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2086 Medien mit „D" · Seite 11 von 42
Der arbeitende Souverän
Axel Honneth · 2023
Welche Rolle spielt die Organisation von Arbeitsverhältnissen für die Bestandssicherung eines demokratischen Gemeinwesens? Dieser Frage geht Axel Honneth in seiner großen Monografie nach, deren Schlüsselbegriffe »gesellschaftliche Arbeit« und »soziale Arbeitsteilung« sind. Honneths zentrale These lautet: Die Teilnahme an der demokratischen Willensbildung ist an die Voraussetzung einer transparent und fair geregelten Arbeitsteilung gebunden. Dass das heute nicht in ausreichendem Maß der Fall ist,
Der Archipel Gulag
Alexander Solschenizyn · 2012
In seinem monumentalen Werk beschreibt Alexander Solschenizyn aus eigener Erfahrung den Terror der sowjetischen Straflager des GULAG, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers.
Der arme Poet
Carl Spitzweg
Carl Spitzwegs Gemälde „Der arme Poet" symbolisiert das deutsche Klischee des weltfremden Träumers, der sich isoliert unterm Dach von der Realität abschottet. Jagoda Marinić kritisiert dieses verbreitete Bild der Träumerei und betont, dass ihr eigenes Verständnis von Träumen das genaue Gegenteil darstellt – nicht Flucht aus der Welt, sondern Engagement mit ihr.
Der Aufmacher
Günter Wallraff · 2022
Der Mann, der bei Bild Hans Esser war – Günter Wallraffs Bericht aus dem Inneren der Bildzeitung ist ein Meisterwerk des Investigativjournalismus, dessen Erkenntnisse bis heute Gültigkeit besitzen. »Der Aufmacher« wird sofort bei Erscheinen ein riesiger Bestseller. Wer das Buch heute liest, wird erschrecken, wie aktuell es ist: Alle Mechanismen des Populismus lassen sich hier besichtigen.
Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war
Günter Wallraff · 2012
Undercover-Reportage über die Arbeitsbedingungen und redaktionelle Kultur der Bild-Zeitung. Zeigt interne Praktiken und Machtverhältnisse einer der wichtigsten und umstrittensten Zeitungen Deutschlands.
Der Aufstand der Massen
José Ortega y Gasset · 1993
Ortega y Gassets Klassiker der Massensoziologie kritisiert die Auswirkungen der Massengesellschaft auf Kultur und Geist. Der spanische Philosoph analysiert, wie die Masse den individuellen Geist verdrängt und zur Vereinheitlichung des Denkens führt. Das Werk steht in der Tradition frühen 20. Jahrhunderts massenkritischer Philosophie und wurde von Denkern wie Spengler und Le Bon geteilt.
Der Ausflug der toten Mädchen
Anna Seghers · 1947
Der Ausflug der toten Mädchen ist eine um 1944 entstandene und 1946 in New York in dem gleichnamigen Band erschienene Erzählung von Anna Seghers mit autobiographischen Bezügen. Sie handelt von den Erinnerungen der im mexikanischen Exil lebenden Erzählerin „Netty“ an einen Schulausflug vor dem Ersten Weltkrieg und an die Schicksale der Mädchen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Dadurch entsteht ein breites Bild der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der Autopapst
Der Autopapst ist eine etablierte Radiosendung mit Patricia Pantel über Automobile und Mobilität. Die Sendung kombiniert klassische Verbrenner-Expertise mit modernen Trends wie Elektromobilität und richtet sich an Auto-Enthusiasten und Mobilitätsinteressierte.
Der Baader Meinhof Komplex
Stefan Aust · 1985
Der Journalist, seinerzeit Drehbuchautor des äStammheimä-Films, bemüht sich, ein Kapitel der bundesdeutschen Zeitgeschichte dokumentarisch aufzuhellen: Wie war das mit Baader, Ensslin, Meinhof und den RAF-Aktivitäten zwischen 1970 und 1977? - Vgl. Kinofilm.
