Studie zum Selbstbild von Reinigungskräften durch positive Rahmung
Psychologische Studie zur Auswirkung von positiver Rahmung auf das Selbstbild von Haushaltsreinigungskräften. Probanden wurde vermittelt, dass ihre Arbeit sportlich und gesundheitsfördernd sei. Ergebnis: Die positive Rhetorik führte zu einer veränderten Selbstwahrnehmung — die Teilnehmenden beurteilten sich anschließend selbst als fitter und leistungsfähiger.
Erwähnungen (1)
„Und es gibt, glaube ich, sogar Studien, die irgendwie mit, jetzt mal ganz blöd gesprochen, irgendwie mit Menschen, die hier Haushaltsreinigungskräfte, die gesagt haben, die eine Umfrage gemacht haben. Und dann gesagt haben, ja, aber sie machen ja total sportliche Arbeit, sie sind ja eigentlich total fit. Und danach haben sie gesagt, ja, ich mache eigentlich sportliche Arbeit. Total fit.“
Annemarie Paulsen argumentiert, dass positive Rhetorik das Selbstbild von Menschen verändern kann, und erinnert sich vage an eine psychologische Studie über Reinigungskräfte. In der Studie wurde den Probanden gesagt, ihre Arbeit sei sportlich und gesund — danach fühlten sie sich tatsächlich fitter. Paulsen überträgt das auf die Berichterstattung über Ostdeutschland: Statt den Osten schlechtzureden, solle man das Progressive und Offene betonen.
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