Antisemitismus
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Porträt über Maxim Biller im Zeitmagazin
Stefan Williger
Porträt des Schriftstellers Maxim Biller im ZEITmagazin, für das Journalist Stefan Williger ihn begleitet hat. Der Artikel zeigt Billers unbequeme Persönlichkeit und seinen Humor als Ausdruck von Intelligenz, beleuchtet seinen Umgang mit Antisemitismus und jüdischen Traditionslinien. Gleichzeitig wird dokumentiert, wie Medienredaktionen – etwa beim Literarischen Quartett – versuchten, Billers provokante Art zu zügeln und zu moderieren.
Recherche über Kanye Wests Verhalten während der Adidas-Zusammenarbeit
Die New York Times dokumentiert, wie Kanye West über mehr als ein Jahrzehnt problematisches Verhalten gezeigt hat, einschließlich schwerer Antisemitismus. Adidas war sich dieser Vorfälle bewusst, tolerierte sie aber, weil das Geschäft mit der Yeezy-Marke wirtschaftlich zu wichtig war. Der Artikel beleuchtet die Prioritäten eines Großkonzerns, bei dem Profitabilität über Verantwortung gestellt wurde.
Rede im Ballhaus Watzke
Björn Höcke · 2018
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: A, , Veranstaltung: Extended Essay, Sprache: Deutsch, Abstract: Björn Höcke hielt am 17. Januar 2017 eine Rede für die Junge Alternative Dresden. Durch seine möglichen antisemitischen Äußerungen, insbesondere über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin (“wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat”), w...
Report München
· 2024
Für seine Unterstützer ist er eine „Lichtgestalt“; für seine Feinde ein „Hetzer“ und „Islamhasser“. An Ahmad Mansour scheiden sich die Geister. Geboren in Israel als Sohn einer palästinensischen Familie kämpft der bundesweit bekannte Psychologe Mansour in Deutschland gegen Antisemitismus und Extremismus. Der gläubige Muslim warnt vor dem politischen Islam, leistet Präventionsarbeit und kritisiert gleichzeitig die bundesdeutsche Migrationspolitik.
SZ-Reportage zu antisemitischen Straftaten
SZ-Reportage dokumentiert konkrete antisemitische Straftaten in Deutschland. Die Recherche belegt mit realen Fällen wie Hakenkreuz-Schmierereien im Prenzlauer Berg und dem Sprengstoffanschlag auf das Restaurant Eclipse in München die alarmierende Zunahme judenfeindlicher Gewalttaten. Mit 6.500 erfassten antisemitischen Straftaten 2024 zeigt sich ein besorgniserregendes Ausmaß organisierten Hasses gegen jüdische Mitbürger.
Tagesspiegel-Text über Internet-Hass
Igor Levit
Der Spiegel-Artikel beleuchtet Robert Habecks Forderung nach strengerem Vorgehen gegen Antisemitismus. Im Zusammenhang mit dem Podcast-Gespräch über Igor Levit wird die Problematik digitaler Gewalt deutlich: Die Hemmschwelle für Online-Bedrohungen und den Versuch, Menschen durch Desinformation zu schaden, ist heute so niedrig wie nie zuvor.
Texte zur Antisemitismus-Debatte in der ZEIT
Eva Menasse
Der Artikel kritisiert die aktuelle Antisemitismus-Debatte in Deutschland als emotional aufgeladenen Kulturkampf, der vom Kampf gegen reale Hass-Straftaten ablenkt. Eva Menasse warnt darin vor einer inflationären Verwendung des Antisemitismusvorwurfs, die dessen Aussagekraft und Gewicht abschwächt.
The Dearborn Independent
Henry Ford
Henry Ford war nicht nur Gründer des Ford Motor Unternehmens, sondern auch Besitzer der Zeitung Dearborn Independent. Diese Publikation war in den 1930er Jahren für die regelmäßige Veröffentlichung antisemitischer Kommentare auf ihrer Titelseite berüchtigt. Der Artikel dokumentiert diese historische Dimension von Fords Vermächtnis und veranschaulicht die tiefe Verankerung des Antisemitismus in der amerikanischen Gesellschaft der Zwischenkriegszeit.
Viel zu viele kriminelle junge Ausländer
Ein BILD-Artikel vom 28. Dezember 2007, der sich mit der Thematik von Antisemitismus unter Migranten und Fragen zur Einbürgerungspraxis auseinandersetzt. Der Artikel wurde von der Zeitung prominent platziert und diente zeitgleich als Plattform für die wahlkampfkommunikative Forderungen von Politiker Roland Koch in Hessen, der sich zu kriminellen jungen Ausländern äußerte. Der Text illustriert das Zusammenspiel von Medienpräsenz und politischer Kampagnenführung bei sensiblen Themen.
Wahlergebnisse in Deutschland Anfang der 30er Jahre
· 1930
Flyer from the election campaign 1930 issued by The Centralverein Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. It gives a brief overview of the antisemitic content of the NSDAP in publications and press. It then shows the immense effort put into the election campaign by the Nazis and their success in local and federal elections so far. It also reprints ads put in local newspapers to boycott Jewish businesses.
documenta fifteen
ruangrupa
Die documenta fifteen 2022 war eine Kunstausstellung des indonesischen Künstlerkollektivs ruangrupa, die durch einen Antisemitismus-Skandal erschüttert wurde. Das ambitionierte Projekt zur Überwindung westlicher Kunsthegemonie endete tragisch, da antisemitische Werke trotz monatelanger Vorwarnungen ausgestellt wurden und offenbarte damit die Grenzen zwischen dekolonialen Idealen und praktischer kuratorischer Verantwortung.