Der Baader Meinhof Komplex
· 2008
Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin gründen die RAF – die Rote Armee Fraktion. Im Nachkriegsdeutschland der 70er Jahre kämpfen sie gegen die von ihnen so empfundene „neue Form“ des Faschismus: Die amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und der Dritten Welt sowie die führenden Köpfe Deutschlands, die diese Politik unterstützen. Bald schon eskaliert die Situation und es herrscht Krieg innerhalb Deutschlands, der Verletzte und Tote fordert.
Der Bachelor
· 2003
Der Bachelor ist eine Fernsehshow, die bei RTL ausgestrahlt wird. In ihr soll ein attraktiver Junggeselle eine Lebenspartnerin finden.
Der Bau
Jochen Alexander Freydank · 2015
Im Amerika zur Zeit des Kalten Kriegs ist der junge Bobby Fischer das größte Schachtalent, das die Vereinigten Staaten je gesehen haben. 1972 soll es in Reykjavik zu einem epischen Duell kommen, denn die im Rahmen der Weltmeisterschaft angesetzte Partie zwischen Fischer und Boris Spasski ist in einem Klima der politischen Spannungen zwischen den Weltmächten viel mehr als ein gewöhnlicher Wettkampf.
Der Begriff des Politischen
Carl Schmitt · 2009
Klassisches Werk der Politischen Theorie, das das Politische über die Freund-Feind-Unterscheidung definiert. Die zentrale These: Die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Freund und Feind macht die Essenz des Politischen aus. Das Werk wird als Extremposition im Spektrum politischer Theorien herangezogen und dient als Kontrastfolie zu deliberativen Demokratiemodellen.
Der berauschende Moment der Enthemmung
Imre Grimm
Es gibt einen Widerspruch in den Informationen: Der Titel lautet "Google Search", aber das Zitat und der Kontext handeln von Live-Comedy und Enthemmung durch Imre Grimm. Soll ich die Beschreibung basierend auf **dem Zitat und Kontext** schreiben (also über Enthemmung und befreiende Wirkung von Comedy), oder ist der Titel "Google Search" korrekt und das Zitat gehört zu einem anderen Artikel?
Der Bergdoktor
· 2008
Als Dr. Martin Gruber erfährt, dass seine Nichte Lilli in Wahrheit seine Tochter ist, möchte er in ihrer Nähe sein und übernimmt deswegen eine Arztpraxis in den Tiroler Bergen. Schnell wird er Teil der dortigen Dorfgemeinschaft.
Der Besuch der alten Dame
Friedrich Dürrenmatt
Der Artikel analysiert Dürrenmatts Klassiker "Der Besuch der alten Dame" als zeitlose Parabel über moralische Integrität und gesellschaftliche Heuchelei. Das Stück zeigt, wie eine Kleinstadt ihre Prinzipien aufgibt, wenn finanzielle Interessen auf dem Spiel stehen. Die Rezension verbindet Dürrenmatts Analyse der menschlichen Schwäche mit modernen Fragen: Was kostet es, zu seinen Überzeugungen zu stehen, wenn die Gesellschaft einen austoßen will? Ein tiefgängiger Text über die fragile Grenze zwischen Moral und Opportunismus.
Der Bevölkerung
Hans Haacke
Hans Haackes Kunstinstallation "Bevölkerung" im Reichstag besteht aus einem Blumenbeet im Innenhof und nutzt die Wort- und Begriffswahl, um politische Geschichte zu reflektieren. Durch die bewusste Verwendung von "Bevölkerung" statt des historisch belasteten Begriffs "Volk" hinterfragt die Installation die Sprache der Macht und schafft einen ästhetischen Gegenpol zu problematischen Traditionen. Das Werk verdeutlicht, wie Kunstinstallationen im öffentlichen Raum zur Aufarbeitung und Neudefinition von Begriffen beitragen können.
Der Blaue Bock
Heinz Schenk
Legendäre deutschen Unterhaltungssendung von Heinz Schenk, die in den 1950er und 1960er Jahren Fernsehgeschichte schrieb. Die Show mit ihrem ikonischen Maskottchen Bämbel war prägend für eine Generation und gilt als Klassiker des deutschen Fernsehens, bevor es kommerzialisiert wurde. Relevant als Kulturrelikt, das den Qualitätsstandard und die Originalität des frühen deutschen Fernsehens exemplifiziert und nostalgisch in zeitgenössischen Diskussionen über Medienkultur referenziert wird.
