Stolpersteine
Gunter Demnig
Gunter Demnigs ikonisches Kunstprojekt: kleine Messingplatten im Gehwegboden als Mahnmal für Holocaustopfer. Charlotte Knoblochs Ablehnung in München verdeutlicht die Debatte über würdevolle Erinnerungskultur und den angemessenen Umgang mit Gedenkstätten.
Erwähnungen (1)
„Es gibt keine Stolpersteine in München und offenkundig aus Respekt vor genau dieser Frau, vor Charlotte Knobloch, weil die sagt, Stolpersteine mit Boden, alles was sozusagen auf dem Boden ist, tue ich mich wahnsinnig schwer. Weil da auch getreten wird.“
Lanz erzählt im Zusammenhang mit Charlotte Knoblochs Rolle im Fall Aiwanger, dass es in München keine Stolpersteine gibt. Knobloch, deren Familie im Holocaust ermordet wurde, lehnt die im Boden eingelassenen Gedenksteine ab, weil auf ihnen getreten wird. Diese für Lanz überraschende Tatsache illustriert Knoblochs moralische Autorität.
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