Theater

Wallenstein

Friedrich Schiller

Schillers Trilogie über Feldherr Wallenstein im Dreißigjährigen Krieg erforscht Macht, Ehrgeiz und menschliche Natur. Das Werk wurde später für die psychosomatische Medizin der 1920er-30er Jahre herangezogen, besonders der Satz »Es ist der Geist, der sich den Körper baut«.

Wallenstein

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Herfried Münkler referenziert bei ⏱ 01:54:02
„Und bevor er den Wallenstein geschrieben hat, so eine kleine Schrift über den Dreißigjährigen Krieg geschrieben hat.“

Schillers Wallenstein-Trilogie wird als literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Krieges erwähnt. Münkler nutzt die Chronologie – erst historische Schrift, dann Drama – um zu zeigen, wie Schiller den Begriff des Dreißigjährigen Krieges als zusammenhängendes Narrativ etabliert hat.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold zitiert daraus bei ⏱ 00:40:49
„Einer der Mediziner aus den 20er und 30er Jahren zitiert Schiller, aus dessen Wallenstein der Satz stammt, es ist der Geist, der sich den Körper baut.“

Ijoma Mangold zitiert Schillers Wallenstein-Trilogie im Zusammenhang mit der psychosomatischen Krebsmedizin der 1920er-30er Jahre. Der berühmte Satz 'Es ist der Geist, der sich den Körper baut' wurde von Medizinern jener Zeit herangezogen, um die These zu untermauern, dass seelisches Befinden körperliche Krankheiten verursache.

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