Studie

The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?

Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne

Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.

The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?

Erwähnungen (5)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:44:39
„Du zitierst da Studien, unter anderem diese berühmte Oxford-Studie, die mit erstaunlicher Präzision eigentlich schon vor vielen Jahren vorhergesagt hat. Auch in Amerika ist ja immer so die Blaupause für das, was dann mit Verzögerung von ungefähr fünf bis zehn Jahren dann auch bei uns ankommt. Die haben das eigentlich so prophezeit und im Grunde ist das mit großer Präzision eingetroffen, sogar noch mehr als eigentlich ursprünglich angenommen.“

Lanz verweist auf die bekannte Oxford-Studie von Frey und Osborne (2013), die prognostizierte, welche Berufe durch Automatisierung gefährdet sind. Er betont, dass die Vorhersagen mit erstaunlicher Genauigkeit eingetroffen seien – in den USA seien bereits Millionen Arbeitsplätze durch Robotisierung weggefallen. Die Studie dient als empirische Untermauerung für Prechts These vom massiven Jobverlust durch die vierte industrielle Revolution.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:12:44
„So, dann habe ich auch nicht mehr weiter darüber nachgedacht und dann habe ich mich ja angefangen, mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Und eben auch so vor acht Jahren, neun Jahren, so angefangen, Arbeitsmarktstudien zu lesen. Das war ja gerade die Zeit, wo die berühmte Oxford-Studie rauskam.“

Precht verweist auf die einflussreiche Oxford-Studie von Frey und Osborne (2013), die prognostizierte, dass 47% aller US-Arbeitsplätze durch Automatisierung gefährdet seien. Er beschreibt, wie diese Studie und weitere Arbeitsmarktforschung ihn dazu brachten, seine anfängliche Skepsis gegenüber dem bedingungslosen Grundeinkommen zu überdenken und sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:09:28
„ein Stichwort ist auch diese Oxford-Studie, über die wir beide uns schon öfter unterhalten haben“

Die Oxford-Studie von 2013 ist ein zentrales Thema der Episode – Lanz und Precht prüfen gemeinsam, welche der damaligen Prognosen zur Automatisierung von Berufen eingetroffen sind

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:25:58
„Wir haben ja über diese Oxford-Studie öfter gesprochen. Das war eine Studie, die im Grunde versucht hat, sozusagen eine Prognose, was für Berufe im Jahr 2032, was für Berufe bis dahin ausgestorben sein werden, welche Berufe es nicht mehr geben wird.“

Lanz greift die berühmte Oxford-Studie von Frey und Osborne (2013) auf, die Automatisierungswahrscheinlichkeiten für verschiedene Berufe berechnet hat. Sie dient als zentraler Referenzpunkt für das Gespräch über den bevorstehenden Wandel am Arbeitsmarkt. Lanz zitiert auch Co-Autor Karl Frey mit der Warnung, dass eine moderne Demokratie sieben Dekaden stagnierende Löhne nicht aushalten könne.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:29:54
„Also bei all den Hochrechnungen über die Zukunft berühmt die Oxford-Studie über die Zukunft der Arbeit von 2012 schon ganz oft zitiert. Danach haben gerade diese Verwaltungsjobs eigentlich überhaupt keine Zukunft.“

Precht verweist auf die berühmte Oxford-Studie von Frey und Osborne, um seine These zu untermauern, dass Verwaltungsjobs durch KI bedroht sind. Er nutzt sie als Kontrastfolie: Die Studie prognostizierte das Ende vieler White-Collar-Jobs, doch paradoxerweise arbeiten heute mehr Menschen in deutschen Verwaltungen als vor 10 oder 20 Jahren.

Ähnliche Medien

Die Grenzen des Wachstums
Studie 7× erwähnt

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Studie 4× erwähnt

Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Pentagon Papers
Studie 3× erwähnt

Pentagon Papers

Daniel Ellsberg

Die Pentagon Papers sind eine umfassende Untersuchung der US-Militärpolitik im Vietnamkrieg, basierend auf klassifizierten Regierungsdokumenten. Das Werk deckt die Diskrepanzen zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Militäreinsätzen auf und offenbarte ein System systematischer Fehlinformation. Ellsbergs Veröffentlichung gilt als Meilenstein für politische Transparenz und Accountability.

🎓 Google Scholar 📄 Original
PISA-Studie
Studie 3× erwähnt

PISA-Studie

Andreas Schleicher / OECD

PISA-Studie der OECD untersucht die Schulleistungen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Zentrale Erkenntnis: Deutschland hat trotz Reformbemühungen seit dem "PISA-Schock" vor 20 Jahren keine wesentlichen Verbesserungen erzielt; die Leistungen stagnieren oder verschlechtern sich teilweise.

🎓 Google Scholar 📄 Original