Metallplatten-Bodenskulpturen
Carl Andre
Minimalistische Bodenarbeiten aus gestapelten Metallplatten von Carl Andre, die seit den 1960er Jahren die Kunstwahrnehmung revolutionierten. Andre legte flache Kunstwerke direkt auf den Boden statt an der Wand, was Besucher verwirrt und zum Herumtrampeln veranlasste. Ein Kernwerk des amerikanischen Minimalismus, das die Grenze zwischen Kunstobjekt und alltäglichem Raum infragestellte.
Erwähnungen (1)
„Spätestens seit den 60er Jahren, seitdem Karl André das Tafelbild weggenommen hat und auf den Boden gelegt hat. Die Leute kamen in die Galerie und sagten, wo ist denn hier die Kunst? Und sie merkten nicht, sie trampelten gerade auf den Metallplatten.“
Boros argumentiert, dass seit dem amerikanischen Minimalismus der 1960er Jahre das handwerkliche Können in der Kunst zweitrangig geworden ist. Carl Andrés Bodenarbeiten irritierten die Besucher, die buchstäblich auf der Kunst herumtrampelten.
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