Der blaue Planet
David Attenborough · 2001
Wissenschaftler sind der Überzeugung, wir wüssten mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Ozeane unseres eigenen Planeten. Mithilfe neuer, bahnbrechender Techniken gelang es der naturwissenschaftlichen Abteilung der BBC, in Zusammenarbeit mit Discovery Channel und der ARD, die Weltmeere wie noch nie zuvor filmisch zu dokumentieren.
Der blaue Punkt im All
Carl Sagan · 2002
Carl Sagans kosmische Perspektive auf die menschliche Existenz: die Erde als unbedeutender Planet in einem unvorstellbar großen Universum. Sein Gedanke, dass wir „Milben auf einer Pflaume" sind die um einen unbedeutenden Stern kreist, dient als befreiende Erinnerung – unsere Kleinheit führt nicht zu Verzweiflung, sondern zu Gelassenheit und Heiterkeit angesichts kosmischer Größenordnungen.
Der Blaumilchkanal
Ephraim Kishon · 1969
Die Bürokratie-Satire handelt von Kasimir Blaumilch, einem aus der Irrenanstalt entflohenen Geisteskranken, der prompt beginnt, die wichtigste Hauptverkehrsstraße Allenby Road in Tel Aviv mit einem Presslufthammer aufzureißen. Als die Polizei notgedrungen beginnt, die Straße zu sperren und die Anwohner sich zunehmend über den praktisch ununterbrochenen Lärm beschweren, beginnen die Behörden eine umfangreiche, jedoch ergebnislose Ursachensuche.
Der Blinde
Bertolt Brecht · 1961
Der von Bertolt Brecht 1926 geprägte Begriff episches Theater verbindet zwei literarische Gattungen, das Drama und die Epik, also theatralische und erzählende Formen der Literatur. In den 1920er-Jahren hatten Bertolt Brecht und Erwin Piscator begonnen, mit neuen Formen des Theaters zu experimentieren. Sie wollten weg von der Darstellung tragischer Einzelschicksale, weg von der klassischen Illusionsbühne und ihrer Scheinrealität.
Der blinde Fleck
Stefan Lebert
„Der blinde Fleck" setzt sich mit der persönlichen Aufarbeitung der eigenen Familienvergangenheit in Bezug auf die NS-Zeit auseinander. Das Werk wirft die Frage auf, wie man sich mit dem Erbe von Familienmitgliedern auseinandersetzt, die in dieser Periode verstrickt waren. Es ist relevant, weil es paradigmatisch zeigt, welche Lücken und Verdrängungsmechanismen bei der Aufklärung von Familiengeschichte entstehen können.
Der Brandner Kaspar
Franz von Kobell
Die Brandner Kaspar Geschichten handeln von einer bayerischen Volksfigur, die sich geschickt dem Tod entzieht und dadurch für Überlebenswillen und Lebensfreude steht. Im Podcast wird diese Figur als Metapher für den Vater von Iris Tapphorn verwendet, der trotz jahrelanger Krebserkrankung immer wieder alle Lebenserwartungen übertroffen hat. Die Geschichte illustriert eine zähe, humorvolle Lebenseinstellung gegenüber dem Schicksal und der Sterblichkeit.
Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben
Die Brandner-Kaspar-Sage ist eine bayerische Volkstradition, in der ein sterblicher Mann dem Tod trickreich entgeht und ins Paradies gelangt. Der Artikel behandelt diese überlieferte Geschichte als theologisches und kulturelles Motiv für Hoffnung auf Jenseits und Wiedersehen mit Verstorbenen. Die Sage verdeutlicht, wie regionale Legenden in modernen Diskussionen über Glaube, Tod und Trost weiterleben und persönliche Glaubensfragen prägen.
