Wallenstein
Friedrich Schiller
Schillers Trilogie über Feldherr Wallenstein im Dreißigjährigen Krieg erforscht Macht, Ehrgeiz und menschliche Natur. Das Werk wurde später für die psychosomatische Medizin der 1920er-30er Jahre herangezogen, besonders der Satz »Es ist der Geist, der sich den Körper baut«.
Erwähnungen (2)
„Und bevor er den Wallenstein geschrieben hat, so eine kleine Schrift über den Dreißigjährigen Krieg geschrieben hat.“
Schillers Wallenstein-Trilogie wird als literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Krieges erwähnt. Münkler nutzt die Chronologie – erst historische Schrift, dann Drama – um zu zeigen, wie Schiller den Begriff des Dreißigjährigen Krieges als zusammenhängendes Narrativ etabliert hat.
„Einer der Mediziner aus den 20er und 30er Jahren zitiert Schiller, aus dessen Wallenstein der Satz stammt, es ist der Geist, der sich den Körper baut.“
Ijoma Mangold zitiert Schillers Wallenstein-Trilogie im Zusammenhang mit der psychosomatischen Krebsmedizin der 1920er-30er Jahre. Der berühmte Satz 'Es ist der Geist, der sich den Körper baut' wurde von Medizinern jener Zeit herangezogen, um die These zu untermauern, dass seelisches Befinden körperliche Krankheiten verursache.
Ähnliche Medien
Das Lied von der Glocke
Friedrich Schiller
Das Lied von der Glocke ist ein im Jahr 1799 von Friedrich Schiller veröffentlichtes Gedicht. Es gehörte lange Zeit zum Kanon der deutschen Literatur und ist eines der bekanntesten, am meisten zitierten und parodierten deutschen Gedichte.
Die Glocke
Friedrich Schiller
Schillers Glocke ist eines der bedeutendsten Versepos der deutschen Literatur und behandelt die Symbolik der Glocke als Metapher für menschliche Entwicklung und gesellschaftliche Werte. Das Gedicht verbindet persönliche Erinnerungen mit kulturellem Erbe, wenn eine Person das von ihrem Großvater vorgetragene Werk Jahre später in akademischem Kontext wiedererkennt. Es zeigt, wie klassische Texte über Generationen hinweg Wissen und Wertschätzung weitergeben und gleichzeitig universelle Themen wie Handwerk, Familie und Verantwortung behandeln.
Wallensteins Lager
Friedrich Schiller
Schauspiel von Friedrich Schiller (1798), erstes Teilstück der Wallenstein-Trilogie. Spielt im Lager des Feldherrs Wallenstein während des Dreißigjährigen Krieges und dient als dramatische Exposition. Berühmt für seinen Prolog im Knittelvers mit den Versen 'Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?'
Über den Dreißigjährigen Krieg
Friedrich Schiller
Friedrich Schiller (1759-11805) war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Schiller gehört mit Wieland, Goethe und Herder zum Viergestirn der Weimarer Klassik. Schillers Beschäftigung mit Geschichte ist von der Aneignung und Weiterentwicklung des Spektrums der universalhistorischen Ideen der Aufklärung gekennzeichnet.