Pipilotti Rist – Innenfassaden-Installation (MoMA, 2008)
Pipilotti Rist
Medienkunst-Installation der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist an der Innenfassade des MoMA (2008). Die Arbeit »weichte« die architektonische Grenze des Museums auf und integrierte digitale Medien in den Ausstellungsraum. Ein Schlüsselwerk der Transformation des MoMA durch Performance und Medienkunst.
Erwähnungen (1)
„2008 haben wir die ganze Innenfassade von Pippi Lottirist praktisch aufgeweicht in gewisser Weise. Dann war 2009, 2010 war die Marina Brauchitsch und dann war irgendwann Kraftwerk.“
Als Teil seiner Aufzählung kuratorischer Meilensteine am MoMA beschreibt Biesenbach Pipilotti Rists Installation von 2008, die die Innenfassade des Museums 'aufweichte' – ein weiterer Schritt in der Transformation des Museums durch Performance und Medienkunst.
Ähnliche Medien
Installation von Pipilotti Rist
Pipilotti Rist
Pipilotti Rist ist eine Schweizer Künstlerin, die sich vor allem mit Video- und Rauminstallationen auseinandersetzt. Die Kunsthalle Bremen beherbergt eine ihrer permanenten Installationen, die durch großzügige Mäzenatentum ermöglicht wurde. Ihre Werke sind für ihre immersiven, oft therapeutischen Qualitäten bekannt und gelten als wichtige Beiträge zur zeitgenössischen Kunstszene. Der Artikel bietet Einblicke in ihre künstlerische Praxis anhand von zehn prägnanten Rauminstallationen.
Mona Lisa
Leonardo da Vinci
Ölmalerei von Leonardo da Vinci aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das berühmte Porträt zeigt eine Frau und folgt den stilisierten Schönheitsidealen der Renaissance mit charakteristischen Merkmalen wie dünnen Augenbrauen und feinen Gesichtszügen. Das Werk exemplifiziert die porträtistische Konvention seiner Epoche, in der viele Frauenporträts einem standardisierten Schönheitskanon folgten. Es zählt zu den weltweit bekanntesten Kunstwerken der Malerei.
Das Abendmahl
Leonardo da Vinci
Leonardos berühmtes Gemälde des Abendmahls zeigt die letzte Mahlzeit Jesu mit seinen 12 Aposteln – eine Konstellation von 13 Personen, die zum hartnäckigen Aberglaube führte, dass 13 Menschen an einem Tisch Unglück bringt. Dieser Glaube an die Unglückszahl 13 reicht bis in die Gegenwart und inspirierte skurrile Lösungen wie die hölzerne Katze im Londoner Savoy Hotel, die als vierzehnter Gast platziert wurde, um die ungünstige Zahl zu vermeiden.
The Artist Is Present
Marina Abramović · 2010
Bahnbrechende Performance-Kunstinstallation (2010) im MoMA, in der Abramović täglich stundenlang saß und Besucher sich ihr direkt gegenübersetzten. Die Arbeit erforscht den Moment intensiver stiller Präsenz und gegenseitigen Augenkontakts – eine transformative Erfahrung der Begegnung zwischen Künstlerin und Publikum.