Der Brief
Karl Fruchtmann · 1966
"Der Brief" ist ein Fernsehspiel des Regisseurs Karl Fruchtmann, das auf Ibsens Drama basiert und sich durch einen experimentellen Inszenierungsansatz auszeichnet: Fruchtmann realisierte das gesamte Werk mit einer einzigen, durchgehenden Kamerafahrt. Bei der WDR-Produktion kam es während dieser technisch anspruchsvollen Aufnahme zu einer Panne, als die Kamera gegen eine Kulisse prallte und repariert werden musste. Dies führte zu einem der ersten MAZ-Schnitte beim WDR und gilt damit als technischer Meilenstein in der deutschen Fernsehgeschichte.
Der Brief (Fernsehspiel nach Ibsen)
Karl Fruchtmann · 2020
Der Brief für den König wurde von der niederländischen Autorin Tonke Dragt geschrieben und erschien 1962. Die Handlung spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Welt und erzählt die Geschichte des Knappen Tiuri. Dieser findet am Abend vor seinem Ritterschlag einen schwer verwundeten Ritter, welcher ihn bittet, einen wichtigen Brief zu König Unauwen im Reich westlich der Berge zu bringen. Tiuri nimmt den Brief an sich und begibt sich auf eine gefährliche Reise.
Der Charme kleiner Länder
· 1822
Der diskrete Charme der Bourgeoisie (Originaltitel: Le charme discret de la bourgeoisie) ist ein surrealistisches Filmdrama von Luis Buñuel aus dem Jahr 1972.
Der Clou
George Roy Hill · 1973
Chicago um 1930. Kleingauner Johnny Hooker und sein schwarzer Partner erleichtern unwissentlich den Geldkurier des mächtigen Unterweltbosses Lonnegan. Der lässt Johnnys Partner ermorden. Johnny wendet sich an den abgehalfterten Gauner Gondorff. Sie fädeln einen raffinierten Racheplan ein, setzen auf Lonnegans Wettleidenschaft. Mit Kollegen, die von Lonnegan reingelegt worden sind, errichten sie ein falsches Wettbüro.
Der Clown
Heinz Rühmann
Heinz Rühmanns Clowns-Nummer zeigt den gealterten Schauspieler in einer Zirkus-Szene, die Tragik hinter dem Humor offenbart. Die Aufzeichnung verbindet gekonnte Komik mit emotionaler Tiefe und wird als eine seiner besten Leistungen betrachtet. Sie demonstriert Rühmanns schauspielerische Meisterschaft und wie psychologische Komplexität in vermeintlich einfacher Unterhaltung stecken kann.
Der Club
Takis Würger · 2017
Eine raffinierte Kombination aus berührender Liebesgeschichte, Entwicklungsroman und spannungsreicher Ermittlung eines Verbrechens in einem hermetisch geschlossenen Kreis.
Der Club der toten Dichter
Peter Weir · 1989
Der neue Literaturlehrer John Keating bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Welton und inspiriert seine ansonsten zur Disziplin erzogenen Schüler durch sein unorthodoxes Vermitteln von Poesie zu freiem Denken. Des Nachts treffen sie sich zu Lesungen in einer alten Höhle. Der Junge Neil entdeckt seine Liebe zur Schauspielerei. Als sein gestrenger Vater davon erfährt, nimmt er Neil von der Schule. Seiner Träume beraubt, erschießt sich Neil.
Der Corona-Schock
Hans-Werner Sinn · 2020
Die Corona-Krise ist der tiefste wirtschaftliche Einbruch in Friedenszeiten seit der Weltwirtschaftskrise vor 90 Jahren. Die neue Krise trifft auf eine ohnehin schwächelnde europäische Wirtschaft. Wie erhalten wir unseren Wohlstand? Wie vermeiden wir einen ökonomischen Absturz mit Massenarbeitslosigkeit und Radikalisierung der Politik? Und gibt es einen Weg, den Kontinent zu alter Prosperität zurückzuführen und die Staaten politisch zu stabilisieren? Mit Hans-Werner Sinn äußert sich der bekannte...
Der Dachdecker
Bodo Wartke
Bodo Wartke präsentiert in „Der Dachdecker" eine humorvolle Performance über den Beruf eines Dachdeckers. Der Song ist bekannt für seine absurdistische Komik und cleveren Wortspiele, die Wartkes charakteristischen Stil prägen. Das Stück dient als Einstiegspunkt in Wartkes vielfältiges künstlerisches Universum aus Kabarett und Musiktheater.
