Kaiserreich
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Medien (9)
Autobiografie des letzten Kaisers von China (Puyi)
· 1965
Die Autobiografie des letzten Kaisers der Qing-Dynastie schildert Puyis Leben vom Thronfolger bis zum Ende der kaiserlichen Herrschaft. Sie dokumentiert seinen Weg durch die Chinesische Revolution, japanische Besatzung und seinen Versuch der Rehabilitation im 20. Jahrhundert.
Bismarck
· 1990
1871 war Otto von Bismarck die treibende Kraft hinter der Gründung des Deutschen Reiches. Anschließend bestimmte er als Reichskanzler dessen Geschick. Eklatante Meinungsverschiedenheiten mit Kaiser Wilhelm II. führten schließlich zu Bismarcks Entlassung im Jahr 1890. Auf Schloss Friedrichsruh in der Nähe von Hamburg diktiert der ehemalige Reichsgründer seine Memoiren und erinnert sich an die wichtigsten Ereignisse und Wendepunkte in seinem Leben. Auf Schloss Friedrichsruh bei Hamburg diktiert O...
Demokratie. Eine deutsche Affäre
Hedwig Richter · 2023
Dass alle Menschen – wirklich alle! – gleich sein sollen, galt die längste Zeit als absurd. Die Historikerin Hedwig Richter erzählt, wie diese revolutionäre Idee aufkam, allmählich Wurzeln schlug, auch in Deutschland, und gerade hier so radikal verworfen und so selbstverständlich wieder zur Norm wurde wie nirgends sonst. Politikverdrossenheit und geringe Wahlbeteiligungen lassen die Alarmglocken schrillen.
Der Untertan
Heinrich Mann · 2021
Sollte es einmal einen Preis für den widerlichsten Protagonisten eines Romans geben, würde Diederich Heßling ohne Zweifel weit vorne landen. Heinrich Mann erzählt in seinem satirischen Roman die Geschichte Heßlings – eine typische Karriere im Kaiserreich vor dem Ersten Weltkrieg: Als Kind vom Vater gedemütigt, findet Heßling seinen Platz im bierseligen Kollektiv einer Burschenschaft und wird schließlich zum skrupellosen Fabrik-Erben, der nach oben buckelt und nach unten tritt.
Der zwölfjährige Jesus im Tempel
Max Liebermann
Max Liebermanns Gemälde von 1879 entfesselte einen massiven Kunstskandal, als es auf der Ersten Internationalen Kunstausstellung in München gezeigt wurde. Der Kunstkritiker Friedrich Pecht griff das Werk als blasphemisch und antisemitisch an und beschrieb die Figuren mit Hasspropaganda, worauf auch antisemitische Politiker wie der Hofprediger Adolf Stoecker gegen den preußisch-liberalen Künstler mobil machten. Als Reaktion auf den Proteststurm übermalte Liebermann die Figur des jungen Jesus grundlegend: Aus einem barfuß, kurzharig und mit stereotypisch jüdischen Zügen dargestellten Jungen wurde ein nachdenkliches, blondes Kind mit europäischen Gesichtszügen. Trotz dieser dramatischen Überarbeitung versöhnte sich mit dem Kunstwerk kaum einer seiner Kritiker – das Gemälde verschwand aus der Öffentlichkeit und wurde erst 1907 zur Berliner Sezessions-Ausstellung wieder gezeigt.
Die Waffen nieder
Bertha von Suttner · 2022
"Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegputzen zu wollen – nur Blut, das soll immer wieder mit Blut ausgewaschen werden!" (Zitat S. 218 in diesem Buch) Kein Buch könnte in einer sich zunehmend polarisierenden Welt aktueller sein als dieses – Bertha von Suttners erstmals 1889 veröffentlichter Roman "Die Waffen nieder!" ist neben Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" der wichtigste Antiekriegsroman der Weltliteratur.
Gothaisches Genealogisches Handbuch (Der Gotha)
· 2010
Maria Annunziata (1876-1961), die Nichte des Kaisers Franz Joseph I., stand teilweise im Schatten, bedingt durch ihre beruhmten Verwandten, z. B. Franz Joseph, ihre Cousine Zita und ihren Neffen Karl. Dennoch hatte ihr das Schicksal eine Rolle in der Offentlichkeit zugedacht, etwa durch ihre Position als ranghochste Erzherzogin des Wiener Hofes oder als Abtissin des Theresianischen Damenstiftes in Prag.
Hunnenrede
Kaiser Wilhelm II. · 1896
Die „Hunnenrede“ hielt Kaiser Wilhelm II. am 27. Juli 1900 in Bremerhaven anlässlich der Verabschiedung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps (China-Expedition) zur Niederschlagung des Boxeraufstandes im Kaiserreich China. Weltweite Bedeutung gewann sie wegen ihrer drastischen Aussagen. Aus der Rede leitet sich der Ethnophaulismus „the huns“ (die Hunnen) für Deutsche ab, der erstmals in der Propaganda im Ersten Weltkrieg von der Entente gegen Deutschland verwendet wurde.
Wann wir schreiten Seit' an Seit'
Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ ist ein Lied der Arbeiterbewegung, dessen Text 1914 von Hermann Claudius (Hamburg) gedichtet und 1915 von dem Juristen und Komponisten Michael Englert (1868–1956) vertont wurde.