Levits Verhältnis zu Klassik, Politik und seiner Persönlichkeit.
Über das Erhabene
Friedrich Schiller · 2019
Schillers Essay erörtert verschiedene Formen des Erhabenen und ergänzt damit Kants Ästhetik. Er unterscheidet das dynamische Erhabene durch wilde Naturkräfte wie Stürme und Unwetter. Schiller führt zentral vor, wie das Erhabene nicht nur theoretisch verstanden, sondern in unterschiedlichen Manifestationen erkannt wird.
Über das Marionettentheater
Heinrich von Kleist · 1810
Kleists philosophisches Essay verhandelt die Grazie als Phänomen, das durch das vollständige Durchschreiten des menschlichen Bewusstseins und seiner Abgründe – Schmerz, Einsamkeit, Todesangst – wiedererlangt wird. Die zentrale Argumentation: Der Verlust der Unschuld führt nicht zum endgültigen Fall, sondern zu einer reflektierten Grazie jenseits des bloßen Bewusstseins.