Der Denver-Clan
· 1981
Blake Carrington aus Denver könnte eigentlich ein schönes Leben führen: Das Öl-Geschäft läuft gut und beschert ihm Millionen, mit seiner zweiten Frau Krystle hat er endlich sein Glück gefunden und die Kinder Fallon, Steven und Adam stehen inzwischen auf eigenen Beinen. Doch sein Konkurrent Matthew Blaisdel und seine Ex-Frau Alexis Colby, die von ihrem zweiten Mann Cecil Colby dessen Öl-Imperium geerbt hat, machen Carington das Leben schwer und mit ihren Intrigen auch vor dessen Familie nicht hal...
Der deutsche Rhein
Nikolaus Becker · 1999
Nikolaus Beckers patriotisches Rheinlied wird in Heines "Deutschland, ein Wintermärchen" einer scharfsinnigen Parodie unterzogen. Der personifizierte Rhein beklagt sich, dass Beckers Gedicht ihn politisch instrumentalisiert und als naiv-sentimentales Nationalsymbol missbraucht habe. Die Stelle illustriert Heines Kritik am unkritischen Nationalismus und bietet Einblick in die politischen Debatten der Romantik.
Der Deutsche und seine Landschaft
Rudolf Borchardt · 2018
Kaleidoskopartig entfalten sich in den Texten dieser erstmals 1925 in der Bremer Presse veroffentlichten Sammlung deutscher Reisebeschreibungen Wege, Taler, Berge und Ebenen aller Erdteile. ZUmeist heute unbekanntere Geografen, Naturforscher, Kulturhistoriker und Dichter aus zwei Jahrhunderten kommen darin zu Wort. SIe alle zogen aus, die klingende Weisung, die der Herausgeber Rudolf Borchardt seiner Auswahl zuschreibt, zu verbreiten.
Der Diktator
Sacha Baron Cohen
Der Diktator ist eine Komödie von Sacha Baron Cohen aus 2012, in der ein fiktiver afrikanischer Diktator porträtiert wird. Im Gegensatz zu Cohens improvisierten Formaten wie Borat gilt dieser Spielfilm bei vielen als weniger gelungen, da die strikte Bindung an ein Drehbuch seine Stärken nicht ausspielen lässt. Der Film zeigt, dass Cohen im spontanen, nicht-gescripteten Format deutlich überzeugender ist als bei einem konventionellen Comedy-Drehbuch.
Der Discounter
· 2021
Zwischen den Regalen vom Feinkost Kosinski in Hamburg-Altona wird nicht nur eingekauft; es wird gevögelt, gefeiert, gefetzt, verliebt, sich gehasst und zwischendurch wird auch ein bisschen gearbeitet.
Der Drahtzieher
Ein kritischer Artikel des SPIEGEL von Oktober 1990, der sich gegen Gregor Gysi und die PDS wendete. Der Beitrag wurde massenhaft kostenlos in Leipzig verteilt und war Teil einer öffentlichen Kampagne gegen die Partei kurz nach der deutschen Wiedervereinigung.
Der Drahtzieher (Spiegel-Titelgeschichte)
Der Spiegel
Der Spiegel-Artikel behandelt die mediale Inszenierung von Gregor Gysi als Parteichef der PDS in den frühen 1990er Jahren. Während andere Medien wie die FAZ zunächst die Reformfähigkeit der Partei anerkannten, prägte der Spiegel ein negatives Image Gyisis als "Drahtzieher". Der Artikel wirft Fragen zur Medienentscheidungsgewalt auf und deren Einfluss auf die politische Akzeptanz in der Öffentlichkeit.
Der Dreißigjährige Krieg
Herfried Münkler · 2017
Münklers fundierte Analyse des Dreißigjährigen Krieges untersucht einen der verheerendsten Konflikte der europäischen Frühneuzeit. Das Werk zeigt, wie dieser epochale Krieg die europäische Staatlichkeit und Kriegsführung grundlegend veränderte. Münkler demonstriert damit seine besondere Fähigkeit, Großkonflikte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vergleichend zu analysieren und deren Auswirkungen auf die politische Ordnung zu erklären.
Der Dreißigjährige Krieg: Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648
Herfried Münkler · 2017
Noch heute gilt «Dreißigjähriger Krieg» als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis die Verwüstungen überwunden waren, die der längste Krieg auf deutschem Boden angerichtet hatte. Dabei war, als am 23. Mai 1618 protestantische Adelige die Statthalter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. aus den Fenstern der Prager Burg stürzten, kaum abzusehen, was folgen sollte: ein Flächenbrand, der erste im vollen Sinne «europäische Krieg».
Der dressierte Mann
Esther Vilar · 1987
Der dressierte Mann ist Esther Vilars provokatives Werk über Geschlechterrollen und Macht in der Gesellschaft. Vilar vertritt darin die These, dass Männer – trotz ihrer scheinbaren Privilegien – durch gesellschaftliche Zwänge und wirtschaftliche Verpflichtungen als Versorger tatsächlich unterdrückt sind. Das Buch wurde vor allem durch die legendäre Fernsehdebatten mit Alice Schwarzer bekannt und bleibt bis heute ein kontrovers diskutiertes Werk zu Geschlechterverhältnissen.
Der dritte Mann
Carol Reed · 1949
Wien, 1948: Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins will in der besetzten Stadt seinen alten Freund Harry Lime besuchen. Bei seiner Ankunft erfährt er jedoch, dass Lime bei einem mysteriösen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die preisgekrönte Graham-Greene-Verfilmung gehört nicht nur dank der weltberühmten Zither-Musik von Anton Karas zu den legendärsten Werken der Filmgeschichte.
Der dritte Mann (Filmmusik/Zither)
Anton Karas
Die legendäre Zither-Musik aus dem Filmklassiker Der dritte Mann von Anton Karas. Diese ikonische Komposition wird als eines der musikalischen Zitate im Arrangement des Ensembles Randgruppe verarbeitet, wo sie auf die Werke von Johann Strauß und Ennio Morricone trifft. Ein Beispiel für die künstlerische Verschmelzung unterschiedlicher musikalischer Stile und Epochen.
Der dritte Schimpanse
Jared Diamond · 2021
Jared Diamonds Klassiker erforscht die biologischen und kulturellen Unterschiede zwischen Menschen und anderen Primaten. Das Buch behandelt Fragen der menschlichen Evolution und was uns als Species auszeichnet. Diamond verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit verständlicher Darstellung und hat damit Generationen von Lesern für Evolutionsbiologie begeistert. Das Werk gilt als grundlegend für das Verständnis unserer Spezies.
Der dümmste Bankräuber der Welt
Jens Jessen
Der Essay analysiert die absurdesten Banküberfälle der letzten Jahre und zeigt, dass viele Bankräuber alles andere als professionelle Kriminelle sind. Stattdessen handelt es sich häufig um Menschen in Notsituationen, deren unlogische Handlungen die fehlende Planung deutlich machen. Mit anschaulichen Beispielen und nachgestellten Fotos wird die manchmal skurrile Realität von Bankraub beleuchtet.
Der Dunkle Turm
Stephen King · 2017
Der Geist des zu Tode gestürzten Jungen Jake Chambers lässt Roland keine Ruhe, weil er sich die Schuld an dessen Ableben gibt. Doch den Jungen hat es nie gegeben, und Rolands Schuld ist eine reine Wahnvorstellung. Oder doch nicht?
Der dunkle Wald
Liu Cixin · 2018
Der Roman zum Netflix-Blockbuster »Three-Body Problem« Der erste Kontakt mit einer außerirdischen Spezies hat die Menschheit in eine Krise gestürzt, denn die fremde Zivilisation hat sich Zugang zu jeglicher menschlicher Informationstechnologie verschafft. Der einzige Informationsspeicher, der noch vor den Aliens geschützt ist, ist das menschliche Gehirn, weshalb das Wandschauer-Projekt ins Leben gerufen wird: Vier Wissenschaftler sollen die ultimative Verteidigungsstrategie gegen die Aliens ausa...